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Punktlose Harzgerode-Reise – trotz prominentem Neuling bei Phönix

Am vergangenen Sonntag kam es für Phönix Leipzig zum zweiten Kleinfeldspieltag der Saison. Aufgrund des parallel in Salzwedel stattfindenen Spiels der Großfeldmannschaft und der grassierenen Grippewelle konnte allerdings nur ein stark dezimierter Kader von vier Feldspielern plus (Eigentlich-Feldspieler-aber-heute-doch-mal-im-Tor) Goalie nach Harzgerode reisen.

Im ersten Spiel des Tages traf man auf die Red Devils aus Wernigerode. Ein turbolenter Start der gegnerischen Mannschaft, in der vor allem Tino Weiß heraus stach, führte zu einem 0:7 Rückstand nach nur neun Minuten Spielzeit. In dieser Phase war Wernigerode die schnellere Mannschaft, die Phönixe nicht aufmerksam genug, um den letzten Passweg zu sichern.
Spielertrainer Max nahm die Auszeit, damit sich das Team besser sortieren konnte.
Anschließend kam mehr Ordnung in die Partie. Phönix kam mit drei Treffern des Neuzugangs und Ex-Bundesligaspielers Toni Schnelle (SC DHfK Leipzig, UHC Döbeln) auf 7:3 heran. Da waren erst 12 Minuten gespielt.

Dank bessere Koordination und Absprache konnte das Angriffsspiel der Gegner besser kontrolliert werden, eigene Offensivaktionen verliefen vielversprechender und nach weiteren Treffern von Stefan P. und Toni, stark vorbereitet von Max, ging es mit dem Stand von 10:6 in die Kabine.

Die zweite Hälfte verlief ähnlich, wie zu Ende der ersten Halbzeit. Zwar verteidigte Leipzig besser, war aber doch aufgrund der Minimalbesetzung an Auswechselspielern (nur einer) nicht immer schnell genug, um den Red Devils Einhalt zu gebieten. Zwar konnte sich Toni zwei weitere Tore in der Scorerliste eintragen, Wernigerode hingegen kontrollierte das Spiel geübt, nutzte seine Chancen und stellte folgerichtig den Endstand auf 17:8. Ein an sich eindeutiges Ergebnis, die Phönixe sind jedoch heiß auf das Rückspiel, welches mit stärkerer Besetzung sicherlich eine ausgeglichenere Partie verspricht.

Im zweiten Spiel trafen nunmehr beinschwere Leipziger auf den Hausherrn, die Südharzrüpel. Diese hatten zuvor überraschend die Schakale Schkeuditz in der Overtime geschlagen.

Mit der Idee, die Spielweise (minus möglicher Gegentore) fortzuführen, begann man gegen die in Maximalbesetzung angetretenen Südharzer.
Das Konzept ging auf, jedoch führten zwei Aufmerksamkeitsfehler zum 0:2 Rückstand, den wiederum Toni Schnelle in zwei Einzelaktionen egalisieren konnte. Anstatt den errreichten Ausgleich als Grundlage für das weitere Spiel zu nehmen, kamen die Rüpel erneut zu zwei schnellen Treffern, bevor die Phönixe zum zweiten Mal in der Saison in Unterzahl gerieten. Dank toller Abwehrleistung von Max und Stefan T., gepaart mit schnellen Reaktionen des Goalies David, wurde diese unbeschadet überstanden. Zum Ende der ersten Hälfte mussten die Leipziger noch ein Gegentor hinnehmen, mit 2:5 ging es in die Kabine.

Die Leipziger gingen guten Mutes in die zweite Hälfte der Partie. Der Gegner schien, wenn nicht schlagbar, jedoch zumindest ebenbürtig. In den kommenden neun Minuten fielen munter Tore auf beiden Seiten, Toni und Max, sowie Ersttorsschütze im Kleinfeld, Stefan T., waren daran beteiligt.
Die letzten zehn Minuten waren vorrangig vom Unterzahlspiel der Rüpel geprägt, denen aufgrund von wiederholten Stockschlags insgesamt drei Zwei-Minuten-Strafen auferlegt wurden.
Sämtliche Überzahlen konnten die Phönixe geschickt nutzen, um Tore zu erzielen.
Das Unentschieden der zweiten Spielhälfte reichte jedoch nicht aus, um den Rückstand wettzumachen, mit einer 8:11 Niederlage verließen die Leipziger das Parkett.

Null Punkte aus zwei Spielen sind sicherlich nicht der Anspruch der Leipziger. Aufgrund der schwierigen Ausgangslage, cleverer Gegner und des einen oder anderen individuellen Fehlers an diesem Tag aber leider gerechtfertigt.

 

Phönix Leipzig :[1xT] David Havlik, Toni Schnelle, [1xT] Stefan Theurich, [C] Maximilian Wagner, Stefan Piefel

1. Hälfte:
0:37 Tor 1:0 Martin Schaberich (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
2:29 Tor 2:0 Martin Schaberich (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
4:22 Tor 3:0 Steven Schmidt (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
5:52 Tor 4:0 Tino Weiß Red Devils Wernigerode
6:38 Tor 5:0 Tino Weiß (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode
8:32 Tor 6:0 Tino Weiß (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode
9:12 Tor 7:0 Steven Schmidt (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode
9:49 Tor 7:1 Toni Schnelle (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
9:59 Tor 7:2 Toni Schnelle (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
11:26 Tor 7:3 Toni Schnelle Phönix Leipzig
13:23 Tor 8:3 Tino Weiß Red Devils Wernigerode
15:10 Tor 8:4 Stefan Piefel (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
17:17 Tor 8:5 Stefan Piefel (David Havlik) Phönix Leipzig
17:32 Tor 9:5 Alexander Pflug (Eike Klapproth) Red Devils Wernigerode
18:05 Tor 9:6 Toni Schnelle Phönix Leipzig
18:53 Tor 10:6 Tino Weiß (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode
2. Hälfte:
1:20 Tor 10:7 Toni Schnelle (Stefan Piefel) Phönix Leipzig
1:25 Tor 11:7 Alexander Pflug Red Devils Wernigerode
4:11 Tor 12:7 Tristen Vaeckenstedt Red Devils Wernigerode
4:17 Tor 12:8 Toni Schnelle Phönix Leipzig
9:27 Tor 13:8 Eike Klapproth (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
12:21 Tor 14:8 Rene Gesche Red Devils Wernigerode
14:03 Tor 15:8 Tristen Vaeckenstedt (Eike Klapproth) Red Devils Wernigerode
19:06 Tor 16:8 Martin Schaberich (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
19:56 Tor 17:8 Tino Weiß (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode

 

Phönix Leipzig Südharzrüpel Großörner 8:11

1. Hälfte:
5:37   0:1 Mike Siegmund (Andreas Rauchfuß) Südharzrüpel Großörner
8:13   0:2 Fabian Baierl (Andreas Fallei) Südharzrüpel Großörner
8:26   1:2 Toni Schnelle Phönix Leipzig
9:00   2:2 Toni Schnelle Phönix Leipzig
10:04   2:3 Marco Gipser Südharzrüpel Großörner
10:30   2:4 Eigentor Südharzrüpel Großörner
14:08   2′ (Stockschlag) Toni Schnelle Phönix Leipzig
18:17   2:5 Mike Siegmund Südharzrüpel Großörner
2. Hälfte:
0:35   2:6 Roccy Becker Südharzrüpel Großörner
2:04   2:7 Marco Gipser Südharzrüpel Großörner
2:42   3:7 Toni Schnelle (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
5:12   3:8 Andreas Fallei (Fabian Baierl) Südharzrüpel Großörner
6:13   4:8 Stefan Theurich (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
6:24   4:9 Max Sucker (Andre Hinniger) Südharzrüpel Großörner
7:18   5:9 Toni Schnelle Phönix Leipzig
9:00   5:10 Mike Siegmund Südharzrüpel Großörner
9:52   2′ (Stockschlag) Tizian Dreizner Südharzrüpel Großörner
10:19   6:10 Maximilian Wagner (Toni Schnelle) Phönix Leipzig
10:43   6:11 Enrico Treizel Südharzrüpel Großörner
11:28   2′ (Stockschlag) Enrico Treizel Südharzrüpel Großörner
13:00   7:11 Toni Schnelle (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
17:13   2′ (Stockschlag) Roccy Becker Südharzrüpel Großörner
18:37   8:11 Maximilian Wagner (Toni Schnelle) Phönix Leipzig

Harzgerode und Salzwedel – mehr Auswärts geht nicht

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Ein Spieltag, zwei Städte, drei Spiele – auf diese Formel lässt sich der kommende Sonntag für die Floorballer von Phönix Leipzig reduzieren. Und die Entfernungen zu den Austragungsorten könnten in der Verbandsliga nicht größer sein. So muss die Großfeldmannschaft nach Salzwedel reisen (222 km von Leipzig entfernt – sogar Bautzen läge näher). Salzwedel? Da war doch was. Das Team ist der Angstgegner schlechthin von Phönix Leipzig. Seit der Vereinsgründung gab es in sechs Spielen sechs Niederlagen, darunter sehr bittere und tierisch bittere. Die Bilanz in Ergebnissen: 2:7, 7:8, 2:7, 2:3, 3:5, 2:6 – allesamt auf dem Großfeld. Es wird also ein hartes Stück Arbeit für die Leipziger Floorballer, um am Sonntag in der Hanse- und Baumkuchenstadt jenseits jeglicher Autobahnanbindung die nächsten Saisonpunkte ergattern zu können. Anpfiff in der Altmark ist 13.30 Uhr

Gleichzeitig ist die Kleinfeld-Riege am Sonntag in Harzgerode gefragt (137 km entfernt). Dort wartet auf Phönix Leipzig mit den Red Devils ein alter Bekannter und mit den Südharzrüpeln ein neuer Gegner. Die Kleinfeld-Staffel umfasst insgesamt acht Teams und wird momentan MFBC Leipzig dominiert.

Phönix Leipzig 2016/2017 – ein Saisonrückblick in 15 Akten

Meine erste Spielzeit als Floorballtrainer bei Phönix Leipzig ging am 13.05.17 mit 15 Spielen an 13 Wochenenden zu Ende. Wir konnten als Erster unserer Staffel und als Vierter der Playoffs die Saison abschließen. Alles in allem ist die Enttäuschung bei allen Spielern natürlich da, nachdem uns im vergangenen Jahr die Vizemeisterschaft gelungen war. Nun ist es Zeit das Jahr nochmal Revue passieren zu lassen.

Als erstes möchte ich mich zu unseren sechs Gegnern in der Staffel äußern. Dabei haben wir von 12 Spielen nur eins nach regulärer Spielzeit und eins in der Verlängerung verloren.

Partisan Connewitz

Die torreichsten Partien dieses Jahr fanden mit den Partisanen aus Connewitz statt. Dabei konnte sich unsere Phönixe mit 16:5 und 18:5 durchsetzen. Beide Spiele fanden in unserer Heimhalle an der Radrennbahn statt. Das spielte uns natürlich in die Karten. Die meisten Gegentore kassierten wir im zweiten Drittel, da unsere Führung schon sehr respektabel war und plötzlich alle Phönixe Tore schießen wollten. Es wurde quasi Einbahnstraßenfloorball gespielt. Weiterhin nutze ich die Gelegenheit um besonders verdienten Phönix-Spielern Wünsche zu Erfüllen und baute die Reihen komplett um. Es fiel unserer Verteidigung aber auch schwer, auf planlos agierende Partisanen zu reagieren. Ziel für kommende Begegnungen muss es sein, weniger Tore zu kassieren.

SC DHfK Leipzig II

Die zweite Mannschaft des DHfK baut sich aus zwei Arten von Spielern zusammen. Jungspieler, die noch nicht gut genug für die zweite Bundesliga sind und erfahrene „Alte-Herren“. Dabei möchte ich ganz besonders Tino Schnelle hervorheben, der uns bei unserer knappen Niederlage in der Verlängerung vier Tore und eine Vorlage eingeschenkt hat. Mit seiner fabelhaften Schusstechnik ist er der bedeutendste Faktor für ihren Erfolg. Aber wie schon Brasilien ohne Neymar ging der DHfK ohne Schnelle unter. Das Rückspiel wurde mit 5:3 gewonnen und der DHfK konnte nur durch träumende Phönixe am Ende des Spiels nochmal rankommen. Dabei ist zu erwähnen, dass sogar der Hüter des DHfK‘s ein Tor vorbereitet hat.

USV TU Dresden II

Bei dem USV TU Dresden II kann man von einem Gegner auf Augenhöhe sprechen. Das Hinspiel in Dresden wurde wegen des katastrophalen Bodens 5:3 verloren. Dabei haben die Elbestädter unsere träumerische Anfangsphase knallhart ausgenutzt. Als wir im Spiel waren konnten wir dem Rückstand auch durch mangelnde Chancenverwertung in den Überzahlen nicht aufholen. Beim Rückspiel in heimischer Halle gewannen wir 4:2. Dabei schaffte es die TU nur in Überzahl Tore zu schießen. Das bitterste Kapitel gegen die TU war vergangene Saison wohl das Spiel um Platz 3. Dabei verloren wir 1:4. Es war ein sehr spannendes Spiel und wir haben den Ball einfach nicht im Tor der Dresdner unterbringen können.

SSV Heidenau

Als neuer Gegner der Saison 16/17 hat der SSV Heidenau sich zum Beginn der Saison ein gutes Image als Staffelsieger aufgebaut, da sie alle ihre Spiele souverän gewannen. Dafür mussten sie sich zwei Mal mit 2:1 und 4:1 gegen unsere Phönixe geschlagen geben. Dabei habe ich das eine Gegentor beim 4:1 verschuldet, da es in Folge meiner zwei Minuten Strafe wegen überhartem Körpereinsatz erfolgt ist. Der SSV Heidenau zeichnete sich durch eine sehr körperbetonte Spielart aus, ein unliebsamer Gegner, bei dem Mann nur hoffen kann, dass man die drei Punkte ohne Verletzungen und zerbrochene Schläger mit nach Hause nimmt.

Unihockey Igels Dresden II

Besonders für unseren Kapitän Jakob Neumann müssen die Spiele gegen den alten Verein etwas ganz besonderes gewesen sein. Hochmotiviert tritt er gegen seine alten Teamkollegen an und kann sich über zwei Siege gegen diese freuen. Das Hinspiel konnte 5:2 gewonnen werden. Dabei ist mal wieder ein Tor in der letzten Minute gegen uns gefallen. Wie schon so oft scheinen wir bei ausreichendem Vorsprung mit dem Spielen aufzuhören. Das Rückspiel endete nach zwei Dritteln zwar unentschieden, wurde aber nach drei Dritteln dank Felix Hilla und mir mit 3:1 gewonnen. Dabei haben wir uns gegenseitig in verschiedenen Überzahlen die Tore vorgelegt.

MFBC Grimma (D)

Spiele gegen Damenmannschaften laufen eigentlich immer gleich ab. Die Damen sind taktisch perfekt aufgestellt und haben technisch auch einiges auf dem Kasten. Dies müssen die Männer durch stärkeren Körpereinsatz und viel Laufarbeit kompensieren. Gegen den MFBC Grimma gewannen wir 9:1 und 10:2.

 

Die Playoffs begannen am 06.05.17 mit dem Viertelfinale gegen die Damen des UHC Weißenfels. Es wurde souverän mit 10:1 gewonnen. Dabei hätte es mit besserer Chancenverwertung viel deutlicher ausgehen können. Natürlich fiel das eine Gegentor kurz vor Schluss. Es wurde von der ehemaligen Phönixspielerin Sarah Geißler geschossen.

Leider haben wir diese Saison kein Floorballspiel zu 0 gewinnen können.

Alles in allem hat mir diese Saison sowohl als Spieler als auch als Trainer sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich auf die kommende Saison, bei der ich wieder voll angreifen werde. (von Tobias Schulze)

–> Alle Spiele in der Schnellübersicht

Die perfekte Rückrunde für Phönix Leipzig

Am Sonntag, 19. März, reisten die Feuervögel nach Dresden, um das letzte Floorballspiel vor den Play-Offs zu bestreiten. Als Gegner wartete der SC DHfK Leipzig II, mit dem man noch eine Rechnung offen hatte, da das Hinspiel unglücklich mit 6:7 (n.V.) verloren ging. Bis zum Sonntag hatte Phönix jedoch jedes Spiel der Rückrunde gewonnen und reiste mit einer Siegesserie von unglaublichen acht Spielen zur Partie. Der Staffelsieg war bereits zwei Wochen vorher durch das 18:5 gegen Partisan Connewitz in der Tasche.

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Fotos: Stephan Weiser (www.pixeltanz.net)

Für die zweite Mannschaft des DHfK reisten nur neun Spieler an und wir wussten: Ein Sieg ist Pflicht. Das Spiel startete sehr verhalten, wobei Phönix versuchte, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Dies gelang gut, doch sprangen dabei keine gefährlichen Situationen heraus. Dies lag vor allem daran, dass der SC DHfK II extrem defensiv antrat und kaum Zug nach vorn entwickelte. Das Spiel war dadurch extrem zäh, doch blieben die Feuervögel dran und wurden nach circa neun Minuten belohnt. Durch einen wunderbaren Doppelpass zwischen Stefan Piefel und Felix Neubert fiel das 1:0. Leider war es von den 12 Abschlüssen aus dem ersten Drittel der einzige, der verwandelt wurde. Mit der knappen 1:0-Führung ging es in die Pause.

Dort wurde allen Phönixen klargemacht, dass man eine perfekte Rückrunde spielen kann und man mehr über die Seiten kommen muss, da hier der Gegner anfällig war. Diese Marschroute wurde jedoch 56 Sekunden nach Wiederanpfiff zerstört. Durch einen schnellen Auswurf konnte der SC DHfK II einen drei gegen zwei Konter fahren und perfekt abschließen. Das war auch das einzige Mittel, dass dem SC DHfK einfiel, über schnelle Auswürfe und hohe Bälle gefährlich zu werden. Durch das Gegentor war es unserem Goalie Julian Hofer wieder nicht vergönnt, einen Shut-Out zu feiern. In der Folge versuchten die Phönix-Floorballer, sich wieder zu konzentrieren und durch gutes Passspiel zu mehr Abschlüssen zu kommen. Diese wurden meist vom guten Torhüter der DHfKler vereitelt. Doch man blieb konzentriert, was belohnt wurde: Nach einem super Zuspiel von Gerrit Fuchs auf Stefan Piefel gelang die erneute Führung zum 2:1. Stefan Piefel wartete am langen Pfosten und musste den Ball nur noch ins leere Tor schieben. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Pause.

Insgesamt konnte man mit der Leistung im zweiten Drittel zufrieden sein, doch war einmal mehr die Chancenverwertung ein Manko. Die Ansprache durch Spielertrainer Tobias Schulze fiel knapp aus. Jeder wusste, dass nun das letzte Drittel der Hauptrunde anbricht und auf welche Mittel die DHfK-Floorballer wohl noch zurückgreifen würden.

Die letzten Zweifel an einen Sieg wurden im letzten Drittel bereits nach 48 Sekunden ausgeräumt. Nach Vorlage von Maximilian Wagner erzielte Gerrit Fuchs sein erstes Tor im Trikot der Feuervögel – mit einem satten Schlagschuss von der Mittellinie. Nun hatte man Blut geleckt und band den Gegner im eigenen Drittel fest. In der Folge erspielte sich Phönix weitere gute Chancen und es entwickelte sich ein einseitiges Spiel. Dennoch dauerte es zehn Minuten bis das 4:1 durch Marcus Barthel aus kurzer Entfernung erzielt wurde. Er hatte vorher schon angedeutet, dass er unbedingt noch ein Tor schießen möchte.

Das Spiel schien gelaufen und die Torchancen auf beiden Seiten wurden Mangelware. Bis zur 18. Minute. Innerhalb von 38 Sekunden fielen drei Tore. Den Anfang machte der Topscorer im Phönix-Trikot, Felix Hilla. Er versenkte nach gutem Solo den Ball in gewohnter Manier im Tor des Gegners. Es war sein insgesamt 19. Saisontor und der 25. Scorerpunkt. Der SC DHfK konnte 12 Sekunden nach dem Phönix-Tor noch einal antworten und brauchte anschließend nur weitere 26 Sekunden, um auf 3:5 zu verkürzen. Dies klappte vor allem durch ein hartes Pressing des Gegners und durch unsere mangelnde körperliche Präsenz im Slot. Der Ball konnte nicht schnell genug geklärt werden und im Gewusel war es für Torhüter Julian Hofer unmöglich, den Ball zu halten. Doch wie die ganze Saison ließ sich das Team um Spielertrainer Tobias Schulze nicht aus dem Konzept bringen und brachte Spiel souverän zu Ende.

Am Ende konnte man die nächsten drei Punkte verbuchen sowie den neunten Sieg in Folge. Die Hauptrunde wird damit genau wie vor einem Jahr auf Platz 1 beendet und es wurde die perfekte Ausgangssituation für die bevorstehenden Verbandsliga-Playoffs geschaffen. Jetzt heißt es, sich zu erholen und sich perfekt auf die entscheidende Phase vorzubereiten.

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Fotos: Stephan Weiser (www.pixeltanz.net)

FBC Phönix Leipzig:[T] Julian Hofer, [C] Jakob Neumann, Maximilian Wagner, Felix Hilla, Stefan Piefel, Marcus Barthel, Tommy Kürschner, Tom Hartmann, Ronny Müller, Tobias Schulze, Felix Neubert, Gerrit Fuchs, Mirko Körner

1. Drittel:
8:42 0:1 Felix Neubert (Stefan Piefel) FBC Phönix Leipzig
2. Drittel:
0:56 1:1 Michael Winter (Daniel Gaumnitz) SC DHfK Leipzig II
17:48 1:2 Stefan Piefel (Gerrit Fuchs) Phönix
3. Drittel:
0:48 1:3 Gerrit Fuchs (Maximilian Wagner) Phönix
10:36 1:4 Marcus Barthel (Tobias Schulze) Phönix
17:21 1:5 Felix Hilla Phönix
17:33 2:5 Philipp Swoboda (Marcel Günther) SC DHfK II
17:59 3:5 Philipp Swoboda SC DHfK II

 

Auszeiten:
SC DHfK Leipzig II 6:48 / III

->Fotos

 

Schluss mit lustig

Laufen

Die neue Floorball-Saison wirft ihre Schatten voraus. Während die SBK am neuen Spielplan 2015/2016 feilt, steigt Phönix Leipzig heute in die Saisonvorbereitung ein. Das Trainer-Team hat sich für die nächsten Wochen einen ambitionierten Plan überlegt. Dafür werden auch die bei einigen wohl eher unbeliebten Laufschuhe geschnürt. Vor dem ersten Spieltag soll aber vor allem an der Konditions-Schraube gedreht werden. Aber spielerische Elemente dürfen natürlich nicht fehlen. So gastiert Phönix vor dem Saisonstart unter anderem bei einem kleinen Testturnier in Halle am 11. September, ein weiteres Freundschaftsspiel gegen einen etwa gleichwertigen Gegner soll noch geplant werden. Außerdem wartet in knapp zwei Wochen ein erster Höhepunkt des Jahres auf das Leipziger Team: Die Jubiläumsfeier: 5 Jahre Phönix.

17. Platz für Phönix zum Start in die Turniersaison 2015

Nach einem aus sportlicher Sicht unerfreulichem Saisonende begann nun 2,5 Monate später die Turniersaison für Phönix. Wie schon im Jahr zuvor machte sich eine kleine Gruppe aus fünf Phönixen mit Gastspieler Chris Merkel aus Nürnberg und unserer neu gemalten Flagge auf nach Münster um gemeinsam Spaß zu haben und endlich einmal wieder Floorball zu spielen. Bei Deutschlands größtem Floorball-Kleinfeldturnier dem „Floorball Meeting Münster“ waren 41 Teams aus Deutschland, den Niederlanden und der Slowakei gemeldet.

Nach einem entspannten Grillen am Kanal mit spaßiger Begegnung und donnerndem und blitzendem Ende am Freitag ging es einigermaßen ausgeschlafen und entspannt um 10:20 Uhr zum ersten Gruppenspiel. Der Gegner von „Nutten und Koks II“ stellte sich alsbald als schlagkräftige Truppe heraus, denen auch unsere 5 Tore nichts anhaben konnten. Nach einem ungefährdeten 9:0 Sieg gegen Dülmen stand das entscheidende Spiel gegen die „Schnick Schnack Meisters“ (Dümpten) zu Buche. In einem spannenden und hart umkämpften Spiel mussten wir uns leider in der letzten Sekunde mit 6:7 geschlagen geben. Das letzte Gruppenspiel gegen Aachen konnte 4:3 gewonnen werden. Als Gruppendritter hatten wir somit keine Chance mehr auf den Turniersieg. Andererseits blieb uns so auch ein ähnliches Ergebnis wie im letzten Jahr erspart, wo für uns als Gruppenerster alle folgenden Spiele verloren gingen. Ganz im Gegenteil: wir schienen uns jetzt richtig eingespielt zu haben und dominierten unsere Gegner in Zwischenrunde zum Teil deutlich. Selbst kleine Unkonzentriertheiten blieben ohne folge. So kamen alle Spieler dazu, den Ball einzunetzen. Zwei 6:2 Siege beendeten für uns den ersten Floorballtag. Natürlich ging es aber anschließend noch weiter zum obligatorischen Hafenfest, wo alle Phönixe ihre Sing- und Tanzkünste unter Beweis stellen konnten. Die letzten Vögel sollen wohl um 4 Uhr früh in die Federn gekrochen sein.

Der Zweite Tag begann so, wie der erste aufgehört hatte. Durch ein 7:1 gegen unsere Zeltnachbarn aus Osnabrück standen wir als Gruppenerster und damit als Teilnehmer um die Plätze 17 bis 20 fest. Im Halbfinale konnten die anderen Vögel der Sedelsberg Hawks mit 11:4 aus der Luft geholt werden um dann im „Finale“ erneut auf den PSV Aachen zu treffen. Trotz 3 Lattentreffern gelangen uns 3 Tore, die zum Sieg und damit zum 17. Platz reichten.

Münster hat mal wieder riesen Spaß gemacht. Es ist immer wieder schön nette und lustige Teams aus der Floorball-Community zu treffen und wir freuen uns schon, nächstes Jahr wieder dorthin zu fliegen.

Die Ergebnisse sind unter folgendem Link zu finden: http://www.floorballmeeting.de/spielplan.html

Gerade noch so die Kurve gekriegt

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Zum ersten Spiel des Doppelspieltags hatte Phönix am Samstag die Ehre, einen Heimspieltag auszurichten. Gegner war die zweite Mannschaft der Saalebiber aus Halle, gegen die bisher eine makellose Bilanz zu Buche stand. Nach der bitteren Niederlage der letzten Woche gegen Salzwedel und der damit vergebenen letzten Chance auf einen Play-Off-Platz ging es immerhin darum den fünften Platz zu halten.
Leider wurde die Vorgabe das Spiel zu kontrollieren bereits nach 35 Sekunden von den Hallensern zu Nichte gemacht: 0:1. In der Folge passierte wenig sehenswertes, da Phönix gewohnt defensiv agierte und auch Halle seinen Vorsprung und ihre genau 10 Feldspieler schonen wollte. Zwar dominierte Phönix das Spiel weitestgehend, es sprangen jedoch kaum gefährliche Chancen dabei heraus. Zu häufig wurde der Ball hektisch nach vorne getragen oder ungenau gespielt. Immerhin gelang Mirko Körner kurz vor der Pause noch der Ausgleich durch einen gewohnt scharfen Distanzschuss.
Das zweite Drittel begann ähnlich und in der 27. Minute war es Tobias Schulze, der durch einen Bauerntrick die Gegnerische Abwehr und den Torhüter überlisten konnte. Wer jetzt dachte, dass damit der Knoten endlich geplatzt wäre, wurde durch zwei Hallenser Kontertore innerhalb von eineinhalb Minuten eines Besseren belehrt. Erneut war es Tobias Schulze, dem das 3:3 durch einen Volleyschuss gelang. Zur zweiten Drittelpause stand es nun also wieder unentschieden.
Zum letzten Drittel wurde nun die Parole ausgewiesen, etwas offensiver zu agieren und den Gegner eher beim Spielaufbau zu stören. Relativ schnell fiel dann auch das 4:3 durch Elias Dannenberg in der 42. Spielminute, welches jedoch sechseinhalb Minuten später abermals egalisiert wurde. Die 56. Minute verlief dann am Ereignisreichsten: Zuerst konnte Elias Dannenberg mit seinem zweiten Treffer die abermalige Führung für Phönix markieren. Nach einer wuseligen Situation neben unserem Tor ging Verteidiger Tino Pagel nach einem Schlag mit dem Schläger mit einer Platzwunde über dem linken Auge zu Boden. Noch während er draußen von Mannschaftsarzt René Wildgrube verarztet wird, gelingt Jan Ladiges die erstmalige 2-Tore-Führung. Das Spiel blieb jedoch immer noch spannend, auch weil Halle nach einem Konter in der letzten Spielminute den Anschlusstreffer zum 6:5 schießt. Immerhin gelang es Phönix, am Ende das Ergebnis die letzten 27 Sekunden über die Zeit zu bringen und die drei Punkte zu Hause zu behalten. Phönix… ähhh Schwein gehabt.
–>Fotos

Die Überraschung bleibt aus, Salzwedel-Fluch geht weiter

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Im Spiel gegen Salzwedel wollte Phönix mit einem Sieg seine Play-Off-Chancen wahren. Nach guten Leistungen in den letzten Spielen und dem engen Hinspielergebnis war man guter Hoffnung, endlich gegen die Grizzlys den ersten Sieg in der Vereinsgeschichte landen zu können und ging entsprechend hochmotiviert in die Partie.

Doch der Auftakt verlief wenig erfreulich. Mit einem Distanzstanz in den rechten oberen Winkel ging die Floorballer aus dem Norden von Sachsen-Anhalt bereits in der 5. Minute in Führung. Den mal wieder in grün spielenden Phönixen gelangen im ersten Drittel kaum gefährliche Abschlüsse auf das gegnerische Tor. Dagegen hatte Salzwedel weitere gute Möglichkeiten, die Arti gut abwehren konnte. Kurz vor Ende des ersten Drittels gelang den Leipzigern jedoch etwas überraschend der Ausgleich. Paul passte in den Slot, wo Marcus abstaubte: 1:1. Kurz darauf hatte Phönix Überzahl, welche gut gespielt wurde. Doch leider blieb der Torerfolg zur Führung unglücklich aus. Weitere Wermutstropfen waren der krankheitsbedinge Ausfall von Jan nach den ersten 20 Minuten und wenig später von Max nach einem Schlag gegen das Knie.

Zweites Drittel, gleiches Bild: Salzwedel setzte sich häufig in Eins gegen Eins Situationen durch und kam zu zahlreichen Gelegenheiten. Phönix tat sich schwer, spielte jedoch etwas besser als im 1. Drittel. Dann der Rückschlag: Der erneute Rückstand in der 30. Minute: 1:2. Phönix hatte wenig später in Überzahl Chancen zum Ausgleich. In dieser fand der Ball den Weg aber nicht ins gegnerische Tor, stattdessen konterte Salzwedel nach einem Ballverlust zum 3:1. Mit diesem ernüchternden Spielstand ging es in das letzte Drittel.

Die Feuervögel hatten nun nichts mehr zu verlieren und drängten Salzwedel in die eigene Hälfte. Die Folge waren Ballgewinne und Torchancen – die beste Phase von Phönix. Doch irgendwie wollte der Ball nicht über die Linie. In eigener Überzahl verlor Mirko dann bei einem Konter im Zweikampf den Schläger und verhinderte das wahrscheinliche Gegentor per Fußkick. Die Folge: Penalty für Salzwedel. Zwar parierte Arti diese  Aktion nerventstark, damit waren Mirko aber die zwei Minuten auf der Strafbank sicher. Es ging weiter mit vier Feldspielern auf beiden Seiten und jeder Menge Unordnung in den Phönix-Reihen. Salzwedel schoss weitere zwei Tore, 5:1. Die Chancen schwanden, Phönix kämpfte trotzdem weiter und wurde mit Tobi’s Tor zum 5:2 in der 53. Spielminute belohnt. Das war’s dann aber auch. Salzwedel erhöhte acht Sekunden vor Spielende auf noch einmal auf 6:2.

Salzwedel geht als verdienter Sieger aus der Partie, hätte sogar zweistellig gewinnen können, wenn sie seltener an sich selbst oder an Goalie Arti gescheitert wären. Die Hansestädter hatten die besseren Einzelspieler, die den Phönixen sowohl physisch als auch technisch überlegen waren. Für Phönix sind die Pay-Off-Träume damit begraben.

Zweiter Saisonsieg perfekt

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Um den fünften Platz in der Tabelle zu verteidigen, zählte für die Phönixe am Samstag früh nur ein Sieg gegen die Verfolger von der Saale. Vor dem Spiel wurde den Gegnern ein Dankeschön-Kasten für den tollen Einsatz letztes Jahr im Wiederholungsspiel gegen Rotta übereicht – eine Geste, die von den Saalebibern mit Freude angenommen wurde.

Zum Sportlichen: Die Leipziger, angereist mit einem 13-köpfigen Kader, wirkten trotz der frühen Stunde (9 Uhr Anpfiff in Weißenfels) bis in die Haarspitzen motiviert. Von der ersten Sekunde an wurde Ball und Gegner laufen gelassen und überlegt das Spiel aufgebaut. In der vierten Minute dann jedoch der Schock: Die erste Offensivaktion von Halles zweiter Mannschaft bringt die Führung. Ein Treffer wie aus dem Nichts. Doch anstatt die Köpfe hängen zu lassen, nutzte der FBC diesen Rückstand als extra Motivation und legte nochmal einige Prozent drauf. Die Folge war ein wahres Offensivfeuerwerk mit sechs Toren in nicht einmal zehn Minuten. Neben einem Traumtor von Tobias Schulze, der einen hohen Pass von Tommy Kürschner aus der Luft zum 2:1 vollendete, war Phönix vor allem über Weitschüsse aus der Abwehr von Mirko Körner und Tino Pagel erfolgreich. Jan Ladiges ließ es sich zudem nach einem Schutzraumvergehen nicht nehmen, per Penalty zum zwischenzeitlichen 4:1 zu treffen. Nach der besten Drittelleistung dieser Saison ging es mit einem Ergebnis von 7:2 in die Pause.

Im zweiten Drittel blieb das erwartete Pressing der Hallenser aus. Trotz eines erneuten frühen Gegentores, spielte das Team von Trainer Paul Moritz weiter sehr überlegt und zielstrebig nach Vorne, konnte seine Chancen aber nicht mehr so konsequent nutzen. Es dauerte schließlich bis zur 33. Minute, bis sich die spielerische Überlegenheit wieder in Toren widerspiegelte. Dann war der Knoten jedoch geplatzt und die Führung konnte auf 10:3 zur Pause ausgebaut werden.

Doch auch der letzte Spielabschnitt begann, wie konnte es auch anders sein, mit einem Tor des Teams von der Saale. Angesteckt von der nun hektischen Spielweise von den Saalebibern, ließen die Phönixe in dieser Phase mehr Chancen zu und Halle konnte einen weiteren Treffer erzielen. Das Team um Kapitän René Wildgrube konnte sich in dieser Phase bei seinem Keeper Artem Pokas bedanken, der einige schöne Torabschlüsse der Gegner entschärfen konnte. Geschwächt von zwei Unterzahlsituation konnte das Spiel nicht mehr so kontrolliert werden wie zuvor, dennoch blieb Phönix die spielbestimmende Mannschaft auf dem Feld. Trotz sehr disziplinierter Verteidigung beim 4 gegen 5 gelang Halle II in der 59. Minute doch noch ein Treffer, den Tommy Kürschner und Marcus Barthel aber prompt mit zwei Toren in der letzten Minute beantworteten und so das Endergebnis auf 12:6 schraubten.

Insgesamt ist das Resultat in dieser Höhe absolut verdient. Phönix hat den USV Halle II über die gesamte Spielzeit dominiert und gezeigt, was sowohl taktisch als auch technisch in sich steckt.
Mit einer Leistung wie dieser braucht man sich beim nächsten Spiel gegen die zweite Mannschaft von Weißenfels auf keinen Fall verstecken!
Glückwunsch an das Team!

Phönix mit: [T] Artem Pokas, Elias Dannenberg, Stefan Schröter, Jan Ladiges, [C] René Wildgrube, Marcus Barthel, Tommy Kürschner, Niklas Noth, Tobias Schulze, Maik Biedermann, Tino Pagel, Mirko Körner, Simon Ultes

 

Spielprotokoll:

1. Drittel:
03:38 1:0 Florian Herbst (S. Seidlitz) USV Halle II
05:42 1:1 Mirko Körner Phönix Leipzig
09:07 1:2 Tobi Schulze (T. Kürschner) Phönix Leipzig
10:53 1:3 Tino Pagel (Marcus Barthel) Phönix Leipzig
11:25 1:4, ps. Jan Ladiges Phönix Leipzig
13:01 1:5 Elias Dannenberg Phönix Leipzig
14:14 1:6 Mirko Körner (Jan Ladiges) Phönix Leipzig
14:36 2:6 Florian Herbst (T. Galetzka) USV Halle II
15:42 2:7 Tobias Schulze (Jan Ladiges) Phönix Leipzig
2. Drittel:
01:38 3:7 Marco Gipser (Tim Müller) USV Halle  II
12:32 3:8 Eigentor Phönix Leipzig
13:11 3:9 Tobias Schulze (Simon Ultes) Phönix Leipzig
13:38 2′ Marco Gipser USV Halle II
16:21 3:10 Elias Dannenberg (Mirko Körner) Phönix Leipzig
3. Drittel:
03:24 4:10 Elias Brandl (Florian Herbst) USV Halle II
05:47 5:10 Steve Seidlitz (Elias Brandl) USV Halle II
09:04 2′ Marcus Barthel Phönix Leipzig
16:45 2′ Marcus Barthel Phönix Leipzig
18:46 6:10 Florian Herbst (Oskar Becker) USV Halle II
19:29 6:11 T.Kürschner (Simon Ultes) Phönix Leipzig
19:41 6:12 Marcus Barthel Phönix Leipzig

–> Bilder

 

Kommen und Gehen der Leistungsträger

Transferpfeile Das Transferkarussel dreht sich weiter. An dieser Stelle werden im dritten Teil weitere Phönix-Neuzugänge präsentiert (was längst überfällig war). Außerdem verabschieden sich zum neuen Jahr leider zwei Leistungsträger aus dem Kader. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob wir noch einen vierten und dann wirklich letzten Teil zu den Phönix-Personalien veröffentlichen.

 

ludwigLudwig Bode
Als Phönix Leipzig im Juni ins Finale der Magdeburger Unihockeynight eingezogen war, spielte Ludwig Bode zum ersten Mal für das Team. Seither unterstützt uns der ehemalige Floorfighter aus Chemnitz in der Vorwärtsbewegung und bringt technische Qualität auf das Feld. Jetzt fehlt nur noch sein Premieren-Tor. Aber nach jahrelanger Pause wegen Knieproblemen ist aller Neuanfang schwer.

 

 

simon Simon Ultes
„Den solltet ihr euch sichern“, gab uns UV-Zwigge-Kapitän René Franke dieses Jahr eine Empfehlung für seinen ehemaligen Mannschaftskollegen mit auf den Weg. Gesagt, getan. Mit leichter Verspätung kam Simon Ultes in den Kader der Feuervögel. Verspätet, weil er sich im Sommer einen Finger an der Autotür eingeklemmt hatte. Jetzt kann er den Schläger wieder in der Hand halten und scharfe Schüsse auf des Gegners Tor abgeben. Sechs Mal landeten seine Abschlüsse diese Saison bereits im Netz. Momentan steht Simon auf Platz 10 in der Scorerliste. So kann es ruhig weitergehen.

 

szlapiStefan Szlapinski
Der Routinier. Stefan Szlapinski hat schon für viele Vereine zwischen den Banden gestanden. Zuletzt zog es ihn aus beruflichen Gründen nach Leipzig, wo er den Weg in die Trainingshalle der Phönixe fand und hängenblieb. Er spielte bereits für Frankfurt, für Hannover, war mit den Braunschweigern bei den Czech Open und verstärkte vor dem Leipzig-Wechsel beim TUS Bloherfelder (Oldenburg) die Mannschaft. Bei Phönix hat er bereits gut eingeschlagen: 1 Spiel, 1 Tor, 3 Vorlagen – und das trotz Trainingsrückstand.

 

 

saschaSascha Leopold
Der erste Löwe im Team. Sascha kommt vom Stadtrivalen SSC Löwen Leipzig (III/II, heute MFBC) zu den Phönixen. Er ist eine wichtige Verstärkung im Team und konnte seine Fähigkeiten zuletzt schon unter Beweis stellen. Ein wichtiger Neuzugang auch, weil die einstige Nr. 1 im Phönix-Kasten, Peter Fuhrmann, kaum noch bei Training oder Spielen anwesend sein kann. Bei seinen drei Auftritten als letzter Phönix-Mann musste er bis jetzt neun Mal hinter sich greifen.

 

 

Die Abgänge

 

karstenKarsten Krämer
Ein herber Verlust. Karsten Krämer verschlägt es aus beruflichen Gründen wieder nach Nürnberg. Dort wird es für den Spielertrainer vermutlich ein Wiedersehen beim Nürnberger Unihockey Team „NUTs“ geben. Bei den Franken erzielte er einst in 40 Spielen 50 Tore. Bei Phönix sieht seine Bilanz ähnlich gut aus: 26 Spiele, 38 Tore (GF+KF). Auch bei den Strafzeiten ließ sich Karsten nie lumpen. Hier sammelte er in seinen zweieinhalb Phönix-Saisons 34 Minuten an, die er auf der Strafbank verbrachte – so viele wie kein anderer.

 

tinoTino Pagel
Ein weiterer bitterer Abgang. Tino Pagel zieht sich aus dem Vereinssport zurück. Vorbei die Zeiten, wo er im grünen Dress mit genialen Pässen und souveränen Solos gefährliche Situationen im gegnerischen Strafraum einleitete. 27 Vorlagen sprechen da eine deutliche Sprache. Mal ganz abgesehen, von den 27 Toren, die er in seinen drei Jahren bei Phönix schoss. Damit verlässt der letzte sogenannte Ex-Quedlinburger der einstigen Dreier-Kombo den Kader.

 

 

–> „Zugänge aus Nord und Süd“; Transferkarussel Teil 2
–> Transferkarussel Teil 1