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Der 8. Versuch

Nun also der achte Versuch gegen Salzwedel zu gewinnen. Lange sah man gar nichts von unseren weit angereisten Gästen, 15 Minuten vor Spielbeginn kamen sie dann doch mit 7 Feldspieler + Goalie.

Wenn man die kommenden Pflichtsiege von Salzwedel gegen MFBC Leipzig/Grimma sowie gegen Landsberg einrechnet, hatten beide Mannschaften vor dem Spiel gleichviel Punkte. Der Sieger würde sich damit mindestens den 3. Platz in der Staffel sichern und damit in den Play-Offs dem Staffelersten in der Parallelstaffel aus dem Weg gehen.

Hochmotiviert gingen die Phönixe in die Partie. Doch schon nach 90 Sekunden musste man einem Rückstand hinterher laufen. Phönix konnte sich einige Möglichkeiten erspielen, jedoch nicht verwerten. Auch eine zweiminütige Überzahl mit zahlreichen Schüssen war nicht von Erfolg gekrönt. In Minute 15 konnte Tommy Kürschner nach schöner Vorlage von Tobias Schulze ausgleichen. Wie aus dem Nichts erzielte Johannes Wurlitzer mit einem Flachschuss ins kurze Eck die Führung, mit der es in die erste Drittelpause gehen sollte.

Im zweiten Drittel hatte die Phönixe zunächst alles unter Kontrolle. Doch eigene Fehler geparrt mit der Schussstärke des Gegners ließen das Spiel kippen. Zunächst ein Fehlpass direkt vor dem eigenen Tor, ein weiterer Treffen und ein Springen als letzter Mann, welches mit erfolgreichem Penalty bestraft wurde. Plötzlich lag man mit 2 Toren zurück. Doch Johannes Wurlitzer und Tobias Schulze nach schöner Vorlage von Johanna Kauschke konnten alsbald für Phönix ausgleichen. Doch ein langer Ball plus Abschluss am Verteidiger und Goalie vorbei brachten die Pausenführung für die Grizzlys aus Salzwedel.

Das hartgeführte, aber dennoch recht faire Spiel ging ins letzte Drittel. Innerhalb der ersten 8 Minuten konnten die Phönixe durch Tore von Johannes Wurlitzer, Maximilian Wagner und Tommy Kürschner den Rückstand in eine 2-Tore-Führung umwandeln. Die Minuten verrannen und alles schien für Phönix zu laufen. Doch dann begannen die letzten 3 Minuten. Keiner der Phönixe schaffte es den gegnerischen Verteidiger bei seinem Solo aus der eigenen Verteidigung heraus entscheidend zu stören, so dass dieser zum Anschlusstreffer einnetzte. Ein unglückliches Eigentor markierte den Ausgleich für Salzwedel. Und es hätte noch dicker kommen können. 3 Sekunden vor Schluss hatten die Gäste den Siegtreffer auf dem Schläger, verzogen diesmal aber über das Gehäuse. Es ging also in die Verlängerung.

In dieser konnte Johannes Wurlitzer den vielumjubelten Siegtreffer für Phönix zum 8:7 erzielen und damit den ersten Sieg ever gegen Salzwedel eintüten. Für die Phönixe ist die Vorrunde schon beendet mit 20 Punkten. Je nach Ausgang der Partie Elster vs. Harzgerode beendet Phönix die Vorrunde auf dem 2. oder 3. Platz. Nun beginnt das lange Warten auf die Play-Offs.

Angstgegner Salzwedel kommt zu Besuch nach Leipzig

Bully gegen Salzwedel (Endstand: 2:7)

Die Großfeld-Playoffs sind für Phönix Leipzig in der Verbandsliga längst gesichert. Aber trotz zuletzt vier Siegen in Folge ist die Ausgangssituation für das Playoff-Viertelfinale weiterhin nur mäßig. Zwar gehört Phönix mit Platz 2 und aktuell 18 Punkten zum Führungstrio der Staffel 1. Aber die Teams auf den Plätzen dahinter, SG Harzgerode/Großörner (3.) und die Floorball Grizzlys Salzwedel (4.), haben bisher jeweils zwei Spiele weniger absolviert als die Feuervögel. Phönix Leipzig sollte also im letzten eigenen Vorrundenspiel alles aufs Feld packen, um sich am Ende im oberen statt im mittleren Teil der Tabelle wiederzufinden.

Leider will es der Zufall Spielplan so, dass diese so wichtige Partie ausgerechnet gegen Angstgegner Salzwedel stattfindet. Salzwedel – die Hansestadt mit dem berühmten Baumkuchen, die fast 100 Kilometer von der Autobahn 14 entfernt liegt. Für Phönix gab es gegen die von dort kommenden Floorball Grizzlys bisher nichts zu holen. Mittlerweile sind wir bei sieben Niederlagen in sieben Duellen angekommen: 2:7, 7:8, 2:7, 2:3, 3:5, 2:6 und zuletzt im Herbst 2017 5:6. Immerhin findet der achte Vergleich in Leipzig statt (Sonntag, 12.30 Uhr, Sporthalle an der Radrennbahn, Windorfer Straße 61). Hilft jetzt der Heimvorteil, die Serie endlich zu beenden? Die Spieler von Phönix Leipzig werden jedenfalls alles für den ersten Sieg gegen die Grizzyls tun, zumal man im Hinspiel schon nah dran war. Salzwedel dürfte am Sonntag aber ähnlich kämpfen für eine gute Platzierung zum Playoff-Start. Das Spiel verspricht also Spannung unterm Hallendach. Wer braucht da noch Olympia?

Klarer Sieg gegen Schlusslicht Landsberg

Zum Abschluss eines langen Floorball-Wochenendes mit zwei Kleinfeldspielen und einem Großfeldspiel ging es für die Feuervögel zum Tabellenschlusslicht nach Landsberg. Durch einen Sieg wollte man sich im vorletzten Ligaspiel eine gute Ausgangslage für die Play-Offs sichern. Neben einem Sieg wurde von den beiden Spielertrainern eine variable Spieleröffnung und das Herausspielen von guten Schusspositionen gefordert.

Bereits nach knapp zwei Minuten stellte Max Wagner mit seinem Tor zum 1:0 die Weichen auf Sieg. Auch die kurz darauf folgende Unterzahl, nach einem Bodenspiel von Tommy Kürschner, wurde souverän überstanden. Jedoch gelang es den Feuervögeln im weiteren Verlauf nur selten gute Schusspositionen herauszuspielen, sodass das erste Drittel mit 1:0 zu Ende ging.

Für den zweiten Abschnitt wurde von den beiden Trainern mehr Struktur im Aufbauspiel und eine bessere Zuordnung im Pressing gefordert. Der zweite Durchgang wurde dementsprechend druckvoll gestaltet, sodass sich Landsberg in der dritten Minute nur mit einem Handspiel zu helfen wusste. In der anschließenden Überzahl gelange es jedoch nicht die Führung weiter auszubauen. Stattdessen musste Julian Hofer, der im gesamten Spielverlauf nur selten gefordert war, nach unkonzentrierter Defensivleistung hinter sich greifen und den viel umjubelten Ausgleich von Landsberg hinnehmen. Die Reaktion von Phönix ließ nicht lange auf sich warten und es gelang der Mannschaft im Zweiminutentakt die Führung wieder herzustellen (Felix Hilla) und direkt auszubauen (Toni Schnelle und Tommy Kürschner). Mit einer 3:1 Führung ging es in die letzte Pause.

Im dritten Drittel gelang es Phönix diesen zweiminutigen Torrhythmus nahezu konstant souverän zu halten. Mittels gelungen Ballstafetten, gelegentlichen Einzelaktionen und tollen Distanzschüssen wurde das Endergebnis von 14:1 erreicht. In diesem letzten Drittel gesellten sich neben den bereits erfolgreichen Torschützen Tommy Kürschner und Toni Schnelle noch Mirco Körner, Tino Pagel, Jakob Neumann, Tobias Schulze und Elias Dannenberg hinzu.

Damit geht das Floorball-Wochenende mit drei Siegen aus drei Spielen erfolgreich zu Ende. Im letzten Phönix-Spiel der Vorrunde, am 18. Februar, kommt es zum direkten Duell um die Platzierung für die Play-Offs. Hierzu empfängt Phönix die Foorball Grizzlys aus Salzwedel in der Sporthalle an der Radrennbahn in Leipzig.

Phönix Leipzig:[T] Julian Hofer, Elias Dannenberg, [C] Jakob Neumann, Maximilian Wagner, Felix Hilla, Marcus Barthel, Tommy Kürschner, Johanna Kauschke, Tobias Schulze, Gerrit Fuchs, Toni Schnelle, Tino Pagel, Mirko Körner

1. Drittel:
1:50 Tor 0:1 Maximilian Wagner (Marcus Barthel) Phönix Leipzig
6:24 Strafe 2′ (Bodenspiel) Tommy Kürschner Phönix Leipzig
2. Drittel:
2:53 Strafe 2′ (Handspiel) Kay Martin Black Lions Landsberg
11:35 Tor 1:1 Christoph Lohrmann Black Lions Landsberg
14:29 Tor 1:2 Felix Hilla (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
16:31 Tor 1:3 Toni Schnelle (Felix Hilla) Phönix Leipzig
18:38 Tor 1:4 Tommy Kürschner Phönix Leipzig
3. Drittel:
3:02 Tor 1:5 Mirko Körner (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
4:12 Tor 1:6 Toni Schnelle Phönix Leipzig
5:37 Tor 1:7 Tommy Kürschner (Felix Hilla) Phönix Leipzig
6:03 Tor 1:8 Toni Schnelle Phönix Leipzig
6:11 Tor 1:9 Tino Pagel (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
9:45 Tor 1:10 Toni Schnelle (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
15:38 Tor 1:11 Jakob Neumann (Elias Dannenberg) Phönix Leipzig
16:25 Tor 1:12 Tobias Schulze (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
16:54 Tor 1:13 Elias Dannenberg (Tino Pagel) Phönix Leipzig
17:19 Tor 1:14 Tommy Kürschner (Toni Schnelle) Phönix Leipzig
19.59 Strafe 2′ (Stockschlag) Florian Bobbe Black Lions Landsberg

9 Spiele! Der Mega-Floorball-Februar für Phönix Leipzig

Was für ein voller Floorball-Februar für die SpielerInnen von Phönix Leipzig: Neun Spiele binnen 21 Tagen stehen an! Neun! Da müssen die Kräfte und die Freizeit genau eingeteilt werden. Denn an jedem Februar-Wochenende rollt für die Feuervögel der Floorball – mal in Leipzig, mal in Landsberg, mal in Genthin, mal in Schkeuditz. Wer jetzt in guter Form ist, kann viel für das Team möglich machen.

Harzgerode

Sowohl auf dem Groß- als auf dem Kleinfeld gehen die Vorrundenspiele in die entscheidende Phase. Im Kleinfeld-Wettbewerb hat Phönix dabei maximal noch Außenseiterchancen auf den für die Playoffs qualifizierenden vierten Tabellenplatz. Im Großfeld ist mindestens Platz vier sicher und noch mehr möglich. Dort geht es in den verbleibenden zwei Spielen darum, eine gute Ausgangsposition zu holen für den Quervergleich im Viertelfinale mit der Staffel 2. Reicht es am Ende vielleicht sogar noch für die Tabellenspitze? In einem Monat wissen wir mehr.

Der Februar-Spielereigen beginnt am kommenden Wochenende mit einer Kleinfeld-Reise zum Staffelnordlicht Genthin. Dort warten zwei wichtige Spiele, beide Gegner sind nicht unbezwingbar, wie manch anderer Club aus der Staffel.

[So., 4. Februar, Genthin, KF]

11.00 Uhr SV Chemie Genthin Phönix Leipzig
12.30 Uhr Phönix Leipzig USV Halle Saalebiber

Die Woche drauf winken am Samstag (Kleinfeld) und Sonntag (Großfeld) Spiele. Samstag sind wir Gastgeber in Leipzig-Gohlis, Breitenfelder Strae.

[10. Februar, Leipzig, KF]

10 Uhr Phönix Leipzig Tigers Magdeburg
14 Uhr Südharzrüpel Großörner Phönix Leipzig

[11. Februar, Landsberg, GF]

13.30 Uhr Black Lions Landsberg Phönix Leipzig

Eine Woche später startet der letzte Großfeld-Spieltag in der Verbandsliga-Vorrunde 2017/2018. Phönix Leipzig empfängt zu Hause  (Sporthalle an der Radrennbahn!) dafür ausgerechnet die Floorball Grizzlys Salzwedel. Noch nie konnten die Leipziger gegen das Team gewinnen.

[18. Februar, Leipzig, GF]

12.30 Uhr   Phönix Leipzig Floorball Grizzlys Salzwedel

Am letzten Februar-Wochenende winkt dann das vorläufige Floorball-Finale Grande: Zunächst wird es am Samstag in der Sporthalle Breitenfelder Straße international: Die holländischen Gäste vom Team Messed Up Enschede kommen für ein Freundschaftsspiel nach Leipzig. Am Sonntag drauf muss Phönix Leipzig dann noch den letzten Kleinfeld-Spieltag meistern. Das wird gegen die beiden mit Bundesliga-Spielern besetzten Teams sicher eine einseitige Nummer. Aber wenn man schon keine Punkte sammeln kann, dann vielleicht ein bisschen Erfahrung.

[24. Februar, Leipzig, Freundschaftsspiel]

13 Uhr Phönix Leipzig Messed Up Enschede (NL)

[25. Februar, Schkeuditz, KF]

11.00 Uhr Phönix Leipzig Schakale Schkeuditz
13.45 Uhr MFBC Leipzig Phönix Leipzig

Und dann kommt der März mit, wenn wir richtig zählen, äh, null Spielen. Für Phönix Leipzig liegen die wichtigen Floorball-Termine dann erst wieder im April.

Toni Schnelle und Johannes Wurlitzer: Willkommen (zurück)!

Johannes Wurlitzer und Toni Schnelle
Johannes Wurlitzer und Toni Schnelle

TransferpfeileDie Floorballer von Phönix Leipzig freuen sich über zwei Top-Neuzugänge: Toni Schnelle und Johannes Wurlitzer verstärken seit kurzem die Feuervögel. 

Toni Schnelle spielte vor zwei Jahren noch mit dem SC DHfK Leipzig II in der Bundesliga. Jetzt lässt er es etwas ruhiger angehen und hat sich noch einmal für einen Wechsel zu Phönix Leipzig entschieden. Der 29-jährige lief jahrelang auch für den UHC Döbeln in Liga 1 und 2 auf, bevor er nach Leipzig wechselte. 

Besonders freuen wir uns auch, dass Johannes Wurlitzer wieder den  Weg in unsere Trainingshallen gefunden hat. Er bestritt in den ersten beiden Phönix-Jahren viele Spiele im grünen Trikot, schoss viele Tore, markierte viele Vorlagen und coachte mitunter auch an der Seitenlinie. Dann zog es ihn aus beruflichen Gründen nach Dresden. Knapp sechs Jahre nach seinem Abschied bei Phönix Leipzig ist er jetzt erneut in unseren Verein eingetreten und will in der Verbandsliga noch einmal seine Klasse zeigen. 

Wir sind gespannt und sagen zweimal herzlich Willkommen (zurück). Freilich haben sich die Zeiten ein wenig geändert. Toni Schnelle und Johannes Wurlitzer sind abseits des Feldes mittlerweile Familienväter. Da bleibt weniger Zeit, den Schläger in die Hand zu nehmen.  Nichtsdestotrotz sind und bleiben beide Spieler eine starke Bereicherung für Phönix Leipzig. 

Harzgerode und Salzwedel – mehr Auswärts geht nicht

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Ein Spieltag, zwei Städte, drei Spiele – auf diese Formel lässt sich der kommende Sonntag für die Floorballer von Phönix Leipzig reduzieren. Und die Entfernungen zu den Austragungsorten könnten in der Verbandsliga nicht größer sein. So muss die Großfeldmannschaft nach Salzwedel reisen (222 km von Leipzig entfernt – sogar Bautzen läge näher). Salzwedel? Da war doch was. Das Team ist der Angstgegner schlechthin von Phönix Leipzig. Seit der Vereinsgründung gab es in sechs Spielen sechs Niederlagen, darunter sehr bittere und tierisch bittere. Die Bilanz in Ergebnissen: 2:7, 7:8, 2:7, 2:3, 3:5, 2:6 – allesamt auf dem Großfeld. Es wird also ein hartes Stück Arbeit für die Leipziger Floorballer, um am Sonntag in der Hanse- und Baumkuchenstadt jenseits jeglicher Autobahnanbindung die nächsten Saisonpunkte ergattern zu können. Anpfiff in der Altmark ist 13.30 Uhr

Gleichzeitig ist die Kleinfeld-Riege am Sonntag in Harzgerode gefragt (137 km entfernt). Dort wartet auf Phönix Leipzig mit den Red Devils ein alter Bekannter und mit den Südharzrüpeln ein neuer Gegner. Die Kleinfeld-Staffel umfasst insgesamt acht Teams und wird momentan MFBC Leipzig dominiert.