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Angstgegner Salzwedel kommt zu Besuch nach Leipzig

Bully gegen Salzwedel (Endstand: 2:7)

Die Großfeld-Playoffs sind für Phönix Leipzig in der Verbandsliga längst gesichert. Aber trotz zuletzt vier Siegen in Folge ist die Ausgangssituation für das Playoff-Viertelfinale weiterhin nur mäßig. Zwar gehört Phönix mit Platz 2 und aktuell 18 Punkten zum Führungstrio der Staffel 1. Aber die Teams auf den Plätzen dahinter, SG Harzgerode/Großörner (3.) und die Floorball Grizzlys Salzwedel (4.), haben bisher jeweils zwei Spiele weniger absolviert als die Feuervögel. Phönix Leipzig sollte also im letzten eigenen Vorrundenspiel alles aufs Feld packen, um sich am Ende im oberen statt im mittleren Teil der Tabelle wiederzufinden.

Leider will es der Zufall Spielplan so, dass diese so wichtige Partie ausgerechnet gegen Angstgegner Salzwedel stattfindet. Salzwedel – die Hansestadt mit dem berühmten Baumkuchen, die fast 100 Kilometer von der Autobahn 14 entfernt liegt. Für Phönix gab es gegen die von dort kommenden Floorball Grizzlys bisher nichts zu holen. Mittlerweile sind wir bei sieben Niederlagen in sieben Duellen angekommen: 2:7, 7:8, 2:7, 2:3, 3:5, 2:6 und zuletzt im Herbst 2017 5:6. Immerhin findet der achte Vergleich in Leipzig statt (Sonntag, 12.30 Uhr, Sporthalle an der Radrennbahn, Windorfer Straße 61). Hilft jetzt der Heimvorteil, die Serie endlich zu beenden? Die Spieler von Phönix Leipzig werden jedenfalls alles für den ersten Sieg gegen die Grizzyls tun, zumal man im Hinspiel schon nah dran war. Salzwedel dürfte am Sonntag aber ähnlich kämpfen für eine gute Platzierung zum Playoff-Start. Das Spiel verspricht also Spannung unterm Hallendach. Wer braucht da noch Olympia?

9 Spiele! Der Mega-Floorball-Februar für Phönix Leipzig

Was für ein voller Floorball-Februar für die SpielerInnen von Phönix Leipzig: Neun Spiele binnen 21 Tagen stehen an! Neun! Da müssen die Kräfte und die Freizeit genau eingeteilt werden. Denn an jedem Februar-Wochenende rollt für die Feuervögel der Floorball – mal in Leipzig, mal in Landsberg, mal in Genthin, mal in Schkeuditz. Wer jetzt in guter Form ist, kann viel für das Team möglich machen.

Harzgerode

Sowohl auf dem Groß- als auf dem Kleinfeld gehen die Vorrundenspiele in die entscheidende Phase. Im Kleinfeld-Wettbewerb hat Phönix dabei maximal noch Außenseiterchancen auf den für die Playoffs qualifizierenden vierten Tabellenplatz. Im Großfeld ist mindestens Platz vier sicher und noch mehr möglich. Dort geht es in den verbleibenden zwei Spielen darum, eine gute Ausgangsposition zu holen für den Quervergleich im Viertelfinale mit der Staffel 2. Reicht es am Ende vielleicht sogar noch für die Tabellenspitze? In einem Monat wissen wir mehr.

Der Februar-Spielereigen beginnt am kommenden Wochenende mit einer Kleinfeld-Reise zum Staffelnordlicht Genthin. Dort warten zwei wichtige Spiele, beide Gegner sind nicht unbezwingbar, wie manch anderer Club aus der Staffel.

[So., 4. Februar, Genthin, KF]

11.00 Uhr SV Chemie Genthin Phönix Leipzig
12.30 Uhr Phönix Leipzig USV Halle Saalebiber

Die Woche drauf winken am Samstag (Kleinfeld) und Sonntag (Großfeld) Spiele. Samstag sind wir Gastgeber in Leipzig-Gohlis, Breitenfelder Strae.

[10. Februar, Leipzig, KF]

10 Uhr Phönix Leipzig Tigers Magdeburg
14 Uhr Südharzrüpel Großörner Phönix Leipzig

[11. Februar, Landsberg, GF]

13.30 Uhr Black Lions Landsberg Phönix Leipzig

Eine Woche später startet der letzte Großfeld-Spieltag in der Verbandsliga-Vorrunde 2017/2018. Phönix Leipzig empfängt zu Hause  (Sporthalle an der Radrennbahn!) dafür ausgerechnet die Floorball Grizzlys Salzwedel. Noch nie konnten die Leipziger gegen das Team gewinnen.

[18. Februar, Leipzig, GF]

12.30 Uhr   Phönix Leipzig Floorball Grizzlys Salzwedel

Am letzten Februar-Wochenende winkt dann das vorläufige Floorball-Finale Grande: Zunächst wird es am Samstag in der Sporthalle Breitenfelder Straße international: Die holländischen Gäste vom Team Messed Up Enschede kommen für ein Freundschaftsspiel nach Leipzig. Am Sonntag drauf muss Phönix Leipzig dann noch den letzten Kleinfeld-Spieltag meistern. Das wird gegen die beiden mit Bundesliga-Spielern besetzten Teams sicher eine einseitige Nummer. Aber wenn man schon keine Punkte sammeln kann, dann vielleicht ein bisschen Erfahrung.

[24. Februar, Leipzig, Freundschaftsspiel]

13 Uhr Phönix Leipzig Messed Up Enschede (NL)

[25. Februar, Schkeuditz, KF]

11.00 Uhr Phönix Leipzig Schakale Schkeuditz
13.45 Uhr MFBC Leipzig Phönix Leipzig

Und dann kommt der März mit, wenn wir richtig zählen, äh, null Spielen. Für Phönix Leipzig liegen die wichtigen Floorball-Termine dann erst wieder im April.

Beim nächsten Mal gegen Salzwedel wird Geschichte geschrieben

Am 5. November stand neben einem Kleinfeldspieltag mit zwei Begegnungen in Harzgerode zeitgleich auch noch der nächste Einsatz für die Phönixe im Großfeld in der Verbandsliga auf dem Tableau. Viele Ausfälle sorgten dafür, dass sich lediglich 9 Feuervögel für die Abreise 10:00 Uhr ins 222km entfernte Salzwedel trafen.
Um 13:30 empfingen uns die 13-Mann starken Gastgeber, die bisher niemals in der Phönixhistorie bezwungen werden konnten. Geleitet wurde die Partie durch 2 Unparteiische aus Harzgerode, die im Spiel vorher einen hohen Sieg gegen die Black Lions aus Landsberg erzielen konnten (21:4).

Da man nur auf 8 Feldspieler zurückgreifen konnte, war ein Wechsel in Reihen ausgeschlossen und folglich die konditionelle Belastung im Vergleich zu sonst ziemlich hoch. Jedoch verschonten uns die Grizzlys mit langen Druckphasen und hatten wenig Konzeptionen im eigenen Spielaufbau. Bereits in den ersten Minuten wurde deutlich, dass trotz zahlenmäßiger Überlegenheit bezüglich der Mannschaftsstärke an diesem Tag ihr Fokus auf Kontersituationen lag, so wie es ihr Spielstil pflegt. So gelang es uns den Lochball oft vor Erreichen einer gefährlichen Schusssituation wieder zu erkämpfen.
Im ersten Drittel gelang es Salzwedel leider dennoch, einen abgetropften Ball im Slot in unserem Kasten unterzubringen nachdem wiederholt Befreiungsschläge scheiterten. Ansonsten parierte Tom Hartmann, der Stammkeeper Julian Hofer vertrat, gewohnt enthusiastisch. Abgesehen davon gab es keine weiteren Highlights innerhalb der ersten 20 Minuten. Erwähnenswert ist jedoch noch, dass das Spielgeschehen auf beiden Seiten äußerst fair geführt wurde und die  Schiedsrichter stets eingriffen, sobald sie gefordert waren, aber auch möglich Vorteilssituationen abwarteten, ehe sie unterbrachen.
In der Drittelpause wurde sich sehr gelassen über den 1:0 Rückstand und weitere Ausrichtung abgesprochen. Aufstellungsmäßig waren kaum Veränderungen möglich, dennoch sollte Elias Dannenberg aus dem Center nun die Dreierrotation im Sturm zwischen Marcus Barthel, René Wildgrube und Tommy Kürschner auf einer Viererrotation erweitern um für zusätzliche Erholungsphasen sorgen und die nötige Konzentration und Antritt in entscheidenden Momenten sicherzustellen.

Doch zu Beginn des zweiten Drittels ein erneuter kleiner Dämpfer: Ein tödlicher Pass fand den Weg in die Maschen zwischen den Beinen unseres Goalies zum 2:0 Stand. Erst in der 8. Spielminute dieses Drittels durfte zum ersten Mal auf Seite der Phönixe gejubelt werden. Felix Hilla war es möglich, einen in der Defense abgefangenen Ball mitzunehmen, 2 Spieler im Sprint zu umspielen und ins lange Eck einzuchippen. Doch nur 10 Sekunden vergingen, bis die Gastgeber den Spielstand zurück auf eine 2 Tore Führung korrigierten und so ging man mit einem 3:1 Rückstand ins entscheidende Drittel, wobei der Sieger der Partie zu der Zeit keineswegs bereits feststand.

Salzwedel begann die letzte Phase der Partie nun mit deutlich engagierterer Laufleistung, welche aber nicht in gefährliche Torchancen umgemünzt werden konnten. Dagegen gelang es auf Seiten der Feuervögel in Minute 52, Felix Neubert nach Zuspiel von Felix Hilla den Lochball so an das Bein unseres Slotstürmers zu schießen, dass er unhaltbar wurde und den Spielstand auf einen 3:2 Rückstand verkürzte. Und erneut führte Inkonsequenz nach dem Bully zurück zur 2 Tore Führung der Grizzlis – nach nur 11 Sekunden! Doch dieses Mal gelang es die Freude und daraus resultierende Unkonzentriertheit der Salzwedeler Spieler ebenso auszunutzen. Felix Hilla legte sich den Ball beim Bully vor in die gegnerische Spielhälfte und musste so nur noch die Verteidiger umspielen, bevor er erneut den Torwart mit einem gefühlvollen Ball im langen Eck überwinden konnte.
In der 55. Spielminute ergab sich dann sogar ein Überzahlspiel für die Phönixe nach Handspiel, die nicht zum Ausgleichen genutzt werden konnte.
Stattdessen wurden wir nach Fehlpass und anschließendem Steilpass wieder in den an diesem Tag verfluchten 2-Tore-Rückstand zurückgeworfen.
Die Hoffnung auf eine Verlängerung keimte nochmal auf als Tobias Schulze ein brillantes Zuspiel auf Tommy Kürschner spielte, der nur noch einzuschieben brauchte. Wie sollte es anders kommen, dauerte es 5 Sekunden bis der Abstand zu den Gastgebern wieder 2 Tore betrug.
Gut 20 Sekunden vor Abpfiff gelang Tobias Schulze nach Zuspiel von Felix Hilla dann noch eine kleine Ergebniskosmetik zum 6:5 und erzielte damit das vierte Tor innerhalb von nur einer Minute.
Erneut war es uns damit leider nicht gelungen, die Grizzlys aus Salzwedel zu bezwingen, jedoch soll sich das in unserem nächsten Aufeinandertreffen keinesfalls wiederholen.

 

Phönix Leipzig: Elias Dannenberg, René Wildgrube, Felix Hilla, Marcus Barthel, Tommy Kürschner, [C] Tobias Schulze, [T] Tom Hartmann, Felix Neubert, Gerrit Fuchs

 

1. Drittel:
6:08   1:0 Julian Oleschkowitz (Julian Olfermann) Floorball Grizzlys Salzwedel
2. Drittel:
4:43   2:0 Julian Oleschkowitz (Julian Olfermann) Floorball Grizzlys Salzwedel
7:26   2:1 Felix Hilla Phönix Leipzig
7:36   3:1 Steffen Thätner (Felix Bünte) Floorball Grizzlys Salzwedel
3. Drittel:
11:23   3:2 Felix Neubert (Felix Hilla) Phönix Leipzig
11:34   4:2 Magnus Hartstock Floorball Grizzlys Salzwedel
11:39   4:3 Felix Hilla Phönix Leipzig
15:00   2′ (Handspiel) Pascal Spurgat Floorball Grizzlys Salzwedel
18:35   5:3 Julian Oleschkowitz Floorball Grizzlys Salzwedel
19:29   5:4 Tommy Kürschner (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
19:34   6:4 Felix Bünte (Manh Duc Nghiem) Floorball Grizzlys Salzwedel
19:43   6:5 Tobias Schulze (Felix Hilla) Phönix Leipzig
19:52   2′ (Sperren) Felix Neubert Phönix Leipzig

Die Überraschung bleibt aus, Salzwedel-Fluch geht weiter

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Im Spiel gegen Salzwedel wollte Phönix mit einem Sieg seine Play-Off-Chancen wahren. Nach guten Leistungen in den letzten Spielen und dem engen Hinspielergebnis war man guter Hoffnung, endlich gegen die Grizzlys den ersten Sieg in der Vereinsgeschichte landen zu können und ging entsprechend hochmotiviert in die Partie.

Doch der Auftakt verlief wenig erfreulich. Mit einem Distanzstanz in den rechten oberen Winkel ging die Floorballer aus dem Norden von Sachsen-Anhalt bereits in der 5. Minute in Führung. Den mal wieder in grün spielenden Phönixen gelangen im ersten Drittel kaum gefährliche Abschlüsse auf das gegnerische Tor. Dagegen hatte Salzwedel weitere gute Möglichkeiten, die Arti gut abwehren konnte. Kurz vor Ende des ersten Drittels gelang den Leipzigern jedoch etwas überraschend der Ausgleich. Paul passte in den Slot, wo Marcus abstaubte: 1:1. Kurz darauf hatte Phönix Überzahl, welche gut gespielt wurde. Doch leider blieb der Torerfolg zur Führung unglücklich aus. Weitere Wermutstropfen waren der krankheitsbedinge Ausfall von Jan nach den ersten 20 Minuten und wenig später von Max nach einem Schlag gegen das Knie.

Zweites Drittel, gleiches Bild: Salzwedel setzte sich häufig in Eins gegen Eins Situationen durch und kam zu zahlreichen Gelegenheiten. Phönix tat sich schwer, spielte jedoch etwas besser als im 1. Drittel. Dann der Rückschlag: Der erneute Rückstand in der 30. Minute: 1:2. Phönix hatte wenig später in Überzahl Chancen zum Ausgleich. In dieser fand der Ball den Weg aber nicht ins gegnerische Tor, stattdessen konterte Salzwedel nach einem Ballverlust zum 3:1. Mit diesem ernüchternden Spielstand ging es in das letzte Drittel.

Die Feuervögel hatten nun nichts mehr zu verlieren und drängten Salzwedel in die eigene Hälfte. Die Folge waren Ballgewinne und Torchancen – die beste Phase von Phönix. Doch irgendwie wollte der Ball nicht über die Linie. In eigener Überzahl verlor Mirko dann bei einem Konter im Zweikampf den Schläger und verhinderte das wahrscheinliche Gegentor per Fußkick. Die Folge: Penalty für Salzwedel. Zwar parierte Arti diese  Aktion nerventstark, damit waren Mirko aber die zwei Minuten auf der Strafbank sicher. Es ging weiter mit vier Feldspielern auf beiden Seiten und jeder Menge Unordnung in den Phönix-Reihen. Salzwedel schoss weitere zwei Tore, 5:1. Die Chancen schwanden, Phönix kämpfte trotzdem weiter und wurde mit Tobi’s Tor zum 5:2 in der 53. Spielminute belohnt. Das war’s dann aber auch. Salzwedel erhöhte acht Sekunden vor Spielende auf noch einmal auf 6:2.

Salzwedel geht als verdienter Sieger aus der Partie, hätte sogar zweistellig gewinnen können, wenn sie seltener an sich selbst oder an Goalie Arti gescheitert wären. Die Hansestädter hatten die besseren Einzelspieler, die den Phönixen sowohl physisch als auch technisch überlegen waren. Für Phönix sind die Pay-Off-Träume damit begraben.

Zu viele vergebene Chancen führen zur Pleite

Mit einer Portion Optimismus und schweren Knochen trat Phönix Leipzig einen Tag nach dem guten Spiel gegen den MFBC gegen Angstgegner Grizzlys Salzwedel an (bisher gingen alle Vergleiche verloren). Nach dem bisher sieglosen Saisonverlauf sollten heute die ersten Punkte eingefahren werden. Neben den personellen Veränderungen auf dem Feld war dieses mal auch wieder Goalie Peter Fuhrmann sowie Coach Paul Moritz bei den Leipzigern mit dabei.

grizzlys Floorball Leipzig Salzwedel

Defensiv standen wir wieder sicher und kamen schnell auch zu einigen Abschlüssen, die jedoch meist nicht wirklich gefährlich waren. Eine der wenigen Torchancen im ersten Drittel nutzten die Grizzlys aus Salzwedel zum 0:1 Pausenstand. Im zweiten Drittel erhöhte Salzwedel zwischenzeitlich auf 0:3, trotzdem blieb diesmal die häufig auftretende Unruhe bei Phönix aus. Besonders die zweite Reihe kam in dieser Zeit häufiger gefährlich vor das gegnerische Tor. Belohnt wurden diese Bemühungen schließlich durch Neuzugang Elias Dannenberg, der gleich in seinem ersten Phönix-Spiel sein erstes Tor erzielte. Im dritten Drittel war es leider wieder Salzwedel, denen das nächste Tor gelang. Phönix agierte in der Folgezeit druckvoller, Salzwedel zog sich immer weiter zurück. So kam nun auch endlich unsere erste Reihe zum Zug und konnte sich einige gute Torchancen erarbeiten. Ähnlich unserem ersten Tor erzielte Jan Ladiges das 2:4 aus dem Gewusel vor dem Grizzly-Tor. Leider ließ unsere offensive Ausrichtung dem Gegner Platz zum Kontern. So gelang es Salzwedel, den drei Tore Vorsprung wieder herzustellen. Trotz vieler weitere guter Möglichkeiten fiel lediglich noch ein weiteres Tor nachdem Niklas Noth den Floorball mit einem schönen Zuspiel auf den in den Slot stürmenden Julian Hofer spielte. Das 3:5 war gleichzeitig der Endstand.

Es lässt sich sagen, dass dieses Spiel ein Floorball-Match auf Augenhöhe war und Phönix trotz der Doppelbelastung an die starke Leistung vom vorigen Tag anknüpfen konnte. Einzig die Torausbeute fiel trotz zahlreicher Chancen zu gering aus, wobei dieses Mal auch das Pech in Form von Pfosten und Latte im Weg standen. Trotz der nun drei Niederlagen aus drei Saisonspielen wirkt die Mannschaft reifer als letzte Saison. Es sollte nur eine Frage der Zeit sein, bis sich die Anstrengungen auch bezahlt machen. Mit einer ähnlichen Leistung und mannschaftlichen Geschlossenheit sollten die ersten Regio-Punkte im kommenden Spiel am Sonntag, 09. November, gegen die SG Rotta/Dessau ins heimische Leipzig gebracht werden.

FBC Phönix Leipzig mit: Julian Hofer, Maik Biedermann, Elias Dannenberg, Jan Ladiges, Niklas Noth, Ludwig Bode, [T] Peter Fuhrmann, Tommy Kürschner, [C] Stefan Schröter, Maximilian Wagner, Mirko Körner

1. Drittel:
10:55 0:1 Steffen Thätner Floorball Grizzlys Salzwedel
2. Drittel:
4:22 0:2 Magnus Hartstock (Manh Duc Nghiem) Floorball Grizzlys Salzwedel
7:13 0:3 Magnus Hartstock Salzwedel
11:03 1:3 Elias Dannenberg FBC Phönix Leipzig
3. Drittel:
2:06 1:4 Oliver Budras Salzwedel
8:45 2:4 Jan Ladiges Leipzig
13:42 2:5 Magnus Hartstock Salzwedel
14:15 3:5 Julian Hofer (Niklas Noth) Leipzig

Jetzt wird’s tierisch

saalebiberAm Samstag fährt Phönix zum USV Halle. Zum ersten Mal treffen die Feuervögel auf die Nachwuchs-Saalebiber. Die haben im bisherigen Saisonverlauf hier und da mal am Pfosten geknabbert, mehrere Tore sind gefallen. Aber zum Gesamtsieg hat es bisher nie gereicht. Zuletzt tappten sie in Salzwedel in die Bärenfalle der Grizzlys. 2:11 hieß es dort nach 60 Minuten, die Abwehr der Saalebiber offenbar so dicht wie zuletzt ihr alter Deich am Gimritzer Damm. Da könnten sich am Samstag ab 14.30 Uhr also Lücken für die Phönixe auftun.

Aber Vorsicht. Die Feuervögel dürften alles andere als selbstgefällig zum Tabellenletzten fahren. Erwies man sich doch zuletzt als großer Motivator für ein Team mit der roten Laterne, indem man dem angeknockten SV Rotta zurück auf die Erfolgsspur verhalf. Die neustrukturierten Leipziger sind selbst noch eine Wundertüte. Heute hui, morgen pfui – viel Arbeit für Spielertrainer Karsten Krämer. Zumal ihm wieder einige Spieler nicht zur Verfügung stehen.

Die Partie gegen die Hallenser ist die letzte vor dem Weihnachtsfest. Dann beginnt auch die Winterpause für die Phönixe, sie müssen erst in sieben Wochen wieder auf das Parkett. Doch Zeit für Winterschlaf bleibt nicht. Denn Ende Januar geht es wieder nach Halle. Und anstelle von Bibern warten dann im tiefsten Winter die Grizzlys Salzwedel in der Universitätssporthalle auf die Feuervögel. Und die schlechten Erinnerungen an die Partien gegen die Altmärker graben wir an dieser Stelle noch nicht aus.