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Toni Schnelle und Johannes Wurlitzer: Willkommen (zurück)!

Johannes Wurlitzer und Toni Schnelle
Johannes Wurlitzer und Toni Schnelle

TransferpfeileDie Floorballer von Phönix Leipzig freuen sich über zwei Top-Neuzugänge: Toni Schnelle und Johannes Wurlitzer verstärken seit kurzem die Feuervögel. 

Toni Schnelle spielte vor zwei Jahren noch mit dem SC DHfK Leipzig II in der Bundesliga. Jetzt lässt er es etwas ruhiger angehen und hat sich noch einmal für einen Wechsel zu Phönix Leipzig entschieden. Der 29-jährige lief jahrelang auch für den UHC Döbeln in Liga 1 und 2 auf, bevor er nach Leipzig wechselte. 

Besonders freuen wir uns auch, dass Johannes Wurlitzer wieder den  Weg in unsere Trainingshallen gefunden hat. Er bestritt in den ersten beiden Phönix-Jahren viele Spiele im grünen Trikot, schoss viele Tore, markierte viele Vorlagen und coachte mitunter auch an der Seitenlinie. Dann zog es ihn aus beruflichen Gründen nach Dresden. Knapp sechs Jahre nach seinem Abschied bei Phönix Leipzig ist er jetzt erneut in unseren Verein eingetreten und will in der Verbandsliga noch einmal seine Klasse zeigen. 

Wir sind gespannt und sagen zweimal herzlich Willkommen (zurück). Freilich haben sich die Zeiten ein wenig geändert. Toni Schnelle und Johannes Wurlitzer sind abseits des Feldes mittlerweile Familienväter. Da bleibt weniger Zeit, den Schläger in die Hand zu nehmen.  Nichtsdestotrotz sind und bleiben beide Spieler eine starke Bereicherung für Phönix Leipzig. 

Punktlose Harzgerode-Reise – trotz prominentem Neuling bei Phönix

Am vergangenen Sonntag kam es für Phönix Leipzig zum zweiten Kleinfeldspieltag der Saison. Aufgrund des parallel in Salzwedel stattfindenen Spiels der Großfeldmannschaft und der grassierenen Grippewelle konnte allerdings nur ein stark dezimierter Kader von vier Feldspielern plus (Eigentlich-Feldspieler-aber-heute-doch-mal-im-Tor) Goalie nach Harzgerode reisen.

Im ersten Spiel des Tages traf man auf die Red Devils aus Wernigerode. Ein turbolenter Start der gegnerischen Mannschaft, in der vor allem Tino Weiß heraus stach, führte zu einem 0:7 Rückstand nach nur neun Minuten Spielzeit. In dieser Phase war Wernigerode die schnellere Mannschaft, die Phönixe nicht aufmerksam genug, um den letzten Passweg zu sichern.
Spielertrainer Max nahm die Auszeit, damit sich das Team besser sortieren konnte.
Anschließend kam mehr Ordnung in die Partie. Phönix kam mit drei Treffern des Neuzugangs und Ex-Bundesligaspielers Toni Schnelle (SC DHfK Leipzig, UHC Döbeln) auf 7:3 heran. Da waren erst 12 Minuten gespielt.

Dank bessere Koordination und Absprache konnte das Angriffsspiel der Gegner besser kontrolliert werden, eigene Offensivaktionen verliefen vielversprechender und nach weiteren Treffern von Stefan P. und Toni, stark vorbereitet von Max, ging es mit dem Stand von 10:6 in die Kabine.

Die zweite Hälfte verlief ähnlich, wie zu Ende der ersten Halbzeit. Zwar verteidigte Leipzig besser, war aber doch aufgrund der Minimalbesetzung an Auswechselspielern (nur einer) nicht immer schnell genug, um den Red Devils Einhalt zu gebieten. Zwar konnte sich Toni zwei weitere Tore in der Scorerliste eintragen, Wernigerode hingegen kontrollierte das Spiel geübt, nutzte seine Chancen und stellte folgerichtig den Endstand auf 17:8. Ein an sich eindeutiges Ergebnis, die Phönixe sind jedoch heiß auf das Rückspiel, welches mit stärkerer Besetzung sicherlich eine ausgeglichenere Partie verspricht.

Im zweiten Spiel trafen nunmehr beinschwere Leipziger auf den Hausherrn, die Südharzrüpel. Diese hatten zuvor überraschend die Schakale Schkeuditz in der Overtime geschlagen.

Mit der Idee, die Spielweise (minus möglicher Gegentore) fortzuführen, begann man gegen die in Maximalbesetzung angetretenen Südharzer.
Das Konzept ging auf, jedoch führten zwei Aufmerksamkeitsfehler zum 0:2 Rückstand, den wiederum Toni Schnelle in zwei Einzelaktionen egalisieren konnte. Anstatt den errreichten Ausgleich als Grundlage für das weitere Spiel zu nehmen, kamen die Rüpel erneut zu zwei schnellen Treffern, bevor die Phönixe zum zweiten Mal in der Saison in Unterzahl gerieten. Dank toller Abwehrleistung von Max und Stefan T., gepaart mit schnellen Reaktionen des Goalies David, wurde diese unbeschadet überstanden. Zum Ende der ersten Hälfte mussten die Leipziger noch ein Gegentor hinnehmen, mit 2:5 ging es in die Kabine.

Die Leipziger gingen guten Mutes in die zweite Hälfte der Partie. Der Gegner schien, wenn nicht schlagbar, jedoch zumindest ebenbürtig. In den kommenden neun Minuten fielen munter Tore auf beiden Seiten, Toni und Max, sowie Ersttorsschütze im Kleinfeld, Stefan T., waren daran beteiligt.
Die letzten zehn Minuten waren vorrangig vom Unterzahlspiel der Rüpel geprägt, denen aufgrund von wiederholten Stockschlags insgesamt drei Zwei-Minuten-Strafen auferlegt wurden.
Sämtliche Überzahlen konnten die Phönixe geschickt nutzen, um Tore zu erzielen.
Das Unentschieden der zweiten Spielhälfte reichte jedoch nicht aus, um den Rückstand wettzumachen, mit einer 8:11 Niederlage verließen die Leipziger das Parkett.

Null Punkte aus zwei Spielen sind sicherlich nicht der Anspruch der Leipziger. Aufgrund der schwierigen Ausgangslage, cleverer Gegner und des einen oder anderen individuellen Fehlers an diesem Tag aber leider gerechtfertigt.

 

Phönix Leipzig :[1xT] David Havlik, Toni Schnelle, [1xT] Stefan Theurich, [C] Maximilian Wagner, Stefan Piefel

1. Hälfte:
0:37 Tor 1:0 Martin Schaberich (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
2:29 Tor 2:0 Martin Schaberich (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
4:22 Tor 3:0 Steven Schmidt (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
5:52 Tor 4:0 Tino Weiß Red Devils Wernigerode
6:38 Tor 5:0 Tino Weiß (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode
8:32 Tor 6:0 Tino Weiß (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode
9:12 Tor 7:0 Steven Schmidt (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode
9:49 Tor 7:1 Toni Schnelle (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
9:59 Tor 7:2 Toni Schnelle (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
11:26 Tor 7:3 Toni Schnelle Phönix Leipzig
13:23 Tor 8:3 Tino Weiß Red Devils Wernigerode
15:10 Tor 8:4 Stefan Piefel (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
17:17 Tor 8:5 Stefan Piefel (David Havlik) Phönix Leipzig
17:32 Tor 9:5 Alexander Pflug (Eike Klapproth) Red Devils Wernigerode
18:05 Tor 9:6 Toni Schnelle Phönix Leipzig
18:53 Tor 10:6 Tino Weiß (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode
2. Hälfte:
1:20 Tor 10:7 Toni Schnelle (Stefan Piefel) Phönix Leipzig
1:25 Tor 11:7 Alexander Pflug Red Devils Wernigerode
4:11 Tor 12:7 Tristen Vaeckenstedt Red Devils Wernigerode
4:17 Tor 12:8 Toni Schnelle Phönix Leipzig
9:27 Tor 13:8 Eike Klapproth (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
12:21 Tor 14:8 Rene Gesche Red Devils Wernigerode
14:03 Tor 15:8 Tristen Vaeckenstedt (Eike Klapproth) Red Devils Wernigerode
19:06 Tor 16:8 Martin Schaberich (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
19:56 Tor 17:8 Tino Weiß (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode

 

Phönix Leipzig Südharzrüpel Großörner 8:11

1. Hälfte:
5:37   0:1 Mike Siegmund (Andreas Rauchfuß) Südharzrüpel Großörner
8:13   0:2 Fabian Baierl (Andreas Fallei) Südharzrüpel Großörner
8:26   1:2 Toni Schnelle Phönix Leipzig
9:00   2:2 Toni Schnelle Phönix Leipzig
10:04   2:3 Marco Gipser Südharzrüpel Großörner
10:30   2:4 Eigentor Südharzrüpel Großörner
14:08   2′ (Stockschlag) Toni Schnelle Phönix Leipzig
18:17   2:5 Mike Siegmund Südharzrüpel Großörner
2. Hälfte:
0:35   2:6 Roccy Becker Südharzrüpel Großörner
2:04   2:7 Marco Gipser Südharzrüpel Großörner
2:42   3:7 Toni Schnelle (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
5:12   3:8 Andreas Fallei (Fabian Baierl) Südharzrüpel Großörner
6:13   4:8 Stefan Theurich (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
6:24   4:9 Max Sucker (Andre Hinniger) Südharzrüpel Großörner
7:18   5:9 Toni Schnelle Phönix Leipzig
9:00   5:10 Mike Siegmund Südharzrüpel Großörner
9:52   2′ (Stockschlag) Tizian Dreizner Südharzrüpel Großörner
10:19   6:10 Maximilian Wagner (Toni Schnelle) Phönix Leipzig
10:43   6:11 Enrico Treizel Südharzrüpel Großörner
11:28   2′ (Stockschlag) Enrico Treizel Südharzrüpel Großörner
13:00   7:11 Toni Schnelle (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
17:13   2′ (Stockschlag) Roccy Becker Südharzrüpel Großörner
18:37   8:11 Maximilian Wagner (Toni Schnelle) Phönix Leipzig

Harzgerode und Salzwedel – mehr Auswärts geht nicht

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Ein Spieltag, zwei Städte, drei Spiele – auf diese Formel lässt sich der kommende Sonntag für die Floorballer von Phönix Leipzig reduzieren. Und die Entfernungen zu den Austragungsorten könnten in der Verbandsliga nicht größer sein. So muss die Großfeldmannschaft nach Salzwedel reisen (222 km von Leipzig entfernt – sogar Bautzen läge näher). Salzwedel? Da war doch was. Das Team ist der Angstgegner schlechthin von Phönix Leipzig. Seit der Vereinsgründung gab es in sechs Spielen sechs Niederlagen, darunter sehr bittere und tierisch bittere. Die Bilanz in Ergebnissen: 2:7, 7:8, 2:7, 2:3, 3:5, 2:6 – allesamt auf dem Großfeld. Es wird also ein hartes Stück Arbeit für die Leipziger Floorballer, um am Sonntag in der Hanse- und Baumkuchenstadt jenseits jeglicher Autobahnanbindung die nächsten Saisonpunkte ergattern zu können. Anpfiff in der Altmark ist 13.30 Uhr

Gleichzeitig ist die Kleinfeld-Riege am Sonntag in Harzgerode gefragt (137 km entfernt). Dort wartet auf Phönix Leipzig mit den Red Devils ein alter Bekannter und mit den Südharzrüpeln ein neuer Gegner. Die Kleinfeld-Staffel umfasst insgesamt acht Teams und wird momentan MFBC Leipzig dominiert.