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Pleitenserie endet mit dominantem Sieg gegen UHC Elster

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Zum 1. Advent traten 15 floorballbegeisterte Mitglieder von Phönix Leipzig im ersten Spiel der Großfeldsaison-Rückrunde gegen UHC Elster an. An das letzte Aufeinandertreffen vor nicht all zu langer Zeit in Harzgerode sollte dabei nicht gedacht werden. Dort unterlag man 3:7 in einem über die Grenzen hinausragend robusten Spiel.
Zielstellung war es jedoch nicht nur im direkten Vergleich als Sieger dazustehen, vielmehr wollte man endlich die mittlerweile 3-fache Niederlagenserie zu einem Ende bringen und zeigen, dass in der Rückrunde kein Punkt mehr hergeschenkt werden soll.
Geleitet wurde die Partie durch Schiedsrichter der Landsberger Ausrichter, die in der ein oder anderen Situation auf Zeitstrafen als auch persönliche Strafen verzichteten, man könnte meinen rein aus alter Verbundenheit zum UHC.

Doch wir spielten von Sekunde eins an unbeirrt. Das Vorwissen zur Spielweise aus der Hinrunde hatte zur Folge, dass alle dem körperbetonten Spielstil mit fairem Körpereinsatz entgegenwirkten. Schon waren die Mittel des UHC ausgeschöpft und ein Torreigen konnte eingeleitet werden mit keiner bis lediglich schwacher Chancenentwicklung auf Gegnerseite.
Eröffnend nahm sich nach knapp acht Minuten Toni Schnelle in der Mitte des Spielfeldes den Ball und presste ihn durch die Beine des gegnerischen Torhüters.
Dann dauerte es gut acht weitere Minuten bis zur schönsten Szene des Spiels. Ein Klärungsversuch im Slot des UHC gelang nur mit Schläger auf Kopfhöhe und zog eine 2 Minuten Strafe nach sich. Folglich ergab sich ein Freischlag 4 Meter vorm Tor. Toni Schnelle positionierte sich als vermeintlicher Schütze frontal vor der vierköpfigen Mauer. Doch wer stand denn völlig alleingelassen auf der linken Seite vom Freischlagpunkt? Der bis dato noch nicht zum Einsatz gekommene Maximilian Wagner konnte in seiner ersten Spielsekunde und damit auch mit seinem ersten Ballkontakt den abgelegten Freischlag von Felix Hilla sogar flach im langen Eck platzieren, so fixiert war Elster auf einen Abschluss von Toni Schnelle. Damit war nach Sekundenbruchteil das Überzahlspiel vorbei und auf Seiten der Feuervögel stand endlich mal wieder ein Tor nach Freistoßvariante, gefühlt war der letzte Treffer dieser Art von uns im Jahr 1742 erzielt wurden.
Zum Ende des Drittel konnte auch ein Unterzahlspiel torlos abgewendet werden und man beendete die erste Phase mit einem Stand von 2:0. Daraus nahm man ein Gefühl von großer Zufriedenheit mit in den weiteren Verlauf der Partie nach kleinen Anpassungen in der Aufstellung.

Sechs Minuten gönnten sich die Feuervögel, ehe die Torfabrikation angetrieben wurde. Beim Treffer zum 3:0 verlud Pascal Nojack den Goalie und chipte den Ball ins leere Tor nachdem dieser von Tommy Kürschner bedient wurde. Dann folgte ein kurioser Doppelpack von Maximilian Wagner inmerhalb weniger Minuten. Einmal ein Volley nach hohem Ball quer übers Feld sowie ein Ball, der aus spitzen Winkel irgendwie den Weg ins Tor fand.
Dann dachte unser Spielertrainer natürlich auch an die weiteren Spieler im Team. Nach seinem dritten Torerfolg an diesem Tag und assistierte er Maik Biedermann, der aus zentrale Position den Hüter den zweiten Tunnel des Tages verpasste zum 0:7 Zwischenstand.
Die immer höher pressenden Gegner wurden dann noch ein achtes Mal überwunden durch den blank stehenden Tommy Kürschner nach Zuspiel von Felix Hilla an der Mittellinie. Aufgrund eines Eigentors und einer zweiten kurzen Unkonzentriertheit endete das Drittel zwar „nur“ 8:2, jedoch waren der Sieg und damit 3 Punkte bereits an der Stelle auf unserem Konto verbucht.

Das letzte Drittel war dann in alter Manier von wenig Highlights aber viel Härte geprägt. Beide Seiten hatten Chancen im Überzahlspiel Tore herauszuspielen, aber Zählbares sprang für keinen dabei herum. Dennoch erzielten beide Mannschaften im letzten Drittel noch jeweils einen Treffer. In der letzten Spielminute war es unser Kapitän, der nach Pass von unserem jüngsten Mitglied Loius Mantwill den Schlusspunkt zum 9:3 setzte.

Damit endet das Großfeldfloorball 2017 für uns. Lediglich ein Kleinfeldspieltag steht im Dezember noch für uns an. In 2018 endet die Saison sehr früh für uns. Bereits Ende Februar sind alle Ligaspiele der aktuellen Saison absolviert mit dem Ziel aus 6 Punkten der Hinrunde, 15 Punkte aus der Rückrunde hinzukommen zu lassen.

Phönix Leipzig mit:[T] Julian Hofer, Maik Biedermann, Louis Mantwill, [C] Jakob Neumann, Stefan Theurich, Maximilian Wagner, Felix Hilla, Tommy Kürschner, Tom Hartmann, Johanna Kauschke, Toni Schnelle, Tobias Schulze, Felix Neubert, Tino Pagel, Pascal Nojack

1. Drittel:
8:21   0:1 Toni Schnelle Phönix Leipzig
16:54   2′ (Hoher Stock) Christopher Gerold UHC Elster
16:57   0:2 Tom Hartmann (Felix Hilla) Phönix Leipzig
17:10   2′ (Stockschlag) Tino Pagel Phönix Leipzig
2. Drittel:
6:03   0:3 Pascal Nojack (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
7:06   0:4 Maximilian Wagner (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
10:25   0:5 Maximilian Wagner (Felix Neubert) Phönix Leipzig
13:20   2′ (Stockschlag) Christian Schneider UHC Elster
13:27   0:6 Toni Schnelle Phönix Leipzig
14:58   0:7 Maik Biedermann (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
15:55   0:8 Tommy Kürschner (Felix Hilla) Phönix Leipzig
17:47   1:8 Eigentor UHC Elster
19:11   2:8 Paul Nebelung (Christopher Gerold) UHC Elster
3. Drittel:
3:51   3:8 Paul Nebelung UHC Elster
7:52   2′ (Stockschlag) Felix Hilla Phönix Leipzig
14:46   2′ (Überharter Körpereinsatz) Dario Neitzel UHC Elster
19:44   3:9 Jakob Neumann (Louis Mantwill) Phönix Leipzig

–> Fotos

Der Tabellenführer Harzgerode/Großörner zu Gast in Leipzig

Am 25. November 2017 versammelten sich 14 Floorballspieler des FBC Phönix Leipzig zum 5. Spiel der Saison 2017/2018 Verbandsliga Großfeld. Gegner diesmal war kein geringerer als der Tabellenführer, die SG Harzgerode/Großörner. Nachdem wir für die  letzten  Begegnungen ins 140 km Harzgerode und ins 220 km entfernte Salzwedel reisen mussten, wurde diese Partie von 2 Unparteiischen des Austragenden SSC Leipzig unter Heimspielatmosphäre in unserer donnerstäglichen Trainingsstätte in der Breitenfelder Straße angepfiffen (Leipzig-Gohlis).
Die mutige Zielstellung nach den letzten 2 mehr und weniger knappen Niederlagen lautete den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter punktlos auf den Nachhauseweg zu schicken, besonders indem man beide Topscorer der Gäste früh und effektiv verteidigt.
So starte man mit 10 minütiger Abtastphase ohne größere Highlights auf beiden Seiten, bevor Toni Schnelle in seinem Großfelddebut für die Feuervögel Pascal Nojack am langen Pfosten assistieren kann, welcher zur 1:0 Führung nur noch die Kelle hinhalten musste.
Doch über den Rest des ersten Drittels konnten keine Großchancen aus eigenem Aufbauspiel kreiert werden; schlimmer noch einfachste Bälle konnten weder mitgenommen, noch unter Kontrolle gebracht werden. Folglich drehte sich der Spielstand zu einem 1:2 Rückstand nach ungewohnt fahrlässigem Defensivverhalten, darunter auch ein wunderschön platziert geschossener Ball genau ins lange Eck, der hier nicht unerwähnt bleiben soll.
Nur einem Totalaussetzer eines gegnerischen Verteidigers war es geschuldet, dass man mit einem Stand von 2:2 in die erste Drittelpause ging. Diesen Treffer konnte sich erneut Pascal Nojack gutschreiben lassen, der den Lapsus und die anschließende eins-gegen-null-Sitaution mit einem platzierten Schuss über den Oberschenkel des Goalies in Zählbares umwandelte.

Thema der 10 minütigen Unterbrechung waren ein kleines Wachrütteln, Auffrischen der taktischen Vorgaben und die gewohnten kleinen Anpassungen in der Aufstellung.
Dank des Ausgleichs konnte ohne mentales Druckgefühl ins zweite Drittel gestartet werden.
Innerhalb der ersten Minute brachte Felix Hilla den Lochball im Netz der Spielgemeinschaft zur 3:2 Führung unter. Tino Pagel legte den Ball zu seinem Solo vor. Die Freude hielt leider nicht von all zu langer Dauer, denn erneut drehte man den Spielstand in einen 3:4 Rückstand, wobei nicht weniger von einem Tabellenführer mit 53 Torerfolgen zu erwarten gewesen wäre, als unsere Unkonzentriertheiten nach taktischen Umstellungen unverzüglich zu bestrafen.
Für Entlastung und Aufatmen sorgte ein Überzahlspiel ungefähr zur Hälfte des Mitteldrittels. Unser Kapitän, Jakob Neumann, wurde Opfer eines überharten Körpereinsatzes, der mit 2 Minuten Strafe geahndet wurde. Die volle Zeit war dem Floorballveteran Toni Schnelle jedoch nicht nötig. Der presste den Ball nämlich bereits nach 50 Sekunden Powerplay mit einer Wucht hinter die Linie, die der ganzen Auswechselbank ein Lächeln auf das Gesicht zauberte und zum Spielstand von 4:4 führte. Doch das schwächste und leider entscheidende Drittel des Tages endete mit 4:5 Rückstand und Phönix war im Zugzwang in den letzten 20 Minuten um das Tagesziel noch erreichen zu können.

Die jungen, dynamischen und technisch versierteren Gäste ruhten sich leider nicht auf dem Ein-Tor-Vorsprung aus, sondern erzielten nach knapp dreieinhalb Minuten im letzten Drittel den Treffer zum 4:6, wurden dann aber ineffizienter, was auch unserem überragend sicherem Goalie, Julian Hofer, mit bestechender Tagesform geschuldet war. Das steckte an und prompt fiel auch der Anschlusstreffer durch kraftvollen Distanzschuss von Mirko Körner, der durch das Zuspiel von Jakob Neumann auf 5:6 verkürzte. Den erneuten Ausgleich erzielte unser Kapitän dann persönlich mittels eines Traumtors durch Schuss ins kurze Eck aus schwierigem Winkel. Den finalen Treffer der Begegnung zum 6:7 erzielte knapp zwei Minuten vor Spielende die SG Harzgerode/Großörner. Das anschließende Pressing blieb ohne weitere Schussmöglichkeiten und somit stand am Ende des Tages die dritte Niederlage in Folge zu Buche gegen einen keineswegs übermächtigen oder unschlagbaren Gegner. Die fast zur Tradition gewordene Ineffizienz im Abschluss gilt es über die Winterpause auszumerzen, um solche knappen Resultate wie in den letzten beiden Partien in Zukunft mit besserem Ende für die Feuervögel ausgehen zu lassen.

Damit endet die Hinrunde mit einer eher bescheidenen 2-0-3 Bilanz und mageren 6 Punkten. Die erste Rückrundenpartie findet gleich kommendes Wochenende gegen den UHC Elster in Landsberg statt und soll im Ergebnis keinesfalls dem Hinrundenergebnis entsprechen.

Phönix Leipzig: [T] Julian Hofer, Elias Dannenberg, [C] Jakob Neumann, Maximilian Wagner, Felix Hilla, Stefan Piefel, Tommy Kürschner, Toni Schnelle, Tobias Schulze, Felix Neubert, Gerrit Fuchs, Tino Pagel, Mirko Körner, Pascal Nojack

 
1. Drittel:
10:03   1:0 Pascal Nojack (Toni Schnelle) Phönix Leipzig
13:11   1:1 Bastian Einecke Harzgerode/Großörner
17:44   1:2 Moritz Schmidt Harzgerode/Großörner
18:19   2:2 Pascal Nojack Phönix Leipzig
2. Drittel:
20:46   3:2 Felix Hilla (Tino Pagel) Phönix Leipzig
24:33   3:3 Bastian Einecke (Tom Fiedler) Harzgerode/Großörner
27:04   3:4 Jan Leopold Harzgerode/Großörner
27:30   2′ (Überharter Körpereinsatz) Christian Sauer Harzgerode/Großörner
28:20   4:4 Toni Schnelle (Mirko Körner) Phönix Leipzig
29:31   4:5 Tom Fiedler (Bastian Einecke) Harzgerode/Großörner
3. Drittel:
43:24   4:6 Tom Fiedler (Moritz Schmidt)  Harzgerode/Großörner
44:47   5:6 Mirko Körner (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
51:33   6:6 Jakob Neumann Phönix Leipzig
57:47   6:7 Bastian Einecke (Tom Fiedler) SG Harzgerode/Großörner
 

 

Harzgerode und Salzwedel – mehr Auswärts geht nicht

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Ein Spieltag, zwei Städte, drei Spiele – auf diese Formel lässt sich der kommende Sonntag für die Floorballer von Phönix Leipzig reduzieren. Und die Entfernungen zu den Austragungsorten könnten in der Verbandsliga nicht größer sein. So muss die Großfeldmannschaft nach Salzwedel reisen (222 km von Leipzig entfernt – sogar Bautzen läge näher). Salzwedel? Da war doch was. Das Team ist der Angstgegner schlechthin von Phönix Leipzig. Seit der Vereinsgründung gab es in sechs Spielen sechs Niederlagen, darunter sehr bittere und tierisch bittere. Die Bilanz in Ergebnissen: 2:7, 7:8, 2:7, 2:3, 3:5, 2:6 – allesamt auf dem Großfeld. Es wird also ein hartes Stück Arbeit für die Leipziger Floorballer, um am Sonntag in der Hanse- und Baumkuchenstadt jenseits jeglicher Autobahnanbindung die nächsten Saisonpunkte ergattern zu können. Anpfiff in der Altmark ist 13.30 Uhr

Gleichzeitig ist die Kleinfeld-Riege am Sonntag in Harzgerode gefragt (137 km entfernt). Dort wartet auf Phönix Leipzig mit den Red Devils ein alter Bekannter und mit den Südharzrüpeln ein neuer Gegner. Die Kleinfeld-Staffel umfasst insgesamt acht Teams und wird momentan MFBC Leipzig dominiert.

Härtetest gegen UHC Elster verloren

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Nach zwei erfolgreichen Spieltagen in Leipzig stand die erste Auswärtsfahrt nach Harzgerode an. Mit UHC Elster als Gegner bedeutete dies zugleich auch die erste Bewährungsprobe. Es fanden sich 13 Phönixe gegen 15 Elster Spieler ein. Gleich zu Beginn des Spieles deutete sich ein körperbetontes Spiel an, in dessen Verlauf ganze zwei Schläger zu Bruch gehen sollten. Bereits nach 10 Minuten lag Phönix 0:2 hinten nach zwei unglücklich abgelenkten Seiteneingaben, die den Weg ins eigene Tor fanden. Den hinten äußerst kompakt stehenden Elsteraner wurde zu viel Raum gewährt, den sie gnadenlos auszunutzen wussten. Nichtsdestotrotz konnte die Elsteraner Abwehr in der 15. Minute mit schneller Kombination geknackt werden, nachdem der Ball im Mittelfeld abgefangen wurde. Tommy Kürschner erzielte so den Anschlusstreffer auf Zuspiel von Tino Pagel. Leider veranlasste dieses Tor Phönix nicht zu ausreichendem Defensivspiel und Elster gelang der Doppelschlag mit zwei Toren zum 1:4 nur kurz nach dem Anschlusstreffer. Die Überzahl, die sich Phönix zu Ende des ersten Drittels bot, konnte nicht genutzt und auch die negative Schussbilanz nicht merklich verbessert werden.

Nach der eindringlichen Pausenansprache konnte noch etwa eine halbe Minute in Überzahl gespielt werden, was sicherlich half, allgemein besser in das zweite Drittel zu starten. Phönix konnte mehr Chancen erspielen, obgleich Elster mit ihrer Schnelligkeit immer noch viele freie Räume vor allem auf den Seiten und ein paar wenige Torschüsse erspielen konnte. Die harte Arbeit zahlte sich dann in der 10. Minute des zweiten Drittels aus, als Jakob Neumann im gegnerischen Slot die Übersicht behielt und den Ball flach zum 2:4 einnetzte. Das positive Drittelsergebnis gab Phönix anschließend nicht mehr aus der Hand, es boten sich sogar genügend Chancen dieses noch zu erhöhen. So etwa in einer Unterzahl, wo die numerisch unterlegen Phönixe die torgefährlicheren Szenen produzieren konnten.

Im dritten Drittel stand Phönix dann vor dem altbekannten Dilemma, mindestens zwei Tore gegen defensiv gut eingestellte Gegner schießen zu müssen und gleichzeitig nicht auf das zu offene Spiel des ersten Drittels zurückfallen zu dürfen. Bereits nach wenigen Minuten im dritten Drittel schien die Hoffnung zerschlagen, als Elster das 2:5 gelang. Doch Phönix gab nicht auf und konnte eine Überzahl zum 3:5 Anschlusstreffer verwerten. Mirko Körner setzte auf Zuspiel von Felix Hilla einen satten Schuss aus mittlerer Distanz ab, der im Tor landete. Doch erneut reagierten die Elsteraner prompt und bauten ihre Führung nur eine Minute später wieder aus. Nach einer weiteren, jedoch schadlos überstandenen Strafe gegen Phönix und einem weiteren Gegentreffer in der 15. Minute des dritten Drittels zum Schlussstand von 3:7 war dann zwar die Hoffnung auf einen Punktegewinn aber keineswegs der Kampfgeist verloren. Phönix spielte weiter beherzt, verfiel nicht der Teilnahmslosigkeit und ließ keine weiteren Tore zu.

Als Fazit lässt sich sagen, dass Phönix an der starken Leistung des zweiten Drittels anknüpfen muss, um gegen Elster im Rückspiel eine erfolgreiche Revanche hinzulegen. Davor stehen aber zwei nicht minder anspruchsvolle Spiele gegen Salzwedel und Harzgerode an.

Phönix Leipzig mit: [T] Julian Hofer, Louis Mantwill, [C] Jakob Neumann, Felix Hilla, Stefan Piefel, Marcus Barthel, Tommy Kürschner, Johanna Kauschke, Tobias Schulze, Felix Neubert, Gerrit Fuchs, Tino Pagel, Mirko Körner

1. Drittel:
2:11   0:1 Tim Hacke (Adrian Greschok) UHC Elster
10:03   0:2 Adrian Greschok UHC Elster
14:48   1:2 Tommy Kürschner (Tino Pagel) Phönix Leipzig
15:41   1:3 Adrian Greschok UHC Elster
16:04   1:4 Julian Elstermann (Eric Trepke) UHC Elster
18:38   2′ (Wiederholte Vergehen) Christian Schneider UHC Elster
2. Drittel:
9:41   2:4 Jakob Neumann Phönix Leipzig
13:15   2′ (Stockschlag) Felix Neubert Phönix Leipzig
3. Drittel:
2:52   2:5 Julian Elstermann UHC Elster
8:06   2′ (Stockschlag) Eric Trepke UHC Elster
9:09   3:5 Mirko Körner (Felix Hilla) Phönix Leipzig
10:18   3:6 Christian Schneider UHC Elster
11:17   2′ (Stockschlag) Felix Neubert Phönix Leipzig
14:31   3:7 Christopher Gerold (Julian Elstermann) UHC Elster

–> Saisonübersicht

Ligaauftakt nach Maß gegen Landsberger Floorballer

Am 30. September war es endlich soweit: Die Saison 2017/2018 brach für Phönix Leipzig an. Als erster Gegner erwarteten uns die Black Lions Landsberg in der Breitenfelder Straße im heimischen Leipzig. Den 13 Feuervögeln stellten sich an diesem Tag 15 Spieler aus Landberg gegenüber, für die die Saison bereits am vorangegangenen Wochenende mit einer 1:13 Niederlage gegen den UHC Elster erfolglos begann.

Landsberg

Wir gingen mit zwei klaren Zielvorstellungen in die Partie: zum einen dem ersten Pflichtsieg im ersten Spiel, zum anderen sollte es endlich gelingen, kein Gegentor über die volle Spielzeit zuzulassen. Das haben wir zuletzt in der Saison 2015/2016 zwei Mal gegen den FC Rennsteig Avalanche geschafft.

10:00 Uhr war es dann soweit, die Schläger kreuzten sich am Mittelpunkt zum Eröffnungsbully. Angeführt wurde die Begegnung durch 2 Unparteiische des MFBC, deren Entscheidungen uns gelegentlich ratlos zurückließen.

Doch nun zum Spielablauf: Phönix zeigte Dominanz von Anpfiff an, konnte sich aber nicht mit einer frühen Führung belohnen. Wiederholt war es uns möglich, unsere Stürmer in guter Schussposition zu bedienen, doch die eng stehende Defensive ließ vorerst kein Durchbrechen zu. Nach etwas über 8 Minuten war es Felix Hilla möglich, den abgetropften Ball nach Schuss von Spielertrainer Tobias Schulze nach kurzem Bogenlauf im Netz der Gäste unterzubringen und erzielte damit das erste Saisontor für die Phönixe. Innerhalb von einer Minute wurde dann der Spielstand bereits auf 3:0 erhöht werden. Zunächst war es Felix Neubert, der den Lochball mit gewohnt gefährlichem Distanzschuss im langen Eck unterbrachte, assistiert durch unseren einstimmig wiedergewählten Kapitän Jakob Neumann. Im Anschluss konnte Felix Hilla unbedrängt hinter dem gegnerischen Tor Tino Pagel bedienen, der den Ball nach kraftvollem Schuss aus kürzerer Entfernung im Gästetor versenkte. Den Drittelendstand zum 4:0 konnte erneut Felix Hilla nach Vorlage von Johanna Kauschke erzielen.

Auffällig war, dass wenig bis keine nennenswerten Chancen auf Gegnerseite erspielt wurden. Während unsere erste Reihe bis dato erfolgreich versuchte den Aufbau schon auf der Grundlinie zu unterbinden und nur lange hohe Pässe als Optionen zuließ, vereitelte die zweite Reihe durch abgefangene Pässe im Mittelfeld oder erfolgreich geführte Zweikämpfe auf den Seiten früh die Offensivakzente der Gäste.

Folglich wurden in der Drittelanalyse eher personelle als taktische Umstellungen besprochen und das Spiel sollte im Wesentlichen mit der bisherigen Spielweise fortgeführt werden.

Und bereits nach einer Minute das nächste Erfolgserlebnis nach Wiederanpfiff auf Seiten der Feuervögel. Wieder war es Felix Neubert, wieder war das Tor weit entfernt und wieder versenkte er souverän. Diesmal erfolgte das Zuspiel durch unser Abwehrbollwerk Mirko Körner. Das anschließende 6:0 erzielte Tommy Kürschner, der sich noch öfter auf dem Spielprotokoll eingetragen wollte, nachdem er aus kurzer Distanz den Pass aus weniger als einem Meter gegenwehrlos im Gästetor unterbringen darf. Nach 5 Minuten ohne größere Highlights konnte Felix Hilla als letzter Mann in der eigenen Hälfte ohne Gegenwehr bis in den gegnerischen Slot spazieren und den alleine gelassenen Tommy Kürschner per Querpass zum 7:0 assistieren. Zu diesem Zeitpunkt war der Spielausgang lange entschieden, doch die Konzentration musste weiterhin aufrechterhalten werden, damit die 0 auf der Anzeigetafel bis zum Abpfiff stehen bleiben konnte.

Die Floorballer der Black Lions hatten sich nun auch sichtbar zum Ziel gesetzt Zweikämpfe mit mehr Körperpräsenz zu führen, die manchmal ungeahndet auch jenseits der Grenzen des Regelwerkes geführt wurden. Auch technische Mängel in der Zweikampfführung hatten Stockschläge zur Folge, bei denen man vergeblich auf einen Pfiff der Unparteiischen wartete.

So konnte erst kurz vor Ende des zweiten Drittels der Spielstand auf 8:0 angehoben werden. Torschütze war wieder Felix Neubert. Den Assist bekam Tobias Schulze zugeschrieben, der sich bis dahin für sein gutes Stellungsspiel nicht selbst belohnen wollte und von der Offensive der ersten Reihe zur zweiten Reihe wechselte.

Den nächsten Treffer konnte der Neue in unseren Reihen, Pascal Nojack, der nun in der Offensive der Reihe 1 Tobias Schulze ersetzte, nach Abschluss aus dem Slot erzielen. Der ehemalige MFBC-Spieler erhielt wenige Stunden vor Lizenzierungsende noch die Transferfreigabe für Phönix und wird nun versuchen, sich in der angebrochenen Saison auch an dem ein oder anderen weiteren Torerfolg zu beteiligen.

Unbelehrt aus den vorangegangen Offensivaktionen war es Tommy Kürschner, beide mal assistiert durch Felix Hilla, aus gleicher Position wie bei seinen vorherigen Treffen möglich den Lochball doppelt chancenlos für den zweiten Keeper der Gäste einzuschieben.

Auch Tobias Schulze erzielte in diesem Drittel noch 2 Tore nach Vorarbeiten von Jakob Neumann, führte somit den Endstation zum 14:0 herbei und schoss uns damit gleichzeitig zum Tabellenführer nach Spieltag 1.

Gegen Ende der Partie rückten auch die Fähigkeiten unseres Hüters Julian Hofer in den Fokus, der zwar nur in einer Handvoll Situationen gefragt war, aber da immer hellwach parierte. Seine Abwehraktionen mit der Maske und bei flachen Bällen ließen die Gäste nicht nur punktlos sondern auch torlos den Heimweg antreten.

Hervorzuheben ist weiterhin die extrem engagierte Leistung von Stefan Theurich, der sich oft in sehr gefährlicher Position freispielte und in seiner besten Chance leider knapp am Pfosten scheiterte.

Nun rückt jedoch der Fokus auf die Partien am kommenden Wochenende. Da steht dann sowohl der nächste Verbandsliga- als auch unser erster Kleinfeldspieltag an. Unser Gegner heißt dann Samstag zum ersten Heimspieltag an der Radrennbahn MFBC Leipzig/Grimma, der sich bisher mit zwei Saisonniederlagen zufrieden geben musste.

Phönix Leipzig mit:[T] Julian Hofer, Stefan Schröter, René Wildgrube, [C] Jakob Neumann, Stefan Theurich, Felix Hilla, Tommy Kürschner, Johanna Kauschke, Tobias Schulze, Felix Neubert, Tino Pagel, Mirko Körner, Pascal Nojack

Spielprotokoll:

1. Drittel:
8:27   1:0 Felix Hilla (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
9:15   2:0 Felix Neubert (Jakob Neumann) Phönix
9:31   3:0 Tino Pagel (Felix Hilla) Phönix
14:59   4:0 Felix Hilla (Johanna Kauschke) Phönix
2. Drittel:
1:06   5:0 Felix Neubert (Mirko Körner) Phönix Leipzig
2:23   6:0 Tommy Kürschner Phönix
7:51   7:0 Tommy Kürschner (Felix Hilla) Phönix
19:13   8:0 Felix Neubert (Tobias Schulze) Phönix
3. Drittel:
3:44   9:0 Pascal Nojack Phönix Leipzig
5:39   10:0 Tommy Kürschner Phönix
9:33   11:0 Tobias Schulze (Jakob Neumann) Phönix
10:12   12:0 Tommy Kürschner (Pascal Nojack) Phönix
12:51   13:0 Felix Hilla Phönix
15:32   14:0 Tobias Schulze (Jakob Neumann) Phönix

–> Saisonübersicht

Saison 17/18: Sachsen-Anhalt ruft, Liga ohne Connewitz

Die Floorballsaison 2017/2018 nimmt Gestalt an. Die Staffeleinteilung ist raus. Und unsere Ex-Dresdner sind not amused. Anstatt wieder gegen ihre ehemaligen Teamkollegen anzutreten, gehen die bevorstehenden Floorballreisen der Leipziger Phönixe nach Sachsen-Anhalt.

Wie zuletzt in der Saison 2014/2015 (damals noch Regionalliga) erwarten uns dort die angsteinflößenden Grizzlys aus Salzwedel. Angst, weil technisch stark, weil weit weg und weil Grizzlys. Ansonsten aber stoßen wir in der nächsten Saison auf neue Gegner im „Ursprungsland der Reformation“. Noch nie gespielt haben wir gegen Harzgerode. Auch der punktlose Absteiger Landsberg II ist schwer einzuschätzen für uns. Welche Floorballer sich letztlich hinter dem MFBC-Label scharen werden in der Verbandsliga, Staffel 1, wissen wir auch noch nicht.

Den UHC Elster kennen wir bislang nur vom Kleinfeld. Dabei haben wir gegen die Rand-Wittenberger alle drei von drei Partien verloren (2x in 2015/2016, 1x in Playoffs 2013). Astreine Bilanz also bisher. Die Elsteraner schrammten zuletzt hinter dem PSV Dessau knapp am Aufstieg in die Regionalliga vorbei. Sie unterlagen in der Relegation dem USV Halle II. Kein einfacher Gegner also die Elsteraner.

Klar ist: Die Sachsen-Anhalt-Staffel der Verbandsliga 2017/2018 hat insgesamt nur noch wenig gemein mit der damaligen Regionalliga-Staffel. 2014/2015 verpassten wir die Playoffs deutlich (nur neun Punkte). Wie wird wohl die kommende Saison?

Ein paar Dinge werden wir definitiv vermissen. Da ist an erster Stelle Partisan Connewitz zu nennen – die frühere Heimat der Phönix-Leipzig-Gründungsmitglieder. Das Partisanen-Team hat einfach nicht mehr für den Ligabetrieb gemeldet. Schon länger abgemeldet war auch ihre Homepage. Eine traurige Entwicklung des 1999 gegründeten Teams. Wir hoffen, dass das vielleicht nur ein temporärer Zustand ist.

In den Meldelisten vermissen wir auch die zweite Mannschaft des SC DHfK Leipzig. Im Regionalbereich tauchen die Floorballer nur noch in Juniorenligen auf. Der SC DHfK II steht weder auf einer Großfeld- noch auf einer Kleinfeld-Liste. Somit steht für uns fest: 2017/2018 wird es im Großfeld weniger Derbys geben als in der vorigen Saison.

In unserer Kleinfeld-Staffel tummeln sich immerhin zwei Teams aus der Nähe. Die Staffel ist mit sieben Teams größer als 2015/2016. Damals umfasste unsere Staffel fünf Teams.

Als nächstes rechnen wir in den kommenden Wochen mit den Spielplänen. Vielen Dank schon einmal an die Ligaorganisatoren für die Planung und Organisation des Spielbetriebs.

 

saison2017_2018