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Phönix startet mit Kantersieg in die Saison 15/16

2 Personen fehlen :)
2 Personen fehlen auf dem Foto 🙂

[Das Spiel wurde nachträglich 5:0-Forfait für Phönix gewertet.***]

Am Samstag ging es zum ersten Saisonspiel nach Weißenfels um gegen den FC Rennsteig Avalanche die ersten Punkte einzufahren. Unser Gegner konnte zusätzlich zu seiner Unerfahrenheit leider nur auf 7 Spieler zurückgreifen, unter anderem auch, weil zwei Spieler wohl nicht über die ungarische Grenze kamen. Phönix hingegen konnte mit zwei vollen Reihen antreten und ging mit dem Vorsatz ins Spiel, das Spiel zu gestalten und zu kontrollieren. Nach der langen Sommerpause merkte man, dass wir wieder heiß waren zu spielen. Besonders Tobias Schulze schien sehr motiviert, so dass ihm bereits nach 17 Sekunden der erste von insgesamt 5 Treffern an diesem Tag gelang. Somit war ein neuer Rekord für das schnellste Tor der Phönix-Geschichte aufgestellt. Bis zum Ende des ersten Drittels konnten wir noch 6 weitere Tore schießen und gingen mit einem 7:0 in die erste Drittelpause. Beim siebten Tor gelang es Tommy Kürschner sogar seine fußballerischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und einen mustergültigen Fußpass auf Tobias Schulze zu spielen, den er nur noch einnetzen musste.

Bei so wenig Gegenwehr war das Spiel zu diesem Zeitpunkt bereits gelaufen. Daher konnten wir Das Spiel nun etwas ruhiger angehen und Spielzüge ausprobieren. Dies gelang erst einmal nicht so gut, da unser Gegner nun etwas offensiver agierte. Zum Ende des zweiten Drittels wurde unser Zusammenspiel jedoch besser und wir konnten insgesamt zwei weitere Treffen erzielen um mit einem 9:0 ins letzte Drittel zu starten.

Das dritte Drittel lief etwas besser, da wir uns nun langsam eingespielt waren. Im Laufe der Zeit fielen noch zwei weitere Tore, womit das Ergebnis inzwischen zweistellig war. Auch unsere einzige Powerplaysituation des Tages gestalteten wir sicher, wobei hier jedoch noch zu lange für den Torabschluss gebraucht wurde. In der letzten Spielminute wollte es Phönix nochmal wissen und schmiss seine Tormaschine an. Zweimal Marcus Barthel und einmal Tobias Schulze sorgten für den 14:0 Endstand in diesem Spiel.

Schön ist, dass alle Stürmer mindestens ein Tor erzielen konnten und keine Verteidiger und Torhüter ein Gegentor zuließen. Somit konnten alle ihre Aufgaben erfüllen und Phönix sein erstes zweites Shutout der Vereinsgeschichte feiern.

Kommenden Sonntag findet bereits unser erster Heimspieltag in der Sporthalle an der Radrennbahn statt. Dann wird es wohl nicht so leicht, denn der Gegner sind die Damen des UHC Weißenfels, die im Spiel vor uns die zweite Mannschaft des DHfK überraschend deutlich mit 8:0 bezwangen.

Spielprotokoll:

1. Drittel:
00:17 1:0 Tobias Schulze (Jan Ladiges) Phönix Leipzig
06:41 2:0 René Wildgrube Phönix
09:15 3:0 Tobias Schulze Phönix
12:57 4:0 Jan Ladiges (Tobias Schulze) Phönix
14:45 5:0 Elias Dannenberg Phönix
15:10 6:0 Tobias Schulze (Tommy Kürschner) Phönix
16:48 7:0 Tobias Schulze (Tommy Kürschner) Phönix
2. Drittel:
08:06 8:0 Tommy Kürschner (Tobias Schulze) Phönix
19:45 9:0 René Wildgrube Phönix
3. Drittel:
02:01 10:0 René Wildgrube (Niklas Noth) Phönix
05:04 11:0 Jan Ladiges (Tobias Schulze) Phönix
14:30 2′ (Überharter Körpereinsatz) Jan Fonferko FC Rennsteig Avalanche
19:22 12:0 Tobias Schulze (Elias Dannenberg) Phönix
19:39 13:0 Marcus Barthel Phönix
19:53 14:0 Marcus Barthel (Tino Pagel) Phönix

Startschuss in die Verbandsligasaison 2015/16

Phönix gegen Rennsteig

Nach 6 Monaten Sommerpause geht es nun endlich wieder los. Am Samstag treten die Phönixe zu ihrem ersten Spiel in der neu gegründeten Verbandsliga an. Der Gegner ist ein neuer, aber nicht ganz unbekannter. In Weißenfels geht es ab 17:00 Uhr gegen die Mannschaft der Rennsteig Avalanche. Bei den diesjährigen Sommerturnieren gab es bereits jeweils eine Begegnung auf dem Groß- und dem Kleinfeld gegen die Thüringer, die Phönix beide für sich entscheiden konnte.

Aufgrund des sehr kurzfristig angesetzten Saisonstarts fehlen allerdings einige Stammkräfte, unter ihnen auch Coach Paul Moritz. Außerdem stehen die Transfers von den Neuzugängen Felix Hilla und Christina Löschner noch offen. Trotz dieser Schwierigkeiten kann die Mannschaft zwei starke Reihen für das Spiel aufstellen und geht daher auch als Favorit in das Spiel. Bevor es jedoch los geht müssen unsere Schiedsrichter noch Büffeln und den Schirikurs bestehen.

Wir sind gespannt auf unser erstes Spiel in der Verbandsliga und freuen uns, endlich mal wieder Floorball zu spielen.

Saisonvorbereitung läuft weiter: Turnierbericht vom Rennsteig Cup

Vergangenes Wochenende fand für Phönix nach dem eigenen Jubiläumsturnier mit dem Rennsteig Cup das zweite Vorbereitungsturnier für die kommende Saison statt. Die ohnehin schon kleine Phönixtruppe wurde noch zusätzlich dadurch geschwächt, dass Felix Hilla die Woche zuvor eine Gehirnerschütterung erlitt und Christina Löschner mit einer Ohrenentzündung zu kämpfen hatte. Immerhin konnten mit Erik Schuschwary von Usti und Ex-Phönix Karsten Krämer zwei Aushilfsspieler gefunden werden, so dass wir immerhin mit 9 Feldspielern antreten konnten.

Der erste Gegner am Samstag waren die Floorball Turtles aus Berlin, welche ein ordentliches Spiel boten. Wir hingegen kamen nur selten aus unserer eigenen Hälfte hinaus und mussten uns hauptsächlich auf das Verteidigen konzentrieren. Dabei hatten wir auch noch Glück, dass unser Gegner es mit dem Schießen zu genau nahm und einige Male das Aluminium traf. Dennoch blieb das Spiel lange Zeit offen und wir konnten sogar das zwischenzeitliche 1:1 markieren. Anschließend pressten die Berliner jedoch so stark, dass sie zwangsläufig das 2:1 erzielten.

Im zweiten Spiel hatten wir es mit der zweiten Mannschaft der Floorfighters aus Chemnitz zu tun. Auch hier waren wir unterlegen und konnten uns nicht so recht an die recht harte Spielweise der Chemnitzer gewöhnen. Am Ende stand es 0:5 aus unserer Sicht.

Das letzte Spiel des ersten Tages begann um 20:00 und sollte eigentlich gegen die zweite Mannschaft der Saalebiber aus Halle absolviert werden. Diese entpuppte sich jedoch zur Hälfte aus Spielern der ersten Mannschaft. Besonders die Reihe der Bundeligaspieler bereitete uns arge Probleme. So war es auch nicht verwunderlich, dass wir am Ende auch im dritten Spiel als Verlierer vom Feld gingen. Immerhin standen für uns neben 7 Gegentoren auch 3 eigene Treffer zu Buche.

Der zweite Tag sah für uns aufgrund des vierten Platzes in der Gruppenphase lediglich ein Spiel gegen den viertplatzierten der anderen Gruppe vor. Gegen den Gastgeber der Rennsteig Avalanche waren wir dieses Mal die dominierende Mannschaft und konnten den freien Raum und unsere technische Überlegenheit ausnutzen. Wie schon die Woche zuvor stellte Johanna Kauschke ihre Torjägerqualitäten unter Beweis und auch Sarah Geißler konnte ihr erstes Phönix-Tor erzielen. Mit einem 6:2 gab es also doch noch ein versöhnliches Ende und damit den 7. Platz. Beim anschließenden Torwandschießen trafen für uns Artem Pokas und Erik Schuschwary an und konnten den Ball öfter versenken als alle anderen Mannschaften, womit sie sich ein Sektfrühstück sicherten.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Organisatoren von Rennsteig Avalanche für eine gelungene erste Auflage des Turniers. Nächstes Jahr wären wir bestimmt wieder dabei.

Für unsere Phönixe bleibt nicht allzu viel Zeit, sich von diesem Turnier zu erholen. Schon am Freitag findet bereits ein Mini-Turnier in Halle statt.

Aller Voraussicht nach geht es dann die Woche darauf (19.09.) bereits los in die Saison. Beim ersten Ligaspiel in Weißenfels steht uns dann erneut die Rennsteig Avalanche entgegen.

Phönix mit 6. Platz bei den MFO 2015

Schon eine Woche nach Münster zog es vier Phönixe zum nächsten Turnier. Verstärkt durch Ex-Phönix Hendrik Frühauf, den Saalebiber Jeff Klemm und durch den Nürnberger Torwart Jarmo Väärälä ging es dieses Mal nach Marburg, wo wir schon in den letzten Jahren beste Erfahrungen gesammelt hatten. Bedingt durch die seltene Tatsache, dass wir dieses Mal zwei Torhüter und nur fünf Feldspieler hatten durfte Arti dieses Wochenende seine Feldspielerqualitäten beweisen. Nach einer natürlich mal wieder viel zu kurzen Nacht ging es am Samstagmorgen um 10:20 gegen den UHC Berlin los. Ohne ihren Topspieler Rainer Stahl angetreten hatten diese jedoch trotz noch einzelner Unstimmigkeit im Phönix-Spiel nicht den Hauch einer Chance, so dass Phönix dieses Spiel locker mit 1:0 runterspielen konnte. Auch in den nächsten beiden Spielen konnten wir als Sieger vom Platz gehen. Dem 3:1 gegen die Marburger Elche I folgte ein 4:0 gegen die neugegründete (und vielleicht auch bald im Ligabetrieb spielende) Mannschaft der Rennsteig Avalanche. Nach einer knappen 3:4 Niederlage gegen Tollwut Ebersgöns und einem 3:3 gegen Karlsruhe endete für uns der erste Turniertag mit einem 2. Platz in der Vorrunde. Vor dem Beginn der Nachmittagsgruppe gab es noch die Minigames, bei denen auch zwei Phönixe dran teilhatten. Jan Ladiges konnte die unbezwingbare Tormatte beim Zielschießen leider nur zweimal überlisten und schied daher vorzeitig aus. Ganz anders Karsten Krämer, der beim Geschwindigkeitsschießen 120km/h erreichte und sich damit den Pokal für den schnellsten Schützen sicherte.

Den Nachmittag nutzten wir damit, unsere Freunde der „Räuberbande auf Stromertour“ (Zwigge) lautstark zu unterstützen. Trotz vollstem Einsatz unsererseits blieb dieses Unterfangen leider letzten Endes erfolglos. Immerhin waren wir nun bester Stimmung und wir konnten uns den Flunkyball widmen. Als Gegner boten sich die Stusel Fire-Rangers an, die dank eines legendären dritten Spieles „weggesweept“ wurden. Anschließend wollten wir den Abend noch wie die letzten Jahre im Sudhaus ausklingen lassen. Leider war dieses inzwischen umgezogen und der einzige Kickertisch besaß gar keine Stangen und war damit unbrauchbar. Stark enttäuscht traten wir schon bald unsere Rückreise zur Halle an. Zu dieser Uhrzeit waren unsere Sangeskünste aber unverständlicherweise nicht mehr so erwünscht wie zuvor in der Halle.

Einigermaßen ausgeschlafen ging es am nächsten Tag in die Playoffs, wo wir leider dem TSV Lesum mit 3:5 im Viertelfinale unterlagen. Somit hieß der Gegner erneut Berlin und auch erneut hieß der Sieger dieses Spiels Phönix Leipzig. Inzwischen hatten wir uns richtig gut eingespielt und auch beim Torerfolg unterschieden sich unsere zwei Reihen nicht stark voneinander – Endstand 4:1. Das letzte Spiel gegen die Bubaner blieb lange offen und lebte eher von der Spannung als von spielerischen Höhepunkten. Zu sehr lagen wohl beiden Mannschaften schon die vergangenen Spiele in den Knochen. Unglücklicherweise gelang unserem Gegner in der letzten Sekunde noch ein Bauerntrick zum 1:2 Endstand. Wie schon die Woche zuvor kehrten wir mit einem Platz im Mittelfeld und vielen schönen Erinnerungen nach Hause.

Einen Bericht aus Elche-Sicht und positiver Erwähnung von uns gibt’s unter: http://www.marburger-elche.de/index.php/news-details/marburg-floorball-open-wieder-ein-voller-erfolg.html
Außerdem werden nun nach und nach die Videos von den einzelnen Spielen auf dem Youtube channel der Elche hochgeladen: https://www.youtube.com/channel/UCrx-4dpsgz03UmJAir2J2VQ?spfreload=10

17. Platz für Phönix zum Start in die Turniersaison 2015

Nach einem aus sportlicher Sicht unerfreulichem Saisonende begann nun 2,5 Monate später die Turniersaison für Phönix. Wie schon im Jahr zuvor machte sich eine kleine Gruppe aus fünf Phönixen mit Gastspieler Chris Merkel aus Nürnberg und unserer neu gemalten Flagge auf nach Münster um gemeinsam Spaß zu haben und endlich einmal wieder Floorball zu spielen. Bei Deutschlands größtem Floorball-Kleinfeldturnier dem „Floorball Meeting Münster“ waren 41 Teams aus Deutschland, den Niederlanden und der Slowakei gemeldet.

Nach einem entspannten Grillen am Kanal mit spaßiger Begegnung und donnerndem und blitzendem Ende am Freitag ging es einigermaßen ausgeschlafen und entspannt um 10:20 Uhr zum ersten Gruppenspiel. Der Gegner von „Nutten und Koks II“ stellte sich alsbald als schlagkräftige Truppe heraus, denen auch unsere 5 Tore nichts anhaben konnten. Nach einem ungefährdeten 9:0 Sieg gegen Dülmen stand das entscheidende Spiel gegen die „Schnick Schnack Meisters“ (Dümpten) zu Buche. In einem spannenden und hart umkämpften Spiel mussten wir uns leider in der letzten Sekunde mit 6:7 geschlagen geben. Das letzte Gruppenspiel gegen Aachen konnte 4:3 gewonnen werden. Als Gruppendritter hatten wir somit keine Chance mehr auf den Turniersieg. Andererseits blieb uns so auch ein ähnliches Ergebnis wie im letzten Jahr erspart, wo für uns als Gruppenerster alle folgenden Spiele verloren gingen. Ganz im Gegenteil: wir schienen uns jetzt richtig eingespielt zu haben und dominierten unsere Gegner in Zwischenrunde zum Teil deutlich. Selbst kleine Unkonzentriertheiten blieben ohne folge. So kamen alle Spieler dazu, den Ball einzunetzen. Zwei 6:2 Siege beendeten für uns den ersten Floorballtag. Natürlich ging es aber anschließend noch weiter zum obligatorischen Hafenfest, wo alle Phönixe ihre Sing- und Tanzkünste unter Beweis stellen konnten. Die letzten Vögel sollen wohl um 4 Uhr früh in die Federn gekrochen sein.

Der Zweite Tag begann so, wie der erste aufgehört hatte. Durch ein 7:1 gegen unsere Zeltnachbarn aus Osnabrück standen wir als Gruppenerster und damit als Teilnehmer um die Plätze 17 bis 20 fest. Im Halbfinale konnten die anderen Vögel der Sedelsberg Hawks mit 11:4 aus der Luft geholt werden um dann im „Finale“ erneut auf den PSV Aachen zu treffen. Trotz 3 Lattentreffern gelangen uns 3 Tore, die zum Sieg und damit zum 17. Platz reichten.

Münster hat mal wieder riesen Spaß gemacht. Es ist immer wieder schön nette und lustige Teams aus der Floorball-Community zu treffen und wir freuen uns schon, nächstes Jahr wieder dorthin zu fliegen.

Die Ergebnisse sind unter folgendem Link zu finden: http://www.floorballmeeting.de/spielplan.html

Gerade noch so die Kurve gekriegt

spiel_saalebib

Zum ersten Spiel des Doppelspieltags hatte Phönix am Samstag die Ehre, einen Heimspieltag auszurichten. Gegner war die zweite Mannschaft der Saalebiber aus Halle, gegen die bisher eine makellose Bilanz zu Buche stand. Nach der bitteren Niederlage der letzten Woche gegen Salzwedel und der damit vergebenen letzten Chance auf einen Play-Off-Platz ging es immerhin darum den fünften Platz zu halten.
Leider wurde die Vorgabe das Spiel zu kontrollieren bereits nach 35 Sekunden von den Hallensern zu Nichte gemacht: 0:1. In der Folge passierte wenig sehenswertes, da Phönix gewohnt defensiv agierte und auch Halle seinen Vorsprung und ihre genau 10 Feldspieler schonen wollte. Zwar dominierte Phönix das Spiel weitestgehend, es sprangen jedoch kaum gefährliche Chancen dabei heraus. Zu häufig wurde der Ball hektisch nach vorne getragen oder ungenau gespielt. Immerhin gelang Mirko Körner kurz vor der Pause noch der Ausgleich durch einen gewohnt scharfen Distanzschuss.
Das zweite Drittel begann ähnlich und in der 27. Minute war es Tobias Schulze, der durch einen Bauerntrick die Gegnerische Abwehr und den Torhüter überlisten konnte. Wer jetzt dachte, dass damit der Knoten endlich geplatzt wäre, wurde durch zwei Hallenser Kontertore innerhalb von eineinhalb Minuten eines Besseren belehrt. Erneut war es Tobias Schulze, dem das 3:3 durch einen Volleyschuss gelang. Zur zweiten Drittelpause stand es nun also wieder unentschieden.
Zum letzten Drittel wurde nun die Parole ausgewiesen, etwas offensiver zu agieren und den Gegner eher beim Spielaufbau zu stören. Relativ schnell fiel dann auch das 4:3 durch Elias Dannenberg in der 42. Spielminute, welches jedoch sechseinhalb Minuten später abermals egalisiert wurde. Die 56. Minute verlief dann am Ereignisreichsten: Zuerst konnte Elias Dannenberg mit seinem zweiten Treffer die abermalige Führung für Phönix markieren. Nach einer wuseligen Situation neben unserem Tor ging Verteidiger Tino Pagel nach einem Schlag mit dem Schläger mit einer Platzwunde über dem linken Auge zu Boden. Noch während er draußen von Mannschaftsarzt René Wildgrube verarztet wird, gelingt Jan Ladiges die erstmalige 2-Tore-Führung. Das Spiel blieb jedoch immer noch spannend, auch weil Halle nach einem Konter in der letzten Spielminute den Anschlusstreffer zum 6:5 schießt. Immerhin gelang es Phönix, am Ende das Ergebnis die letzten 27 Sekunden über die Zeit zu bringen und die drei Punkte zu Hause zu behalten. Phönix… ähhh Schwein gehabt.
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Zu viele vergebene Chancen führen zur Pleite

Mit einer Portion Optimismus und schweren Knochen trat Phönix Leipzig einen Tag nach dem guten Spiel gegen den MFBC gegen Angstgegner Grizzlys Salzwedel an (bisher gingen alle Vergleiche verloren). Nach dem bisher sieglosen Saisonverlauf sollten heute die ersten Punkte eingefahren werden. Neben den personellen Veränderungen auf dem Feld war dieses mal auch wieder Goalie Peter Fuhrmann sowie Coach Paul Moritz bei den Leipzigern mit dabei.

grizzlys Floorball Leipzig Salzwedel

Defensiv standen wir wieder sicher und kamen schnell auch zu einigen Abschlüssen, die jedoch meist nicht wirklich gefährlich waren. Eine der wenigen Torchancen im ersten Drittel nutzten die Grizzlys aus Salzwedel zum 0:1 Pausenstand. Im zweiten Drittel erhöhte Salzwedel zwischenzeitlich auf 0:3, trotzdem blieb diesmal die häufig auftretende Unruhe bei Phönix aus. Besonders die zweite Reihe kam in dieser Zeit häufiger gefährlich vor das gegnerische Tor. Belohnt wurden diese Bemühungen schließlich durch Neuzugang Elias Dannenberg, der gleich in seinem ersten Phönix-Spiel sein erstes Tor erzielte. Im dritten Drittel war es leider wieder Salzwedel, denen das nächste Tor gelang. Phönix agierte in der Folgezeit druckvoller, Salzwedel zog sich immer weiter zurück. So kam nun auch endlich unsere erste Reihe zum Zug und konnte sich einige gute Torchancen erarbeiten. Ähnlich unserem ersten Tor erzielte Jan Ladiges das 2:4 aus dem Gewusel vor dem Grizzly-Tor. Leider ließ unsere offensive Ausrichtung dem Gegner Platz zum Kontern. So gelang es Salzwedel, den drei Tore Vorsprung wieder herzustellen. Trotz vieler weitere guter Möglichkeiten fiel lediglich noch ein weiteres Tor nachdem Niklas Noth den Floorball mit einem schönen Zuspiel auf den in den Slot stürmenden Julian Hofer spielte. Das 3:5 war gleichzeitig der Endstand.

Es lässt sich sagen, dass dieses Spiel ein Floorball-Match auf Augenhöhe war und Phönix trotz der Doppelbelastung an die starke Leistung vom vorigen Tag anknüpfen konnte. Einzig die Torausbeute fiel trotz zahlreicher Chancen zu gering aus, wobei dieses Mal auch das Pech in Form von Pfosten und Latte im Weg standen. Trotz der nun drei Niederlagen aus drei Saisonspielen wirkt die Mannschaft reifer als letzte Saison. Es sollte nur eine Frage der Zeit sein, bis sich die Anstrengungen auch bezahlt machen. Mit einer ähnlichen Leistung und mannschaftlichen Geschlossenheit sollten die ersten Regio-Punkte im kommenden Spiel am Sonntag, 09. November, gegen die SG Rotta/Dessau ins heimische Leipzig gebracht werden.

FBC Phönix Leipzig mit: Julian Hofer, Maik Biedermann, Elias Dannenberg, Jan Ladiges, Niklas Noth, Ludwig Bode, [T] Peter Fuhrmann, Tommy Kürschner, [C] Stefan Schröter, Maximilian Wagner, Mirko Körner

1. Drittel:
10:55 0:1 Steffen Thätner Floorball Grizzlys Salzwedel
2. Drittel:
4:22 0:2 Magnus Hartstock (Manh Duc Nghiem) Floorball Grizzlys Salzwedel
7:13 0:3 Magnus Hartstock Salzwedel
11:03 1:3 Elias Dannenberg FBC Phönix Leipzig
3. Drittel:
2:06 1:4 Oliver Budras Salzwedel
8:45 2:4 Jan Ladiges Leipzig
13:42 2:5 Magnus Hartstock Salzwedel
14:15 3:5 Julian Hofer (Niklas Noth) Leipzig