Archiv der Kategorie: Spielbericht

Ernüchternder Start in die Floorball-Saison für Phönix Leipzig

Nach einem schier unendlich lang erscheinenden, halben Jahr Pause rollte am Sonntag, 14.10.2018, der Lochball für die Feuervögel wieder beim ersten Pflichtspiel in der Höhle der Black Lions in Landsberg. Nach der rund 40 minütigen Anfahrt durften die 13 Phönixe um 15.30 Uhr die Schläger zum Bully kreuzen. Der Kader der Black Lions hat sich um einige bekannte Gesichter verändert, so sah man Frank Martin Leineweber(MFBC Sckkeuditz), Rene Röder(MFBC Schkeuditz) und Dario Neitzel (UHC Elster) mit einer Zweitlizenz auf dem Feld in schwarz spielen. Ebenfalls sind junge Spieler in der Herrenklasse hochgerutscht. Aber die Blacklions verzeichneten auch einige Abgänge. Die Phönixe konnten sich über die Sommerpause ebenfalls etwas verstärken: Zum einen absolvierte Pascal Richter (UV Zwicke 07) einen äußerst erfolgreichen Start im Dress von Phönix, zum anderen ist an dieser Stelle unserem neuen Torwart Lukas Nietefeld (Schriesheim) zu danken, der in einer Vielzahl von Situationen durch überragende Paraden unseren Rückstand zum Gastgeber gering genug für eine mögliche Spielwende hielt.

Doch wie kam es zur unverhofften 5:8-Niederlage zum Auftakt? Ernüchternder Start in die Floorball-Saison für Phönix Leipzig weiterlesen

Playoffs: Phönix Leipzig holt Bronze im kleinen Finale

Nur knapp 14 Stunden nach der enttäuschenden Niederlage im Playoff Halbfinale musste Phönix bereits wieder in Dessau zum Spiel um Platz 3 gegen Heidenau antreten. Die Devise war, das Spiel vom Vortag zu vergessen und die erfolgreiche Saison doch noch mit einem Sieg und somit einer Medaille abzuschließen.

Zu Beginn des Spiels erspielte sich Phönix enorm viele Spielanteile, wenn auch relativ wenige hochkarätige Chancen. Die kompakte Heidenauer Abwehr sowie die schwer zu bezwingende Torhüterin machten es den Phönix Stürmern nicht leicht.

Das erste Tor des Spiels war dann leider auch ein Gegentor in der 9. Minute. Bei einem der häufig vorgetragenen schnellen Konter über die Seiten – dort jedoch ansonsten nicht besonders gefährlich – wurde der Ball in den Slot gespielt und dabei unglücklich ins Phönix Tor abgelenkt. Kurz danach überstand Phönix noch eine Unterzahl schadlos, was in dieser Phase des Spiels besonders wichtig war. In der Pause wurde nur kurz beschwichtigt, dass dieser Rückstand absolut einholbar ist.
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Playoffs: Halbfinal-Pleite gegen kampfstarken UHC Elster

Eine Woche nach dem gewonnenen Viertelfinale stand dem Floorball Phönix Leipzig mit dem UHC Elster ein bekannter Gegner aus der diesjährigen Verbandsliga gegenüber. Der UHC konnte sich im Viertelfinale in einem engen Spiel gegen den USV TU Dresden durchsetzen. Elster hatte man mit gemischten Gefühlen in Erinnerung. Während der laufenden Saison gab es eine Niederlage und einen Sieg, wobei vor allem die Spielhärte des robusten, kämpferischen Gegners deren Hauptmerkmal war. Dementsprechend versprach auch das Halbfinale ein enges Spiel zu werden. Beide Teams reisten mit stark besetzten Kadern an, vor allem Phönix konnte aus dem Vollen schöpfen und hatte keine krankheitsbedingten Ausfälle zu beklagen.
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Playoffs: Erfahrung besiegt Jugend – Phönix Leipzig steht im Halbfinale

Glückliche Phönixe nach erfolgreichem Auftaktspiel in Wittenberg.
Glückliche Phönixe nach erfolgreichem Auftaktspiel in Wittenberg.

Am 8. April begannen für 15 motivierte Phönixe die Playoffs 2018 mit dem Eröffungsspiel gegen die Floor Fighters Chemnitz III. Das Trainer-Duo Tobias Schulze und Maximilian Wagner hat das Team perfekt darauf eingestimmt.

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Phönix Leipzig goes international – Freundschaftsspiel gegen Messed Up Enschede

Für die Floorballer von Phönix Leipzig war dieser Samstag ein Tag spannender Ersterfahrungen! Zunächst ein Phönix-Trainingslager in einer Leipziger Halle und danach ein internationales Freundschaftsspiel gegen das  niederländische Team von Messed Up Enschede! Aber von vorne … wie kam es eigentlich dazu? Phönix Leipzig goes international – Freundschaftsspiel gegen Messed Up Enschede weiterlesen

Erster Sieg im achten Anlauf gegen die Floorball Grizzlys Salzwedel

Nun also der achte Versuch gegen Salzwedel zu gewinnen. Lange sah man gar nichts von unseren von her weit angereisten Gästen.  15 Minuten vor Spielbeginn kamen sie dann doch mit sieben Feldspielern plus Goalie.

Wenn man die kommenden Pflichtsiege von Salzwedel gegen MFBC Leipzig/Grimma sowie gegen Landsberg einrechnet, hatten beide Mannschaften vor dem Spiel gleichviel Punkte. Der Sieger würde sich damit mindestens den 3. Platz in der Staffel sichern und damit in den Play-Offs dem Staffelersten in der Parallelstaffel aus dem Weg gehen.

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Klarer Sieg gegen Schlusslicht Landsberg

Zum Abschluss eines langen Floorball-Wochenendes mit zwei Kleinfeldspielen und einem Großfeldspiel ging es für die Feuervögel zum Tabellenschlusslicht nach Landsberg. Durch einen Sieg wollte man sich im vorletzten Ligaspiel eine gute Ausgangslage für die Play-Offs sichern. Neben einem Sieg wurde von den beiden Spielertrainern eine variable Spieleröffnung und das Herausspielen von guten Schusspositionen gefordert. Klarer Sieg gegen Schlusslicht Landsberg weiterlesen

Phönix Leipzig gewinnt gegen bisher ungeschlagenen Spitzenreiter aus Harzgerode

Am 27. Januar empfing Phönix Leipzig die SG Harzgerode/Großörner zum Floorball-Revanchematch – und zwar erneut in Leipzig. Dennoch hatte Harzgerode/Großörner formell Heimrecht. Im vergangenen Aufeinandertreffen im Jahr 2017 konnte sich unser Gegner nach einer umkämpften Partie mit  drei Punkten auf die Heimreise begeben. Endstand damals: 6 : 7 gegen uns.

27. Januar: Phönix Leipzig - SG Harzgerode/Großörner 7:4
27. Januar: Phönix Leipzig – SG Harzgerode/Großörner 7:4

Vorsatz für unser Rückspiel war es daher, den bisher ungeschlagenen Tabellenführer der ersten Staffel dieses Mal punktlos vom Feld zu schicken und auch im direkten Vergleich die Oberhand zu gewinnen. Und der Vormittag sollte gleich geschichtsträchtig für die Phönix-Annalen beginnen: Bereits nach neuen Sekunden Spielzeit konnte Felix Hilla den Lochball aus dem rechten Halbfeld im langen Eck der „Gastgeber“ unterbringen und somit zum Rekordträger für den schnellsten Treffer der Feuervögel werden.
Der Jubel verhallte jedoch schnell durch zwei fixe Anschlusstreffer von Harzgerode/Großörner, die durch einen Distanzschuss von Mirko Körner zum 2:2 zumindest glatt gestellt wurden. Er vertrat in der Partie den fehlenden Jakob Neumann als Kapitän und sorgte vor Ende des ersten Drittels durch einen Assist auf Tino Pagel dafür, dass Phönix Leipzig mit Vorsprung in die erste Pause ging.
Trotz Führung gegen die jungen und dynamischen ungeschlagenen Gegner wurden so einige taktische Vorgaben nochmals in Erinnerung gerufen. Primäre Vorgabe und auch Zünglein an der Waage für das Ergebnis nach diesem Spieltag war es, die Spielmacher in beiden Reihen der Gastgeber durch Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen.
Damit weiter zum spielerischen Teil und den Ereignissen des zweiten Drittels: Erneut konnte ein zügiger Treffer erzielt werden und wieder zu Gunsten des FBC. Torschütze diesmal nach ca. 40 Sekunden hieß Pascal Nojack, der einen Fehlpass eiskalt bestraft indem er dem Torwart durch die Beine schießt.
Nach einem unvollständigen Reihenwechsel konnte Harzgerode den Spielstand durch Schuss nach kurzem Bogenlauf auf unseren Keeper Tom Hartmann, der den verletzten aber mitgereisten Julian Hofer vertrat, auf ein 3:4 verkürzen.
Doch auch das zweite Drittel konnte Phönix für sich entscheiden. Wieder war der Torschütze zum Drittelsieg Tino Pagel und das aus ähnlicher Position wie bei seinem vorherigen Treffer.
Diesmal war in der Pause einziges Thema, genauso das Spiel fortzusetzen und so siegreich vom Feld zu treten, denn bis auf den einen Schuss der zum Gegentor führte, kam Harzgerode zu keiner weiteren Schusssituation.
Nach nicht mal zwei Minuten wurde das Spiel von Marcus Barthel nach erneuter Vorarbeit von Mirko Körner entschieden. Er dribbelte den Ball am liegenden Torwart vorbei und schob dann unerreichbar für den Keeper ein.
Den Schlusspunkt nach erneutem aber unbedeutendem Anschlusstreffer konnte Felix Hilla erzielen nach schöner Kombination mit Tommy Kürschner und Pascal Nojack durch zügige Seitenwechsel.
Der Stand von 7:4 für Leipzig konnte auch nicht mehr durch ein Überzahlspiel der Gastgeber in der letzten Spielminute verkürzt werden.
Felix Neubert konnte nach überhartem Körpereinsatz beginnen, den Sieg von der Strafbank aus zu feiern. Kurz nach 11 Uhr konnte somit der nächste Sieg der Rückrunde und 2018 eingefahren und damit auch der direkte Vergleich gegen die weiterhin auf Platz 1 stehenden Harzgeroder zu Gunsten von Phönix Leipzig entschieden werden.

Bei den Harzern zeigte sich auch die Abhängigkeit ihres Topscorers Tom Fiedler. Er markierte in der Hinrunde die Hälfte aller Harzgerode/Großörner-Tore und fehlte am Wochenende dem Team erstmals. Prompt schoss der Tabellenführer nicht wie sonst mindestens sieben Tore, sondern nur noch vier.

Phönix Leipzig:Maik Biedermann, Felix Hilla, Marcus Barthel, Tommy Kürschner, Tobias Schulze, [T] Tom Hartmann, Felix Neubert, Gerrit Fuchs, Tino Pagel, [C] Mirko Körner, Pascal Nojack

1. Drittel:
0:09   0:1 Felix Hilla (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
2:59   1:1 Bastian Einecke (Laurence Kubusch) SG Harzgerode/Großörner
6:20   2:1 Bastian Einecke (Moritz Schmidt) SG Harzgerode/Großörner
7:06   2:2 Mirko Körner Phönix Leipzig
18:07   2:3 Tino Pagel (Mirko Körner) Phönix Leipzig
2. Drittel:
0:41   2:4 Pascal Nojack Phönix Leipzig
2:45   3:4 Moritz Schmidt SG Harzgerode/Großörner
14:10   3:5 Tino Pagel (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
3. Drittel:
1:10   3:6 Marcus Barthel (Mirko Körner) Phönix Leipzig
9:39   4:6 Laurence Kubusch (Moritz Schmidt) SG Harzgerode/Großörner
14:09   4:7 Felix Hilla (Pascal Nojack) Phönix Leipzig
19:14   2′ Felix Neubert Phönix Leipzig
 Spiel 2 des Tages: MFBC Leipzig/Grimma – Black Lions Landsberg 9:1

–> Saisonübersicht

8:3 Zittersieg gegen den MFBC Leipzig/Grimma

Nach dem 7:1-Hinspielerfolg gegen den MFBC Leipzig/Grimma gingen die Phönixe als klarer Favorit in die Partie. Die Zielsetzung war eine deutliche Aufbesserung unserer Tordifferenz mit einem hohen Sieg sowie einem Shutout.

Phönix agierte von Beginn an dominant. Das erste Tor schoss jedoch der MFBC. Und was für eins. Ein Freischlag von hinter der Mittellinie wurde mit mäßigem Tempo Richtung Tor befördert und weil der Ball etwas flatterte war er auf einmal drin. Das Shutout-Ziel war damit nach 2 Minuten schon mal verfehlt. Nur 1 Minute darauf konnte Felix Hilla für die Feuervögel mit einem verdeckten Schlagschuss ins kurze Eck den Ausgleich erzielen. Ansonsten gab es im ersten Drittel noch viele Chancen für Phönix, die entweder der gut aufgelegte MFBC-Goalie hielt oder die sehr eng vor dem eigenen Gehäuse stehenden gegnerischen Spieler abblocken konnten.

Im zweiten Drittel das gleiche Bild. Für etwas Auflockerung sorgte da eine Unterzahl nach Bodenspiel. In dieser zimmerte Toni Schnelle aus sehr spitzem Winkel einen Freischlag in gegnerische Gehäuse zum 2:1.  Einen der wenigen Konter konnte der MFBC zum Ausgleich versenken, ehe erneut Toni Schnelle, die Phönixe wieder in Front brachte. Mit einer 3:2-Führung ging es also in den Schlussabschnitt.

In diesen startete Phönix wiederum druckvoll, aber der Ball wollte einfach partout nich rinn. Und es kommt wie’s immer kommt. Ein Konter des MFBC in Minute 48 und der erneute Ausgleich ist da. So langsam musste man sich schon sorgen, hier Punkte abzugeben. Viele, viele Chancen und die Zeit verrann so allmählich. Da musste Felix Hilla schon einen Bauerntrick auspacken um in Minute 54 die 4:3-Führung zu erzielen. In der Folgeminute konnte Toni Schnelle seinen 3. Treffer markieren und unsere Nerven merklich beruhigen. Dann gab es noch eine Überzahl für Phönix, in der nicht all zu viel passierte. Es liefen schon die letzten 20 Sekunden des Spiels, aber dann ging‘s bäm-bäm-bäm. Johannes Wurlitzer bei seinem Phönix-Comeback mit einem Strahl in den Winkel. Nach Bully-Anpfiff Felix Hilla zu Tommy Kürschner, der ebenfalls trifft. Und nur wenige Sekunden später erzielt Felix Hilla auch noch seinen 3. Tagestreffer zum 8:3 Endstand.

Punktsieger im Battle Hilla vs. Schnelle war übrigens Schnelle aufgrund von 3 Zusatztoren des Gegners Arthur Schnelle. Der Telefonmann lässt grüßen.

Nächste Woche wird’s schwieriger gegen den Tabellenführer Harzgerode. Wie man was für die Tordifferenz tut, zeigte anschließend der UHC Elster im 2. Spiel, das sie mit 23:0 gegen Landsberg gewinnen konnten.

 

Phönix mit: [T] Julian Hofer, Maik Biedermann, Elias Dannenberg, Felix Hilla, Marcus Barthel, Tommy Kürschner, Tom Hartmann, Johannes Wurlitzer, Tobias Schulze, Felix Neubert, Gerrit Fuchs, Toni Schnelle, Tino Pagel, [C] Mirko Körner, Pascal Nojack

1. Drittel:
1:54   1:0 Arthur Schnelle MFBC Leipzig/Grimma
3:10   1:1 Felix Hilla (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
2. Drittel:
6:10   2′ (Bodenspiel) Felix Hilla Phönix Leipzig
7:10   1:2 Toni Schnelle (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
13:06   2:2 Arthur Schnelle (Robert Tietke) MFBC Leipzig/Grimma
19:00   2:3 Toni Schnelle (Tino Pagel) Phönix Leipzig
3. Drittel:
7:24   3:3 Arthur Schnelle (Robert Tietke) MFBC Leipzig/Grimma
13:12   3:4 Felix Hilla Phönix Leipzig
14:30   3:5 Toni Schnelle Phönix Leipzig
17:55   2′ (Stockschlag) Gregor Charles MFBC Leipzig/Grimma
19:43   3:6 Johannes Wurlitzer Phönix Leipzig
19:46   3:7 Tommy Kürschner (Felix Hilla) Phönix Leipzig
19:54   3:8 Felix Hilla Phönix Leipzig

Pleitenserie endet mit dominantem Sieg gegen UHC Elster

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Zum 1. Advent traten 15 floorballbegeisterte Mitglieder von Phönix Leipzig im ersten Spiel der Großfeldsaison-Rückrunde gegen UHC Elster an. An das letzte Aufeinandertreffen vor nicht all zu langer Zeit in Harzgerode sollte dabei nicht gedacht werden. Dort unterlag man 3:7 in einem über die Grenzen hinausragend robusten Spiel.
Zielstellung war es jedoch nicht nur im direkten Vergleich als Sieger dazustehen, vielmehr wollte man endlich die mittlerweile 3-fache Niederlagenserie zu einem Ende bringen und zeigen, dass in der Rückrunde kein Punkt mehr hergeschenkt werden soll.
Geleitet wurde die Partie durch Schiedsrichter der Landsberger Ausrichter, die in der ein oder anderen Situation auf Zeitstrafen als auch persönliche Strafen verzichteten, man könnte meinen rein aus alter Verbundenheit zum UHC.

Doch wir spielten von Sekunde eins an unbeirrt. Das Vorwissen zur Spielweise aus der Hinrunde hatte zur Folge, dass alle dem körperbetonten Spielstil mit fairem Körpereinsatz entgegenwirkten. Schon waren die Mittel des UHC ausgeschöpft und ein Torreigen konnte eingeleitet werden mit keiner bis lediglich schwacher Chancenentwicklung auf Gegnerseite.
Eröffnend nahm sich nach knapp acht Minuten Toni Schnelle in der Mitte des Spielfeldes den Ball und presste ihn durch die Beine des gegnerischen Torhüters.
Dann dauerte es gut acht weitere Minuten bis zur schönsten Szene des Spiels. Ein Klärungsversuch im Slot des UHC gelang nur mit Schläger auf Kopfhöhe und zog eine 2 Minuten Strafe nach sich. Folglich ergab sich ein Freischlag 4 Meter vorm Tor. Toni Schnelle positionierte sich als vermeintlicher Schütze frontal vor der vierköpfigen Mauer. Doch wer stand denn völlig alleingelassen auf der linken Seite vom Freischlagpunkt? Der bis dato noch nicht zum Einsatz gekommene Maximilian Wagner konnte in seiner ersten Spielsekunde und damit auch mit seinem ersten Ballkontakt den abgelegten Freischlag von Felix Hilla sogar flach im langen Eck platzieren, so fixiert war Elster auf einen Abschluss von Toni Schnelle. Damit war nach Sekundenbruchteil das Überzahlspiel vorbei und auf Seiten der Feuervögel stand endlich mal wieder ein Tor nach Freistoßvariante, gefühlt war der letzte Treffer dieser Art von uns im Jahr 1742 erzielt wurden.
Zum Ende des Drittel konnte auch ein Unterzahlspiel torlos abgewendet werden und man beendete die erste Phase mit einem Stand von 2:0. Daraus nahm man ein Gefühl von großer Zufriedenheit mit in den weiteren Verlauf der Partie nach kleinen Anpassungen in der Aufstellung.

Sechs Minuten gönnten sich die Feuervögel, ehe die Torfabrikation angetrieben wurde. Beim Treffer zum 3:0 verlud Pascal Nojack den Goalie und chipte den Ball ins leere Tor nachdem dieser von Tommy Kürschner bedient wurde. Dann folgte ein kurioser Doppelpack von Maximilian Wagner inmerhalb weniger Minuten. Einmal ein Volley nach hohem Ball quer übers Feld sowie ein Ball, der aus spitzen Winkel irgendwie den Weg ins Tor fand.
Dann dachte unser Spielertrainer natürlich auch an die weiteren Spieler im Team. Nach seinem dritten Torerfolg an diesem Tag und assistierte er Maik Biedermann, der aus zentrale Position den Hüter den zweiten Tunnel des Tages verpasste zum 0:7 Zwischenstand.
Die immer höher pressenden Gegner wurden dann noch ein achtes Mal überwunden durch den blank stehenden Tommy Kürschner nach Zuspiel von Felix Hilla an der Mittellinie. Aufgrund eines Eigentors und einer zweiten kurzen Unkonzentriertheit endete das Drittel zwar „nur“ 8:2, jedoch waren der Sieg und damit 3 Punkte bereits an der Stelle auf unserem Konto verbucht.

Das letzte Drittel war dann in alter Manier von wenig Highlights aber viel Härte geprägt. Beide Seiten hatten Chancen im Überzahlspiel Tore herauszuspielen, aber Zählbares sprang für keinen dabei herum. Dennoch erzielten beide Mannschaften im letzten Drittel noch jeweils einen Treffer. In der letzten Spielminute war es unser Kapitän, der nach Pass von unserem jüngsten Mitglied Loius Mantwill den Schlusspunkt zum 9:3 setzte.

Damit endet das Großfeldfloorball 2017 für uns. Lediglich ein Kleinfeldspieltag steht im Dezember noch für uns an. In 2018 endet die Saison sehr früh für uns. Bereits Ende Februar sind alle Ligaspiele der aktuellen Saison absolviert mit dem Ziel aus 6 Punkten der Hinrunde, 15 Punkte aus der Rückrunde hinzukommen zu lassen.

Phönix Leipzig mit:[T] Julian Hofer, Maik Biedermann, Louis Mantwill, [C] Jakob Neumann, Stefan Theurich, Maximilian Wagner, Felix Hilla, Tommy Kürschner, Tom Hartmann, Johanna Kauschke, Toni Schnelle, Tobias Schulze, Felix Neubert, Tino Pagel, Pascal Nojack

1. Drittel:
8:21   0:1 Toni Schnelle Phönix Leipzig
16:54   2′ (Hoher Stock) Christopher Gerold UHC Elster
16:57   0:2 Tom Hartmann (Felix Hilla) Phönix Leipzig
17:10   2′ (Stockschlag) Tino Pagel Phönix Leipzig
2. Drittel:
6:03   0:3 Pascal Nojack (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
7:06   0:4 Maximilian Wagner (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
10:25   0:5 Maximilian Wagner (Felix Neubert) Phönix Leipzig
13:20   2′ (Stockschlag) Christian Schneider UHC Elster
13:27   0:6 Toni Schnelle Phönix Leipzig
14:58   0:7 Maik Biedermann (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
15:55   0:8 Tommy Kürschner (Felix Hilla) Phönix Leipzig
17:47   1:8 Eigentor UHC Elster
19:11   2:8 Paul Nebelung (Christopher Gerold) UHC Elster
3. Drittel:
3:51   3:8 Paul Nebelung UHC Elster
7:52   2′ (Stockschlag) Felix Hilla Phönix Leipzig
14:46   2′ (Überharter Körpereinsatz) Dario Neitzel UHC Elster
19:44   3:9 Jakob Neumann (Louis Mantwill) Phönix Leipzig

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