10 Jahre Phönix Leipzig – vom Nischenverein zum Dauerbrenner

Wie die Zeit vergeht: In diesem Sommer wird der FBC Phönix Leipzig 10 Jahre alt. Gegründet von einer Hand voll junger, passionierter „Floorball-Laien“, begann 2010 der Traum vom unabhängigen, aber dennoch ambitionierten Floorball-Projekt.

Ziel war es damals, die Nische zwischen den „etwas lockerer organisierten“ Partisanen aus Connewitz und dem hochprofessionell aufgezogenen Bundesliga-Zirkus des MFBC und des DHfK zu bedienen.

(letztes Ehemaligen-Duell 2015)

Noch heute haben die Feuervögel in der Leipziger Floorball-Welt ihre Daseinsberechtigung – auch wenn sich nur noch wenige der Gründungsmitglieder in den eigenen Reihen befinden.

Jubiläumsspiel mit Ehemaligen und aktuellem Team

Aus diesem Grund wird es am 05.09.2020 zum großen Jubiläumsspiel zwischen den ehemaligen Weggefährten und dem aktuellen Verbandsliga-Team kommen.
Allein 10 Spieler/innen aus der allerersten Saison haben bereits zugesagt und nehmen die Reise nach Leipzig auf sich, um dem heutigen Ligateam zu zeigen, „wo der Ball die Löcher hat“ 😉

Gemeinsamer Abend

Nach dem Kräftemessen auf dem Spielfeld geht es danach an der Bar weiter, um den gemeinsamen Tag ausklingen und alte Zeiten Revue passieren zu lassen.
Die passende Location im Leipziger Osten ist bereits angemietet und die Getränke dafür sind kalt gestellt.

Nun bleibt nur zu hoffen, dass uns Corona keinen Strich durch die Rechnung macht und das Jubiläum angemessen zelebriert werden kann und darf.

Weitere Informationen folgen in den kommenden Wochen auf allen Kanälen.

Damals war’s: das erste Teamfoto 2010

Immer dienstags: Freizeittraining startet wieder

Nach fünfmonatiger Pause beginnt ab dem 11. August wieder das allwöchentliche Dienstags-Freizeittraining im Leipziger Stadtteil Eutritzsch.

Nachdem die anderen beiden Floorball-Trainings mit entsprechendem Hygiene-Konzept und unter Einhaltung des Mindestabstandes bereits seit Mai wieder angelaufen waren, musste die dritte Trainingszeit weiterhin pausieren, weil hier das spielerische Mit- und Gegeneinander im Fokus steht und jegliche gesundheitliche Gefährdungen nicht vertretbar gewesen wären.

Doch nun hat das Warten ein Ende. Viele Feuervögel und Interessenten fiebern bereits seit einigen Wochen dem Trainingsstart entgegen – ist es doch seit jeher eine gelungene Abwechslung zum professionellen Ligatraining am Montag und Donnerstag.

Dienstags 20.15 – 21.45 Uhr
Sporthalle des beruflichen Schulzentrums 7,
An der Querbreite 8,
04129 Leipzig

Neulinge willkommen

Falls ihr mitspielen wollt beim (freizeitlichen) Floorballtraining, meldet euch unter floorball@fbc-leipzig.de

Feuervögel oder Wasserratten?! – Phönix Leipzig auf fremdem Terrain

Am vergangenen Freitag nutzte eine Gruppe wasserbegeisterter Phönixe das schöne Wetter, um eine Kajak-Tour durch Leipzigs schöne Kanäle zu unternehmen. Es war der erste Wasserausflug nach fast 7 Jahren für die Floorballerinnen und Floorballer des FBC. Um eines vorwegzunehmen: dieses Mal wurden alle Boote nur von unten nass! 😉

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Auf ein Neues – Vertragsverlängerung mit ExeSport bis 2021

Nach turbulenten Monaten ohne Floorball und nur wenig positiven Nachrichten, blicken die Leipziger Feuervögel nun so langsam wieder besseren Zeiten entgegen.

Neben einem erfolgreichen Start ins Hallentraining wird auch die kommende Saison im Zeichen einer Kooperation zwischen Phönix Leipzig und dem Sport- und Floorballausrüster ‚ExeSport‘ stehen. Auf ein Neues – Vertragsverlängerung mit ExeSport bis 2021 weiterlesen

Ein weiterer Schritt zur Normalität – Feuervögel betreten wieder Hallenboden

Zurück an den Floorball-Schläger: Phönix Leipzig beginnt ab Donnerstag, den 28.05.20 wieder mit einem wöchentlichen Indoortraining.

Vorerst trainieren unsere Feuervögel mit einem ausgearbeiteten Konzept zur Vermeidung einer möglichen Infektionsgefahr durch die Corona-Pandemie und unter Einhaltung aller Hygiene-Vorgaben des DOSB und des Sportamtes.

Rückkehr in die 68. Oberschule

Phönix hat dabei Glück, dass die Sporthalle der 68.Oberschule in Leipzig Gohlis wieder für den Vereinssport geöffnet wird. Somit gibt es in den nächsten Wochen einen Mix aus Indoor- und Outdooraktivitäten, an denen die FBC’ler wieder ihrem Hobby frönen können.

Ein Floorballschläger und Mundschutz auf dem Rasen

Hier nochmals zur Übersicht:

Montags:

  • 18:00 – 19:30 Uhr Freiluft-Training im Mariannenpark, Leipzig Schönefeld (Gruppe 1)
  • 18:30 – 20:00 Uhr Freiluft-Training auf dem SG LVB Gelände ’neue Linie‘ in Leipzig Connewitz (Gruppe 2)

Donnerstags:

  • 18:45 – 20:15 Uhr Hallentraining in der 68.Oberschule, Breitenfelder Straße 19 in Leipzig Gohlis

Das Warten hat (vorerst) ein Ende – Phönix nimmt das Training wieder auf

Ab der kommenden Woche (11.05.) starten die Leipziger Feuervögel einen ersten Anlauf in Richtung Normalität und nehmen den Trainingsbetrieb wieder auf. Vorerst in kleinen Trainingsgruppen, ohne Floorball-Schläger und natürlich unter allen geltenden Hygiene-Regeln wegen der Covid-19-Pandemie. Trainiert wird bis auf Weiteres immer montags und donnerstags im Freien, in einem Leipziger Park und auf dem Trainingsgelände unseres Vereins, der SG LVB e.V.

Auf dem Trainingsplan stehen dann vorerst Konditions-, Kraft- und Taktikeinheiten. Nach 8 Wochen Pause auch dringend notwendige Trainingsinhalte, um wieder eine Fitnessgrundlage bei allen Mitgliedern zu schaffen und für etwas Abwechslung in der Freizeit zu sorgen.

Und wer weiß, vielleicht darf auch schon bald wieder der Floorballschläger eine übergeordnete Rolle im Leben der Phönixe spielen…

Corona-Fake-News: Phönix Leipzig erreicht Playoff-Halbfinale

Die nachfolgenden Szenen sind frei erfunden, hätten sich aber womöglich genau so zugetragen:

Hallo Floorball! Willkommen zurück! Die SBK hat nach langem Hin und Her nun doch die Playoff-Wettbewerbe starten lassen. Unter strengen Auflagen (keine Zuschauer, Masken- und Handschuhpflicht für die Goalies, Durchführung fernab von Corona-Hotspots) fand das Viertelfinale am Sonntag, 3. Mai, statt. Als Staffel-Zweiter musste Phönix Leipzig im 40. Geisterspiel der laufenden Verbandsliga-Saison gegen die TSG Füchse II aus Quedlinburg ran. In der Staffel 1 blieb die TSG Dritter, nachdem die letzten Vorrundenspiele entfielen. Alles war nun vorbereitet für die Playoffs in Salzwedel: Zusätzliche Umkleidezelte stellten die Gastgeber für die Teams und Schiedsrichterpaare vor der Halle bereit, damit alle vier Viertelfinalbegegnungen an einem Tag über die Bühne gehen können. Corona-Schnelltests für die Teams gab es trotz Ankündigung nicht – die wurden kurzfristig anderswo benötigt.

Los geht’s! Goalie Lukas Nietfeld ist ausnahmsweise froh über seine isolierte Positionierung auf dem Spielfeld

Phönix Leipzig – TSG Füchse II 7:6 (0:3;0:3;7:0)

Und Phönix Leipzig war von der 1. Minute an gewillt, das Spiel schnell und eindeutig über die Bühne zu kriegen (schließlich hatte man für die Partie den Freistaat Sachsen verlassen müssen). Das sprichwörtliche Abtasten fiel also aus. Doch die TSG Füchse fanden schneller ins Spiel. Vermutlich hatte sie Spielertrainer Felix Dippe heimlich trainieren lassen in den vergangenen Wochen, im Harz, hinter den sieben Bergen. 0:2 stand es nach zehn Minuten. FBC-Trainer Tobias Schulze entsprechend sauer. Hatte Phönix Leipzig seine Hausaufgaben nicht gemacht? Lag der Fokus zuletzt zu sehr auf Wohnzimmer-Spaß-Challenges? Es blieb kaum Zeit zum Nachdenken. TSG-Topscorer Aryan Oswald netzte ein zum 3:0 für die Sachsen-Anhaltiner. Wie bitter! Ernüchtert trotteten die Phönixe in die Drittelpause. Vermutlich verpuffte vor dem Spiel der Effekt des gemeinsamen Teamkreises vor dem Tor, der coronabedingt mit Zwei-Meter-Abständen durchgeführt werden musste.

TSG-Füchse gehen in Führung

Drittelauswertung unter freiem Himmel und mit Einweg-Masken. Das Trainerteam erklärte der Verteidigung, wie sie am besten auf die windigen Gegner reagieren müssen. Doch wieder auf dem Feld zurück, verfielen die Feuervögel in alte Muster und kassierten weitere Gegentore. Immerhin hatten sie für das teils schlechte Zweikampfverhalten in diesen Tagen einen guten Grund: Lieber eine Sekunde zu spät kommen, als den Atem des Gegners im Nacken spüren. Eine fette Pleite deutete sich in Salzwedel an. 0:6 stand es nach zwei Dritteln. Das sechste Gegentor geschah übrigens nach einem Freischlag. Die 1-Mann-Phönix-Mauer war kein Problem für die Mannen der TSG. Immerhin blieb positiv festzuhalten, dass sich alle Spieler wenigstens an die Abstandsregeln bei Standardsituationen hielten an diesem Tag. Tobias Schulze nutzte anschließend das austrudelnde Drittel, um einen Plan für die verbleibenden 20 Minuten zu erstellen.

Phönix Leipzig findet in die Partie

Alles klar?

Seine Idee war, jegliche Taktik über den Haufen zu werfen. Denn viele Phönixe hatten die üblichen Taktik-Vorgaben offenbar im Lockdown vergessen. Naja, und das fehlende Desinfektionsmittel zum Abwischen des Taktikboards sorgte zusätzlich für Verwirrung…Also sollte jeder Spieler und jede Spielerin ab sofort einfach spielen – so wie er oder sie es am besten konnte. Und tatsächlich, es funktionierte. Darauf schienen die taktikgeprägten Harzer nicht vorbereitet gewesen zu sein. 41. Minute: René Wildgrube nahm sich den Ball und rannte los. Er übersah jeden Mitspieler, schaute nur nach unten, überwand irgendwie die Füchse-Abwehr und dann zappelte der Ball im Netz. Nur noch 1:6. Ging da noch was? Das Tor schien ein Weckruf zu sein. Felix Hilla gewann (wie immer) den anschließenden Bully vom Mittelpunkt und lief alleine nach vorne. Jetzt wollte er nicht mehr rummeckern, sondern es ebenso in die Scorerwertung schaffen. Nach drei Schritten zog er drei Gegner auf sich. Dann sah er den am Schutzraum freistehenden Tommy Kürschner und schoss ihm mit einem strammen Pass an die Kelle, von wo aus der Ball unhaltbar ins gegnerische Tor flog. Perfekt! Die einst einstudierten Spielzüge kamen langsam zurück. Jetzt war Mirko Körner dran. Er verwandelte seinen zehnten Schlenzer von der Mittellinie erstmals an diesem Tag im Tor. 3:6! Das Glück schien zurück. Als nächstes schnappte sich Vincent Hähnig den Ball. Ein kurzer Blick zum gegnerischen Goalie und dann ein Schuss – an den linken Pfosten. Danach nahm er den zurückspringenden Ball wieder an. Jetzt schoss er an den rechten Pfosten, nahm den Ball wieder an und versenkte den dritten Schuss knapp unter der Querlatte im Netz. Seine Teammitglieder mussten ihn danach kurz trösten, er wollte nämlich vorher nochmal genau an die Querlatte schießen und danach erst den Abpraller im Tor versenken. Egal! 4:6. Die Spieler klaschten sich mit ihren Schlägern ab, nicht mit ihren Händen. Der verletzt mitgereiste Tino Pagel hielt den Torjubel von außen aus sicherer Entfernung mit seiner Kameradrohne fest.

Super-Drittel! Feuervögel drehen das Spiel

Das Momentum lag jetzt bei Phönix. Die TSG war zu einer Auszeit gezwungen. Aber auch das brachte nichts. Als nächstes verewigten sich Pascal Richter und Tobias Schulze in der Scorerliste. Tobias‘ lauter Jubelschrei zog allerdings eine kleine Ermahnung der Schiedsrichter nach sich: zu riskant für die Gesundheit aller Anwesenden, hieß es. Beim nächsten Mal solle er sich eine Maske vorher aufsetzen. 6:6! Jetzt lagen die Nerven beim Gegner blank und unschöne Szenen spielten sich ab: Ein junger Gästespieler mit einer Pollenallergie nieste Elias Dannenberg (mehr oder minder absichtlich) ins Gesicht. Das wäre mindestens eine 10-Minuten-Strafe. Kapitän Jakob Neumann beschwerte sich, aber die Schiedsrichter hatten die Szene übersehen. Also gut. Weiter. Zwei Minuten noch. Elias war durch die vorherige Szene besonders motiviert, das Ruder endgültig rumzureißen für sein Team. Er verlor aber den Ball an der Mittellinie. Plötzlich hatten die Füchse die Chance zum entscheidenden Tor an diesem Nachmittag. Ein Traumkonter deutete sich an. Doch sie hatten die Rechnung nicht mit Lukas Nietfeld gemacht. Er hielt den glänzenden Schlagschuss noch glänzender fest.

Während die TSG verdattert guckte, sah Lukas die vorne frei stehende Noemi Dornheim und warf ihr den Ball zu. Und die lief einfach los …und lief und lief und schob die Kugel lässig dem Goalie durch die Beine. 7:6 in letzter Minute. Spiel gedreht! Wahnsinn! Alle Phönixe stürzten sich vor Freude auf Noemi. Grenzen- und abstandsloser Jubel! Selbst Tino ließ seine Drohne davonfliegen, schmiss seine Krücken zur Seite und rannte plötzlich glücklich zu der Traube. Unglaublich. In den letzten Minuten hielt Phönix die Führung fest, den Gegner auf Abstand und steht jetzt verdient im Playoff-Halbfinale der Verbandsliga. Die Revanche für die unglückliche Testspielniederlage vom 19.Oktober 2019 war damit gelungen.

Die weiteren Viertelfinal-Ergebnisse des Tages:

  • Heidenau – Landsberg  7:2
  • Jena – Salzwedel 2:5
  • Bautzen Bears – UHC Weißenfels II 1:2 (n.P.)