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Frühschicht in der Banker-Stadt

Achtung, Wortspielalarm: Phönix Leipzig mimt am kommenden Samstag den frühen Feuervogel und fährt noch vor Sonnenaufgang zum nächsten Regio-Duell. Es geht darum, den halleschen Saalebibern drei Punkte abzujagen. So zeitig wie noch nie müssen die Phönixe ab 9 Uhr auswärts auf das Parkett, um die zuletzt bissigen Saalebiber aus Halle im Zaum zu halten. Immerhin brauchen sich die Leipziger für das Punktspiel am Wochenende nicht ganz so weit ins benachbarte Bundesland zu begeben: Es geht nach Weißenfels in die Stadt der Banker, dem UHC Sparkasse Weißenfels. Ausrichter ist dort die Zweite Mannschaft des Deutschen Vize-Meisters.

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Der nächste Phönix-Gegner: Die Saalebiber des USV Halle II (weiß)

Die Weißenfelser waren vor wenigen Tagen gezwungen, den Zeitplan wegen Hallenproblemen noch einmal durcheinanderzuwirbeln. Deshalb spielt Phönix am Samstag statt zum High Noon nun überraschend zur besten Frühstückszeit.

Sollten die punktgleichen Teams, Leipzig und Halle, zu dieser Zeit ausgeschlafen auftreten, dann dürfte es ein Floorball-Duell auf Augenhöhe werden. Denn die Saalebiber präsentierten sich zuletzt in guter Form, klauten den Grizzlys aus Salzwedel am vergangenen Spieltag beinahe einen Punkt (5:6). Ihre Team-Mischung aus jungen Nachwuchskräften und erfahrenen Hasen wirkt in diesem Jahr stärker als in der Vorsaison, als Phönix mit jeweils 15 Toren die Biberbauten durchlöcherte. Der Weg zum zweiten Saisondreier könnte für Phönix also ein mühsamer Weg werden.

Zumindest die Statistik spricht aber schonmal für die Leipziger: Phönix hat mit seinen roten Trikots noch nie verloren.

Wie Phönix aus der Asche

… präsentierten sich unsere Feuervögel am vergangenen Samstag in  ihrem ersten Auswärtsspiel der Saison 2013/14.  Nach den beiden deutlichen Auftaktniederlagen in Pokal und Liga (ohne Torerfolg) gelang unseren Leipziger Jungs und Mädels mit einem hart erkämpften 4:2 Sieg gegen die „kleinen Teufelchen“ aus Wernigerode der lang ersehnte Befreiungsschlag.

Unsere Phönixe, welche nach der Absage von 15 (!) Spielern lediglich mit zehn Feldspielern nach Wittenberg reisten, mussten bei der Ankunft in der Rottaer Heimspielhalle einen weiteren Verlust beklagen, da Dauer(b)renner Jan Ladiges krankheitsbedingt das Spiel von der Bank aus beobachtete und fleißig Fotos schoss. Somit musste Spielertrainer Karsten Krämer Abstand von seiner geplanten Zwei-Reihen-Taktik nehmen. Als einziger Lichtblick schien unseren Leipzigern das Comeback von Torhüter Peter Fuhrmann, welcher nach überstandener Schulterverletzung nach langer Pause endlich wieder zwischen den Phönixpfosten hocken konnte.

Zu neunt warf man sich also ins Getümmel des ersten Drittels und musste schnell erkennen, dass gegen die Red Devils II einiges besser lief als in den letzten Spielen: Phönix war sowohl körperlich als auch psychisch schnell in der Partie. Während die Defense die taktischen Vorgaben des Coaches zu dessen Zufriedenheit umsetzte, konnte sich Fuhrmann im Tor durch glänzende Reflexe auszeichnen. Mit überfallartigen Vorstößen strahlte man zudem häufig Gefahr in der Offensive aus. In der 19. Minute war es dann endlich soweit: Das erste Phönixtor der Saison war gefallen. Nach einem schönen Querpass von Maik Biedermann versenkte Max Wagner den Ball in der Harzer Hölle und verbuchte damit außerdem das erste Großfeldtor seiner Karriere. Herzlichen Glückwunsch!

Und für Statistik-Fans: Damit endete eine lange Durststrecke. Phönix war seit 148 Minuten im Großfeld-Betrieb ohne Torerfolg geblieben. Das letzte Tor schoss vor knapp 13 Monaten Johannes Wurlitzer am 15. September 2012 im Pokalspiel gegen Butzbach (3:4 n.V.)

Verschnaufen in der Drittelpause
Verschnaufen in der Drittelpause

Nach den lobenden Worten von Coach Krämer in der Drittelpause begann das Mitteldrittel mit viel Druck von der Gegenseite.
Die jungen Spieler aus Wernigerode drängten zunehmend auf den Ausgleich und setzten die Abwehr der Leipziger zunehmend unter Druck. Binnen sieben Minuten drehten die Teufel das Spiel und führten nach Toren von Könnemund und Berg nach 27 gespielten Minuten mit 2-1. Wer jetzt erwartete, dass die stark dezimierten Feuervögel auseinanderbrechen würden, hatte sich getäuscht. Phönix besann sich wieder auf sein kämpferisches Auftreten aus dem ersten Drittel und konterte postwendend. Allen voran Karsten Krämer, der eine Minute nach der teuflischen Führung den Ball mit einem satten Fernschuss unter die gegnerische Latte nagelte. Das Spiel wurde nun zu einem offenen Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. Ein ums andere mal rettete Phönix-Goalie Fuhrmann das Unentschieden für die Leipziger und scheiterten die Phönixe auf der anderen Seite  am Goalie der Devils oder am eigenen Unvermögen vor dem gegnerischen Tor. Erst ein schöner Alleingang von Rene Wildgrube in der 35. Spielminute brachte die Phönixe wieder in Front und in die heiß ersehnte zweite Pause.

Mit der Führung im Rücken ging es ins finale Drittel. Phönix kämpfte und stämmte sich mit aller Kraft gegen den erneuten Ausgleich der Wernigeröder. Auch wenn die Luft bei allen knapp wurde, liefen und liefen die Phönixe jedem Ball hinterher und gingen keinem Zweikampf aus dem Weg. Man warf sich in die Schussversuche der Devils und schaffte es auch weiterhin die eigenen Angriffsbemühungen voranzutreiben, wobei sich vor allem Hendrik Frühauf, bei seinem vorerst letzten Spiel im grünen Federkleid, durch sein abgezocktes Verhalten in der Defense hervortat. Mit dieser Moral  konnte auch die späte Zwei-Minuten-Strafe von Torschütze Wildgrube unserem Team nichts mehr anhaben. In Unterzahl gelang es Goalie Fuhrmann und Neu-Talent Fabius Frantz sogar noch ihre starke Leistung am heutigen Tag zu krönen. Fuhrmann bediente mit einem weiten Auswurf Frantz mustergültig, welcher dem Torhüter der Teufel bei seinem ersten Phönixtor, im eins gegen eins, keine Chance ließ.

Bleibt zum Abschluss noch das Fazit des Trainers: „Kämpferisch starke Leistung, gute Umsetzung des angestrebten taktischen Systems und gute Eingliederung der Neu-Phönixe Johanna Kauschke, Ludwig Bode und Fabius Frantz.“

Mit diesem ersten Sieg in der noch jungen Saison meldet sich Phönix Leipzig endgültig zurück auf dem Großfeld und ist bereits jetzt Feuer und Flamme auf das Derby gegen Partisan Connewitz am 19.10.2013 in Leipzig.

Spielprotokoll:

1. Drittel:
18:30 0:1 Maximilian Wagner (Maik Biedermann) Phönix
2. Drittel:
2:49 1:1 Johannes Könnemund (Dominik Albrecht) Red Devils  II
7:48 2:1 Lukas Berg (Julian Willingmann) Red Devils  II
8:29 2:2 Karsten Krämer Phönix
15:33 2:3 René Wildgrube Phönix
3. Drittel:
18:07 2′ René Wildgrube Phönix
19:29 2:4 Fabius Frantz (Peter Fuhrmann) Phönix

–> Fotos der Partie
–> Saisonübersicht
–> Bericht der Red Devils II:

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Deutliche Niederlage im ersten Saisonspiel

Auch im ersten „richtigen“ Saisonspiel gab es für Phönix nichts zu holen. Trotz Jenaer Verstärkung, und dem Wissen um die Tücken des rutschigen Hallenbodens in der Diderotstraße sah man gegen den Zweitligaabsteiger Weißenfels II keinen Stich. Nach drei Dritteln hieß es ernüchternd 0:8 (0:4,0:2,0:2).
Phönix - UHC Wsf II 0:8
Wie schon die Woche zuvor hatte man mit Weißenfels einen Gegner erwischt, der eine Nummer zu groß war. Immerhin ließ man dieses Mal nur halb so viele Gegentore zu. Zweimal hintereinander ohne Torerfolg zu bleiben wirft natürlich Fragen über die Qualitäten der Stürmer auf. Allerdings muss man auch sagen, dass dieses Mal auch einige gute Chance dabei waren, die jedoch leider immer wieder durch den gegnerischen Torwart vereitelt werden konnten. Vor allem zu Beginn eines jeden Drittels schlugen die Weißenfelser effektiv zu.
Insgesamt lässt sich sagen, dass Weißenfels dominant, aber nicht übermächtig war. Bei etwas mehr technischem Verständnis und einer größeren körperlichen Präsenz hätte das Ergebnis durchaus knapper ausgehen können. Auf dem Spielbericht doppelt eintragen lassen, durfte sich André Walther. Allerdings lediglich wegen insgesamt 4 Strafminuten wegen überhartem Körpereinsatz. Ansonsten zeigten aber beide Reihen eine solide Leistung und die individuelle Fehlerquote fiel deutlich niedriger aus als noch gegen Schriesheim.

Im ersten Spiel des Tages trafen bereits Partisan Connewitz und der USV Halle II aufeinander. Hierbei konnten die Partisanen siegreich mit 12:8 vom Feld gehen.

Das nächste Saisonspiel findet bereits am nächsten Samstag den 05.Oktober in Wittenberg gegen die zweite Mannschaft der Red Devils Wernigerode statt. Hoffen wir, dass es dann besser läuft und das ein oder andere Tor für uns herausspringt.

Spielprotokoll:

1. Drittel:
00:47 0:1 Tobias Köstler (Paul Andrä) UHC
05:06 2′ Andre Walther Phönix
06:27 0:2 Paul Andrä (Martin Gladigau) UHC
07:42 0:3 Robert Brückner (Martin Schneider) UHC
19:52 0:4 Phillip Krüger UHC
2. Drittel:
01:10 0:5 Max Bandrock (Marcel Häcker) UHC
03:41 0:6 Martin Schneider (Martin Brückner) UHC
3. Drittel:
00:47 0:7 Paul Andrä (Martin Brückner) UHC
18:24 0:8 Paul Andrä UHC
19:34 2′ Andre Walther Phönix

–> Fotos
–> Saisonübersicht

Ist der Knoten nun geplatzt?

…fragten sich am vergangenen Samstag unsere Phönixe und deren, zum Heimspiel angereiste, kleine Fangemeinde. Unsere Feuervögel, welche sich in den letzten Monaten vor allem durch ihre schlechte Chancenverwertung den Weg in die diesjährigen Play-Offs erschwerten, konnten gegen die besser platzierten Tabellennachbarn aus Genthin einen überzeugenden 13-5 Erfolg verbuchen. Eine solche Torflut war unserem Team letztmals zu Saisonbeginn gegen den PSV 90 Dessau (das Spiel endete 13-3) gelungen, und lässt auf ein versöhnliches Saisonfinale hoffen.

Daniel Feese (l.) und Samuel Kaufmann sind durch ihre Treffer gegen Genthin die Torschützen Nr. 17 und 18 für Phönix Leipzig

Dabei gestaltete sich die Partie zunächst eher verhalten für unsere feurigen Flattermänner und -frauen.  Der Gegner aus Genthin gestaltete das Spiel sehr ausgeglichen und schaffte es immer wieder, gefährliche Akzente im Offensivspiel zu setzen. Die Bemühungen der Phönixe zerschellten häufig an der diszipliniert agierenden Genthiner Hintermannschaft, welche im Gegenzug nach knapp zehn gespielten Minuten die, zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente, 1 – 0 Führung durch Martin Albrecht einleitete. Vom Rückstand beseelt legten die Phönixe nun einen Gang zu und belagerten das Tor von Jonathan Spiegel, welcher kurz vor Ende des ersten Drittels letztlich doch einmal hinter sich greifen musste. Nach Vorlage von Johannes Wurlitzer konnte Knut Woldt das gelochte Runde in den Kasten der Genthiner  zimmern und somit den versöhnlichen 1-1 Drittelstand besorgen.

Rechnete man bei den Phönixen in der Drittelpause noch mit einer Partie auf Messers Schneide, geschah etwas Unvorhergesehenes, etwas Erhofftes aber nicht Erwartetes: der Knoten platzte!!! Nur acht Minuten nach Wiederanpfiff lagen die Phönixe mit 1-6 in Front. Nachdem Wurlitzer binnen zwei Minuten durch einen Doppelpack eine 1-3 Führung herausgeschossen hatte, erhöhte Ralph Wittwer  zum 1-4. Doch nicht nur die altbewährten Torgaranten der Phönixe trugen sich in das Spielprotokoll ein. Auch unsere Neuzugänge Daniel Feese und Samuel Kaufmann (Ass. Tino Pagel) konnten  durch ihre Tore zum 1-5 und 1-6 erstmals im grünen Federkleid jubeln. Nach diesem Zwischenspurt der Flattermänner begann die Genthiner Moral zu bröckeln, ohne jedoch vollkommen zu zerbersten. Auch wenn man sich weiterhin energisch gegen die nun rollende Feuerwalze stellte, war es den Phönixen nun möglich, beinahe nach Belieben durch die Genthiner Defensivformation zu kombinieren, wobei sich der Torknoten vorerst wieder festzusurren drohte. Trotz größter Chancen sollte in diesem Drittel kein weiteres Tor mehr fallen.

Mit der 5-Tore-Führung im Rücken ging es in den letzten Spielabschnitt, wo man eventuelle Genthiner Ambitionen auf eine Aufholjagd jäh im Keim ersticken konnte. Wittwer, Woldt (Ass.Karsten Krämer) und Krämer selbst – nach Vorlage von Wurlitzer – erhöhten binnen fünf Minuten auf 1-9, bevor Genthin innerhalb einer Minute durch einen Doppelschlag  von Albrecht auf 3-9 verkürzen konnte. Wer jetzt mit einem Aufbäumen der Sachsen-Anhaltiner rechnete, der wurde enttäuscht. Knapp 30 Sekunden später hatten die Phönixe den alten 8-Tore Vorsprung durch Anja Ellwanger (Ass.Pagel) und Wittwer (Ass. Marcus Barthel) wiederhergestellt, wobei sich unser Ralle mit seinem 2-Sekunden-Tor nun mit dem Titel : „Schütze des schnellsten Tores der Saison, wenn nicht gar der Floorballgeschichte“,  schmücken darf. 😉

Der Freudentaumel der Phönixe führte zu einer etwas hektischen Schlussphase, in der wohl jeder Feuervogel noch einen Treffer landen wollte. Nachdem die Genthiner, welche bis zum Schluss aufopferungsvoll um jeden Ball kämpften, durch zwei Tore von Christoph Drohmann noch einmal auf 5-11 rankamen, machten die Phönixe schließlich den Sack zu und kamen durch Kaufmanns zweites Tor an diesem Tag (Ass. Wurlitzer) und René Wildgrube (Ass. Ellwanger) zu einem Endstand von 5-13.

Mit diesem Sieg konnten sich unsere Phönixe eindrucksvoll im Rennen um die Play-Off-Plätze zurückmelden, welches mit dem Spiel gegen den Tabellenführer aus Rotta am 11.03. 2012 in die nächste Runde geht. Ob der Knoten nun wirklich geplatzt ist, wird man erst dann mit Gewissheit sagen können.
Spielprotokoll:

1. Drittel:
9:26 1:0 Martin Albrecht (Johannes Tluste) SV Chemie Genthin
18:00 1:1 Knut Woldt (Johannes Wurlitzer) FBC Phönix Leipzig
2. Drittel:
21:06 1:2 Johannes Wurlitzer FBC Phönix Leipzig
23:45 1:3 Johannes Wurlitzer FBC Phönix Leipzig
24:51 1:4 Ralph Wittwer FBC Phönix Leipzig
25:35 1:5 Daniel Feese FBC Phönix Leipzig
28:03 1:6 Samuel Kaufmann (Tino Pagel) FBC Phönix Leipzig
3. Drittel:
42:54 1:7 Ralph Wittwer FBC Phönix Leipzig
43:48 1:8 Knut Woldt (Karsten Krämer) FBC Phönix Leipzig
45:43 1:9 Karsten Krämer (Johannes Wurlitzer) FBC Phönix Leipzig
46:25 2:9 Martin Albrecht (Steffen Kalow) SV Chemie Genthin
47:30 3:9 Martin Albrecht SV Chemie Genthin
48:03 3:10 Anja Ellwanger (Tino Pagel) FBC Phönix Leipzig
48:05 3:11 Ralph Wittwer (Marcus Barthel) FBC Phönix Leipzig
49:49 4:11 Christoph Drohmann SV Chemie Genthin
51:50 5:11 Christoph Drohmann SV Chemie Genthin
53:56 5:12 Samuel Kaufmann (Johannes Wurlitzer) FBC Phönix Leipzig
58:00 5:13 René Wildgrube (Anja Ellwanger) FBC Phönix Leipzig
58:58 2′ Martin Albrecht SV Chemie Genthin

 

Der entscheidende Unterschied

Am Sonntag ging es für die Phönixe zum Auswärtsspiel nach Wernigerode gegen die zweite Mannschaft der Red Devils. Nach der 3:6 Niederlage im Hinspiel sollte es diesmal einen Sieg für die Leipziger geben, um den Playoffs einen Schritt näher zu kommen.
Die erste Überraschung des Tages gelang der bisher punktlosen Mannschaft aus Dessau bereits im Spiel zuvor gegen Salzwedel. 5 Feldspieler!!! + 1 Torwart errungen sich ein 6:7 n.V. gegen unseren Konkurrenten um die Playoff.Plätze und hatten sogar ein paar Mal die Entscheidung zum Sieg auf dem eigenen Schläger.

Nun aber zu unserem Spiel: Zu Anfang sah es sehr ruhig und überlegen aus. Johannes Wurlitzer konnte seine Scorerqualitäten wieder einmal unter Beweis stellen und versenkte sich zusammen mit dem Ball im Tor. Weitere Chancen im ersten Drittel blieben leider ungenutzt, wobei das Aluminium heute auf der Seite der Heimmannschaft zu sein schien. Aber auch Peter Fuhrmann musste einige Male vollen Einsatz zeigen um den Ausgleich zu verhindern.

Im zweiten Drittel ging es dann schon etwas turbulenter zu. Nach dem 1:1 der Devils, der anschließenden Führung durch Anja Ellwanger und dem erneuten Ausgleich kam es zum Ende des Drittels zur Schlüsselszene des Spiels: Nach einem Gerangel in der Ecke und der sich anschließenden verbalen Auseinandersetzung zeigte der Schiedsrichter plötzlich die rote Karte für Johannes Wurlitzer. Die Folge war eine fünfminütige Unterzahlsituation und der Ausschluss unseres Topcenters vom Spiel. Das war natürlich bitter, zumal wir das Spiel bis dahin eigentlich besser gestalten konnten als der Gegner.

In der Folge ging die Ordnung in unserem Spiel etwas verloren. Immerhin konnten wir den Schaden in den nächsten 5 Minuten Unterzahl auf ein Gegentor reduzieren, kassierten aber leider kurz darauf ein weiteres. Zum Anschlusstreffer kamen wir noch durch Karsten Krämer, der einen Freischlag zur Überraschung der Wernigeroder blitzschnell ausführte. Insgesamt wurde das Spiel hart umkämpft und die entscheidenden Konter wurden von Wernigerode blitzschnell vollendet, so dass es letztendlich leider mal wieder nicht zum Sieg gereicht hat. Hoffen wir, dass es am kommenden Samstag gegen Genthin besser läuft.

Gegen die Matchstrafe haben wir Protest eingelegt. Wie es also diesbezüglich weitergeht, muss nun die SBK entscheiden.

Spielprotokoll:

1. Drittel:
07:17 0:1 Johannes Wurlitzer FBC Phönix Leipzig
2. Drittel:
20:27 1:1 Paul Buch (Jeremy Mertens) Red Devils Wernigerode II
23:38 1:2 Anja Ellwanger (Johannes Wurlitzer) FBC Phönix Leipzig
23:54 2:2 Max Riechel (Paul Buch) Red Devils Wernigerode II
37:04 Rote Karte Johannes Wurlitzer FBC Phönix Leipzig
3. Drittel:
40:36 3:2 Max Riechel (Johannes Könnemund) Red Devils Wernigerode II
42:59 4:2 Tino Fiedler Red Devils Wernigerode II
49:34 4:3 Karsten Krämer (Tino Pagel) FBC Phönix Leipzig
59:46 2′ Karsten Krämer FBC Phönix Leipzig

–> Saisonübersicht