Neue Floorball-Saison: Fünf Wundertüten für Phönix Leipzig


Endlich rollt der Ball wieder: Für Phönix Leipzig beginnt am Sonntag die neunte Floorball-Saison. Ab 15.30 Uhr treten die Feuervögel zu einer Auswärtspartie in Landsberg an. Das erste Pflichtspiel seit einem halben Jahr. In Landsberg warten die Black Lions als erster Vergleich in der Verbandsliga Staffel 2. Landsberg blieb im vergangenen Jahr in der Liga punktlos. Doch wie wird das Team in diesem Jahr auftreten? Welche Neuzugänge können die Sachsen-Anhalter auf dem Feld präsentieren? Die Phönixe freuen sich jedenfalls sehr darauf, dass der Ligaalltag endlich wieder beginnt. Jetzt wird nicht mehr nur trainiert, sondern das Trainierte im Spiel umgesetzt (je mehr desto besser). Zumal auch in unseren Reihen es nun darum geht, den ein oder anderen neuen Spieler zu  integrieren.

Möglichkeiten gibt es dafür jetzt mehrere. Denn in den nächsten sieben Wochen stehen weitere fünf Großfeld-Pflichtspiele an: Magdeburg, MFBC Leipzig/Schkeuditz, die Floorball Grizzlys Salzwedel und die TSG Füchse II (2x) warten. Im Prinzip sind alle Gegner schwer einzuschätzen. Die Floorball Tigers landeten im Vorjahr auf dem letzten Platz der Regionalliga und sind mit sechs Punkten in die Verbandsliga abgestiegen. Die Lizenzliste des MFBC Leipzig/Schkeuditz (2017/18 Vorletzter mit 6 Punkten in der Verbandsliga) ist gespickt mit zahlreichen Ex-Bundesligisten: Ingmar Penzhorn, Christoph Weidemann, Christian Fritsche … Aber wie oft werden sie spielen?  Salzwedel bleibt für Phönix Leipzig ein Angstgegner, auch wenn in der vorigen endlich der erste Sieg glückte gegen die Hansestädter. 

Und die TSG Füchse II? Hinter ihnen verbirgt sich die zweite Mannschaft der Aufsteiger von der SG Harzgerode/Großörner. Eine neu gegründete Mannschaft. Schlagbar? Nach dem 24. November wissen wir mehr. Das Rückspiel gegen die Harzer findet gleich eine Woche später statt, am 1. Dezember. Danach beginnen sieben Wochen Winterpause. Toll ist, dass vier von zehn unserer Spiele in Leipzig stattfinden.

Schade ist, dass es wieder ein Verbandsliga-Team weniger gibt. Zwölf gehen in diesem Jahr in der Verbandsliga Ost in zwei Staffeln an den Start. Als die Liga 2015/2016 eingeführt wurde waren es noch 15 Teams. Die Verbandsliga sollte mehr Teams Mut machen, in den doch schon recht starken Floorballbetrieb mit einzusteigen. Gewachsen ist seitdem lediglich die Regionalliga – auf mittlerweile 9 Teams. Vor allem zweite Mannschaften der Bundesliga tummeln sich dort. Und viele frühere Verbandsligisten. 

Die Professionalisierung hat im Ligaalltag wieder ein Stück weit zugenommen. Auch in der untersten Liga. Der Strafenkatalog bei Verfehlungen ist gewachsen: Wer zu spät Schiedsrichter zu einer Partie schickt, zahlt 25 Euro Strafe. Auch das verspätete Verschicken einer Spieltagseinladung kostet diese Gebühr, genau wie das zu späte Eintragen in den Saisonmanager nach dem Spiel. Es wird für Phönix Leipzig also nicht nur darauf ankommen, auf dem Feld viele Punkte zu holen, sondern auch die Regularien konsequent einzuhalten, um das schmale Vereinskonto zu schonen.