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Ernüchternder Start in die Floorball-Saison für Phönix Leipzig

Nach einem schier unendlich lang erscheinenden, halben Jahr Pause rollte am Sonntag, 14.10.2018, der Lochball für die Feuervögel wieder beim ersten Pflichtspiel in der Höhle der Black Lions in Landsberg. Nach der rund 40 minütigen Anfahrt durften die 13 Phönixe um 15.30 Uhr die Schläger zum Bully kreuzen. Der Kader der Black Lions hat sich um einige bekannte Gesichter verändert, so sah man Frank Martin Leineweber(MFBC Sckkeuditz), Rene Röder(MFBC Schkeuditz) und Dario Neitzel (UHC Elster) mit einer Zweitlizenz auf dem Feld in schwarz spielen. Ebenfalls sind junge Spieler in der Herrenklasse hochgerutscht. Aber die Blacklions verzeichneten auch einige Abgänge. Die Phönixe konnten sich über die Sommerpause ebenfalls etwas verstärken: Zum einen absolvierte Pascal Richter (UV Zwicke 07) einen äußerst erfolgreichen Start im Dress von Phönix, zum anderen ist an dieser Stelle unserem neuen Torwart Lukas Nietfeld (Schriesheim) zu danken, der in einer Vielzahl von Situationen durch überragende Paraden unseren Rückstand zum Gastgeber gering genug für eine mögliche Spielwende hielt.

Doch wie kam es zur unverhofften 5:8-Niederlage zum Auftakt? Ernüchternder Start in die Floorball-Saison für Phönix Leipzig weiterlesen

Phönix Leipzig gewinnt gegen bisher ungeschlagenen Spitzenreiter aus Harzgerode

Am 27. Januar empfing Phönix Leipzig die SG Harzgerode/Großörner zum Floorball-Revanchematch – und zwar erneut in Leipzig. Dennoch hatte Harzgerode/Großörner formell Heimrecht. Im vergangenen Aufeinandertreffen im Jahr 2017 konnte sich unser Gegner nach einer umkämpften Partie mit  drei Punkten auf die Heimreise begeben. Endstand damals: 6 : 7 gegen uns.

27. Januar: Phönix Leipzig - SG Harzgerode/Großörner 7:4
27. Januar: Phönix Leipzig – SG Harzgerode/Großörner 7:4

Vorsatz für unser Rückspiel war es daher, den bisher ungeschlagenen Tabellenführer der ersten Staffel dieses Mal punktlos vom Feld zu schicken und auch im direkten Vergleich die Oberhand zu gewinnen. Und der Vormittag sollte gleich geschichtsträchtig für die Phönix-Annalen beginnen: Bereits nach neuen Sekunden Spielzeit konnte Felix Hilla den Lochball aus dem rechten Halbfeld im langen Eck der „Gastgeber“ unterbringen und somit zum Rekordträger für den schnellsten Treffer der Feuervögel werden.
Der Jubel verhallte jedoch schnell durch zwei fixe Anschlusstreffer von Harzgerode/Großörner, die durch einen Distanzschuss von Mirko Körner zum 2:2 zumindest glatt gestellt wurden. Er vertrat in der Partie den fehlenden Jakob Neumann als Kapitän und sorgte vor Ende des ersten Drittels durch einen Assist auf Tino Pagel dafür, dass Phönix Leipzig mit Vorsprung in die erste Pause ging.
Trotz Führung gegen die jungen und dynamischen ungeschlagenen Gegner wurden so einige taktische Vorgaben nochmals in Erinnerung gerufen. Primäre Vorgabe und auch Zünglein an der Waage für das Ergebnis nach diesem Spieltag war es, die Spielmacher in beiden Reihen der Gastgeber durch Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen.
Damit weiter zum spielerischen Teil und den Ereignissen des zweiten Drittels: Erneut konnte ein zügiger Treffer erzielt werden und wieder zu Gunsten des FBC. Torschütze diesmal nach ca. 40 Sekunden hieß Pascal Nojack, der einen Fehlpass eiskalt bestraft indem er dem Torwart durch die Beine schießt.
Nach einem unvollständigen Reihenwechsel konnte Harzgerode den Spielstand durch Schuss nach kurzem Bogenlauf auf unseren Keeper Tom Hartmann, der den verletzten aber mitgereisten Julian Hofer vertrat, auf ein 3:4 verkürzen.
Doch auch das zweite Drittel konnte Phönix für sich entscheiden. Wieder war der Torschütze zum Drittelsieg Tino Pagel und das aus ähnlicher Position wie bei seinem vorherigen Treffer.
Diesmal war in der Pause einziges Thema, genauso das Spiel fortzusetzen und so siegreich vom Feld zu treten, denn bis auf den einen Schuss der zum Gegentor führte, kam Harzgerode zu keiner weiteren Schusssituation.
Nach nicht mal zwei Minuten wurde das Spiel von Marcus Barthel nach erneuter Vorarbeit von Mirko Körner entschieden. Er dribbelte den Ball am liegenden Torwart vorbei und schob dann unerreichbar für den Keeper ein.
Den Schlusspunkt nach erneutem aber unbedeutendem Anschlusstreffer konnte Felix Hilla erzielen nach schöner Kombination mit Tommy Kürschner und Pascal Nojack durch zügige Seitenwechsel.
Der Stand von 7:4 für Leipzig konnte auch nicht mehr durch ein Überzahlspiel der Gastgeber in der letzten Spielminute verkürzt werden.
Felix Neubert konnte nach überhartem Körpereinsatz beginnen, den Sieg von der Strafbank aus zu feiern. Kurz nach 11 Uhr konnte somit der nächste Sieg der Rückrunde und 2018 eingefahren und damit auch der direkte Vergleich gegen die weiterhin auf Platz 1 stehenden Harzgeroder zu Gunsten von Phönix Leipzig entschieden werden.

Bei den Harzern zeigte sich auch die Abhängigkeit ihres Topscorers Tom Fiedler. Er markierte in der Hinrunde die Hälfte aller Harzgerode/Großörner-Tore und fehlte am Wochenende dem Team erstmals. Prompt schoss der Tabellenführer nicht wie sonst mindestens sieben Tore, sondern nur noch vier.

Phönix Leipzig:Maik Biedermann, Felix Hilla, Marcus Barthel, Tommy Kürschner, Tobias Schulze, [T] Tom Hartmann, Felix Neubert, Gerrit Fuchs, Tino Pagel, [C] Mirko Körner, Pascal Nojack

1. Drittel:
0:09   0:1 Felix Hilla (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
2:59   1:1 Bastian Einecke (Laurence Kubusch) SG Harzgerode/Großörner
6:20   2:1 Bastian Einecke (Moritz Schmidt) SG Harzgerode/Großörner
7:06   2:2 Mirko Körner Phönix Leipzig
18:07   2:3 Tino Pagel (Mirko Körner) Phönix Leipzig
2. Drittel:
0:41   2:4 Pascal Nojack Phönix Leipzig
2:45   3:4 Moritz Schmidt SG Harzgerode/Großörner
14:10   3:5 Tino Pagel (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
3. Drittel:
1:10   3:6 Marcus Barthel (Mirko Körner) Phönix Leipzig
9:39   4:6 Laurence Kubusch (Moritz Schmidt) SG Harzgerode/Großörner
14:09   4:7 Felix Hilla (Pascal Nojack) Phönix Leipzig
19:14   2′ Felix Neubert Phönix Leipzig
 Spiel 2 des Tages: MFBC Leipzig/Grimma – Black Lions Landsberg 9:1

–> Saisonübersicht

Pleitenserie endet mit dominantem Sieg gegen UHC Elster

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Zum 1. Advent traten 15 floorballbegeisterte Mitglieder von Phönix Leipzig im ersten Spiel der Großfeldsaison-Rückrunde gegen UHC Elster an. An das letzte Aufeinandertreffen vor nicht all zu langer Zeit in Harzgerode sollte dabei nicht gedacht werden. Dort unterlag man 3:7 in einem über die Grenzen hinausragend robusten Spiel.
Zielstellung war es jedoch nicht nur im direkten Vergleich als Sieger dazustehen, vielmehr wollte man endlich die mittlerweile 3-fache Niederlagenserie zu einem Ende bringen und zeigen, dass in der Rückrunde kein Punkt mehr hergeschenkt werden soll.
Geleitet wurde die Partie durch Schiedsrichter der Landsberger Ausrichter, die in der ein oder anderen Situation auf Zeitstrafen als auch persönliche Strafen verzichteten, man könnte meinen rein aus alter Verbundenheit zum UHC.

Doch wir spielten von Sekunde eins an unbeirrt. Das Vorwissen zur Spielweise aus der Hinrunde hatte zur Folge, dass alle dem körperbetonten Spielstil mit fairem Körpereinsatz entgegenwirkten. Schon waren die Mittel des UHC ausgeschöpft und ein Torreigen konnte eingeleitet werden mit keiner bis lediglich schwacher Chancenentwicklung auf Gegnerseite.
Eröffnend nahm sich nach knapp acht Minuten Toni Schnelle in der Mitte des Spielfeldes den Ball und presste ihn durch die Beine des gegnerischen Torhüters.
Dann dauerte es gut acht weitere Minuten bis zur schönsten Szene des Spiels. Ein Klärungsversuch im Slot des UHC gelang nur mit Schläger auf Kopfhöhe und zog eine 2 Minuten Strafe nach sich. Folglich ergab sich ein Freischlag 4 Meter vorm Tor. Toni Schnelle positionierte sich als vermeintlicher Schütze frontal vor der vierköpfigen Mauer. Doch wer stand denn völlig alleingelassen auf der linken Seite vom Freischlagpunkt? Der bis dato noch nicht zum Einsatz gekommene Maximilian Wagner konnte in seiner ersten Spielsekunde und damit auch mit seinem ersten Ballkontakt den abgelegten Freischlag von Felix Hilla sogar flach im langen Eck platzieren, so fixiert war Elster auf einen Abschluss von Toni Schnelle. Damit war nach Sekundenbruchteil das Überzahlspiel vorbei und auf Seiten der Feuervögel stand endlich mal wieder ein Tor nach Freistoßvariante, gefühlt war der letzte Treffer dieser Art von uns im Jahr 1742 erzielt wurden.
Zum Ende des Drittel konnte auch ein Unterzahlspiel torlos abgewendet werden und man beendete die erste Phase mit einem Stand von 2:0. Daraus nahm man ein Gefühl von großer Zufriedenheit mit in den weiteren Verlauf der Partie nach kleinen Anpassungen in der Aufstellung.

Sechs Minuten gönnten sich die Feuervögel, ehe die Torfabrikation angetrieben wurde. Beim Treffer zum 3:0 verlud Pascal Nojack den Goalie und chipte den Ball ins leere Tor nachdem dieser von Tommy Kürschner bedient wurde. Dann folgte ein kurioser Doppelpack von Maximilian Wagner inmerhalb weniger Minuten. Einmal ein Volley nach hohem Ball quer übers Feld sowie ein Ball, der aus spitzen Winkel irgendwie den Weg ins Tor fand.
Dann dachte unser Spielertrainer natürlich auch an die weiteren Spieler im Team. Nach seinem dritten Torerfolg an diesem Tag und assistierte er Maik Biedermann, der aus zentrale Position den Hüter den zweiten Tunnel des Tages verpasste zum 0:7 Zwischenstand.
Die immer höher pressenden Gegner wurden dann noch ein achtes Mal überwunden durch den blank stehenden Tommy Kürschner nach Zuspiel von Felix Hilla an der Mittellinie. Aufgrund eines Eigentors und einer zweiten kurzen Unkonzentriertheit endete das Drittel zwar „nur“ 8:2, jedoch waren der Sieg und damit 3 Punkte bereits an der Stelle auf unserem Konto verbucht.

Das letzte Drittel war dann in alter Manier von wenig Highlights aber viel Härte geprägt. Beide Seiten hatten Chancen im Überzahlspiel Tore herauszuspielen, aber Zählbares sprang für keinen dabei herum. Dennoch erzielten beide Mannschaften im letzten Drittel noch jeweils einen Treffer. In der letzten Spielminute war es unser Kapitän, der nach Pass von unserem jüngsten Mitglied Loius Mantwill den Schlusspunkt zum 9:3 setzte.

Damit endet das Großfeldfloorball 2017 für uns. Lediglich ein Kleinfeldspieltag steht im Dezember noch für uns an. In 2018 endet die Saison sehr früh für uns. Bereits Ende Februar sind alle Ligaspiele der aktuellen Saison absolviert mit dem Ziel aus 6 Punkten der Hinrunde, 15 Punkte aus der Rückrunde hinzukommen zu lassen.

Phönix Leipzig mit:[T] Julian Hofer, Maik Biedermann, Louis Mantwill, [C] Jakob Neumann, Stefan Theurich, Maximilian Wagner, Felix Hilla, Tommy Kürschner, Tom Hartmann, Johanna Kauschke, Toni Schnelle, Tobias Schulze, Felix Neubert, Tino Pagel, Pascal Nojack

1. Drittel:
8:21   0:1 Toni Schnelle Phönix Leipzig
16:54   2′ (Hoher Stock) Christopher Gerold UHC Elster
16:57   0:2 Tom Hartmann (Felix Hilla) Phönix Leipzig
17:10   2′ (Stockschlag) Tino Pagel Phönix Leipzig
2. Drittel:
6:03   0:3 Pascal Nojack (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
7:06   0:4 Maximilian Wagner (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
10:25   0:5 Maximilian Wagner (Felix Neubert) Phönix Leipzig
13:20   2′ (Stockschlag) Christian Schneider UHC Elster
13:27   0:6 Toni Schnelle Phönix Leipzig
14:58   0:7 Maik Biedermann (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
15:55   0:8 Tommy Kürschner (Felix Hilla) Phönix Leipzig
17:47   1:8 Eigentor UHC Elster
19:11   2:8 Paul Nebelung (Christopher Gerold) UHC Elster
3. Drittel:
3:51   3:8 Paul Nebelung UHC Elster
7:52   2′ (Stockschlag) Felix Hilla Phönix Leipzig
14:46   2′ (Überharter Körpereinsatz) Dario Neitzel UHC Elster
19:44   3:9 Jakob Neumann (Louis Mantwill) Phönix Leipzig

–> Fotos

Der Tabellenführer Harzgerode/Großörner zu Gast in Leipzig

Am 25. November 2017 versammelten sich 14 Floorballspieler des FBC Phönix Leipzig zum 5. Spiel der Saison 2017/2018 Verbandsliga Großfeld. Gegner diesmal war kein geringerer als der Tabellenführer, die SG Harzgerode/Großörner. Nachdem wir für die  letzten  Begegnungen ins 140 km Harzgerode und ins 220 km entfernte Salzwedel reisen mussten, wurde diese Partie von 2 Unparteiischen des Austragenden SSC Leipzig unter Heimspielatmosphäre in unserer donnerstäglichen Trainingsstätte in der Breitenfelder Straße angepfiffen (Leipzig-Gohlis).
Die mutige Zielstellung nach den letzten 2 mehr und weniger knappen Niederlagen lautete den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter punktlos auf den Nachhauseweg zu schicken, besonders indem man beide Topscorer der Gäste früh und effektiv verteidigt.
So starte man mit 10 minütiger Abtastphase ohne größere Highlights auf beiden Seiten, bevor Toni Schnelle in seinem Großfelddebut für die Feuervögel Pascal Nojack am langen Pfosten assistieren kann, welcher zur 1:0 Führung nur noch die Kelle hinhalten musste.
Doch über den Rest des ersten Drittels konnten keine Großchancen aus eigenem Aufbauspiel kreiert werden; schlimmer noch einfachste Bälle konnten weder mitgenommen, noch unter Kontrolle gebracht werden. Folglich drehte sich der Spielstand zu einem 1:2 Rückstand nach ungewohnt fahrlässigem Defensivverhalten, darunter auch ein wunderschön platziert geschossener Ball genau ins lange Eck, der hier nicht unerwähnt bleiben soll.
Nur einem Totalaussetzer eines gegnerischen Verteidigers war es geschuldet, dass man mit einem Stand von 2:2 in die erste Drittelpause ging. Diesen Treffer konnte sich erneut Pascal Nojack gutschreiben lassen, der den Lapsus und die anschließende eins-gegen-null-Sitaution mit einem platzierten Schuss über den Oberschenkel des Goalies in Zählbares umwandelte.

Thema der 10 minütigen Unterbrechung waren ein kleines Wachrütteln, Auffrischen der taktischen Vorgaben und die gewohnten kleinen Anpassungen in der Aufstellung.
Dank des Ausgleichs konnte ohne mentales Druckgefühl ins zweite Drittel gestartet werden.
Innerhalb der ersten Minute brachte Felix Hilla den Lochball im Netz der Spielgemeinschaft zur 3:2 Führung unter. Tino Pagel legte den Ball zu seinem Solo vor. Die Freude hielt leider nicht von all zu langer Dauer, denn erneut drehte man den Spielstand in einen 3:4 Rückstand, wobei nicht weniger von einem Tabellenführer mit 53 Torerfolgen zu erwarten gewesen wäre, als unsere Unkonzentriertheiten nach taktischen Umstellungen unverzüglich zu bestrafen.
Für Entlastung und Aufatmen sorgte ein Überzahlspiel ungefähr zur Hälfte des Mitteldrittels. Unser Kapitän, Jakob Neumann, wurde Opfer eines überharten Körpereinsatzes, der mit 2 Minuten Strafe geahndet wurde. Die volle Zeit war dem Floorballveteran Toni Schnelle jedoch nicht nötig. Der presste den Ball nämlich bereits nach 50 Sekunden Powerplay mit einer Wucht hinter die Linie, die der ganzen Auswechselbank ein Lächeln auf das Gesicht zauberte und zum Spielstand von 4:4 führte. Doch das schwächste und leider entscheidende Drittel des Tages endete mit 4:5 Rückstand und Phönix war im Zugzwang in den letzten 20 Minuten um das Tagesziel noch erreichen zu können.

Die jungen, dynamischen und technisch versierteren Gäste ruhten sich leider nicht auf dem Ein-Tor-Vorsprung aus, sondern erzielten nach knapp dreieinhalb Minuten im letzten Drittel den Treffer zum 4:6, wurden dann aber ineffizienter, was auch unserem überragend sicherem Goalie, Julian Hofer, mit bestechender Tagesform geschuldet war. Das steckte an und prompt fiel auch der Anschlusstreffer durch kraftvollen Distanzschuss von Mirko Körner, der durch das Zuspiel von Jakob Neumann auf 5:6 verkürzte. Den erneuten Ausgleich erzielte unser Kapitän dann persönlich mittels eines Traumtors durch Schuss ins kurze Eck aus schwierigem Winkel. Den finalen Treffer der Begegnung zum 6:7 erzielte knapp zwei Minuten vor Spielende die SG Harzgerode/Großörner. Das anschließende Pressing blieb ohne weitere Schussmöglichkeiten und somit stand am Ende des Tages die dritte Niederlage in Folge zu Buche gegen einen keineswegs übermächtigen oder unschlagbaren Gegner. Die fast zur Tradition gewordene Ineffizienz im Abschluss gilt es über die Winterpause auszumerzen, um solche knappen Resultate wie in den letzten beiden Partien in Zukunft mit besserem Ende für die Feuervögel ausgehen zu lassen.

Damit endet die Hinrunde mit einer eher bescheidenen 2-0-3 Bilanz und mageren 6 Punkten. Die erste Rückrundenpartie findet gleich kommendes Wochenende gegen den UHC Elster in Landsberg statt und soll im Ergebnis keinesfalls dem Hinrundenergebnis entsprechen.

Phönix Leipzig: [T] Julian Hofer, Elias Dannenberg, [C] Jakob Neumann, Maximilian Wagner, Felix Hilla, Stefan Piefel, Tommy Kürschner, Toni Schnelle, Tobias Schulze, Felix Neubert, Gerrit Fuchs, Tino Pagel, Mirko Körner, Pascal Nojack

 
1. Drittel:
10:03   1:0 Pascal Nojack (Toni Schnelle) Phönix Leipzig
13:11   1:1 Bastian Einecke Harzgerode/Großörner
17:44   1:2 Moritz Schmidt Harzgerode/Großörner
18:19   2:2 Pascal Nojack Phönix Leipzig
2. Drittel:
20:46   3:2 Felix Hilla (Tino Pagel) Phönix Leipzig
24:33   3:3 Bastian Einecke (Tom Fiedler) Harzgerode/Großörner
27:04   3:4 Jan Leopold Harzgerode/Großörner
27:30   2′ (Überharter Körpereinsatz) Christian Sauer Harzgerode/Großörner
28:20   4:4 Toni Schnelle (Mirko Körner) Phönix Leipzig
29:31   4:5 Tom Fiedler (Bastian Einecke) Harzgerode/Großörner
3. Drittel:
43:24   4:6 Tom Fiedler (Moritz Schmidt)  Harzgerode/Großörner
44:47   5:6 Mirko Körner (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
51:33   6:6 Jakob Neumann Phönix Leipzig
57:47   6:7 Bastian Einecke (Tom Fiedler) SG Harzgerode/Großörner
 

 

Beim nächsten Mal gegen Salzwedel wird Geschichte geschrieben

Am 5. November stand neben einem Kleinfeldspieltag mit zwei Begegnungen in Harzgerode zeitgleich auch noch der nächste Einsatz für die Phönixe im Großfeld in der Verbandsliga auf dem Tableau. Viele Ausfälle sorgten dafür, dass sich lediglich 9 Feuervögel für die Abreise 10:00 Uhr ins 222km entfernte Salzwedel trafen.
Um 13:30 empfingen uns die 13-Mann starken Gastgeber, die bisher niemals in der Phönixhistorie bezwungen werden konnten. Geleitet wurde die Partie durch 2 Unparteiische aus Harzgerode, die im Spiel vorher einen hohen Sieg gegen die Black Lions aus Landsberg erzielen konnten (21:4).

Da man nur auf 8 Feldspieler zurückgreifen konnte, war ein Wechsel in Reihen ausgeschlossen und folglich die konditionelle Belastung im Vergleich zu sonst ziemlich hoch. Jedoch verschonten uns die Grizzlys mit langen Druckphasen und hatten wenig Konzeptionen im eigenen Spielaufbau. Bereits in den ersten Minuten wurde deutlich, dass trotz zahlenmäßiger Überlegenheit bezüglich der Mannschaftsstärke an diesem Tag ihr Fokus auf Kontersituationen lag, so wie es ihr Spielstil pflegt. So gelang es uns den Lochball oft vor Erreichen einer gefährlichen Schusssituation wieder zu erkämpfen.
Im ersten Drittel gelang es Salzwedel leider dennoch, einen abgetropften Ball im Slot in unserem Kasten unterzubringen nachdem wiederholt Befreiungsschläge scheiterten. Ansonsten parierte Tom Hartmann, der Stammkeeper Julian Hofer vertrat, gewohnt enthusiastisch. Abgesehen davon gab es keine weiteren Highlights innerhalb der ersten 20 Minuten. Erwähnenswert ist jedoch noch, dass das Spielgeschehen auf beiden Seiten äußerst fair geführt wurde und die  Schiedsrichter stets eingriffen, sobald sie gefordert waren, aber auch möglich Vorteilssituationen abwarteten, ehe sie unterbrachen.
In der Drittelpause wurde sich sehr gelassen über den 1:0 Rückstand und weitere Ausrichtung abgesprochen. Aufstellungsmäßig waren kaum Veränderungen möglich, dennoch sollte Elias Dannenberg aus dem Center nun die Dreierrotation im Sturm zwischen Marcus Barthel, René Wildgrube und Tommy Kürschner auf einer Viererrotation erweitern um für zusätzliche Erholungsphasen sorgen und die nötige Konzentration und Antritt in entscheidenden Momenten sicherzustellen.

Doch zu Beginn des zweiten Drittels ein erneuter kleiner Dämpfer: Ein tödlicher Pass fand den Weg in die Maschen zwischen den Beinen unseres Goalies zum 2:0 Stand. Erst in der 8. Spielminute dieses Drittels durfte zum ersten Mal auf Seite der Phönixe gejubelt werden. Felix Hilla war es möglich, einen in der Defense abgefangenen Ball mitzunehmen, 2 Spieler im Sprint zu umspielen und ins lange Eck einzuchippen. Doch nur 10 Sekunden vergingen, bis die Gastgeber den Spielstand zurück auf eine 2 Tore Führung korrigierten und so ging man mit einem 3:1 Rückstand ins entscheidende Drittel, wobei der Sieger der Partie zu der Zeit keineswegs bereits feststand.

Salzwedel begann die letzte Phase der Partie nun mit deutlich engagierterer Laufleistung, welche aber nicht in gefährliche Torchancen umgemünzt werden konnten. Dagegen gelang es auf Seiten der Feuervögel in Minute 52, Felix Neubert nach Zuspiel von Felix Hilla den Lochball so an das Bein unseres Slotstürmers zu schießen, dass er unhaltbar wurde und den Spielstand auf einen 3:2 Rückstand verkürzte. Und erneut führte Inkonsequenz nach dem Bully zurück zur 2 Tore Führung der Grizzlis – nach nur 11 Sekunden! Doch dieses Mal gelang es die Freude und daraus resultierende Unkonzentriertheit der Salzwedeler Spieler ebenso auszunutzen. Felix Hilla legte sich den Ball beim Bully vor in die gegnerische Spielhälfte und musste so nur noch die Verteidiger umspielen, bevor er erneut den Torwart mit einem gefühlvollen Ball im langen Eck überwinden konnte.
In der 55. Spielminute ergab sich dann sogar ein Überzahlspiel für die Phönixe nach Handspiel, die nicht zum Ausgleichen genutzt werden konnte.
Stattdessen wurden wir nach Fehlpass und anschließendem Steilpass wieder in den an diesem Tag verfluchten 2-Tore-Rückstand zurückgeworfen.
Die Hoffnung auf eine Verlängerung keimte nochmal auf als Tobias Schulze ein brillantes Zuspiel auf Tommy Kürschner spielte, der nur noch einzuschieben brauchte. Wie sollte es anders kommen, dauerte es 5 Sekunden bis der Abstand zu den Gastgebern wieder 2 Tore betrug.
Gut 20 Sekunden vor Abpfiff gelang Tobias Schulze nach Zuspiel von Felix Hilla dann noch eine kleine Ergebniskosmetik zum 6:5 und erzielte damit das vierte Tor innerhalb von nur einer Minute.
Erneut war es uns damit leider nicht gelungen, die Grizzlys aus Salzwedel zu bezwingen, jedoch soll sich das in unserem nächsten Aufeinandertreffen keinesfalls wiederholen.

 

Phönix Leipzig: Elias Dannenberg, René Wildgrube, Felix Hilla, Marcus Barthel, Tommy Kürschner, [C] Tobias Schulze, [T] Tom Hartmann, Felix Neubert, Gerrit Fuchs

 

1. Drittel:
6:08   1:0 Julian Oleschkowitz (Julian Olfermann) Floorball Grizzlys Salzwedel
2. Drittel:
4:43   2:0 Julian Oleschkowitz (Julian Olfermann) Floorball Grizzlys Salzwedel
7:26   2:1 Felix Hilla Phönix Leipzig
7:36   3:1 Steffen Thätner (Felix Bünte) Floorball Grizzlys Salzwedel
3. Drittel:
11:23   3:2 Felix Neubert (Felix Hilla) Phönix Leipzig
11:34   4:2 Magnus Hartstock Floorball Grizzlys Salzwedel
11:39   4:3 Felix Hilla Phönix Leipzig
15:00   2′ (Handspiel) Pascal Spurgat Floorball Grizzlys Salzwedel
18:35   5:3 Julian Oleschkowitz Floorball Grizzlys Salzwedel
19:29   5:4 Tommy Kürschner (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
19:34   6:4 Felix Bünte (Manh Duc Nghiem) Floorball Grizzlys Salzwedel
19:43   6:5 Tobias Schulze (Felix Hilla) Phönix Leipzig
19:52   2′ (Sperren) Felix Neubert Phönix Leipzig

Ligaauftakt nach Maß gegen Landsberger Floorballer

Am 30. September war es endlich soweit: Die Saison 2017/2018 brach für Phönix Leipzig an. Als erster Gegner erwarteten uns die Black Lions Landsberg in der Breitenfelder Straße im heimischen Leipzig. Den 13 Feuervögeln stellten sich an diesem Tag 15 Spieler aus Landberg gegenüber, für die die Saison bereits am vorangegangenen Wochenende mit einer 1:13 Niederlage gegen den UHC Elster erfolglos begann.

Landsberg

Wir gingen mit zwei klaren Zielvorstellungen in die Partie: zum einen dem ersten Pflichtsieg im ersten Spiel, zum anderen sollte es endlich gelingen, kein Gegentor über die volle Spielzeit zuzulassen. Das haben wir zuletzt in der Saison 2015/2016 zwei Mal gegen den FC Rennsteig Avalanche geschafft.

10:00 Uhr war es dann soweit, die Schläger kreuzten sich am Mittelpunkt zum Eröffnungsbully. Angeführt wurde die Begegnung durch 2 Unparteiische des MFBC, deren Entscheidungen uns gelegentlich ratlos zurückließen.

Doch nun zum Spielablauf: Phönix zeigte Dominanz von Anpfiff an, konnte sich aber nicht mit einer frühen Führung belohnen. Wiederholt war es uns möglich, unsere Stürmer in guter Schussposition zu bedienen, doch die eng stehende Defensive ließ vorerst kein Durchbrechen zu. Nach etwas über 8 Minuten war es Felix Hilla möglich, den abgetropften Ball nach Schuss von Spielertrainer Tobias Schulze nach kurzem Bogenlauf im Netz der Gäste unterzubringen und erzielte damit das erste Saisontor für die Phönixe. Innerhalb von einer Minute wurde dann der Spielstand bereits auf 3:0 erhöht werden. Zunächst war es Felix Neubert, der den Lochball mit gewohnt gefährlichem Distanzschuss im langen Eck unterbrachte, assistiert durch unseren einstimmig wiedergewählten Kapitän Jakob Neumann. Im Anschluss konnte Felix Hilla unbedrängt hinter dem gegnerischen Tor Tino Pagel bedienen, der den Ball nach kraftvollem Schuss aus kürzerer Entfernung im Gästetor versenkte. Den Drittelendstand zum 4:0 konnte erneut Felix Hilla nach Vorlage von Johanna Kauschke erzielen.

Auffällig war, dass wenig bis keine nennenswerten Chancen auf Gegnerseite erspielt wurden. Während unsere erste Reihe bis dato erfolgreich versuchte den Aufbau schon auf der Grundlinie zu unterbinden und nur lange hohe Pässe als Optionen zuließ, vereitelte die zweite Reihe durch abgefangene Pässe im Mittelfeld oder erfolgreich geführte Zweikämpfe auf den Seiten früh die Offensivakzente der Gäste.

Folglich wurden in der Drittelanalyse eher personelle als taktische Umstellungen besprochen und das Spiel sollte im Wesentlichen mit der bisherigen Spielweise fortgeführt werden.

Und bereits nach einer Minute das nächste Erfolgserlebnis nach Wiederanpfiff auf Seiten der Feuervögel. Wieder war es Felix Neubert, wieder war das Tor weit entfernt und wieder versenkte er souverän. Diesmal erfolgte das Zuspiel durch unser Abwehrbollwerk Mirko Körner. Das anschließende 6:0 erzielte Tommy Kürschner, der sich noch öfter auf dem Spielprotokoll eingetragen wollte, nachdem er aus kurzer Distanz den Pass aus weniger als einem Meter gegenwehrlos im Gästetor unterbringen darf. Nach 5 Minuten ohne größere Highlights konnte Felix Hilla als letzter Mann in der eigenen Hälfte ohne Gegenwehr bis in den gegnerischen Slot spazieren und den alleine gelassenen Tommy Kürschner per Querpass zum 7:0 assistieren. Zu diesem Zeitpunkt war der Spielausgang lange entschieden, doch die Konzentration musste weiterhin aufrechterhalten werden, damit die 0 auf der Anzeigetafel bis zum Abpfiff stehen bleiben konnte.

Die Floorballer der Black Lions hatten sich nun auch sichtbar zum Ziel gesetzt Zweikämpfe mit mehr Körperpräsenz zu führen, die manchmal ungeahndet auch jenseits der Grenzen des Regelwerkes geführt wurden. Auch technische Mängel in der Zweikampfführung hatten Stockschläge zur Folge, bei denen man vergeblich auf einen Pfiff der Unparteiischen wartete.

So konnte erst kurz vor Ende des zweiten Drittels der Spielstand auf 8:0 angehoben werden. Torschütze war wieder Felix Neubert. Den Assist bekam Tobias Schulze zugeschrieben, der sich bis dahin für sein gutes Stellungsspiel nicht selbst belohnen wollte und von der Offensive der ersten Reihe zur zweiten Reihe wechselte.

Den nächsten Treffer konnte der Neue in unseren Reihen, Pascal Nojack, der nun in der Offensive der Reihe 1 Tobias Schulze ersetzte, nach Abschluss aus dem Slot erzielen. Der ehemalige MFBC-Spieler erhielt wenige Stunden vor Lizenzierungsende noch die Transferfreigabe für Phönix und wird nun versuchen, sich in der angebrochenen Saison auch an dem ein oder anderen weiteren Torerfolg zu beteiligen.

Unbelehrt aus den vorangegangen Offensivaktionen war es Tommy Kürschner, beide mal assistiert durch Felix Hilla, aus gleicher Position wie bei seinen vorherigen Treffen möglich den Lochball doppelt chancenlos für den zweiten Keeper der Gäste einzuschieben.

Auch Tobias Schulze erzielte in diesem Drittel noch 2 Tore nach Vorarbeiten von Jakob Neumann, führte somit den Endstation zum 14:0 herbei und schoss uns damit gleichzeitig zum Tabellenführer nach Spieltag 1.

Gegen Ende der Partie rückten auch die Fähigkeiten unseres Hüters Julian Hofer in den Fokus, der zwar nur in einer Handvoll Situationen gefragt war, aber da immer hellwach parierte. Seine Abwehraktionen mit der Maske und bei flachen Bällen ließen die Gäste nicht nur punktlos sondern auch torlos den Heimweg antreten.

Hervorzuheben ist weiterhin die extrem engagierte Leistung von Stefan Theurich, der sich oft in sehr gefährlicher Position freispielte und in seiner besten Chance leider knapp am Pfosten scheiterte.

Nun rückt jedoch der Fokus auf die Partien am kommenden Wochenende. Da steht dann sowohl der nächste Verbandsliga- als auch unser erster Kleinfeldspieltag an. Unser Gegner heißt dann Samstag zum ersten Heimspieltag an der Radrennbahn MFBC Leipzig/Grimma, der sich bisher mit zwei Saisonniederlagen zufrieden geben musste.

Phönix Leipzig mit:[T] Julian Hofer, Stefan Schröter, René Wildgrube, [C] Jakob Neumann, Stefan Theurich, Felix Hilla, Tommy Kürschner, Johanna Kauschke, Tobias Schulze, Felix Neubert, Tino Pagel, Mirko Körner, Pascal Nojack

Spielprotokoll:

1. Drittel:
8:27   1:0 Felix Hilla (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
9:15   2:0 Felix Neubert (Jakob Neumann) Phönix
9:31   3:0 Tino Pagel (Felix Hilla) Phönix
14:59   4:0 Felix Hilla (Johanna Kauschke) Phönix
2. Drittel:
1:06   5:0 Felix Neubert (Mirko Körner) Phönix Leipzig
2:23   6:0 Tommy Kürschner Phönix
7:51   7:0 Tommy Kürschner (Felix Hilla) Phönix
19:13   8:0 Felix Neubert (Tobias Schulze) Phönix
3. Drittel:
3:44   9:0 Pascal Nojack Phönix Leipzig
5:39   10:0 Tommy Kürschner Phönix
9:33   11:0 Tobias Schulze (Jakob Neumann) Phönix
10:12   12:0 Tommy Kürschner (Pascal Nojack) Phönix
12:51   13:0 Felix Hilla Phönix
15:32   14:0 Tobias Schulze (Jakob Neumann) Phönix

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Torfestival beim Leipzig-Derby: Phönix trifft 18 Mal

In der vorletzten Partie vor den Playoffs traf Phönix Leipzig auf Partisan Connewitz, die nach zuletzt sporadischer Aufstellung in ihrem Floorball-Heimspiel mit 14 Spielern ins Rennen gingen. Der durch die Semesterferien zurechtgestutzte Phönix-Kader um Spielertrainer Maximilian Wagner und Tobias Schulze war sich der Aufgabe bewusst: ein Sieg in dieser Begegnung sichert den Feuervögeln den Staffelsieg. Deutlich gemacht wurde dies den 12 angetretenen Phönixen durch eine feurige Ansage vorm Eröffnungsbully durch den Spieler des Tages Maximilian Wagner.
Dabei begann das Spiel zunächst fahrig. Wir eröffneten als Favorit dem Gastgeber eine nicht zu verachtende Anzahl an Kontern durch Fehlpässe im frühen Spielaufbau innerhalb der ersten Turns. Doch unserem Widersacher gelang es vorerst nicht Torgefahr aus den geschenkten Bällen zu gewinnen. Sicherheit kam ins Spiel als es Tobias  Schulze nach Vorarbeit von Stefan Schröter in der 6. Minute des ersten Drittels gelang den Lochball im Tor unterzubringen. Bereits in der nächsten Spielminute konnte Mirko Körner mit gewohnt gefährlichem Fernschuss die Führung der Feuervögel zum 2:0 ausbauen. Vorlage erhielt er dabei von unserem Kapitän Jakob Neumann. In der 11. Minute trug sich dann zum ersten Mal Maximilian Wagner im Spielberichtsprotokoll ein. Er assistierte für Felix Neubert, der einen platzierten Fernschuss im Netz der Gastgeber zappeln ließ. Gegen Ende des ersten Drittels ließen die Feuervögel noch ein Überzahlspiel ungenutzt, nachdem wegen Bodenspiels  ein Spieler von Partisan für 2 Minuten das Spielgeschehen neben dem Schiedsgericht betrachten durfte. Lediglich 2 Abschlüsse ergaben sich aus dem nun deutlich verbesserten Passspiel; beide flogen über dem Kasten ins Aus. Kurz vor der Drittelpause revanchierte sich Felix Neubert bei Maximilian Wagner und assistierte ihm beim Treffer zum 4:0 Stand. Der Spielstand beschreibt das bis hierhin stattgefundene Spielgeschehen; dennoch ist es nur der mangelnden Spielübersicht zu verdanken, dass es ohne Anschlusstreffer auf Seiten der Partisanen  in die Pause ging.
Im 2. Drittel startete Phönix mit nie dagewesener Aufstellung. So kam Mirko Körner, das Bollwerk in Leipzigs Verteidigung, als Stoßstürmer zum Einsatz und assistierte nach Balleroberung bereits innerhalb der ersten Spielminute. Erneut hieß der Torschütze Maximilian Wagner. Doch innerhalb der ersten Hälfte des zweiten Drittels gelang es Partisan aus irren Verteidigungssituationen durch die ungewohnte Aufstellung von Phönix eine Aufholjagd zum 3:5, ehe erneut Maximilian Wagner nach Vorarbeit von Mirko Körner zum Weckruf in Form des  sechsten Treffers auf Seite des FBC läutete. Darauf folgten ein Treffer unseres Kapitäns sowie ein Torerfolg von Felix Hilla, der, wen wundert’s, von Maximilian Wagner bedient wurde. Nachdem unserem Tagestopscorer die Erwähnungen durch Assists und Treffer im Spielprotokoll nicht reichten, gönnte er sich eine 2-minütige Pause nach unkorrekt eingehaltenem Abstand bei einem Freistoß wenige Meter vor unserem Kasten. Nach überbrückter Unterzahlsituation ging es mit einem Zwischenstand von 3:8 ins dritte Drittel.
In den folgenden 12 Minuten zeigte Phönix Leipzig, wieso man auf dem ersten Platz der 1. Staffel der hiesigen Verbandsliga thront. Der Spielstand konnte auf 16:4 hochgeschraubt werden. Gefühlt jedes Solo und jeder Ball, der aufs Tor der Gastgeber zuflog, konnte weder von der Abwehr verteidigt noch vom Torhüter pariert werden. Trotz uneinholbarer Führung zu diesem Zeitpunkt sollte eine erneute Unterzahlsituation nach wichtigem, aber leider unfairen, Klärungsversuch eines rasanten Konters durch Tino Pagel (Stockschlag) gegentorlos über die Bühne gebracht werden. Zwar gelang es Partisan die Überzahl  in ein Tor umzuwandeln, jedoch überwand zuvor Tobias Schulze nach 30 Meter Pass von Mirko Körner den Torwart der Connewitzer. Den Deckel auf die Partie, wie sollte es anders sein, setzte Maximilian Wagner mit seiner achten(!!!) Torbeteiligung an diesem Spieltag, indem er Marcus Barthel den Lochball direkt auf die Vorhand in den Slot zuspielte. Dieser schob gewohnt lässig zum Endstand von 18:5 ein. Neuer Rekord für Phönix: 18 Tore erzielte man bei einem Großfeld-Spiel noch nie.
Zufriedenstellende 3 Punkte wanderten am Ende des Tages auf das Konto der Floorballer von Phönix Leipzig. Damit ist uns der Staffelsieg gewiss. Dennoch soll mit üblichem Biss die Siegesserie in der letzten Partie vor den Play-Offs ausgebaut werden. Der Gegner heißt dann SC DHfK Leizig II. Dieses Leipziger Derby findet am 19. März in Dresden statt.

FBC Phönix Leipzig:[T] Julian Hofer, Stefan Schröter, Tommy Kürschner, Felix Neubert, [C] Jakob Neumann, Stefan Theurich, Maximilian Wagner, Felix Hilla, Marcus Barthel, Tobias Schulze, Tino Pagel, Mirko Körner

1. Drittel:
05:15 0:1 Tobias Schulze (Stefan Schröter) Phönix Leipzig
06:40 0:2 Mirko Körner (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
10:13 0:3 Felix Neubert (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
15:04 2′ (Bodenspiel) Sebastian Treutler Partisan Connewitz
19:29 0:4 Maximilian Wagner (Felix Neubert) Phönix Leipzig
2. Drittel:
20:25 0:5 Maximilian Wagner (Mirko Körner) Phönix Leipzig
21:57 1:5 Stefan Schleicher Partisan Connewitz
22:06 2:5 Dirk Vater Partisan Connewitz
27:13 3:5 Marc Warnecke (Matthias Treutler) Partisan Connewitz
28:48 3:6 Maximilian Wagner (Mirko Körner) Phönix Leipzig
31:11 3:7 Jakob Neumann (Stefan Schröter) Phönix Leipzig
31:44 3:8 Felix Hilla (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
36:24 2′ (Abstand) Maximilian Wagner Phönix Leipzig
3. Drittel:
40:22 3:9 Jakob Neumann (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
41:11 3:10 Felix Hilla Phönix Leipzig
43:29 3:11 Felix Hilla Phönix Leipzig
48:15 3:12 Felix Hilla (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
49:08 4:12 Hans März (Wilhelm Jahn) Partisan Connewitz
49:40 4:13 Maximilian Wagner (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
49:47 4:14 Felix Hilla Phönix Leipzig
50:52 4:15 Mirko Körner (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
52:17 4:16 Tommy Kürschner Phönix Leipzig
54:50 2′ (Stockschlag) Tino Pagel Phönix Leipzig
56:11 4:17 Tobias Schulze (Mirko Körner) Phönix Leipzig
56:26 5:17 Sebastian Treutler (Matthias Treutler) Partisan Connewitz
57:32 5:18 Marcus Barthel (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig

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