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Bundesliga-Feeling beim Kleinfeld: Phönix gegen die MFBC-Stars

Phönix - Schakale

Nachdem die Floorballer von Phönix Leipzig am ersten Advent schon die Rückrunde im Großfeldbetrieb eingeläutet haben, kam es am dritten Advent in Wernigerode zum letzten Liga-Spieltag des Jahres: im Kleinfeld gegen die Schakale aus Schkeuditz und die Hausherren, den Red Devils. Im Hinspiel gab es gegen die Devils eine herbe 17:8 Schlappe, die natürlich ausgemerzt werden sollte.

Gegner im ersten Duell waren die Schkeuditzer. Obwohl nur auf dem siebten Platz der Kleinfeldliga liegend, muss Phönix wohl ein guter Ruf vorausgeeilt zu sein. Denn die ebenfalls unter dem MFBC-Dach spielenden Schakale traten mit sechs Feldspielern an, von denen drei sonst in der 1. Floorball-Bundesliga ihren Dienst tun: Stanislav Kanta (aktuell 9 Spiele, 6 Tore und 14 Vorlagen in der BuLi-Saison 17/18), Tomas Novotny (10/12/4), Svenson Hoppe (10/6/9). Noch Fragen? Es sollte also ein echter Härtetest für Phönix Leipzig werden…
Nach sieben Minuten konnten die Schakale die erste ihrer zahlreichen Chancen nutzen und Tommy, für Phönix im Tor, zur 1:0 Führung überwinden. Leipzig konnte die bis dahin starke Gegenwehr nicht konsequent weiterführen, Schkeuditz lief weiter an und erzielte weitere Treffer. Einzig Tobi konnte auf Vorlage von Felix H. die Phönixe in der ersten Hälfte jubeln lassen.
Mit neun Toren Rückstand ging es in die Kabine.
Die zweite Hälfte begann mit einer Überzahl für die Leipziger, die aber zu keinem weiteren Tor führte. Schkeuditz ließ weiterhin nichts anbrennen und spielte routiniert, schnell und mit Erfolg. Tom konnte zwischenzeitlich ein weiteres Tor für Phönix Leipzig markieren, bevor der Gegner nochmals aufdrehte. Gegen Ende der zweiten Hälfte zeigten die Phönixe ihren stärksten Spielabschnitt. Mit drei Treffern konnte sich auch Pascal, Felix H. und Stefan P. in die Scorerliste eintragen.
Eine Minute vor Spielende war dies jedoch reine Ergebniskosmetik.
Endstand des Spiels 19:5 und die Erkenntnis: Die Regionalliga scheint sich als Aufwärmprogramm für die Bundesligaspieler anzubieten. Später am Tag gewann die Truppe noch mit 31:5 gegen die Floorballtigers aus Magdeburg.

Unser zweiter Gegner des Tages sollten die Gastgeber aus Wernigerode sein. Trotz Heimvorteils war deren Kader sehr schmal besetzt, lediglich zwei Auswechselspieler fanden sich auf der Bank.
Neu im Tor für die Feuervögel war Tom, stattdessen durfte nun Tommy im Sturm zeigen was er kann, und es war eine Menge!
Zwar landeten einige der präzisen Schüsse des Gegner im Leipziger Kasten, jedoch konnte Tommy mit einem (!) Hattrick (!) den Ausgleich herbeiführen, bevor Felix H. mit einem Solo übers Feld und präzisen Abschluss die Führung erzielte. Die Devils zogen das Tempo und die Schusszahl an, spielten schnell, trafen mehrfach, es ging mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause.
Bis dahin eine ausgeglichene Partie, beide Teams hatten gute Chancen. Schnelle Reflexe und Paraden der Goalies haben ihren Hintermannschaften oft geholfen.
Die zweite Hälfte begann mit einem Gegentor nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff. Mit einem weiteren Treffer wuchs der Rückstand bereits auf vier Tore, bevor die Phönix-Floorballer für einen vermeidbaren Wechselfehler eine 2-Minuten-Strafe erhielten. Die Devils spielten ihre Überzahl routiniert aus, folgerichtig viel das 4:9 in der 29. Spielminute.
In den letzten zehn Spielminuten kam Wernigerode aus dem Spielfluss, die Leipziger konnten sich wieder stärker präsentieren. Nach starker Vorarbeit von Tobi konnte Stefan P. einnetzen, Tommy, der sein viertes Tor im Spiel erzielte und nochmals Stefan P. ließen den Rückstand wieder auf 2 Tore schrumpfen. Zu dem Zeitpunkt waren nur noch zwei Minuten zu spielen, jedoch konnte Wernigerode den Vorsprung verwalten und den Sieg nach Hause nehmen.

Mit nur einem Sieg aus sechs Spielen bleibt Phönix weiterhin hinter den eigenen Erwartungen zurück (aktueller vorletzer Platz). Beim nächsten Spieltag, bereits im neuen Jahr, wird sich das hoffentlich ändern.
Phönix Leipzig mit:[1xT] Tommy Kürschner, Felix Hilla, Stefan Piefel, [1xT] Tom Hartmann, Tobias Schulze, Gerrit Fuchs, [C] Mirko Körner, Pascal Nojack

 
Schakale Schkeuditz – Phönix Leipzig 19:5
 
1. Hälfte:
07:40   1:0 Tomas Novotny (René Röder) Schakale Schkeuditz
07:53   2:0 Svenson Hoppe (Stanislav Kanta) Schakale Schkeuditz
09:04   3:0 Tomas Novotny (Frank Martin Leineweber) Schakale Schkeuditz
09:07   4:0 Tomas Novotny Schakale Schkeuditz
09:42   4:1 Tobias Schulze (Felix Hilla) Phönix Leipzig
09:50   5:1 Tomas Novotny (Frank Martin Leineweber) Schakale Schkeuditz
10:47   6:1 Svenson Hoppe (Lukas Eilenberger) Schakale Schkeuditz
13:15   7:1 René Röder (Frank Martin Leineweber) Schakale Schkeuditz
13:28   8:1 Svenson Hoppe (Stanislav Kanta) Schakale Schkeuditz
19:51   9:1 Tomas Novotny Schakale Schkeuditz
19:59   10:1 Lukas Eilenberger (Svenson Hoppe) Schakale Schkeuditz
2. Hälfte:
00:40   11:1 Svenson Hoppe (Tomas Novotny) Schakale Schkeuditz
00:52   2′ (Stoßen) René Röder Schakale Schkeuditz
02:41   12:1 Tomas Novotny (Svenson Hoppe) Schakale Schkeuditz
03:08   13:1 Svenson Hoppe (Tomas Novotny) Schakale Schkeuditz
03:48   14:1 Frank Martin Leineweber (Lukas Eilenberger) Schakale Schkeuditz
05:20   15:1 Lukas Eilenberger Schakale Schkeuditz
07:16   16:1 Tomas Novotny (Stanislav Kanta) Schakale Schkeuditz
08:24   16:2 Tom Hartmann Phönix Leipzig
11:37   17:2 Svenson Hoppe (Stanislav Kanta) Schakale Schkeuditz
12:55   18:2 Tomas Novotny (Svenson Hoppe) Schakale Schkeuditz
15:15   18:3 Pascal Nojack (Felix Hilla) Phönix Leipzig
18:54   18:4 Felix Hilla (Tom Hartmann) Phönix Leipzig
19:11   18:5 Stefan Piefel (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
19:55   19:5 Tomas Novotny (Stanislav Kanta) Schakale Schkeuditz

 

Phönix Leipzig – Red Devils Wernigerode 7:9

1. Hälfte:
1:40 Tor 0:1 Tino Weiß (Ramon Ibold) Red Devils Wernigerode
4:13 Tor 0:2 Martin Schaberich (Ramon Ibold) Red Devils Wernigerode
5:17 Tor 0:3 Rene Gesche Red Devils Wernigerode
6:29 Tor 1:3 Tommy Kürschner (Mirko Körner) Phönix Leipzig
10:41 Tor 2:3 Tommy Kürschner Phönix Leipzig
13:26 Tor 3:3 Tommy Kürschner (Felix Hilla) Phönix Leipzig
14:16 Tor 4:3 Felix Hilla Phönix Leipzig
15:03 Tor 4:4 Martin Schaberich (Ramon Ibold) Red Devils Wernigerode
15:17 Tor 4:5 Ramon Ibold (Rene Gesche) Red Devils Wernigerode
18:41 Tor 4:6 Tino Weiß (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode
2. Hälfte:
0:26 Tor 4:7 Ramon Ibold Red Devils Wernigerode
1:45 Tor 4:8 Alexander Pflug Red Devils Wernigerode
7:17 Strafe 2′ (Wechselfehler) Tommy Kürschner Phönix Leipzig
8:42 Tor 4:9 Ramon Ibold (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
11:23 Tor 5:9 Stefan Piefel (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
15:46 Tor 6:9 Tommy Kürschner (Pascal Nojack) Phönix Leipzig
17:49 Tor 7:9 Stefan Piefel Phönix Leipzig

Punktlose Harzgerode-Reise – trotz prominentem Neuling bei Phönix

Am vergangenen Sonntag kam es für Phönix Leipzig zum zweiten Kleinfeldspieltag der Saison. Aufgrund des parallel in Salzwedel stattfindenen Spiels der Großfeldmannschaft und der grassierenen Grippewelle konnte allerdings nur ein stark dezimierter Kader von vier Feldspielern plus (Eigentlich-Feldspieler-aber-heute-doch-mal-im-Tor) Goalie nach Harzgerode reisen.

Im ersten Spiel des Tages traf man auf die Red Devils aus Wernigerode. Ein turbolenter Start der gegnerischen Mannschaft, in der vor allem Tino Weiß heraus stach, führte zu einem 0:7 Rückstand nach nur neun Minuten Spielzeit. In dieser Phase war Wernigerode die schnellere Mannschaft, die Phönixe nicht aufmerksam genug, um den letzten Passweg zu sichern.
Spielertrainer Max nahm die Auszeit, damit sich das Team besser sortieren konnte.
Anschließend kam mehr Ordnung in die Partie. Phönix kam mit drei Treffern des Neuzugangs und Ex-Bundesligaspielers Toni Schnelle (SC DHfK Leipzig, UHC Döbeln) auf 7:3 heran. Da waren erst 12 Minuten gespielt.

Dank bessere Koordination und Absprache konnte das Angriffsspiel der Gegner besser kontrolliert werden, eigene Offensivaktionen verliefen vielversprechender und nach weiteren Treffern von Stefan P. und Toni, stark vorbereitet von Max, ging es mit dem Stand von 10:6 in die Kabine.

Die zweite Hälfte verlief ähnlich, wie zu Ende der ersten Halbzeit. Zwar verteidigte Leipzig besser, war aber doch aufgrund der Minimalbesetzung an Auswechselspielern (nur einer) nicht immer schnell genug, um den Red Devils Einhalt zu gebieten. Zwar konnte sich Toni zwei weitere Tore in der Scorerliste eintragen, Wernigerode hingegen kontrollierte das Spiel geübt, nutzte seine Chancen und stellte folgerichtig den Endstand auf 17:8. Ein an sich eindeutiges Ergebnis, die Phönixe sind jedoch heiß auf das Rückspiel, welches mit stärkerer Besetzung sicherlich eine ausgeglichenere Partie verspricht.

Im zweiten Spiel trafen nunmehr beinschwere Leipziger auf den Hausherrn, die Südharzrüpel. Diese hatten zuvor überraschend die Schakale Schkeuditz in der Overtime geschlagen.

Mit der Idee, die Spielweise (minus möglicher Gegentore) fortzuführen, begann man gegen die in Maximalbesetzung angetretenen Südharzer.
Das Konzept ging auf, jedoch führten zwei Aufmerksamkeitsfehler zum 0:2 Rückstand, den wiederum Toni Schnelle in zwei Einzelaktionen egalisieren konnte. Anstatt den errreichten Ausgleich als Grundlage für das weitere Spiel zu nehmen, kamen die Rüpel erneut zu zwei schnellen Treffern, bevor die Phönixe zum zweiten Mal in der Saison in Unterzahl gerieten. Dank toller Abwehrleistung von Max und Stefan T., gepaart mit schnellen Reaktionen des Goalies David, wurde diese unbeschadet überstanden. Zum Ende der ersten Hälfte mussten die Leipziger noch ein Gegentor hinnehmen, mit 2:5 ging es in die Kabine.

Die Leipziger gingen guten Mutes in die zweite Hälfte der Partie. Der Gegner schien, wenn nicht schlagbar, jedoch zumindest ebenbürtig. In den kommenden neun Minuten fielen munter Tore auf beiden Seiten, Toni und Max, sowie Ersttorsschütze im Kleinfeld, Stefan T., waren daran beteiligt.
Die letzten zehn Minuten waren vorrangig vom Unterzahlspiel der Rüpel geprägt, denen aufgrund von wiederholten Stockschlags insgesamt drei Zwei-Minuten-Strafen auferlegt wurden.
Sämtliche Überzahlen konnten die Phönixe geschickt nutzen, um Tore zu erzielen.
Das Unentschieden der zweiten Spielhälfte reichte jedoch nicht aus, um den Rückstand wettzumachen, mit einer 8:11 Niederlage verließen die Leipziger das Parkett.

Null Punkte aus zwei Spielen sind sicherlich nicht der Anspruch der Leipziger. Aufgrund der schwierigen Ausgangslage, cleverer Gegner und des einen oder anderen individuellen Fehlers an diesem Tag aber leider gerechtfertigt.

 

Phönix Leipzig :[1xT] David Havlik, Toni Schnelle, [1xT] Stefan Theurich, [C] Maximilian Wagner, Stefan Piefel

1. Hälfte:
0:37 Tor 1:0 Martin Schaberich (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
2:29 Tor 2:0 Martin Schaberich (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
4:22 Tor 3:0 Steven Schmidt (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
5:52 Tor 4:0 Tino Weiß Red Devils Wernigerode
6:38 Tor 5:0 Tino Weiß (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode
8:32 Tor 6:0 Tino Weiß (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode
9:12 Tor 7:0 Steven Schmidt (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode
9:49 Tor 7:1 Toni Schnelle (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
9:59 Tor 7:2 Toni Schnelle (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
11:26 Tor 7:3 Toni Schnelle Phönix Leipzig
13:23 Tor 8:3 Tino Weiß Red Devils Wernigerode
15:10 Tor 8:4 Stefan Piefel (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
17:17 Tor 8:5 Stefan Piefel (David Havlik) Phönix Leipzig
17:32 Tor 9:5 Alexander Pflug (Eike Klapproth) Red Devils Wernigerode
18:05 Tor 9:6 Toni Schnelle Phönix Leipzig
18:53 Tor 10:6 Tino Weiß (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode
2. Hälfte:
1:20 Tor 10:7 Toni Schnelle (Stefan Piefel) Phönix Leipzig
1:25 Tor 11:7 Alexander Pflug Red Devils Wernigerode
4:11 Tor 12:7 Tristen Vaeckenstedt Red Devils Wernigerode
4:17 Tor 12:8 Toni Schnelle Phönix Leipzig
9:27 Tor 13:8 Eike Klapproth (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
12:21 Tor 14:8 Rene Gesche Red Devils Wernigerode
14:03 Tor 15:8 Tristen Vaeckenstedt (Eike Klapproth) Red Devils Wernigerode
19:06 Tor 16:8 Martin Schaberich (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
19:56 Tor 17:8 Tino Weiß (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode

 

Phönix Leipzig Südharzrüpel Großörner 8:11

1. Hälfte:
5:37   0:1 Mike Siegmund (Andreas Rauchfuß) Südharzrüpel Großörner
8:13   0:2 Fabian Baierl (Andreas Fallei) Südharzrüpel Großörner
8:26   1:2 Toni Schnelle Phönix Leipzig
9:00   2:2 Toni Schnelle Phönix Leipzig
10:04   2:3 Marco Gipser Südharzrüpel Großörner
10:30   2:4 Eigentor Südharzrüpel Großörner
14:08   2′ (Stockschlag) Toni Schnelle Phönix Leipzig
18:17   2:5 Mike Siegmund Südharzrüpel Großörner
2. Hälfte:
0:35   2:6 Roccy Becker Südharzrüpel Großörner
2:04   2:7 Marco Gipser Südharzrüpel Großörner
2:42   3:7 Toni Schnelle (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
5:12   3:8 Andreas Fallei (Fabian Baierl) Südharzrüpel Großörner
6:13   4:8 Stefan Theurich (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
6:24   4:9 Max Sucker (Andre Hinniger) Südharzrüpel Großörner
7:18   5:9 Toni Schnelle Phönix Leipzig
9:00   5:10 Mike Siegmund Südharzrüpel Großörner
9:52   2′ (Stockschlag) Tizian Dreizner Südharzrüpel Großörner
10:19   6:10 Maximilian Wagner (Toni Schnelle) Phönix Leipzig
10:43   6:11 Enrico Treizel Südharzrüpel Großörner
11:28   2′ (Stockschlag) Enrico Treizel Südharzrüpel Großörner
13:00   7:11 Toni Schnelle (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
17:13   2′ (Stockschlag) Roccy Becker Südharzrüpel Großörner
18:37   8:11 Maximilian Wagner (Toni Schnelle) Phönix Leipzig

Zweiter Spieltag – zweiter Sieg

MFBC

Am zweiten Spieltag der neuen Saison trafen die Phönixe, selbstbewusst mit einem hohen Sieg aus dem vorangegangenen Spiel, gegen die Spielvereinigung MFBC Leipzig/Grimma, die ihrerseits im ersten Saisonspiel eine deutliche Niederlage gegen Salzwedel zu verzeichnen hatten.

Die Favoritenrolle war damit vergeben, nun hieß es nur noch, dieser auf dem Feld gerecht zu werden.

Die Phönixe, dank Heimspieltag stark besetzt, fanden allerdings im ersten Drittel nur schwer ins Spiel. Obwohl in Überzahlsituation der Führungstreffer durch Mirko Körner fiel, schaffte man es nicht, das Spielgeschehen weiter sauber zu kontrollieren. Augenscheinlich zwar überlegen, wurden trotzdem keine zwingenden Situationen herausgearbeitet, um zu weiteren, gefährlichen Torabschlüssen zu kommen. Die Grimmaer suchten den gelegentlichen Gegenstoß und kamen zum Ausgleich, allerdings in einer unglücklichen Slotsituation für die Leipziger.

Es brauchte dieses Wachrütteln. Die Phönixe spielten besser auf, schöne Pässe gelangen und nach tollem Pressing konnte Stefan Theurich Jakob Neumann bedienen, der zielsicher ins obere Toreck einnetzte. Diese Spielweise wurde konsequent verfolgt, das dritte Tor fiel und mit einer Zwei-Tore-Führung ging es die Kabine.

Das zweite Drittel wurde weitergeführt, wie das erste endete. Dank guten Pässen und ruhigem Aufbau konnte das Spiel kontrolliert werden, die Grimmaer kamen zu diesem Zeitpunkt kaum ins Spiel. Einzig die technisch starke Antje Schmidt konnte hin und wieder Akzente setzen.

Die Leipziger Dominanz hingegen drückte sich auch in Toren aus. Gleichmäßig verteilt fielen in den Spielminuten 35, 38 und 42 die Tore vier, fünf und sechs.

Ankreiden lassen dürfte man sich höchstens die mangelnde Ausbeute der erneuten Überzahl, nachdem Grimma eine weitere 2-Min-Strafe erhielt.

Auch im letzten Spieldrittel behielten die Phönixe das Geschehnis in der Hand. Nach prima Doppelpass zwischen Rene Wildgrube und Max Wagner, konnte dieser die Führung auf 7:1 ausbauen. Zehn Minuten vor Schluss konnte Goalie Julian Hofer sein ganzes Können zeigen. Bereits in Unterzahl, kassierten die Hausherren eine weitere Zwei-Minuten-Strafe und Penalty. Diesen spitzelte Julian mit einer schnellen Reaktion dem Gegner von der Kelle, Chance vertan.

In der folgenden drei zu fünf Unterzahl hat die Leipziger Abwehr gezeigt, was sie kann. Die Grimmaer passten gut, konnten aber, bis auf wenige Ausnahmen, keine gefährlichen Bälle aufs Tor bringen.

So endete das zweite Spiel mit einem Sieg, die Tabellenführung wird gehalten.

In zwei Wochen muss der FBC Phönix Leipzig zum ersten Auswärtsspiel, gegen den UHC Elster in der Spielstätte Harzgerodes.

Phönix Leipzig: [T] Julian Hofer, Elias Dannenberg, Louis Mantwill, René Wildgrube, [C] Jakob Neumann, Stefan Theurich, Maximilian Wagner, Stefan Piefel, Tommy Kürschner, Johanna Kauschke, Felix Neubert, Gerrit Fuchs, Tino Pagel, Mirko Körner, Pascal Nojack

1. Drittel:
3:38   2′ Jonathan Rush (Wechselfehler) MFBC Leipzig/Grimma
3:58   1:0 Mirko Körner (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
11:02   1:1 Jonathan Rush MFBC Leipzig/Grimma
13:25   2:1 Jakob Neumann (Stefan Theurich) Phönix Leipzig
17:13   3:1 Maximilian Wagner (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
2. Drittel:
4:34   4:1 Elias Dannenberg (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
7:44   5:1 Mirko Körner (Elias Dannenberg) Phönix Leipzig
12:12   6:1 Tino Pagel (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
15:24   2′ Lukas Eilenberger (Stockschlag) MFBC Leipzig/Grimma
3. Drittel:
3:19   7:1 Maximilian Wagner (René Wildgrube) Phönix Leipzig
10:20   2′ Pascal Nojack (Stockschlag) Phönix Leipzig
11:02   2′ Tino Pagel (Stockschlag) Phönix Leipzig

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Sommercup in Hannover: Platz 11 und Blitztor des Turniers

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Samstag morgens halb sechs in Leipzig: Sechs wackere FloorballerInnen von Phönix beginnen vom
Hauptbahnhhof ihre Reise nach Niedersachsen, um am zweitägigen Sommercup von Hannover 96
teilzunehmen: Tommy, Jakob, Jenny, Johanna, Gerrit und Stefan P. Mit Jan reiste aus Hamburg ein
ehemaliger Phönix an, um uns bei dem Kleinfeldspektakel zu unterstützen.
Gespielt wurde im Norden der Stadt, in der Bothfelder Halle, die trotz 14 angereister
Mannschaften ausreichend Platz für Teilnehmer und Zuschauer bot.
Aufgeteilt in zwei Gruppen begannen die Phönixe das Turnier gegen die Göttinger
Damenmannschaft.
Und sorgten für wahres Kuriosum: der Bully wurde zwar gewonnen, aber leider mit etwas zuviel Schwung,
der Ball flog ohne weitere Berührung platziert ins eigene Toreck und somit stand es nach einer Sekunde bereits 0:1 gegen uns. Leichte Ungläubigkeit stand den Leipzigern ins Gesicht
geschrieben, einen Lacher konnten sich aber beide Seiten nicht verkneifen.
Im Verlauf des Spiels konnte der Rückstand wieder egalisiert und letztendlich gewonnen werden.
Am Samstag hatten wir vier weitere Spiele zu bestreiten. Während gegen eine der drei
angetretenen Hannoveraner Mannschaften noch drei Punkte geholt wurden, musste man sich
gegen stark aufspielende Mannschaften aus Jena und Bordesholm (dem späteren Turniersieger)
geschlagen geben.
Im letzten Spiel des Tages gab es eine knappe Niederlage gegen die Bielefelder, die auch mit
mehreren Damen im Team aufwarteten, eher eine Ausnahme im Turnier.
Am Abend organisierten die Hannoveraner einen Besuch mit mehreren Programmpunkten auf
dem Maschseefest. Vom strammen Marschtempo unseres „Tourguides“ abgesehen, war es eine
tolle Gelegenheit die anderen Mannschaften und Hannoveraner Trinkgewohnheiten
kennenzulernen.
Der zweite Turniertag begann mit dem letzten Gruppenspiel der Vorrunde gegen den TSV Lesum,
sprintstarke Spieler, denen wir nicht viel entgegensetzen konnten.
Phönix landete damit auf dem sechsten Platz der Tabelle der Gruppe B und spielte fortan noch
bestenfalls um den 9. Platz.
Erster Gegner war eine weitere Hannoveraner Mannschaft, die Leibniz Rackets. Mit mehr Tempo
und vor allem vielen Abschlüssen konnten wir dieses Duell eindeutig mit 5:0 für uns entscheiden.
Im folgenden Spiel hatte das Bratwurstbratgerät mehr Tempo und Abschlüsse und gewann verdient
mit 4:0.
Im letzten Spiel für uns, die Beine waren schon schwer, kam es nochmal zum Kräftemessen mit der
Teutonia aus Bielefeld. Ziel war natürlich die knappe Niederlage des Vortags wieder
wettzumachen. Nach 3-Tore-Führung wurde es zwar am Ende nochmals knapp, die Revanche
gelang aber nichtsdestotrotz.
Alles in allem ergab das den 11. Platz für die Phönixe.
Vielen Dank an dieser Stelle an die Floorballer von Hannover 96, die ein tolles Turnier organisiert haben! Wir sehen uns dann in zwei Wochen in Leipzig wieder.