Verbandsliga Playoffs: Phönix sichert sich Bronze

Die Saison 2017/2018, eine kleine Zusammenfassung:

Phönix Leipzig startete ernüchternd in die Hinrunde, in welcher nur 6 Punkte eingefahren werden konnten. Man schüttelte sich die Asche vom Körper und flog empor zur perfekten Rückrunde -15 Punkte aus 5 Spielen. Somit hatten sich unsere Feuervögel als Staffelzweiter bereits für das Viertelfinale der Playoffs qualifiziert. Dieses konnte gegen die Floor Fighters Chemnitz III erfolgreich gewonnen werden.  Somit fanden am Wochenende des 14. und 15. April 2018 die Playoffs in der Herren Verbandsliga in Dessau statt.

Im Auftaktspiel sicherten sich die SG Harzgerode/Großörner mit 5 zu 2 den Finaleinzug gegen den SSV Heidenau. Im folgenden Halbfinalspiel galt es nun für die Leipziger Feuervögel dem UHC Elster entgegen zu treten.

Play-off Halbfinale gegen kampfstarke UHC Elster, ein Kommentar von Stefan Piefel:
Eine Woche nach dem gewonnene Viertelfinale stand dem FBC Phönix Leipzig mit dem UHC Elster ein bekannter Gegner aus der diesjährigen Verbandsligastaffel gegenüber. Der UHC konnte sich zuvor in einem engen Spiel gegen den USV Dresden durchsetzen. Elster hatte man mit gemischten Gefühlen in Erinnerung. Während der laufenden Saison gab es eine Niederlage und einen Sieg, wobei vor allem die Spielhärte des robusten, kämpferischen Gegners deren Hauptmerkmal war. Dementsprechend versprach auch das Halbfinale ein enges Spiel zu werden. Beide Teams reisten mit stark besetzten Kadern an, vor allem Phönix konnte aus dem Vollen schöpfen und hatte keine krankheitsbedingten Ausfälle zu beklagen.

Von Anfang an entspann sich ein enges und hart geführtes Match. Torchancen waren zunächst Mangelware, da keine der beiden Mannschaften in Rückstand geraten wollte. Die Spielhärte führte dann auch zur ersten nennenswerten Situation, einer 2-Minuten-Strafe gegen den UHC nach Stockschlag. Die Überzahl wurde gut gespielt, die Seiten schnell verlagert, allerdings konnte keiner der Abschlüsse im gegnerischen Kasten untergebracht werden. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels fielen weiterhin keine Tore, es ging mit 0:0 in die Kabine.

Im zweiten Drittel hatte der UHC den wacheren Start und konnte in der dritten Spielminute das erste Tor verbuchen. Postwendend fanden die Feuervögel die Antwort, Max gelang der Ausgleich nach Vorlage von Felix. Nur wenige Sekunden später führte ein Stockschlag zum erneuten Überzahlspiel für die Leipziger. Zwar wurde auch dieses gut geführt, aber die Schüsse wollten einfach nicht am UHC-Schlussmann vorbei. Stattdessen konnte Elster wieder einen Treffer markieren. Das Spiel wurde weiterhin sehr hart geführt, was nun auch die erste  Zeitstrafe für die Phönixe nach sich zog, welches aber nicht mit einem Gegentor bestraft wurde. Im 2-Minuten-Straf-Roulette war nun wieder Elster an der Reihe und endlich konnten sich die Phönixe für ihr strukturieres Überzahlspiel belohnen, Elias konnte einen straffen Schuss von Toni unhaltbar ablenken und so den erneuten Ausgleich erzielen. Leider schafften es die Phönixe nicht in dieser Phase weiter auf das Führungstor zu drängen. Stattdessen konnte der UHC die 3:2 Führung erzielen, zugleich der Pausenstand.

Im letzten Drittel musste man nun alles geben. Der erste Spielabschnitt gehörte allerdings dem UHC, der binnen 74 Sekunden drei Tore  erzielen konnten, eine kalte Dusche für die Leipziger. Nach einem Time-Out noch einmal von den Trainern auf das Saisonziel eingeschworen, ging es zurück auf das Spielfeld. Und plötzlich fielen die Tore. Stefan nach Zuspiel von Jakob und Max nach Zuspiel von Tobi konnten den Stand auf 6:4 korrigieren. Zeitgleich wurde es wieder ruppiger, die nächste Zeitstrafe folgte, die aber nichts einbrachte. Auch in den letzten zehn Minuten blieb es eng, es wurde viel geschossen, aber der reflexstarke Goalie des UHC fischte alles raus.

So blieb es letztlich beim 6:4 und der Einsicht sich am Sonntag im Spiel um Platz 3 mit dem SSV Heidenau messen zu müssen.

Bronze zum Greifen nah, ein Kommentar von Julian Hofer:                        Nur knapp 14 Stunden nach der enttäuschenden Niederlage im Playoff Halbfinale musste Phönix bereits wieder in Dessau zum Spiel um Platz 3 gegen Heidenau antreten. Die Devise war, das Spiel vom Vortag zu vergessen und die erfolgreiche Saison doch noch mit  einem Sieg und somit einer Medaille abzuschließen.

Zu Beginn des Spiels erspielte sich Phönix enorm viele Spielanteile, wenn auch relativ wenige hochkarätige Chancen. Die kompakte Heidenauer Abwehr sowie die schwer zu bezwingende Torhüterin machten es den Phönix Stürmern nicht leicht.

Das erste Tor des Spiels war dann leider auch ein Gegentor in der 9. Minute. Bei einem der häufig vorgetragenen schnellen Konter über die Seiten – dort jedoch ansonsten nicht besonders gefährlich – wurde der Ball in den Slot gespielt und dabei unglücklich ins Phönix Tor abgelenkt. Kurz danach überstand Phönix noch eine Unterzahl schadlos, was in dieser Phase des Spiels besonders wichtig war. In der Pause wurde nur kurz beschwichtigt, dass dieser Rückstand absolut einholbar ist.

Nach nur einer Minute im 2. Drittel fasste sich Mirko Körner ans Herz und wagte einen seiner berüchtigten Schlenzschüsse, der dann den Weg ins Tor zum 1:1 Ausgleich fand. Einen Moment lang schien der Bann gebrochen, doch das ausgeglichene Score blieb nicht lange bestehen. Ein Ballverlust in der Zone von Phönix wurde von Heidenau mittels schnellem Abspiel und noch schnellerem Abschluss eiskalt ausgenutzt.

Nach je einem weiteren torlosen Unter- und Überzahlspiel ging man mit erneutem Rückstand in die zweite Pause, wo die Traineransage kam, dass die Phönixe einfach nur wollen müssen. Dass es jedoch nicht mit der Brechstange möglich sein würde, war jedem klar, denn das war zum Teil im Halbfinale der Fall, als der unbändige Wille einige Minuten lang eher in Chaos und Gegentoren mündete.

In der 6. Minute des letzten Drittels kam es zu einer erneuten Überzahl für Phönix, die Toni Schnelle mit einem verdeckten Schuss aus dem Hinterraum in ein Tor zum erneuten Ausgleich ummünzen konnte. Das Spiel war relativ ausgeglichen und ein hin und her beider Mannschaften. Heidenau kam zu etwas mehr Ballbesitz und Chancen als in den ersten beiden Dritteln, die letzte Präzision fehlte ihnen allerdings. Phönix durfte auch das Glück des Tüchtigen beanspruchen, denn einige Male rettete das Metall. Phönix erspielte sich im Gegenzug weiterhin viele Chancen, insbesondere Schüsse aus den Seitenräumen. Diese Schüsse brachten aber nicht den erhofften Erfolg. Sondern erst ein wunderbarer Querpass von Felix Hilla ermöglichte Tommy Kürschner, in die leere Ecke einzunetzen. Die erstmalige Phönix Führung währte nicht einmal 2 Minuten, da abermals ein eigentlich ungefährlicher Ball durch eine kurze Nachlässigkeit von der Seite zur Mitte auf die Schaufel eines Heidenau Stürmers kam, der dann einfaches Spiel hatte, erneut auszugleichen.

Dies ließ die Phönixe aber nicht aus dem Konzept bringen und fünfeinhalb Minuten vor Schluss wurde sozusagen eine Kopie des ersten Führungstreffers perfekt ausgeführt. Tommy Kürschner erhielt einen Pass, diesmal von Toni Schnelle, und mit – in einem so wichtigen Moment, in einem so wichtigen Spiel – bemerkenswerter Ruhe versenkte er den Ball im gegnerischen Tor zur 4:3 Führung. Diesen Vorsprung über die Zeit zu bringen, war im direkten Anschluss durch eine Strafe gegen Phönix arg erschwert worden. Doch das Phönix Boxplay wehrte sich tapfer, liess so gut wie keine Heidenauer Abschlüsse zu und konnte den Ball wiederholt weit aus der eigenen Zone befördern. Dieser Kampf führte Phönix nach Absitzen der Strafe noch energischer fort, wodurch der hauchdünne Vorsprung bis zur Schlusssirene bestand hatte. Großer Jubel! Dieser Sieg war nach dem enttäuschenden 4. Platz letztes Jahr wahrlich wohltuend und wurde demnach in der Kabine auch ausgiebig gefeiert.

Im anschließenden Finalspiel setzte sich in einem umstrittenen Spiel der UHC Elster mit 5:4 gegen die SG Harzgerode/Großörner durch. Phönix Leipzig gratuliert beiden Mannschaften zu ihrem Saisonerfolg. Zudem bedanken wir uns bei allen unseren Freunden, Unterstützern und vor allem bei unserem Trainerduo Tobias Schulze und Maximilian Wagner für die tolle Saison. Wir freuen uns auf die kommende Saison mit euch!

 

Halbfinale:

Phönix Leipzig mit: [T] Julian Hofer, Maik Biedermann, Elias Dannenberg, [C] Jakob Neumann, Maximilian Wagner, Felix Hilla, Stefan Piefel, Tommy Kürschner, Tom Hartmann, Johannes Wurlitzer, Johanna Kauschke, Tobias Schulze, Toni Schnelle, Tino Pagel, Mirko Körner

1. Drittel:
11:38 Strafe 2′ (Stockschlag) Christopher Gerold UHC Elster
2. Drittel:
2:55 Tor 1:0 Till Ettlich (Moritz Wust) UHC Elster
3:14 Tor 1:1 Maximilian Wagner (Felix Hilla) Phönix Leipzig
3:38 Strafe 2′ (Stockschlag) Eric Trepke UHC Elster
8:37 Tor 2:1 Julian Elstermann (Till Ettlich) UHC Elster
9:49 Strafe 2′ (Blockieren des Stocks) Felix Hilla Phönix Leipzig
13:49 Strafe 2′ (Stockschlag) Niclas Hecht UHC Elster
14:43 Tor 2:2 Elias Dannenberg (Toni Schnelle) Phönix Leipzig
16:41 Tor 3:2 Christopher Gerold (Maximilian Kraus) UHC Elster
3. Drittel:
3:31 Tor 4:2 Till Ettlich (Julian Elstermann) UHC Elster
3:59 Tor 5:2 Julian Elstermann UHC Elster
4:45 Tor 6:2 Julian Elstermann (Maximilian Kraus) UHC Elster
6:35 Tor 6:3 Stefan Piefel Phönix Leipzig
7:28 Tor 6:4 Maik Biedermann (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
7:59 Strafe 2′ (Überharter Körpereinsatz) Eric Trepke UHC Elster
16:50 Strafe 2′ (Stockschlag) Toni Schnelle Phönix Leipzig

 

Spiel um Platz 3:

Phönix Leipzig mit: [T] Julian Hofer, Maik Biedermann, Elias Dannenberg, Gerrit Fuchs, Louis Mantwill, Tommy Kürschner, Toni Schnelle, Felix Neubert, [C] Jakob Neumann, Pascal Nojack, Felix Hilla, Stefan Piefel, Marcus Barthel, Tobias Schulze, Tom Hartmann, Tino Pagel, Mirko Körner

1. Drittel:
8:47 Tor 1:0 Benedict Riedel SSV Heidenau
9:36 Strafe 2′ (Stockschlag) Tino Pagel Phönix Leipzig
2. Drittel:
1:03 Tor 1:1 Mirko Körner Phönix Leipzig
2:39 Tor 2:1 Lars Kegel (Holm Kegel) SSV Heidenau
11:08 Strafe 2′ (Sperren) Tobias Schulze Phönix Leipzig
16:44 Strafe 2′ (Stockschlag) Björn-Sebastian Uslaub SSV Heidenau
3. Drittel:
5:23 Strafe 2′ (Stockschlag) Björn-Sebastian Uslaub SSV Heidenau
6:17 Tor 2:2 Toni Schnelle (Mirko Körner) Phönix Leipzig
11:30 Tor 2:3 Tommy Kürschner (Felix Hilla) Phönix Leipzig
11:41 Tor 3:3 Lars Kegel (Holm Kegel) SSV Heidenau
14:24 Tor 3:4 Tommy Kürschner (Toni Schnelle) Phönix Leipzig
14:57 Strafe 2′ (Überharter Körpereinsatz) Mirko Körner Phönix Leipzig

 

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Erfahrung besiegt Jugend – Phönix Leipzig steht im Halbfinale

Glückliche Phönixe nach erfolgreichem Auftaktspiel in Wittenberg.
Glückliche Phönixe nach erfolgreichem Auftaktspiel in Wittenberg.

Am 8. April begannen für 15 motivierte Phönixe die Playoffs 2018 mit dem Eröffungsspiel gegen die Floor Fighters Chemnitz III. Das Trainer-Duo Tobias Schulze und Maximilian Wagner hat das Team perfekt darauf eingestimmt.

Mit der ersten Einsatzzeit konnte nach einem Freischlag Felix Hilla -nach Vorlage von Marcus Barthel- den Ball im gegnerischen Tor unterbringen. Danach hatten vor allem die Floor Fighters aus Chemnitz gute Chancen, die sie zum Glück nicht verwerten konnten. In der 15. Minute starteten Felix Hilla (mit Ball) und Tobias Schulze zum Konter. Nach einem guten Solo von Felix musste Tobias den Ball nur im leeren Tor versenken. Die letzte Aktion im ersten Drittel war eine 2-Minuten Strafe von Tino Pagel wegen Stockschlags. Die folgende Unterzahl konnte Phönix sicher verteidigen.

Das zweite Drittel kann man gut in zwei Phasen unterteilen. Erst erhöhte Phönix auf 5:0, dann wurde es den Floor Fighters zu bunt und sie verkürzten auf 5:3. Das erste Tor des Drittels erzielte Jakob Neumann mit einem sehr lässigen Schlenzschuss aus dem Halbfeld. Die Vorlage zu diesem Schuss kam von Maximilian Wagner, der nach der Pause im ersten Drittel heiß auf Tore und Vorlagen war. Danach wollte es das Duo Felix Hilla und Tommy Kürschner wissen und legte die Tore jeweils wechselseitig für einander auf. Dabei bewies Tommy Übersicht und legt vom Slot auf den frei stehenden Felix nach außen ab, worauf sich Felix bei einem Konter mit einem flachen schnellen Pass revanchiert. Beim Stand von 5:2 wollte Tom Hartmann den Ball aus dem Slot klären und traf den Ball und einen gegnerischen Schläger. Die Folge war eine 2-Minuten Strafe für Tom. Die anschließende Unterzahl spielte Phönix 80 Sekunden lang solide runter, bis sich Felix Neubert durch überharten Körpereinsatz eine weitere 2-Minuten Strafe abholte. Die drei gegen fünf Situation konnten die Chemnitzer nicht nutzen. Leider fiel nach 149 Sekunden in Unterzahl das Gegentor zum 5:3 Drittelergebnis.

Im letzten Drittel wurden nochmal alle auf die 20 effektiven Minuten eingeschworen. Ab jetzt wurden auch keine Zeitstrafen mehr von beiden Teams kassiert. Für die Entlastung von Phönix konnte in der 7. Minute Maximilian Wagner sorgen, der einen Abpraller von Mirko Körner im Tor einnetzte. Zwei Minuten später während eines Wechsels startete Jakob Neumann einen Sprint durch die Mitte und wurde von Tommy Kürschner mustergültig bedient. Dieser netzte in gewohnter Manier ein. Der Wille des Gegners war am Bröckeln und bekam in der Halbzeit des Drittels weitere Risse, nachdem Tobias Schulze die Aufmerksamkeit auf sich zog und den im Slot befindlichen Tommy Kürschner mit einem flachen Pass gut in Szene setzte. Zwei Minuten vor Ende zeigte Mirko Körner noch einmal seine glänzende Schusstechnik und versenkte den Ball fast von der Mittellinie aus. Den Schlussakt markierten Maik Biedermann und Tobias Schulze mit einem sehr sehenswerten Angriff. Dabei schlug Maik den Ball lang nach vorne, wo Tobias die Ruhe bewahrte und nach der Annahme den Ball vom Gegner abschirmte und per Rückhand in den Winkel setzte.

Tooooooooooorrr!
Tooooooooooorrr!

Damit gewinnt Phönix Leipzig das Viertelfinale gegen die Floor Fighters Chemnitz III mit 10:3 und spielt am kommenden Samstag gegen UHC Elster in Dessau.

Phönix Leipzig mit:[T] Julian Hofer, Maik Biedermann, Elias Dannenberg, [C] Jakob Neumann, Maximilian Wagner, Felix Hilla, Marcus Barthel, Tommy Kürschner, Tom Hartmann, Johannes Wurlitzer, Johanna Kauschke, Tobias Schulze, Felix Neubert, Tino Pagel, Mirko Körner

 

1. Drittel:
0:36   1:0 Felix Hilla (Marcus Barthel) Phönix Leipzig
14:15   2:0 Tobias Schulze (Felix Hilla) Phönix Leipzig
15:33   2′ (Stockschlag) Tino Pagel Phönix Leipzig
2. Drittel:
2:11   3:0 Jakob Neumann (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
4:58   4:0 Felix Hilla (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
8:25   5:0 Tommy Kürschner (Felix Hilla) Phönix Leipzig
9:14   5:1 Camill Wagner (Marten Sigmund) Floor Fighters Chemnitz III
13:59   5:2 Eric Mintel (Janek Lath) Floor Fighters Chemnitz III
15:36   2′ (Stockschlag) Tom Hartmann Phönix Leipzig
16:54   2′ (Überharter Körpereinsatz) Felix Neubert Phönix Leipzig
18:05   5:3 Marten Sigmund (Mathis Ladstätter) Floor Fighters Chemnitz III
3. Drittel:
6:28   6:3 Maximilian Wagner (Mirko Körner) Phönix Leipzig
8:32   7:3 Jakob Neumann (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
10:18   8:3 Tommy Kürschner (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
17:27   9:3 Mirko Körner (Elias Dannenberg) Phönix Leipzig
18:25   10:3 Tobias Schulze (Maik Biedermann) Phönix Leipzig
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Großfeld-Playoffs und Kleinfeld-Rechenspiele

Neun Spiele, fünf Siege, vier Niederlagen – der Floorbruar ist vorüber. Phönix Leipzig sammelte viele Punkte, Spielpraxis und präsentierte sich erstmals auch als Gastgeber für ein Team aus dem Ausland. Für die Feuervögel sind jetzt alle Vorrundenspiele, Großfeld wie Kleinfeld, gespielt. Zeit für eine Zwischenbilanz vor dem Saisonfinale:

Phönix Leipzig

Großfeld
Mit dem 2. Platz in der Verbandsliga Staffel 1 hat sich Phönix Leipzig eine gute Ausgangslage für die Floorball-Playoffs erspielt. 20 von 30 möglichen Punkten und etwas Schützenhilfe vom Tabellenführer SG Harzgerode/Großörner reichten aus, um den amtierenden Vizemeister UHC Elster in der Liga zu distanzieren.

Der Gegner für das Playoff-Viertelfinale am 7. oder 8. April ist aber noch völlig offen. Denn in der Staffel 2 kann noch viel passieren, acht Spiele sind dort noch zu Spielen und die sächsischen Teams liegen teils sehr eng beeinander. Egal wie der Gegner heißen wird, die Phönixe müssen jetzt ihre Fähigkeiten sechs Wochen lang konservieren, um dann wieder von der ersten Minute an schlagkräftig zu sein.

Kleinfeld

Auf dem Kleinfeld ist die Saison für die FloorballerInnen Phönix Leipzig beendet: 12 Punkte, 101:160 Tore. Die Feuervögel stehen in der Regionalliga, Staffel 2, derzeit auf dem sechsten Platz. Als erstes Team hat Phönix dort alle Spiele gespielt. Tabellennachbar USV Halle hat in dieser Liga hingegen noch zwei Partien offen und kann Phönix daher noch überholen. Ein Punkt würde den Saalebibern im Kellerduell gegen die Floorball Tigers Magdeburg am 24. März dafür schon reichen.

Stand: 27. Februar 2018
Stand: 27. Februar 2018

Die Hallenser gingen am vergangenen Kleinfeld-Spieltag allerdings mächtig unter: 1:29 gegen den MFBC Leipzig, 4:23 gegen die MFBC Schakale Schkeuditz. Während Phönix gegen diese beiden MFBC Teams am Sonntag  Schadensbegrenzung betrieb (insgesamt „nur“ -24 Tore), stand der USV Halle am Ende des Tages mit satten -47 Toren da. Dadurch haben die Saalebiber quasi Phönix Leipzig unterholt und sich auf den siebten Tabellenplatz zurückgeschoben.  Sollte den Südharzrüpeln Großörner in ihren verbleibenden zwei Spielen am 4. März ein ähnliches „Kunststück“ gelingen, kann Phönix in dieser Staffel sogar noch Fünfter werden, ohne einen Schläger in die Hand zu nehmen. Solche Einbahnstraßenspiele wünschen wir allerdings ehrlich gesagt keinem Team. Sie nehmen bloß die Lust am Floorball. Die Südharzrüpel spielen am 4. März übrigens gegen Wernigerode (4.) und die Schakale Schkeuditz (2.).

In einem Monat wissen wir mehr. Dann kennen wir den Gegner für unser Playoff-Viertelfinale und unsere finale Platzierung im Kleinfeld. Nach neun Spielen im Februar beginnt nun also – etwas verspätet – das Pflichtspiel-Fasten. Hätte Phönix Leipzig die Playoffs auch im Großfeld verpasst, würde man sich jetzt schon zwangsläufig in die Sommerpause verabschieden – und das bei tagsüber Minus 6°C. Doch nach/wegen der erfolgreichen Großfeld-Vorrunde gilt es, die Konzentration bis zum April hochzuhalten. Weiter geht’s.

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Phönix Leipzig führt gegen Bundesligaspieler

[Sonntag, 25.02.2018, ca. 11 Uhr, Schulsporthalle Schkeuditz]

Die Floorball-Spieler in Feuerrot lassen sich von dem frühen 0:1 Rückstand nicht beeindrucken und legen ordentlich los. Im Alleingang erkämpft sich René Wildgrube den Ball und stürmt auf das gegnerische Tor zu … und … und … es klingelt der Ausgleich! Mit einem präzisen Schuss in den Winkel lässt er dem Hüter keine Chance! Und es geht weiter. Wir schreiben die dritte Spielminute. Jetzt ist es Tobias Schulze, der die Gegenspieler in schwarz-gelb stehen lässt, und zack – verwandelt er zur 2:1 Führung! Die Menge tobt! Die Schiedsrichter sind amüsiert und die Schakale ziehen lange Gesichter. Man könnte sagen, ein Höhepunkt im (Phönix-)Floorball! Und es soll an diesem Tag noch ein weiterer folgen.

Zurück zum Anfang des Floorballspiels.

Nach einem intensiven Trainingslagertag inklusive eines internationalen Testspiels am Samstag standen fünf Spieler von Floorball Phönix Leipzig bereits am Sonntagmorgen wieder in der Halle und bereiteten sich auf das Kleinfeldspiel gegen die Schakale Schkeuditz vor.

Trotz leichter Unterbesetzung und schweren Beinen traten die Phönixe motiviert an. Spaß war das Ziel und vielleicht ein bisschen die Stars zu ärgern. Denn eine Reihe der Schakale-Schkeuditz-Gastgeber zeigte sich mit Marco Gühlke, Stanislav Kanta und Svenson Hoppe auf aktuellem Bundesliganiveau.

Leider konnte das Team von Phönix Leipzig die eingangs beschriebene Führung lediglich für 37 Sekunden halten. Dennoch spielten sie in der ersten Hälfte erstaunlich gut mit, sodass diese lediglich mit einem 8:5 für die Gastgeber endete. Die Phönix-Tore erzielten René Wildgrube und Tommy Kürschner mit jeweils einem Doppelpack sowie Tobi Schulze.

Fünf Feuervögel hielten lange gut mit gegen acht starke Schakale
Fünf Feuervögel hielten lange gut mit gegen acht starke Schakale

In der zweiten Hälfte ließen die Kräfte der Leipziger leider ein wenig nach und die Schakale Schkeuditz nutzten dies, um ihren Vorsprung auszubauen. Erst in der 35. Minute konnte Elias Dannenberg einen steilen Pass von Tommy in den Kasten lenken und damit das sechste Tor für die Phönix-Floorballer erzielen. Zwei Minuten danach opferte sich Elias, um ein Gegentor zu verhindern, und wird für den Stockschlag mit einer Pause auf der Strafbank „belohnt“. Der anschließende Penalty wird von Goalie Tom Hartmann gekonnt pariert und erst gut eineinhalb Minuten später kommt es zum Überzahltor der Gäste.

Das Spiel endet schließlich mit einem Punktestand von 6:15, womit sich die Leipziger in Anbetracht der Umstände sehr zufrieden geben. Bei einer genaueren Betrachtung des Spielprotokolls fällt auf, dass 12 der 15 Gegentore durch die Delegation aus der Bundesliga erzielt wurden.

 

Für unser 2. Spiel des Tages kam für Phönix Verstärkung nach Schkeuditz, die jedoch ebensbo das Freundschaftsspiel vom Vortag in den Beinen hatte: Kapitän Jakob Neumann und Stammtorhüter Julian Hofer, der Tom Hartmann im Tor ablöste, trafen ein, sodass zwei Wechsler am Start waren. Nach kurzem Aufwärmen ging das Spiel schon los gegen die Bundesliga-erfahrenen Herren des MFBC Leipzig.

Wie schon im ersten Spiel setzte Phönix früh Akzente. Nach nur einer halben Minute lag Phönix nach schneller Kombination das erste und leider auch einzige Mal in diesem Spiel in Führung. Es war der Auftakt eines Spiels, das allen Beteiligten viel Spaß bereiteten sollte.

Die Gegenreaktion der offenbar leicht erstaunten MFBCler ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nach zwei Gegentoren folgte aber in der 6. Minute eines der Highlights dieses Spiels aus Phönix-Sicht: Tommy Kürschner, vom pressenden Gegenspieler schon zur Rückwärtsbewegung gedrängt, tunnelt diesen herrlich – die Menge tobt erneut -, erläuft scheinbar mühelos den Ball und passt auf den mittig freistehenden Jakob Neumann, der zum 2:2 ausgleicht. Der MFBC spielte erwartungsgemäß schnell und präzise, doch viele der Tormöglichkeiten wurden vom Phönix-Goalie und der immer noch wachen Verteidigung abgewehrt. Aus gegnerischer Sicht ließ aber auch die Zielgenauigkeit der MFBC Schützen hier und da zu wünschen übrig.

Trotzdem folgten zwei schnelle Gegentore, bevor Phönix nochmals der Anschlusstreffer zum 4:3 gelang. Abermals zwei Gegentore später musste Phönix in Unterzahl antreten, in welcher man vom Gegner zwar schwindlig gespielt wurde, aber den Kasten knapp eineinhalb Minuten sauber halten konnte. Schließlich war der Pausenstand ein respektables 8:3. Etwas erschöpft, aber stolz auf die gute Leistung in der ersten Halbzeit, kam die Ansage, Kräfte zu sparen, vor allem bei eigenem Ballbesitz.

Nach Wiederanpfiff gelang das auch gut. Phönix zeigte ein ruhiges Aufbauspiel mit relativ wenigen sinnlosen Ballverlusten. Zur Belohnung folgten viele sehr gute Chancen und weitere vier Phönix Tore, jeweils perfekt vorgetragene Konter. Einige Gegentore gab es natürlich auch noch, aber bis zur 39. Minute stand es 16:7 und ein ansehnliches Resultat mit unter 20 Gegentoren schien in Reichweite. Zu guter Letzt war die Luft allerdings doch draußen und dem MFBC gelangen noch ein paar äußerst schnelle Tore zum Schlussstand von 22:7. Das minderte aber die Freude über dieses gute Spiel nur kurz.

Das Sextett, das gegen die MFBCler antrat.
Das Sextett, das gegen die MFBCler antrat.

Nach dem Spiel traf auch noch die erfreuliche Nachricht in der Umkleide ein, dass in der Großfeld Verbandsliga der 2. Platz in der Staffel erreicht wurde. Denn der UHC Elster hatte im Spitzenspiel gegen die SG Harzgerode/Großörner verloren (7:10) und muss nun sogar noch davon ausgehen, vom Staffelvierten, den Floorball Grizzlys Salzwedel, überholt zu werden.

Phönix Leipzig – Schakale Schkeuditz 6:15
Phönix mit: [T] Tom Hartmann, Elias Dannenberg, Tommy Kürschner, [C] Tobias Schulze, René Wildgrube

1. Hälfte:
0:09   0:1 Svenson Hoppe (Marco Gühlke) Schakale Schkeuditz
0:27   1:1 René Wildgrube Phönix Leipzig
2:59   2:1 Tobias Schulze Phönix Leipzig
3:36   2:2 Stanislav Kanta Schakale Schkeuditz
6:22   2:3 Stanislav Kanta (Svenson Hoppe) Schakale Schkeuditz
7:28   2:4 René Röder (Lukas Eilenberger) Schakale Schkeuditz
9:17   3:4 Tommy Kürschner Phönix Leipzig
15:54   3:5 Lukas Eilenberger Schakale Schkeuditz
16:58   3:6 Stanislav Kanta (Svenson Hoppe) Schakale Schkeuditz
18:01   4:6 René Wildgrube (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
18:27   4:7 Stanislav Kanta (Svenson Hoppe) Schakale Schkeuditz
19:50   5:7 Tommy Kürschner (René Wildgrube) Phönix Leipzig
19:54   5:8 Stanislav Kanta Schakale Schkeuditz
2. Hälfte:
0:26   5:9 Svenson Hoppe (Stanislav Kanta) Schakale Schkeuditz
2:07   5:10 Stanislav Kanta (Svenson Hoppe) Schakale Schkeuditz
6:34   5:11 Marco Gühlke (Svenson Hoppe) Schakale Schkeuditz
7:22   5:12 Marco Gühlke (Svenson Hoppe) Schakale Schkeuditz
9:54   5:13 Marco Gühlke (Svenson Hoppe) Schakale Schkeuditz
15:21   6:13 Elias Dannenberg (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
17:40   2′ (Stockschlag) Elias Dannenberg Phönix Leipzig
18:27   6:14 Marco Gühlke (Svenson Hoppe) Schakale Schkeuditz
19:02   6:15 Lukas Eilenberger Schakale Schkeuditz

MFBC Leipzig – Phönix Leipzig 22:7
Phönix Leipzig mit: [T] Julian Hofer, Elias Dannenberg, Tommy Kürschner, [C] Jakob Neumann, Tobias Schulze, René Wildgrube

1. Hälfte:
0:34   0:1 Tommy Kürschner (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
1:48   1:1 Thomas Trommer (Jan Siebenhüner) MFBC Leipzig
3:25   2:1 Ingmar Penzhorn (Christian Fritsche) MFBC Leipzig
5:06   2:2 Jakob Neumann (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
5:32   3:2 Jan Siebenhüner (Thomas Trommer) MFBC Leipzig
5:58   4:2 Ingmar Penzhorn (Christoph Weidemann) MFBC Leipzig
10:12   4:3 Elias Dannenberg (René Wildgrube) Phönix Leipzig
10:56   5:3 Jan Siebenhüner (Kristof Walther) MFBC Leipzig
11:12   6:3 Christian Fritsche (Christoph Weidemann) MFBC Leipzig
13:05   2′ (Stockschlag) Elias Dannenberg Phönix Leipzig
14:22   7:3 Christian Fritsche (Christoph Weidemann) MFBC Leipzig
18:08   8:3 Thomas Trommer MFBC Leipzig
2. Hälfte:
2:44   9:3 Ingmar Penzhorn MFBC Leipzig
3:37   9:4 René Wildgrube (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
3:42   10:4 Christoph Weidemann MFBC Leipzig
4:11   11:4 Christoph Weidemann (Christian Fritsche) MFBC Leipzig
4:33   12:4 Ingmar Penzhorn (Christian Fritsche) MFBC Leipzig
9:47   13:4 Christoph Weidemann (Jan Siebenhüner) MFBC Leipzig
10:07   14:4 Christoph Weidemann MFBC Leipzig
11:39   15:4 Ingmar Penzhorn (Jan Siebenhüner) MFBC Leipzig
12:35   15:5 Jakob Neumann (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
14:57   15:6 Elias Dannenberg Phönix Leipzig
16:03   15:7 Tommy Kürschner (René Wildgrube) Phönix Leipzig
16:15   16:7 Thomas Trommer (Jan Siebenhüner) MFBC Leipzig
18:49   17:7 Christian Fritsche MFBC Leipzig
18:58   18:7 Kristof Walther (Jan Siebenhüner) MFBC Leipzig
19:28   19:7 Thomas Trommer (Jan Siebenhüner) MFBC Leipzig
19:39   20:7 Christoph Weidemann (Ingmar Penzhorn) MFBC Leipzig
19:50   21:7 Ingmar Penzhorn (Christoph Weidemann) MFBC Leipzig
19:59   22:7 Ingmar Penzhorn (Christian Fritsche) MFBC Leipzig

–> Saisonübersicht

 

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Phönix Leipzig goes international – Freundschaftsspiel gegen Messed Up Enschede

Für die Floorballer von Phönix Leipzig war dieser Samstag ein Tag spannender Ersterfahrungen! Zunächst ein Phönix-Trainingslager in einer Leipziger Halle und danach ein internationales Freundschaftsspiel gegen das  niederländische Team von Messed Up Enschede! Aber von vorne … wie kam es eigentlich dazu?

Teamfoto

Im November erreichte uns eine Anfrage von der Ex-Partisanin Anne Kammholz. Ihr neues Team – Messed Up Enschede aus den Niederlanden – kommt im Rahmen eines Teamausflugs nach Leipzig und will dies gerne mit einem Testspiel verbinden. Daher fragte sie uns, ob wir Lust dazu hätten.?

Na klaro! Also kümmerte sich Stefan, unser Abteilungsleiter, um eine Halle für das geplante Match. Und da unsere Donnerstags-Trainingshalle an besagtem Samstag noch gänzlich frei war, entschieden wir uns dazu, ein ganzes Trainingslager daraus zu machen.

Ab 9 Uhr ging es los. Banden aufbauen, Torräume abkleben, erstes Einspielen und dann stellte uns Spielertrainer Max seinen ausgearbeiteten Plan für den Trainingstag vor.  Dabei bildeten vor allem Schussübungen sowie das Training des Spielaufbaus den Schwerpunkt.

Nach dem Mittag wurde es richtig spannend. Unsere Gäste aus den Niederlanden trafen ein. Mit 20 SpielerInnen darunter drei TorhüterInnen imponierten sie durch ihre Teamstärke!
Was uns auf dem Spielfeld erwarten würde war schwer zu sagen, da dies ja schließlich das erste Aufeinandertreffen beider Teams war.

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Nach einer umfassenden Erwärmung gab es dann die offizielle Begrüßung nach alter Manier, mit einem kräftigen „Sport frei!“. =)
Und dann ging es auch schon los – das erste internationale Heimspiel in der Phönix-Vereinsgeschichte.

Die Strategie der Leipziger stand fest. Der soeben trainierte Spielaufbau sollte umgesetzt und gefestigt werden. Gesagt getan. Und es sah gar nicht schlecht aus! Zunächst schafften es die Phönixe zwar nicht gleich gefährlich vor das Tor der Gäste zu kommen, jedoch glänzten sie mit sicherem und langem Ballbesitz. Nach gut sechs Minuten erschallte dann plötzlich ein bedeutender Pfiff der Schiedsrichter. Es gab einen Penalty für die Gastgeber in Rot. Diesen sollte Mirko Körner ausführen, der die Sache sicher ausführte und den ersten Treffer des Matches erzielte. Vier Minuten später legte Tobias Schulze nach und traf zum 2:0 Zwischenstand des ersten Drittels.

Nach der Pause ging es in gleicher Spielweise weiter. Beide Teams zeigten läufer- und kämpferisch einen guten Einsatz. Einem Freundschaftsspiel angemessen blieb es grundsätzlich eine faire Partie. In den nächsten 20 Minuten schafften es die Feuervögel den gegnerischen Torhüter dreimal hinter sich greifen zu lassen und erhöhten ihren Vorsprung auf 5:0. Auch die Gäste aus Enschede erarbeiteten sich gute Chancen, allerdings scheiterten sie immer wieder am Leipziger Goalie Julian Hofer, der eine auffällig starke Leistung zeigte! Vor allem im letzten Drittel des Spiels schaffte es das niederländische Team einige Male gefährlich nah an seinen Kasten zu kommen, doch immer wieder parierte Julian scheinbar lässig mit schnellen Reflexen. Dies gab den Phönixen die Gelegenheit, sich auf den Spielaufbau und die Offensive zu konzentrieren, was noch weitere drei Male zum Tor führte. Dabei sei besonders Markus Barthel hervorgehoben, der sich für seine zuschauende Freundin ordentlich ins Zeug legte und einen Hattrick präsentierte.
Den letzten Treffer der Partie erzielte dann aber kein Leipziger. Die Gäste belohnten sich gut fünf Minuten vor Schluss verdient mit einem Ehrentreffer, erzielt durch die Nr. 34 in grün – Mark Beerstra.

Nach dem Abpfiff und einem Gruppenfoto gab es zum Abschluss noch ein Penaltyschießen für alle. Und die Mannschaft aus Enschede hatte schließlich noch eine Überraschung! Sie überreichten uns ein Paket voll niederländischer Spezialitäten zum Naschen sowie einen Kasten Bier aus der Heimatstadt des Vereins.
An dieser Stelle sei Ihnen herzlich dafür gedankt!!!
Ein großes Dankeschön gilt auch den Schiedsrichtern, die kurzfristig eingesprungen sind, da andere leider absagen mussten.

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Die Gäste aus Enschede zogen nach diesem Freundschaftsspiel gleich weiter, um den Leipziger Bundesligisten des MFBC bei ihrem Spiel gegen den ETV Piranhhas Hamburg zuzuschauen.
Für die Spieler des FBC Phönix Leipzig gab es im Anschluss noch ein kurzes Trainingsspiel und morgen (Sonntag, 25.02.2018) bestreiten sie ihre letzten beiden Regionalliga-Spiele auf dem Kleinfeld.

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Der 8. Versuch gegen die Floorball Grizzlys Salzwedel

Nun also der achte Versuch gegen Salzwedel zu gewinnen. Lange sah man gar nichts von unseren von her weit angereisten Gästen.  15 Minuten vor Spielbeginn kamen sie dann doch mit sieben Feldspielern plus Goalie.

Wenn man die kommenden Pflichtsiege von Salzwedel gegen MFBC Leipzig/Grimma sowie gegen Landsberg einrechnet, hatten beide Mannschaften vor dem Spiel gleichviel Punkte. Der Sieger würde sich damit mindestens den 3. Platz in der Staffel sichern und damit in den Play-Offs dem Staffelersten in der Parallelstaffel aus dem Weg gehen.

Hochmotiviert gingen die Phönixe in die Heimspiel-Partie gegen den Angstgegner. Doch schon nach 90 Sekunden musste man einem Rückstand hinterher laufen. Phönix konnte sich einige Möglichkeiten erspielen, jedoch nicht verwerten. Auch eine zweiminütige Überzahl mit zahlreichen Schüssen war nicht von Erfolg gekrönt. In Minute 15 konnte Tommy Kürschner nach schöner Vorlage von Tobias Schulze ausgleichen. Wie aus dem Nichts erzielte danach Johannes Wurlitzer mit einem Flachschuss ins kurze Eck die Führung, mit der es in die erste Drittelpause gehen sollte.

Im zweiten Drittel hatten die Phönixe zunächst alles unter Kontrolle. Doch eigene Fehler gepaart mit der Schussstärke des Gegners ließen das Spiel kippen. Zunächst ein Fehlpass direkt vor dem eigenen Tor, ein weiterer Treffer und ein Springen als letzter Mann, welches mit erfolgreich verwandelten Penalty bestraft wurde. Plötzlich lag man mit 2 Toren zurück. Erinnerungen an vergangene Salzwedel-Spiele wurden wach. Nicht zum ersten Mal verspielte Phönix Leipzig eine Führung gegen die Nord-Sachsen-Anhalter.

Doch Phönix Leipzig kämpfte sich zurück ins Spiel. Johannes Wurlitzer und Tobias Schulze (nach schöner Vorlage von Johanna Kauschke) konnten alsbald ausgleichen. Ein langer Ball plus Abschluss am Verteidiger und Goalie vorbei brachten dennoch die  für die Grizzlys aus Salzwedel zur letzten Drittelpause.

Das hart geführte, aber dennoch faire Spiel ging in die letzten zwanzig Minuten. Und was für welche: Innerhalb von acht Minuten konnten die Phönixe durch Tore von Johannes Wurlitzer, Maximilian Wagner und Tommy Kürschner den Rückstand in eine Zwei-Tore-Führung umwandeln. Die Minuten verrannen und alles schien für Phönix zu laufen. Doch dann begannen die letzten 3 Minuten. Keiner der Phönixe schaffte es den gegnerischen Verteidiger bei seinem Solo aus der eigenen Verteidigung heraus entscheidend zu stören, so dass dieser zum Anschlusstreffer einnetzte. Ein unglückliches Eigentor markierte danach den Ausgleich für Salzwedel. Und es hätte noch dicker kommen können. 3 Sekunden vor Schluss hatten die Gäste den Siegtreffer auf dem Schläger, verzogen diesmal aber über das Gehäuse. Es ging in die Verlängerung.

Phönix-Salzwedel 8:7 n.V.
Johannes Wurlitzer (r.) schoss in der Verlängerung das Siegtor für Phönix Leipzig

In dieser konnte Johannes Wurlitzer den vielumjubelten Siegtreffer für Phönix zum 8:7 erzielen und damit den ersten Sieg ever gegen Salzwedel eintüten. Für die Phönixe ist die Vorrunde auf dem Großfeld nun beendet – mit 20 Punkten. Je nach Ausgang der Partie Elster vs. Harzgerode beendet Phönix die Vorrunde auf dem 2. oder 3. Platz. Nun beginnt das lange Warten auf die Play-Off, die im April stattfinden sollen.

Phönix Leipzig mit: [T] Julian Hofer, Maik Biedermann, Maximilian Wagner, Felix Hilla, Stefan Piefel, Marcus Barthel, Tommy Kürschner, Johannes Wurlitzer, Johanna Kauschke, Tobias Schulze, Felix Neubert, Gerrit Fuchs, [C] Mirko Körner

1. Drittel:
1:32   0:1 Manh Duc Nghiem (Maximilian Radtke) Floorball Grizzlys Salzwedel
10:49   2′ (unkorrekter Abstand) Manh Duc Nghiem Floorball Grizzlys Salzwedel
14:52   1:1 Tommy Kürschner (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
15:39   2:1 Johannes Wurlitzer (Julian Hofer) Phönix Leipzig
2. Drittel:
9:36   2:2 Magnus Hartstock Floorball Grizzlys Salzwedel
10:45   2:3 Maximilian Radtke (Florian Uhde) Floorball Grizzlys Salzwedel
12:17   2:4, ps. Maximilian Radtke Floorball Grizzlys Salzwedel
15:51   3:4 Johannes Wurlitzer (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
18:06   4:4 Tobias Schulze (Johanna Kauschke) Phönix Leipzig
18:58   4:5 Magnus Hartstock (Fabian Block) Floorball Grizzlys Salzwedel
3. Drittel:
1:54   5:5 Johannes Wurlitzer (Mirko Körner) Phönix Leipzig
5:42   6:5 Maximilian Wagner Phönix Leipzig
8:18   7:5 Tommy Kürschner (Marcus Barthel) Phönix Leipzig
17:05   7:6 Maximilian Radtke Floorball Grizzlys Salzwedel
18:24   7:7 Eigentor Floorball Grizzlys Salzwedel
Verlängerung:
4:47   8:7 Johannes Wurlitzer (Tobias Schulze) Phönix Leipzig

–> Saisonübersicht

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