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Playoffs: Halbfinal-Pleite gegen kampfstarken UHC Elster

Eine Woche nach dem gewonnenen Viertelfinale stand dem Floorball Phönix Leipzig mit dem UHC Elster ein bekannter Gegner aus der diesjährigen Verbandsliga gegenüber. Der UHC konnte sich im Viertelfinale in einem engen Spiel gegen den USV TU Dresden durchsetzen. Elster hatte man mit gemischten Gefühlen in Erinnerung. Während der laufenden Saison gab es eine Niederlage und einen Sieg, wobei vor allem die Spielhärte des robusten, kämpferischen Gegners deren Hauptmerkmal war. Dementsprechend versprach auch das Halbfinale ein enges Spiel zu werden. Beide Teams reisten mit stark besetzten Kadern an, vor allem Phönix konnte aus dem Vollen schöpfen und hatte keine krankheitsbedingten Ausfälle zu beklagen.
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Pleitenserie endet mit dominantem Sieg gegen UHC Elster

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Zum 1. Advent traten 15 floorballbegeisterte Mitglieder von Phönix Leipzig im ersten Spiel der Großfeldsaison-Rückrunde gegen UHC Elster an. An das letzte Aufeinandertreffen vor nicht all zu langer Zeit in Harzgerode sollte dabei nicht gedacht werden. Dort unterlag man 3:7 in einem über die Grenzen hinausragend robusten Spiel.
Zielstellung war es jedoch nicht nur im direkten Vergleich als Sieger dazustehen, vielmehr wollte man endlich die mittlerweile 3-fache Niederlagenserie zu einem Ende bringen und zeigen, dass in der Rückrunde kein Punkt mehr hergeschenkt werden soll.
Geleitet wurde die Partie durch Schiedsrichter der Landsberger Ausrichter, die in der ein oder anderen Situation auf Zeitstrafen als auch persönliche Strafen verzichteten, man könnte meinen rein aus alter Verbundenheit zum UHC.

Doch wir spielten von Sekunde eins an unbeirrt. Das Vorwissen zur Spielweise aus der Hinrunde hatte zur Folge, dass alle dem körperbetonten Spielstil mit fairem Körpereinsatz entgegenwirkten. Schon waren die Mittel des UHC ausgeschöpft und ein Torreigen konnte eingeleitet werden mit keiner bis lediglich schwacher Chancenentwicklung auf Gegnerseite.
Eröffnend nahm sich nach knapp acht Minuten Toni Schnelle in der Mitte des Spielfeldes den Ball und presste ihn durch die Beine des gegnerischen Torhüters.
Dann dauerte es gut acht weitere Minuten bis zur schönsten Szene des Spiels. Ein Klärungsversuch im Slot des UHC gelang nur mit Schläger auf Kopfhöhe und zog eine 2 Minuten Strafe nach sich. Folglich ergab sich ein Freischlag 4 Meter vorm Tor. Toni Schnelle positionierte sich als vermeintlicher Schütze frontal vor der vierköpfigen Mauer. Doch wer stand denn völlig alleingelassen auf der linken Seite vom Freischlagpunkt? Der bis dato noch nicht zum Einsatz gekommene Maximilian Wagner konnte in seiner ersten Spielsekunde und damit auch mit seinem ersten Ballkontakt den abgelegten Freischlag von Felix Hilla sogar flach im langen Eck platzieren, so fixiert war Elster auf einen Abschluss von Toni Schnelle. Damit war nach Sekundenbruchteil das Überzahlspiel vorbei und auf Seiten der Feuervögel stand endlich mal wieder ein Tor nach Freistoßvariante, gefühlt war der letzte Treffer dieser Art von uns im Jahr 1742 erzielt wurden.
Zum Ende des Drittel konnte auch ein Unterzahlspiel torlos abgewendet werden und man beendete die erste Phase mit einem Stand von 2:0. Daraus nahm man ein Gefühl von großer Zufriedenheit mit in den weiteren Verlauf der Partie nach kleinen Anpassungen in der Aufstellung.

Sechs Minuten gönnten sich die Feuervögel, ehe die Torfabrikation angetrieben wurde. Beim Treffer zum 3:0 verlud Pascal Nojack den Goalie und chipte den Ball ins leere Tor nachdem dieser von Tommy Kürschner bedient wurde. Dann folgte ein kurioser Doppelpack von Maximilian Wagner inmerhalb weniger Minuten. Einmal ein Volley nach hohem Ball quer übers Feld sowie ein Ball, der aus spitzen Winkel irgendwie den Weg ins Tor fand.
Dann dachte unser Spielertrainer natürlich auch an die weiteren Spieler im Team. Nach seinem dritten Torerfolg an diesem Tag und assistierte er Maik Biedermann, der aus zentrale Position den Hüter den zweiten Tunnel des Tages verpasste zum 0:7 Zwischenstand.
Die immer höher pressenden Gegner wurden dann noch ein achtes Mal überwunden durch den blank stehenden Tommy Kürschner nach Zuspiel von Felix Hilla an der Mittellinie. Aufgrund eines Eigentors und einer zweiten kurzen Unkonzentriertheit endete das Drittel zwar „nur“ 8:2, jedoch waren der Sieg und damit 3 Punkte bereits an der Stelle auf unserem Konto verbucht.

Das letzte Drittel war dann in alter Manier von wenig Highlights aber viel Härte geprägt. Beide Seiten hatten Chancen im Überzahlspiel Tore herauszuspielen, aber Zählbares sprang für keinen dabei herum. Dennoch erzielten beide Mannschaften im letzten Drittel noch jeweils einen Treffer. In der letzten Spielminute war es unser Kapitän, der nach Pass von unserem jüngsten Mitglied Loius Mantwill den Schlusspunkt zum 9:3 setzte.

Damit endet das Großfeldfloorball 2017 für uns. Lediglich ein Kleinfeldspieltag steht im Dezember noch für uns an. In 2018 endet die Saison sehr früh für uns. Bereits Ende Februar sind alle Ligaspiele der aktuellen Saison absolviert mit dem Ziel aus 6 Punkten der Hinrunde, 15 Punkte aus der Rückrunde hinzukommen zu lassen.

Phönix Leipzig mit:[T] Julian Hofer, Maik Biedermann, Louis Mantwill, [C] Jakob Neumann, Stefan Theurich, Maximilian Wagner, Felix Hilla, Tommy Kürschner, Tom Hartmann, Johanna Kauschke, Toni Schnelle, Tobias Schulze, Felix Neubert, Tino Pagel, Pascal Nojack

1. Drittel:
8:21   0:1 Toni Schnelle Phönix Leipzig
16:54   2′ (Hoher Stock) Christopher Gerold UHC Elster
16:57   0:2 Tom Hartmann (Felix Hilla) Phönix Leipzig
17:10   2′ (Stockschlag) Tino Pagel Phönix Leipzig
2. Drittel:
6:03   0:3 Pascal Nojack (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
7:06   0:4 Maximilian Wagner (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
10:25   0:5 Maximilian Wagner (Felix Neubert) Phönix Leipzig
13:20   2′ (Stockschlag) Christian Schneider UHC Elster
13:27   0:6 Toni Schnelle Phönix Leipzig
14:58   0:7 Maik Biedermann (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
15:55   0:8 Tommy Kürschner (Felix Hilla) Phönix Leipzig
17:47   1:8 Eigentor UHC Elster
19:11   2:8 Paul Nebelung (Christopher Gerold) UHC Elster
3. Drittel:
3:51   3:8 Paul Nebelung UHC Elster
7:52   2′ (Stockschlag) Felix Hilla Phönix Leipzig
14:46   2′ (Überharter Körpereinsatz) Dario Neitzel UHC Elster
19:44   3:9 Jakob Neumann (Louis Mantwill) Phönix Leipzig

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Härtetest gegen UHC Elster verloren

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Nach zwei erfolgreichen Spieltagen in Leipzig stand die erste Auswärtsfahrt nach Harzgerode an. Mit UHC Elster als Gegner bedeutete dies zugleich auch die erste Bewährungsprobe. Es fanden sich 13 Phönixe gegen 15 Elster Spieler ein. Gleich zu Beginn des Spieles deutete sich ein körperbetontes Spiel an, in dessen Verlauf ganze zwei Schläger zu Bruch gehen sollten. Bereits nach 10 Minuten lag Phönix 0:2 hinten nach zwei unglücklich abgelenkten Seiteneingaben, die den Weg ins eigene Tor fanden. Den hinten äußerst kompakt stehenden Elsteraner wurde zu viel Raum gewährt, den sie gnadenlos auszunutzen wussten. Nichtsdestotrotz konnte die Elsteraner Abwehr in der 15. Minute mit schneller Kombination geknackt werden, nachdem der Ball im Mittelfeld abgefangen wurde. Tommy Kürschner erzielte so den Anschlusstreffer auf Zuspiel von Tino Pagel. Leider veranlasste dieses Tor Phönix nicht zu ausreichendem Defensivspiel und Elster gelang der Doppelschlag mit zwei Toren zum 1:4 nur kurz nach dem Anschlusstreffer. Die Überzahl, die sich Phönix zu Ende des ersten Drittels bot, konnte nicht genutzt und auch die negative Schussbilanz nicht merklich verbessert werden.

Nach der eindringlichen Pausenansprache konnte noch etwa eine halbe Minute in Überzahl gespielt werden, was sicherlich half, allgemein besser in das zweite Drittel zu starten. Phönix konnte mehr Chancen erspielen, obgleich Elster mit ihrer Schnelligkeit immer noch viele freie Räume vor allem auf den Seiten und ein paar wenige Torschüsse erspielen konnte. Die harte Arbeit zahlte sich dann in der 10. Minute des zweiten Drittels aus, als Jakob Neumann im gegnerischen Slot die Übersicht behielt und den Ball flach zum 2:4 einnetzte. Das positive Drittelsergebnis gab Phönix anschließend nicht mehr aus der Hand, es boten sich sogar genügend Chancen dieses noch zu erhöhen. So etwa in einer Unterzahl, wo die numerisch unterlegen Phönixe die torgefährlicheren Szenen produzieren konnten.

Im dritten Drittel stand Phönix dann vor dem altbekannten Dilemma, mindestens zwei Tore gegen defensiv gut eingestellte Gegner schießen zu müssen und gleichzeitig nicht auf das zu offene Spiel des ersten Drittels zurückfallen zu dürfen. Bereits nach wenigen Minuten im dritten Drittel schien die Hoffnung zerschlagen, als Elster das 2:5 gelang. Doch Phönix gab nicht auf und konnte eine Überzahl zum 3:5 Anschlusstreffer verwerten. Mirko Körner setzte auf Zuspiel von Felix Hilla einen satten Schuss aus mittlerer Distanz ab, der im Tor landete. Doch erneut reagierten die Elsteraner prompt und bauten ihre Führung nur eine Minute später wieder aus. Nach einer weiteren, jedoch schadlos überstandenen Strafe gegen Phönix und einem weiteren Gegentreffer in der 15. Minute des dritten Drittels zum Schlussstand von 3:7 war dann zwar die Hoffnung auf einen Punktegewinn aber keineswegs der Kampfgeist verloren. Phönix spielte weiter beherzt, verfiel nicht der Teilnahmslosigkeit und ließ keine weiteren Tore zu.

Als Fazit lässt sich sagen, dass Phönix an der starken Leistung des zweiten Drittels anknüpfen muss, um gegen Elster im Rückspiel eine erfolgreiche Revanche hinzulegen. Davor stehen aber zwei nicht minder anspruchsvolle Spiele gegen Salzwedel und Harzgerode an.

Phönix Leipzig mit: [T] Julian Hofer, Louis Mantwill, [C] Jakob Neumann, Felix Hilla, Stefan Piefel, Marcus Barthel, Tommy Kürschner, Johanna Kauschke, Tobias Schulze, Felix Neubert, Gerrit Fuchs, Tino Pagel, Mirko Körner

1. Drittel:
2:11   0:1 Tim Hacke (Adrian Greschok) UHC Elster
10:03   0:2 Adrian Greschok UHC Elster
14:48   1:2 Tommy Kürschner (Tino Pagel) Phönix Leipzig
15:41   1:3 Adrian Greschok UHC Elster
16:04   1:4 Julian Elstermann (Eric Trepke) UHC Elster
18:38   2′ (Wiederholte Vergehen) Christian Schneider UHC Elster
2. Drittel:
9:41   2:4 Jakob Neumann Phönix Leipzig
13:15   2′ (Stockschlag) Felix Neubert Phönix Leipzig
3. Drittel:
2:52   2:5 Julian Elstermann UHC Elster
8:06   2′ (Stockschlag) Eric Trepke UHC Elster
9:09   3:5 Mirko Körner (Felix Hilla) Phönix Leipzig
10:18   3:6 Christian Schneider UHC Elster
11:17   2′ (Stockschlag) Felix Neubert Phönix Leipzig
14:31   3:7 Christopher Gerold (Julian Elstermann) UHC Elster

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Echter Floorball-Härtetest wartet in Harzgerode

 

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Das wird nicht leicht am kommenden Samstag in Harzgerode. Dort muss Phönix Leipzig ab 13 Uhr gegen den Verbandsliga-Vizemeister UHC Elster antreten. Beim Saisonfinale 16/17 ergab sich kein Vergleich zwischen den Feuervögeln und den Elsteranern, die beide das Halbfinale erreicht hatten. Damals gewannen die Sachsen-Anhalter aber gegen den späteren Phönix-Bezwinger USV TU Dresden II, zeigten in dieser Partie eindrucksvollen Floorball.

Und in dieser Saison? Elster startete wie Phönix mit einem Kantersieg gegen Landsberg in die neue Spielzeit. Danach zeigte ihnen im zweiten Spiel die SG Harzgerode/Großörner die Grenzen auf: Es setzte eine 3:7-Niederlage für den nächsten Phönix-Gegner.

Für die Leipziger bedeutet die Sachsen-Anhalt-Staffel in dieser Saison viel Neuland. Bislang läuft der Saisonstart aber blendend für Phönix.  Das Team wird alles daran setzen, dass sich die Serie fortsetzt, auch wenn der Gegner eine harte Nuss wird.

Den Floorball-Elstern zumindest einen Punkt wegstibitzt

Teil zwei des letzten Kleinfeld-Spieltags der Vorrunde: Nach einem Spiel Pause ging es gegen die Floorballer des UHC Elster ran. Die Motivation zu gewinnen war nach dem Genthin-Sieg auch in dieser Partie sehr hoch. Schließlich war klar, dass ein Sieg die Phönixe sogar auf Platz 3 der Kleinfeldstaffel 1 katapultieren würde und damit eine bessere Ausgangssituation für die gerade erst erspielten Playoffs. Natürlich galt es vor dem Spiel wiederum die Hüterfrage zu klären. Per „Stöcke ziehen“ wurde Maximilian Wagner, zweiter Spielertrainer bei Phönix Leipzig, auserkoren den Kasten zu verteidigen. Das Match begann und diesmal gelang es den Gästen aus Leipzig mit einem Tor von Paul Moritz nach knapp fünf Minuten die erste Führung zu übernehmen. Dabei drehte Paul kurz vor UHC-Torhüter Tim Hellbach ab und schlenzte den Ball nach einer Pirouette gekonnt an diesem vorbei. Im folgenden Verlauf der ersten Spielhälfte versuchten die Phönixe ihren Gegner durch schnelle, laufintensive Vorstöße zu überwinden, was ihnen jedoch häufig nicht gelang. Oft ging der Ball dabei verloren und die Gastgeber bekamen die Möglichkeit auf einen Konter. So schafften es die Elsteraner bis zur Halbzeit drei Tore zu erzielen und somit die Führung an sich zu reißen.

Für die Leipziger in rot gab es jedoch keinen Grund zu verzagen, denn die Erfahrung aus dem ersten Spiel zeigte, dass noch Nichts verloren war. Der Wille zu siegen bestand weiterhin und dies war in der zweiten Hälfte auch deutlich spürbar. In der 23. Spielminute platzierte Tommy Kürschner den Ball mit fester Überzeugung in den Torwinkel, nachdem er einen Spieler des UHC gekonnt ausgespielt hatte. Die Antwort der Gäste folgte prompt. Nicht mal eine Minute verging, bis auch Tobias Schulze hinter sich greifen musste. Nach dem Anpfiff zeigte die Punktetafel nun ein 4:2 gegen den FBC Phönix Leipzig an. Allerdings dauerte es gerade einmal 20 Sekunden und aus der Zwei wurde eine Drei, da es Felix Hilla glückte, Hüter Tim Hellbach zu überwinden. Die Feuervögel waren nun richtig in Fahrt. Sie liefen viel, spielten mit Übersicht, fingen Gegenangriffe gut ab und konterten mit hoher Geschwindigkeit. Das Resultat dessen kann sich zeigen lassen. In nicht mal eineinhalb Minuten erzielten sie drei weitere Toren, übernahmen die Führung und bauten diese in der 28. Minute auf ein 6:4 aus. Hierbei verwandelte Tobias Schulze zunächst eine Vorlage von Felix Hilla, danach legte Elias Dannenberg den Ball am gegnerischen Torhüter vorbei und Paul Moritz konnte sich verdient über einen Assist freuen. Anschließend war es wieder Felix, der diesmal im Alleingang das Tor suchte und auch fand. Genauso hätte das Spiel aus Sicht der Leipziger weitergehen können. Doch leider ließen sie sich diesen Spielfluss in den letzten 10 Minuten nehmen. Unkonzentriertheiten führten zu Kontermöglichkeiten für den UHC und die Phönixe verfielen ein Stück weit in Hektik. Leider verringerte sich damit auch allmählich ihr Punktevorsprung, sodass es nach einer kämpferischen Schlussphase und einem Eigentor der Elsteraner 7:7 stand. Dies bedeutete Verlängerung mit „Sudden Death“.

Nur 32 Sekunden dauerte es und der Ball wurde im Winkel versenkt. Unglücklicherweise war es Max Wagner, der hinter sich greifen musste, sodass Phönix Leipzig lediglich mit einem Punkt aus dieser Partie ging und somit den 3. Platz in der Kleinfeldstaffel knapp verpasste.

Trotz der Niederlage und einem heftigen „Gekloppe“ machten der Kampfgeist beider Mannschaften und der überaus knappe Punkteverlauf das Spiel aufregend und sehenswert. Dies empfanden die Schiedsrichter wohl ebenfalls so, da sie u.a. eine Vielzahl von Stockschlägen weiterlaufen ließen.

Nach diesem kräftezehrenden Floorball-Spieltag gab es für die gesamte Mannschaft eine leckere Verpflegung in Form von Schnitzeln in Brötchen und zur Nachspeise Kuchen. An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei Elias´ Eltern für dieses tolle Geschenk!

Phönix Leipzig mit: [T] Maximilian Wagner, Elias Dannenberg, Paul Moritz, [C] Tobias Schulze, Christina Löschner, Tommy Kürschner, Patrick Reichelt, Stefan Kloß, Felix Hilla, Artem Pokas

1. Hälfte:
4:45 0:1 Paul Moritz Phönix Leipzig
10:34 1:1 Julian Elstermann (Luisa Kaufmann) UHC Elster
14:10 2:1 Jens Zoberbier (Martin Zimmer) Elster
15:40 3:1 Maximilian Kraus (Christopher Gerold) Elster
2. Hälfte:
2:34 3:2 Tommy Kürschner Phönix
3:22 4:2 Christopher Gerold Elster
3:40 4:3 Felix Hilla Phönix
6:36 4:4 Tobias Schulze (Felix Hilla) Phönix
6:47 4:5 Elias Dannenberg (Paul Moritz) Phönix
7:14 4:6 Felix Hilla Phönix
12:07 5:6 Dario Neitzel (Jens Zoberbier) Elster
12:37 6:6 Julian Elstermann (Maximilian Kraus) Elster
15:39 7:6 Christopher Gerold Elster
17:13 7:7 Eigentor Phönix

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Nichts zu holen beim 2. Kleinfeld-Spieltag in Leipzig

Das erste Spiel am Samstag, 12.Dezember 2015 bestritt das Phönix-Kleinfeldteam gegen den MFBC Leipzig, diesmal allerdings ohne den erkrankten „Magic Max“ – Maximilian Wagner (12 Tore beim ersten Kleinfeldspieltag). Zu Beginn galt es zunächst die Goalie-Frage zu klären, da Artem Pokas als fester Großfeld-Goalie auch als Feldspieler eine gute Figur abgibt und somit eins der zwei Kleinfeldspiele ohne Helm und Handschuhe spielen wollte. Dabei traf das Los Felix Hilla – den bis dato zweitbesten Scorer auf dem Kleinfeld.

UHC Elster

Kurz nach 11 Uhr war der erste Pfiff der Schiris aus Elster zum Anbully zu hören. Und es sollte gut losgehen: Bereits nach 16 Sekunden fiel ein Eigentor der Löwen zu Gunsten der Phönixe. Allerdings ließ der Anschlusstreffer nicht lange auf sich warten und so verlor das Phönix-Team die Führung bald wieder. In der 7. Minute gab das Schiedsrichter-Duo eine Zwei-Minuten Strafe für Artem Pokas wegen Hackens und einen Penalty für die Löwen vom MFBC. Glücklicherweise konnte der Schütze diesen nicht zum Tor verwandeln, denn auf Felix Hilla im Tor war verlass. Es folgte als logische Konsequenz ein Unterzahlspiel gegen den MFBC. Doch statt eines befürchteten Gegentors gelang es unserer Nummer 3, Elias Dannenberg,  mit einem Spieler weniger auf dem Feld, den 3:2-Anschlusstreffer zu erzielen. Danach zeigte der Gastgeber jedoch seine spielerische Überlegenheit und es folgten fünf  weitere Tore für den MFBC, der die erste Hälfte damit mit 7 : 2 für sich entschied.

In der zweiten Hälfte gab es hin und wieder Unstimmigkeiten im Spiel der Phönixe. Häufig gelang es den Feuervögeln nicht, den vordersten Stürmer der Löwen konsequent zu decken, was durch die Treffsicherheit der Gastgeber zumeist bestraft wurde. Einen letzten Lichtblick gab es eine Sekunde vor Spielende, wo Elias Dannenberg nach einem sauberen Pass von Stefan Schröter das dritte Tor für Phönix erzielte. Damit stand es nach Abpfiff ziemlich deutlich 17 : 3 für die Gastgeber.

Nach einer kurzen Pause ging es für die Phönixe gleich weiter, diesmal in roten Trikots. Der Gegner der nächsten Partie war der UHC Elster. In der ersten Hälfte wirkte die Mannschaft in rot überlegen, ließ hinten wenig zu und wurde vorne einige Male gefährlich, sodass die Phönixe nach zwei annähernd gleichen Toren von Stefan Schröter nach Vorlage von Tobias Schulze bzw. Felix Hilla (nun als Feldspieler aktiv) mit einer 2:0 Führung in die Pause gingen.

In der zweiten Spielperiode wendete sich jedoch das Blatt. Zweieinhalb Minuten nach dem Anpfiff gelang dem UHC ein Anschlusstreffer und es schien ein Bann gebrochen. Der UHC Elster erzielte plötzlich 4 Tore nacheinander und drehte dadurch das Spiel. Anschließend konterten die Phönixe zumindest wieder einmal mit einem traumhaften Direktspiel über Elias Dannenberg, Tommy Kürschner und Jan Ladiges zum 3:4. Jedoch punktete die Mannschaft aus Elster weiter. In einem Überzahlspiel gelang es den Phönixen nocheinmal Törhüter Tim Hellbach zu überwinden. Viele weitere Torchancen seitens der Leipziger blieben aber ungenutzt. Das Phönix Team kämpfte hart bis zum Schluss und unterlag dem UHC Elster dennoch mit einem 4:9 .

Mit dem Ende dieses Spieltages steht nur noch die Weihnachtsfeier als Pflichttermin im Kalender der Phönixe. Im neuen Jahr soll es motiviert und erholt  mit dem Verbandsligaspiel gegen Jena auf dem Großfeld am 9. Januarlosgehen.

(Felix Hilla 1/33; Artem Pokas 90/1; Tommy Kürschner 16; Elias Dannenberg 3; Tobias Schulze 27; Patrick Reichelt 13; Jan Ladiges 6; Stefan Schröter 5; Christina Löschner 14)

MFBC Leipzig – Phönix Leipzig 17:3 (8:2), Protokoll:

1. Hälfte:
00:16   0:1 Eigentor Phönix Leipzig
3:06   1:1 Mathias Digulla (Frank Haasenbein) MFBC Leipzig
6:07   2:1 Jan Siebenhüner MFBC
6:12   3:1 Christian Fritsche (Marco Sachweh) MFBC
7:01   2′ Artem Pokas Phönix
8:37   3:2 Elias Dannenberg Phönix
8:57   4:2 Frank Haasenbein (Mathias Digulla) MFBC
11:55   5:2 Thomas Trommer MFBC
12:28   6:2 Jan Siebenhüner MFBC
15:41   7:2 Kristof Walther (Christian Fritsche) MFBC
2. Hälfte:
2:26   8:2 Thomas Trommer (Jan Siebenhüner) MFBC Leipzig
3:35   2′ (Blockieren des Stocks) Mathias Digulla MFBC
4:26   9:2 Mattias Persson (Christian Fritsche) MFBC
5:49   10:2 Eigentor MFBC
6:31   11:2 Mathias Digulla (Jan Siebenhüner) MFBC
6:53   12:2 Jan Siebenhüner (Frank Haasenbein) MFBC
6:59   13:2 Christian Fritsche (Mattias Persson) MFBC
12:37   14:2 Christian Fritsche (Mattias Persson) MFBC
15:28   15:2 Thomas Trommer (Mathias Digulla) MFBC
16:49   16:2 Thomas Trommer (Kristof Walther) MFBC
18:22   17:2 Mathias Digulla (Frank Haasenbein) MFBC
19:59   17:3 Elias Dannenberg (Jan Ladiges) Phönix Leipzig

 

Phönix Leipzig – UHC Elster 4:9 (2:0), Protokoll:

1. Hälfte:
9:50   1:0 Stefan Schröter (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
14:01   2′ (Abstand) Fabian Winkelbauer UHC Elster
19:33   2:0 Stefan Schröter (Felix Hilla) Phönix Leipzig
2. Hälfte:
2:26   2:1 Fabian Winkelbauer (Dario Neitzel) UHC Elster
4:48   2:2 Dario Neitzel (Fabian Winkelbauer) UHC Elster
5:02   2:3 Bernd Böttcher UHC Elster
6:05   2:4 Christopher Gerold UHC Elster
8:26   3:4 Jan Ladiges (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
8:29   3:5 Christopher Gerold UHC Elster
11:43   3:6 Stefan Hagendorf (Martin Zimmer) UHC Elster
11:47   3:7 Christopher Gerold (Luisa Kaufmann) UHC Elster
14:39   2′ (Blockieren des Stocks) Jens Zoberbier UHC Elster
15:47   4:7 Elias Dannenberg (Felix Hilla) Phönix Leipzig
19:27   4:8 Christopher Gerold (Julian Elstermann) UHC Elster
19:59   4:9 Christopher Gerold (Luisa Kaufmann) UHC Elster

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Bittere Playoff-Premiere in Halle

Marcus Barthel erzielte in der 38. Spielminute den 6:5 Führungstreffer für Phönix.

Heute war es soweit. Phönix Leipzig nahm erstmals an den Regio-Playoffs teil. Als Zweiter der Staffel 1 traf Phönix im Viertelfinale auf den Dritten der Staffel 2, den UHC Elster.

Die ersten Minuten des Floorballspiels machten bereits klar, dass es ein Spiel auf Augenhöhe geben würde. Hier bewahrte unser Goalie Chris Jennek Phönix in seiner Punktspiel-Premiere mit starken Reaktionen vor einem Rückstand. Die nächste Premiere mit dem ersten Playoff-Tor für Phönix gab es in der 9. Spielminute durch das Tor von Karsten zum 1:0. Phönix hatte in der Folge Chancen das Ergebnis auszubauen, scheiterte aber entweder am Gästetorwart oder an Pfosten und Latte. Stattdessen folgte in der 12. Minute das Premieren-Gegentor zum 1:1. Elster gelang es nun mehr und mehr dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken, während Phönix meist nur reagierte. Nach einem Doppelschlag von Elster in den Spielminuten 17 und 18 ging es mit einem ernüchternden 1:3 in die Halbzeit.

Was man sich für die zweite Hälfte vornahm, war bereits nach 13 Sekunden und dem 1:4 hinfällig. Der Glaube an einen Sieg befand sich in rapidem Sinkflug, zumal im Angriff oft das Quäntchen Glück fehlte. In der 28. Minute ging es nach Ballgewinn in der Verteidigung aber ganz schnell, René stürmte nach vorn und konnte auf dem Weg zum 2:4 nicht mehr aufgehalten werden. Dieses Tor sollte der Muntermacher für Phönix werden. Kaum hatte sich Jubel gelegt, traf Jan nur 12 Sekunden später zum 3:4-Anschlusstreffer. Kurz nach erneutem Wiederanpfiff wurde Jan Henk in die Bande gestoßen, was Phönix eine Überzahl verschaffte. In dieser traf Tino (Assist: Karsten) zum 4:4-Ausgleich. Der 1:4-Rückstand wurde somit innerhalb von 34 Sekunden egalisiert – Premiere (unrecherchiert)! Elster nahm seine Auszeit und gestaltete nach der Wahnsinns-Minute das Spiel wieder ausgeglichen und erzielte in Spielminute 32 wiederum die Führung. Doch Phönix kämpfte verbissen und erzielte durch Karsten (Assist: Tino) vier Minuten später den erneuten Ausgleich. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende kannte der Jubel keine Grenzen, als Marcus nach schöner Vorarbeit durch Tino die 6:5-Führung erzielte. Phönix wähnte sich auf der Siegerstraße und nahm zur Klärung von Sicherungsfragen seine Auszeit. Diese nutzte allerdings Elster um seine beste Reihe zusammen zu stellen, welche bereits nach 12 Sekunden ausgleichen konnte. Eine Minute vor Spielende ging Elster sogar wieder in Führung. Phönix versuchte sodann nochmal alles und nahm den Torhüter vom Feld. Zum erneuten Ausgleich sollte es jedoch nicht mehr reichen.


In einer äußerst spannenden, fairen und gut geleiteten Partie gewann am Ende die Mannschaft mit dem etwas größeren Glück. Für Phönix hieß es nach der Niederlage wieder die Heimreise aus Halle anzutreten, wo die „Saalebiber“ als Gastgeber eine Top-Orga boten. Doch vielleicht trifft man sich ja schon nächstes Jahr in den Playoffs wieder. Phönix hat jedenfalls Blut geleckt.

 

 

Spielprotokoll, Viertelfinale (Phönix Leipzig – UHC Elster):

1. Hälfte:
8:53 Tor 1:0 Karsten Krämer
11:53 Tor 1:1 Christopher Gerold
16:35 Tor 1:2 Maximilian Kraus
17:44 Tor 1:3 Fabian Winkelbauer (Stefan Hagendorf)
2. Hälfte:
0:13 Tor 1:4 Dario Neitzel (Maximilian Kraus)
7:03 Tor 2:4 René Wildgrube
7:15 Tor 3:4 Jan Ladiges
7:19 Strafe 2′ Maximilian Kraus
7:37 Tor 4:4 Tino Pagel (Karsten Krämer)
11:01 Tor 4:5 Christopher Gerold (Fabian Winkelbauer)
14:53 Tor 5:5 Karsten Krämer (Tino Pagel)
17:31 Tor 6:5 Marcus Barthel (Tino Pagel)
17:43 Tor 6:6 Christopher Gerold (Maximilian Kraus)
19:02 Tor 6:7 Christopher Gerold (Martin Ruske)

Für Phönix spielten: Christian Jennek [T], Maik Biedermann, Stefan Schröter, Jan Ladiges, René Wildgrube, Karsten Krämer, Hendrik Frühauf, Nils Wranik [C], Marcus Barthel, Tino Pagel

Playoffs 2012/13 – Übersicht Finalspiele

Viertelfinals

USV Jena – PSV 90 Dessau 10:5
USV Halle – UV Zwigge 07 6:7 (n.V.)
Magdeburg – UHC Döbeln 10:15

Halbfinale
USV Jena – UV Zwigge 07 3:5
UHC Döbeln – UHC Elster 6:14

Finale
UV Zwigge 07 – UHC Elster 6:8

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