Der 8. Versuch

Nun also der achte Versuch gegen Salzwedel zu gewinnen. Lange sah man gar nichts von unseren weit angereisten Gästen, 15 Minuten vor Spielbeginn kamen sie dann doch mit 7 Feldspieler + Goalie.

Wenn man die kommenden Pflichtsiege von Salzwedel gegen MFBC Leipzig/Grimma sowie gegen Landsberg einrechnet, hatten beide Mannschaften vor dem Spiel gleichviel Punkte. Der Sieger würde sich damit mindestens den 3. Platz in der Staffel sichern und damit in den Play-Offs dem Staffelersten in der Parallelstaffel aus dem Weg gehen.

Hochmotiviert gingen die Phönixe in die Partie. Doch schon nach 90 Sekunden musste man einem Rückstand hinterher laufen. Phönix konnte sich einige Möglichkeiten erspielen, jedoch nicht verwerten. Auch eine zweiminütige Überzahl mit zahlreichen Schüssen war nicht von Erfolg gekrönt. In Minute 15 konnte Tommy Kürschner nach schöner Vorlage von Tobias Schulze ausgleichen. Wie aus dem Nichts erzielte Johannes Wurlitzer mit einem Flachschuss ins kurze Eck die Führung, mit der es in die erste Drittelpause gehen sollte.

Im zweiten Drittel hatte die Phönixe zunächst alles unter Kontrolle. Doch eigene Fehler geparrt mit der Schussstärke des Gegners ließen das Spiel kippen. Zunächst ein Fehlpass direkt vor dem eigenen Tor, ein weiterer Treffen und ein Springen als letzter Mann, welches mit erfolgreichem Penalty bestraft wurde. Plötzlich lag man mit 2 Toren zurück. Doch Johannes Wurlitzer und Tobias Schulze nach schöner Vorlage von Johanna Kauschke konnten alsbald für Phönix ausgleichen. Doch ein langer Ball plus Abschluss am Verteidiger und Goalie vorbei brachten die Pausenführung für die Grizzlys aus Salzwedel.

Das hartgeführte, aber dennoch recht faire Spiel ging ins letzte Drittel. Innerhalb der ersten 8 Minuten konnten die Phönixe durch Tore von Johannes Wurlitzer, Maximilian Wagner und Tommy Kürschner den Rückstand in eine 2-Tore-Führung umwandeln. Die Minuten verrannen und alles schien für Phönix zu laufen. Doch dann begannen die letzten 3 Minuten. Keiner der Phönixe schaffte es den gegnerischen Verteidiger bei seinem Solo aus der eigenen Verteidigung heraus entscheidend zu stören, so dass dieser zum Anschlusstreffer einnetzte. Ein unglückliches Eigentor markierte den Ausgleich für Salzwedel. Und es hätte noch dicker kommen können. 3 Sekunden vor Schluss hatten die Gäste den Siegtreffer auf dem Schläger, verzogen diesmal aber über das Gehäuse. Es ging also in die Verlängerung.

In dieser konnte Johannes Wurlitzer den vielumjubelten Siegtreffer für Phönix zum 8:7 erzielen und damit den ersten Sieg ever gegen Salzwedel eintüten. Für die Phönixe ist die Vorrunde schon beendet mit 20 Punkten. Je nach Ausgang der Partie Elster vs. Harzgerode beendet Phönix die Vorrunde auf dem 2. oder 3. Platz. Nun beginnt das lange Warten auf die Play-Offs.

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Angstgegner Salzwedel kommt zu Besuch nach Leipzig

Bully gegen Salzwedel (Endstand: 2:7)

Die Großfeld-Playoffs sind für Phönix Leipzig in der Verbandsliga längst gesichert. Aber trotz zuletzt vier Siegen in Folge ist die Ausgangssituation für das Playoff-Viertelfinale weiterhin nur mäßig. Zwar gehört Phönix mit Platz 2 und aktuell 18 Punkten zum Führungstrio der Staffel 1. Aber die Teams auf den Plätzen dahinter, SG Harzgerode/Großörner (3.) und die Floorball Grizzlys Salzwedel (4.), haben bisher jeweils zwei Spiele weniger absolviert als die Feuervögel. Phönix Leipzig sollte also im letzten eigenen Vorrundenspiel alles aufs Feld packen, um sich am Ende im oberen statt im mittleren Teil der Tabelle wiederzufinden.

Leider will es der Zufall Spielplan so, dass diese so wichtige Partie ausgerechnet gegen Angstgegner Salzwedel stattfindet. Salzwedel – die Hansestadt mit dem berühmten Baumkuchen, die fast 100 Kilometer von der Autobahn 14 entfernt liegt. Für Phönix gab es gegen die von dort kommenden Floorball Grizzlys bisher nichts zu holen. Mittlerweile sind wir bei sieben Niederlagen in sieben Duellen angekommen: 2:7, 7:8, 2:7, 2:3, 3:5, 2:6 und zuletzt im Herbst 2017 5:6. Immerhin findet der achte Vergleich in Leipzig statt (Sonntag, 12.30 Uhr, Sporthalle an der Radrennbahn, Windorfer Straße 61). Hilft jetzt der Heimvorteil, die Serie endlich zu beenden? Die Spieler von Phönix Leipzig werden jedenfalls alles für den ersten Sieg gegen die Grizzyls tun, zumal man im Hinspiel schon nah dran war. Salzwedel dürfte am Sonntag aber ähnlich kämpfen für eine gute Platzierung zum Playoff-Start. Das Spiel verspricht also Spannung unterm Hallendach. Wer braucht da noch Olympia?

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Klarer Sieg gegen Schlusslicht Landsberg

Zum Abschluss eines langen Floorball-Wochenendes mit zwei Kleinfeldspielen und einem Großfeldspiel ging es für die Feuervögel zum Tabellenschlusslicht nach Landsberg. Durch einen Sieg wollte man sich im vorletzten Ligaspiel eine gute Ausgangslage für die Play-Offs sichern. Neben einem Sieg wurde von den beiden Spielertrainern eine variable Spieleröffnung und das Herausspielen von guten Schusspositionen gefordert.

Bereits nach knapp zwei Minuten stellte Max Wagner mit seinem Tor zum 1:0 die Weichen auf Sieg. Auch die kurz darauf folgende Unterzahl, nach einem Bodenspiel von Tommy Kürschner, wurde souverän überstanden. Jedoch gelang es den Feuervögeln im weiteren Verlauf nur selten gute Schusspositionen herauszuspielen, sodass das erste Drittel mit 1:0 zu Ende ging.

Für den zweiten Abschnitt wurde von den beiden Trainern mehr Struktur im Aufbauspiel und eine bessere Zuordnung im Pressing gefordert. Der zweite Durchgang wurde dementsprechend druckvoll gestaltet, sodass sich Landsberg in der dritten Minute nur mit einem Handspiel zu helfen wusste. In der anschließenden Überzahl gelange es jedoch nicht die Führung weiter auszubauen. Stattdessen musste Julian Hofer, der im gesamten Spielverlauf nur selten gefordert war, nach unkonzentrierter Defensivleistung hinter sich greifen und den viel umjubelten Ausgleich von Landsberg hinnehmen. Die Reaktion von Phönix ließ nicht lange auf sich warten und es gelang der Mannschaft im Zweiminutentakt die Führung wieder herzustellen (Felix Hilla) und direkt auszubauen (Toni Schnelle und Tommy Kürschner). Mit einer 3:1 Führung ging es in die letzte Pause.

Im dritten Drittel gelang es Phönix diesen zweiminutigen Torrhythmus nahezu konstant souverän zu halten. Mittels gelungen Ballstafetten, gelegentlichen Einzelaktionen und tollen Distanzschüssen wurde das Endergebnis von 14:1 erreicht. In diesem letzten Drittel gesellten sich neben den bereits erfolgreichen Torschützen Tommy Kürschner und Toni Schnelle noch Mirco Körner, Tino Pagel, Jakob Neumann, Tobias Schulze und Elias Dannenberg hinzu.

Damit geht das Floorball-Wochenende mit drei Siegen aus drei Spielen erfolgreich zu Ende. Im letzten Phönix-Spiel der Vorrunde, am 18. Februar, kommt es zum direkten Duell um die Platzierung für die Play-Offs. Hierzu empfängt Phönix die Foorball Grizzlys aus Salzwedel in der Sporthalle an der Radrennbahn in Leipzig.

Phönix Leipzig:[T] Julian Hofer, Elias Dannenberg, [C] Jakob Neumann, Maximilian Wagner, Felix Hilla, Marcus Barthel, Tommy Kürschner, Johanna Kauschke, Tobias Schulze, Gerrit Fuchs, Toni Schnelle, Tino Pagel, Mirko Körner

1. Drittel:
1:50 Tor 0:1 Maximilian Wagner (Marcus Barthel) Phönix Leipzig
6:24 Strafe 2′ (Bodenspiel) Tommy Kürschner Phönix Leipzig
2. Drittel:
2:53 Strafe 2′ (Handspiel) Kay Martin Black Lions Landsberg
11:35 Tor 1:1 Christoph Lohrmann Black Lions Landsberg
14:29 Tor 1:2 Felix Hilla (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
16:31 Tor 1:3 Toni Schnelle (Felix Hilla) Phönix Leipzig
18:38 Tor 1:4 Tommy Kürschner Phönix Leipzig
3. Drittel:
3:02 Tor 1:5 Mirko Körner (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
4:12 Tor 1:6 Toni Schnelle Phönix Leipzig
5:37 Tor 1:7 Tommy Kürschner (Felix Hilla) Phönix Leipzig
6:03 Tor 1:8 Toni Schnelle Phönix Leipzig
6:11 Tor 1:9 Tino Pagel (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
9:45 Tor 1:10 Toni Schnelle (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
15:38 Tor 1:11 Jakob Neumann (Elias Dannenberg) Phönix Leipzig
16:25 Tor 1:12 Tobias Schulze (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
16:54 Tor 1:13 Elias Dannenberg (Tino Pagel) Phönix Leipzig
17:19 Tor 1:14 Tommy Kürschner (Toni Schnelle) Phönix Leipzig
19.59 Strafe 2′ (Stockschlag) Florian Bobbe Black Lions Landsberg
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Perfekter Floorball-Samstag gegen Magdeburg und Großörner

Beim vergangenen Kleinfeldspieltag hat Phönix Leipzig mal glatt sein Punktekonto verdoppelt. Zwei Siege gegen die Tabellennachbarn standen am Samstag schließlich auf der Haben-Seite bei den Feuervögeln. Vor allem im zweiten Floorball-Duell gegen die Südharzrüpel Großörner beeindruckte die Kleinfeld-Formation von Phönix. Binnen 13 Minuten schossen sich die Feuervögel mit 6:0 vor heimischer Kulisse in Front. Zuschauer und auch Spieler rieben sich die Augen angesichts der scheinbaren Leichtigkeit, mit der der in der Liga besser platzierte Gegner dominiert wurde. Von wegen Abschlussschwäche. Die Phönix-Schüsse saßen. Sehenswert vor allem Tobi Schulzes halbhohes Tor von hinter der Mittellinie. Der Torhüter sah den zunächst verdeckten Ball erst spät und plötzlich zappelte er im Netz.

Erst kurz vor der Halbzeit gab es ein Lebenszeichen der Gäste, die aus dem Mansfelder Land nach Leipzig angereist waren. 1:6. Das sind zwar immer noch fünf Tore Vorsprung. Aber die können besonders auf dem Kleinfeld schnell dahinschmelzen. Das taten sie auch. Nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Hälfte legte Großörner eine Schippe drauf und verkürzte zunächst zum 2:6 und gleich zum 3:6. Phönix-Trainer Maximilian Wagner musste reagieren und nahm eine Auszeit – nach nur 1:20 Minuten. Kurz darauf sorgte Tobias Schulze wieder für etwas Ruhe mit dem siebten Tor für die Feuervögel. Doch das Nervenflattern blieb. Großörner konnte drei Minuten vor Abpfiff sogar auf 7:8 herankommen. Der so sichere Sieg war in Gefahr. Großörner nahm den Goalie heraus, um mit einem weiteren Feldspieler den Druck noch einmal zu erhöhen. Volles Risiko der Gäste. Doch Phönix blieb letztlich standhaft. Spielertrainer Maximilian Wagner brachte mit dem 9:7 wieder etwas mehr Ruhe ins Spiel. Die letzten 60 Sekunden auf dem Floorballfeld ließ der Gastgeber dann nichts mehr anbrennen. Die nächsten drei Punkte waren damit sicher. Eine tolle Mannschaftsleistung.

Wenige Stunden zuvor besiegten die Feuervögel bereits die Floorball Tigers Magdeburg. Anders als Großörner hielten sie am Anfang lange Zeit mit. Aber die Tiger aus Magdeburg verloren von Minute zu Minute immer mehr die Zähne. Das Schlusslicht hatte den konzentriert spielenden Feuervögeln schließlich wenig entgegenzusetzen. Phönix Leipzig feierte gegen das Tabellenschlusslicht sogar seinen ersten zweistelligen Erfolg in der Kleinfeld-Saison 2017/18. Einziger Wehrmutstropfen: Pascal Nojack verletzte sich bei seinem sehenswerten Tor am Fuß und musste daraufhin in der zweiten Hälfte und im zweiten Spiel gegen Großörner zuschauen. Wir wünschen eine schnelle Heilung.

Nach diesem Tag sieht die Tabellensituation in der starken Staffel 2 gar nicht mehr so schlecht aus: Platz 6 von 8, zwölf Punkte. Bleibt noch ein Kleinfeld-Spieltag  für Phönix Leipzig. Am Sonntag, 25. Februar, haben die Feuervögel aber nichts mehr verlieren gegen die Spitzenteams MFBC Leipzig und Schakale Schkeuditz.

Phönix Leipzig (gegen Großörner):[T] Stefan Schröter, Gerrit Fuchs, Tommy Kürschner, Pascal Nojack, Maximilian Wagner, Felix Hilla, Stefan Piefel, [C] Tobias Schulze

1. Hälfte:
2:53   2′ (Stockschlag) Falk Obieglo Südharzrüpel Großörner
3:15   0:1 Maximilian Wagner (Gerrit Fuchs) Phönix Leipzig
6:42   0:2 Felix Hilla (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
9:02   0:3 Felix Hilla Phönix Leipzig
10:27   0:4 Tobias Schulze (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
10:52   0:5 Tobias Schulze (Felix Hilla) Phönix Leipzig
13:28   0:6 Tobias Schulze (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
17:08   1:6 Martin Kurch (Fabian Lauch) Südharzrüpel Großörner
2. Hälfte:
0:35   2:6 Mike Siegmund Südharzrüpel Großörner
1:20   3:6 Fabian Lauch (Max Fallei) Südharzrüpel Großörner
4:34   3:7 Tobias Schulze (Felix Hilla) Phönix Leipzig
5:24   4:7 Fabian Lauch (Martin Kurch) Südharzrüpel Großörner
7:04   4:8 Stefan Piefel (Gerrit Fuchs) Phönix Leipzig
7:31   5:8 Martin Kurch Südharzrüpel Großörner
16:09   6:8 Felix Ulrich (Mike Siegmund) Südharzrüpel Großörner
17:15   7:8 Fabian Lauch Südharzrüpel Großörner
18:57   7:9 Maximilian Wagner (Gerrit Fuchs) Phönix Leipzig

 

Phönix Leipzig (gegen Magdeburg):[T] Stefan Schröter, [C] Jakob Neumann, Maximilian Wagner, Felix Hilla, Stefan Piefel, Tommy Kürschner, Tobias Schulze, Pascal Nojack

1. Hälfte:
4:37   1:0 Tommy Kürschner (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
4:52   2:0 Stefan Piefel (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
6:52   2:1 Jannick Nitsche (Benjamin Parske) Floorball Tigers Magdeburg
7:06   3:1 Tobias Schulze (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
9:26   3:2 Jannick Nitsche (Lucas Pascal Arndt) Floorball Tigers Magdeburg
15:19   3:3 Jannick Nitsche (Benjamin Parske) Floorball Tigers Magdeburg
19:38   4:3 Jakob Neumann (Stefan Piefel) Phönix Leipzig
19:51   5:3 Pascal Nojack (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
2. Hälfte:
1:41   6:3 Tobias Schulze (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
3:48   7:3 Maximilian Wagner (Stefan Piefel) Phönix Leipzig
4:32   7:4 Steven Ehebrecht Floorball Tigers Magdeburg
4:51   8:4 Eigentor Phönix Leipzig
5:38   8:5 Bela Bondar Floorball Tigers Magdeburg
13:16   9:5 Felix Hilla (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
16:55   10:5 Tobias Schulze (Felix Hilla) Phönix Leipzig
18:42   11:5 Tommy Kürschner (Felix Hilla) Phönix Leipzig
18:51   12:5 Maximilian Wagner (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
19:35   12:6 Lucas Pascal Arndt Floorball Tigers Magdeburg
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Punktlos in Genthin

Kollektiv Benjamin B. in Genthin
Kollektiv Benjamin B. in Genthin

Am 04.02.2018 trafen unsere Feuervögel nach großer Absagewelle mit 7 Spielern in Genthin auf den Ausrichter und den USV Halle. An diesem Spieltag wurde viel von unseren Leipzigern abverlangt, denn man musste zweimal in Folge spielen und das dritte Spiel als Unparteiische leiten. An dieser Stelle ein Danke an Tobias und Stefan für ihre Leistungen als Schiedsrichter.

Im ersten Spiel des Tages begann man unkonzentriert und kassierte in den ersten 11 Minuten 3 Tore durch konsequente Genthiner. Ab diesem Zeitpunkt konnte das Leipziger Team mehr Akzente setzen und effektiver gegen die Genthiner verteidigen. Im Zuge dieses Erstarkens konnte Stefan in der 16. Spielminute das erste Tor auf Seiten der Feuervögel verbuchen. Die Qualität des Leipziger Spiels nahm stetig zu, man wurde also wach. Leider blieben die dabei entstandenen Torchancen ungenutzt. Die Genthiner hingegen zeigten Abschlussqualität und erhöhten auf 4 zu 1 in der 18. Spielminute.

Somit war das Ziel der zweiten Spielhäfte die Torchancen effektiver zu nutzen und damit den Rückstand zu verkürzen. Gesagt, getan: in der 7. Spielminute erzielte Tommy nach Vorlage von Tobias das ersehnte 4 zu 2. In den folgenden 5 Minuten wurde hart um den Ball gekämpft, allerdings punktlos auf beiden Seiten. Anschließend wurde ein rettender Stockschlag von den Unparteiischen aus Halle geahndet und ein Strafstoß wurde für Genthin gegeben. Der Aushilfstorhüter Tom gab sein Bestes, konnte aber leider das Gegentor nicht verhindern. Dies gilt auch für das Anschließende 6 zu 2 in der 15. Spielminute. Man rannte punktetechnisch den Genthinern hinterher. Gegen Ende des Spiels konnten die Leipziger noch etwas Ergebniskorrektur mit einem Tor von Max (Vorlage Stefan) und Mirko betreiben. Aber auch die Genthiner punkteten. Der Endstand betrug 7 zu 4 und unseren Leipzigern war bewusst, dass man im anschließenden Spiel — trotz des bereits absolvierten Spiels — wacher beginnen muss.

Am Beginn des zweiten Spiels zeigte sich der gleiche Trend: unsere Leipziger mussten sich zunächst auf den Gegner aus Halle einstellen, was uns 3 Tore in den ersten 7 Minuten kostete. Innerhalb dieser Anlaufphase konnten sich beide Leipziger Reihen zunehmend organisieren: die Bälle liefen präziser und schneller, zudem konnte Halle kaum mithalten und ein wahrer Torsegen durch Mirko (Vorlage Max), Tommy (Vorlage Tobias), Tobias (Vorlage Elias), Stefan (Vorlage Max) und Elias besiegelte den Halbzeitstand von 5 zu 4 für Phönix Leipzig.

In der zweiten Spielhälfte galt es diesen Vorsprung zu halten und an der guten Vorarbeit der ersten Hälfte anzuknüpfen. Durch eine frühe 2-Minuten Zeitstrafe wegen Stockschlages konnte Leipzig eine Überzahl ausspielen. Diese Chance wurde leider nicht effektiv genutzt. Vielmehr fiel auf, dass die Feuervögel zunehmend ein Problem darin hatten, die beiden leistungsstärksten Hallenser Spieler (D. Baumgärtner und A. Vogel) zu kontrollieren. Beide Spieler konnten mehrfach das Leipziger Spiel  stören und Scorerpunkte ihrerseits verbuchen. Auch ein verspätetes Weihnachtsgeschenk, ein Eigentor des Hallenser Schlussmanns, ließ Leipzig nicht an die vorherige Spielhälfte anschließen. Somit endete das zweite Spiel des Tages mit 6 zu 8 für Halle.

Abschließend lässt sich aus dem Spieltag einiges an Erfahrung mitnehmen. Es fiel auf, dass unsere Feuervögel in beiden Spielen für die Organisation der eigenen Reihen zu viel Zeit benötigen. Als positive Erfahrung wird mitgenommen, dass im zweiten Spiel eine 3-Tore-Rücklage in eine Führung umgemünzt werden konnte, worüber sich das Team sehr freute. Zudem fällt auf, dass sich im Leipziger Team jeder Spieler Scorerpunkte auf sein Konto hinzufügen durfte, die erzielten Tore stellen somit eine hohe Teamleistung dar. Dies galt nicht für die gegnerischen Teams, wo nur wenige Spieler Akzente setzen konnten. Das macht Hoffnung für künftige Spiele und das Team schaut motiviert auf den nächsten Heimspieltag in Leipzig.

Protokolle:

Phönix Leipzig: Elias Dannenberg, Maximilian Wagner, Stefan Piefel, Tommy Kürschner, Tobias Schulze, [T] Tom Hartmann, [C] Mirko Körner

Vs Halle:

1. Hälfte:
2:06   0:1 Olli Myllys (Arwed Vogel) USV Halle Saalebiber
2:45   0:2 Christian Stern (Jan Weitkemper) USV Halle Saalebiber
6:06   0:3 Arwed Vogel (Daniel Baumgärtner) USV Halle Saalebiber
13:02   1:3 Mirko Körner (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
13:43   2:3 Tommy Kürschner (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
16:43   2:4 Arwed Vogel USV Halle Saalebiber
17:58   3:4 Tobias Schulze (Elias Dannenberg) Phönix Leipzig
18:15   4:4 Stefan Piefel (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
19:51   5:4 Elias Dannenberg Phönix Leipzig
2. Hälfte:
0:55   2′ (Stockschlag) Olli Myllys USV Halle Saalebiber
4:50   5:5 Daniel Baumgärtner USV Halle Saalebiber
6:53   6:5 Eigentor Phönix Leipzig
9:38   6:6 Arwed Vogel (Daniel Baumgärtner) USV Halle Saalebiber
13:33   6:7 Daniel Baumgärtner (Olli Myllys) USV Halle Saalebiber
15:24   6:8 Daniel Baumgärtner USV Halle Saalebiber

Spiel 2: Vs Genthin

1. Hälfte:
6:51 Tor 1:0 Maximilian Reinshagen (Adrian Tauchmann) SV Chemie Genthin
6:53 Tor 2:0 Johannes Tluste SV Chemie Genthin
10:50 Tor 3:0 Adrian Tauchmann SV Chemie Genthin
15:44 Tor 3:1 Stefan Piefel Phönix Leipzig
17:50 Tor 4:1 Adrian Tauchmann SV Chemie Genthin
2. Hälfte:
6:44 Tor 4:2 Tommy Kürschner (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
11:08 Tor 5:2, ps. Adrian Tauchmann SV Chemie Genthin
14:52 Tor 6:2 Eigentor SV Chemie Genthin
17:11 Tor 6:3 Maximilian Wagner (Stefan Piefel) Phönix Leipzig
17:21 Tor 7:3 Johannes Tluste SV Chemie Genthin
19:52 Tor 7:4 Mirko Körner Phönix Leipzig
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9 Spiele! Der Mega-Floorball-Februar für Phönix Leipzig

Was für ein voller Floorball-Februar für die SpielerInnen von Phönix Leipzig: Neun Spiele binnen 21 Tagen stehen an! Neun! Da müssen die Kräfte und die Freizeit genau eingeteilt werden. Denn an jedem Februar-Wochenende rollt für die Feuervögel der Floorball – mal in Leipzig, mal in Landsberg, mal in Genthin, mal in Schkeuditz. Wer jetzt in guter Form ist, kann viel für das Team möglich machen.

Harzgerode

Sowohl auf dem Groß- als auf dem Kleinfeld gehen die Vorrundenspiele in die entscheidende Phase. Im Kleinfeld-Wettbewerb hat Phönix dabei maximal noch Außenseiterchancen auf den für die Playoffs qualifizierenden vierten Tabellenplatz. Im Großfeld ist mindestens Platz vier sicher und noch mehr möglich. Dort geht es in den verbleibenden zwei Spielen darum, eine gute Ausgangsposition zu holen für den Quervergleich im Viertelfinale mit der Staffel 2. Reicht es am Ende vielleicht sogar noch für die Tabellenspitze? In einem Monat wissen wir mehr.

Der Februar-Spielereigen beginnt am kommenden Wochenende mit einer Kleinfeld-Reise zum Staffelnordlicht Genthin. Dort warten zwei wichtige Spiele, beide Gegner sind nicht unbezwingbar, wie manch anderer Club aus der Staffel.

[So., 4. Februar, Genthin, KF]

11.00 Uhr SV Chemie Genthin Phönix Leipzig
12.30 Uhr Phönix Leipzig USV Halle Saalebiber

Die Woche drauf winken am Samstag (Kleinfeld) und Sonntag (Großfeld) Spiele. Samstag sind wir Gastgeber in Leipzig-Gohlis, Breitenfelder Strae.

[10. Februar, Leipzig, KF]

10 Uhr Phönix Leipzig Tigers Magdeburg
14 Uhr Südharzrüpel Großörner Phönix Leipzig

[11. Februar, Landsberg, GF]

13.30 Uhr Black Lions Landsberg Phönix Leipzig

Eine Woche später startet der letzte Großfeld-Spieltag in der Verbandsliga-Vorrunde 2017/2018. Phönix Leipzig empfängt zu Hause  (Sporthalle an der Radrennbahn!) dafür ausgerechnet die Floorball Grizzlys Salzwedel. Noch nie konnten die Leipziger gegen das Team gewinnen.

[18. Februar, Leipzig, GF]

12.30 Uhr   Phönix Leipzig Floorball Grizzlys Salzwedel

Am letzten Februar-Wochenende winkt dann das vorläufige Floorball-Finale Grande: Zunächst wird es am Samstag in der Sporthalle Breitenfelder Straße international: Die holländischen Gäste vom Team Messed Up Enschede kommen für ein Freundschaftsspiel nach Leipzig. Am Sonntag drauf muss Phönix Leipzig dann noch den letzten Kleinfeld-Spieltag meistern. Das wird gegen die beiden mit Bundesliga-Spielern besetzten Teams sicher eine einseitige Nummer. Aber wenn man schon keine Punkte sammeln kann, dann vielleicht ein bisschen Erfahrung.

[24. Februar, Leipzig, Freundschaftsspiel]

13 Uhr Phönix Leipzig Messed Up Enschede (NL)

[25. Februar, Schkeuditz, KF]

11.00 Uhr Phönix Leipzig Schakale Schkeuditz
13.45 Uhr MFBC Leipzig Phönix Leipzig

Und dann kommt der März mit, wenn wir richtig zählen, äh, null Spielen. Für Phönix Leipzig liegen die wichtigen Floorball-Termine dann erst wieder im April.

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