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Phönix Leipzig führt gegen Bundesligaspieler

[Sonntag, 25.02.2018, ca. 11 Uhr, Schulsporthalle Schkeuditz]

Die Floorball-Spieler in Feuerrot lassen sich von dem frühen 0:1 Rückstand nicht beeindrucken und legen ordentlich los. Im Alleingang erkämpft sich René Wildgrube den Ball und stürmt auf das gegnerische Tor zu … und … und … es klingelt der Ausgleich! Mit einem präzisen Schuss in den Winkel lässt er dem Hüter keine Chance! Und es geht weiter. Wir schreiben die dritte Spielminute. Jetzt ist es Tobias Schulze, der die Gegenspieler in schwarz-gelb stehen lässt, und zack – verwandelt er zur 2:1 Führung! Die Menge tobt! Die Schiedsrichter sind amüsiert und die Schakale ziehen lange Gesichter. Man könnte sagen, ein Höhepunkt im (Phönix-)Floorball! Und es soll an diesem Tag noch ein weiterer folgen.

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Drei Punkte am Dreikönigstag: Sieg gegen den USV Halle

siegSpannung bis zum Schluss versprach das hartumkämpfte Floorball-Duell zwischen Phönix Leipzig und dem USV Saalebiber Halle. Erst Tommy Kürschner brachte rund 80 Sekunden vor Abpfiff mit einem Empty-Net-Tor wieder etwas Ruhe in die Feuervögel-Reihen. Sein Treffer zum 9:7 war gleichzeitig der Endstand und der erste Kleinfeld-Erfolg für die Leipziger seit dem 8. Oktober.

In Hälfte 2 schien Phönix Leipzig das Spiel eigentlich scheibchenweise zu seinen Gunsten zu entscheiden. Felix Hilla (2x), Felix Neubert und Toni Schnelle schossen die Feuervögel mit vier Toren binnen vier Minuten zwischenzeitlich  klar in Front, nachdem zuvor beide Teams beim Stand von 4:4 aus der Halbzeitpause kamen. Halle schien nach diesen vier Gegentoren geschlagen. Doch die Freude währte nur kurz. Das Saalebiber-Duo mit Bundesligaerfahrung, Daniel Baumgärtner und Arwed Vogel, verkürzte mit zwei Toren auf 7:8. Danach riskierte Halle alles und nahm dem Torwart raus, um noch einen Feldspieler mehr im Spiel zu haben. Doch die Rechnung ging nicht auf. Halle verlor den Ball und Tommy versenkte ihn mit einem netten Distanzschuss im leeren Saalebiber-Tor. Halle versuchte danach zwar weiterhin, sich mit einem vierten Feldspieler wieder heranzuschießen. Doch die Phönix-Abwehr rund um den verlässlichen Goalie Julian Hofer ließ in den letzten Sekunden nichts mehr anbrennen. Halle musste mit leeren Händen wieder nach Hause fahren. Die Sachsen-Anhalter verloren am Dreikönigstag ihr zweites Spiel des Tages mit 6:17 gegen die Schkeuditzer Schakale. 

Auch Phönix Leipzig ließ in seiner zweiten Floorball-Partie mächtig Federn. Gegen die MFBC „Old Boys“ Leipzig konnte das Team nur bis zum Seitenwechsel halbwegs gegenhalten. 6:10 hieß es nach zwanzig Minuten in Leipzig-Gohlis. Danach schenkten die erfahrenen Floorballer mit Bundesliga-Erfahrung (u.a. Ingmar Penzhorn, Christoph Weidemann, Danny Weißwange, André Mühle) den Phönixen zehn weitere Gegentore ein. Sie bestraften jeden Stellungsfehler der Gastgeber eiskalt und schickten sie mit 9:19 vom Feld. Bitter, aber lehrreich.

Im Top-Spiel des Tages standen sich die MFBC Old Boys und die Schakale Scheuditz (spielen auch unter dem MFBC-Dach) gegenüber. Dabei siegten die Schakale mit 14:8. Deren Block der MFBC-Bundesligisten mit Stanislav Kanta, Tomas Novotny und Svenson Hoppe schoss elf der 14 Tore.

Die Übersicht:
Phönix Leipzig (gegen Halle) : [T] Julian Hofer, Stefan Schröter, Maximilian Wagner, Felix Hilla, Tommy Kürschner, [C] Tobias Schulze, Felix Neubert, Toni Schnelle

1. Hälfte:
5:57   1:0 Arwed Vogel (Daniel Baumgärtner) USV Halle Saalebiber
9:09   1:1 Felix Neubert (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
11:27   1:2 Felix Neubert Phönix Leipzig
15:55   2:2 Daniel Baumgärtner (Arwed Vogel) Saalebiber
16:05   3:2 Christian Stern (Tom Flöter) Saalebiber
18:01   3:3 Maximilian Wagner (Felix Neubert) Phönix
18:30   4:3 Christian Stern Saalebiber
19:49   4:4 Felix Hilla Phönix
2. Hälfte:
3:51   2′(Stoßen) Tobias Schulze Phönix
4:08   5:4 Arwed Vogel (Daniel Baumgärtner) Saalebiber
9:26   5:5 Felix Hilla (Tobias Schulze) Phönix
11:02   5:6 Felix Neubert (Maximilian Wagner) Phönix
13:15   5:7 Toni Schnelle Phönix
13:53   5:8 Felix Hilla (Tobias Schulze) Phönix
16:30   6:8 Daniel Baumgärtner (Arwed Vogel) Saalebiber
17:23   7:8 Arwed Vogel (Daniel Baumgärtner) Saalebiber
18:41   7:9 Tommy Kürschner Phönix

*****
Phönix Leipzig (gegen MFBC):[T] Julian Hofer, Stefan Schröter, [C] Jakob Neumann, Maximilian Wagner, Felix Hilla, Tommy Kürschner, Tobias Schulze, Toni Schnelle

1. Hälfte:
1:31   0:1 Mathias Digulla (Jan Siebenhüner) MFBC Leipzig
2:18   0:2 Thomas Trommer (Mathias Digulla) MFBC Leipzig
2:31   0:3 Ingmar Penzhorn (Christoph Weidemann) MFBC Leipzig
3:06   0:4 Danny Weißwange (Ingmar Penzhorn) MFBC Leipzig
3:12   1:4 Tommy Kürschner (Felix Hilla) Phönix Leipzig
4:59   2:4 Tommy Kürschner (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
6:28   2:5 Ingmar Penzhorn (Danny Weißwange) MFBC Leipzig
7:21   2:6 Frank Haasenbein (Tom Genenz) MFBC Leipzig
8:47   3:6 Felix Hilla Phönix Leipzig
10:59   3:7 Tom Genenz (Frank Haasenbein) MFBC Leipzig
12:24   4:7 Toni Schnelle (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
12:56   4:8 Danny Weißwange (Ingmar Penzhorn) MFBC Leipzig
14:34   5:8 Jakob Neumann Phönix Leipzig
16:20   5:9 Ingmar Penzhorn MFBC Leipzig
18:12   6:9 Maximilian Wagner (Toni Schnelle) Phönix Leipzig
19:07   6:10 Mathias Digulla (Thomas Trommer) MFBC Leipzig
2. Hälfte:
4:03   6:11 Danny Weißwange (Christoph Weidemann) MFBC Leipzig
6:52   6:12 Danny Weißwange (Christoph Weidemann) MFBC Leipzig
10:48   7:12 Toni Schnelle (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
11:03   7:13 André Mühle (Tom Genenz) MFBC Leipzig
13:05   7:14 Christoph Weidemann (Ingmar Penzhorn) MFBC Leipzig
13:42   7:15 Christoph Weidemann (Ingmar Penzhorn) MFBC Leipzig
16:33   7:16 Ingmar Penzhorn (Christoph Weidemann) MFBC Leipzig
16:59   7:17 Danny Weißwange (Ingmar Penzhorn) MFBC Leipzig
18:03   7:18 André Mühle (Tom Genenz) MFBC Leipzig
18:47   2′(Bodenspiel) Mathias Digulla MFBC Leipzig
19:34   8:18 Maximilian Wagner (Jakob Neumann) Phönix Leipzig
19:42   9:18 Tobias Schulze (Tommy Kürschner) Phönix Leipzig
19:46   9:19 Mathias Digulla (Jan Siebenhüner) MFBC Leipzig

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–> Saisonübersicht

   

Bundesliga-Feeling beim Kleinfeld: Phönix gegen die MFBC-Stars

Phönix - Schakale

Nachdem die Floorballer von Phönix Leipzig am ersten Advent schon die Rückrunde im Großfeldbetrieb eingeläutet haben, kam es am dritten Advent in Wernigerode zum letzten Liga-Spieltag des Jahres: im Kleinfeld gegen die Schakale aus Schkeuditz und die Hausherren, den Red Devils. Im Hinspiel gab es gegen die Devils eine herbe 17:8 Schlappe, die natürlich ausgemerzt werden sollte.

Gegner im ersten Duell waren die Schkeuditzer. Obwohl nur auf dem siebten Platz der Kleinfeldliga liegend, muss Phönix wohl ein guter Ruf vorausgeeilt zu sein. Denn die ebenfalls unter dem MFBC-Dach spielenden Schakale traten mit sechs Feldspielern an, von denen drei sonst in der 1. Floorball-Bundesliga ihren Dienst tun: Stanislav Kanta (aktuell 9 Spiele, 6 Tore und 14 Vorlagen in der BuLi-Saison 17/18), Tomas Novotny (10/12/4), Svenson Hoppe (10/6/9). Noch Fragen? Es sollte also ein echter Härtetest für Phönix Leipzig werden…
Nach sieben Minuten konnten die Schakale die erste ihrer zahlreichen Chancen nutzen und Tommy, für Phönix im Tor, zur 1:0 Führung überwinden. Leipzig konnte die bis dahin starke Gegenwehr nicht konsequent weiterführen, Schkeuditz lief weiter an und erzielte weitere Treffer. Einzig Tobi konnte auf Vorlage von Felix H. die Phönixe in der ersten Hälfte jubeln lassen.
Mit neun Toren Rückstand ging es in die Kabine.
Die zweite Hälfte begann mit einer Überzahl für die Leipziger, die aber zu keinem weiteren Tor führte. Schkeuditz ließ weiterhin nichts anbrennen und spielte routiniert, schnell und mit Erfolg. Tom konnte zwischenzeitlich ein weiteres Tor für Phönix Leipzig markieren, bevor der Gegner nochmals aufdrehte. Gegen Ende der zweiten Hälfte zeigten die Phönixe ihren stärksten Spielabschnitt. Mit drei Treffern konnte sich auch Pascal, Felix H. und Stefan P. in die Scorerliste eintragen.
Eine Minute vor Spielende war dies jedoch reine Ergebniskosmetik.
Endstand des Spiels 19:5 und die Erkenntnis: Die Regionalliga scheint sich als Aufwärmprogramm für die Bundesligaspieler anzubieten. Später am Tag gewann die Truppe noch mit 31:5 gegen die Floorballtigers aus Magdeburg.

Unser zweiter Gegner des Tages sollten die Gastgeber aus Wernigerode sein. Trotz Heimvorteils war deren Kader sehr schmal besetzt, lediglich zwei Auswechselspieler fanden sich auf der Bank.
Neu im Tor für die Feuervögel war Tom, stattdessen durfte nun Tommy im Sturm zeigen was er kann, und es war eine Menge!
Zwar landeten einige der präzisen Schüsse des Gegner im Leipziger Kasten, jedoch konnte Tommy mit einem (!) Hattrick (!) den Ausgleich herbeiführen, bevor Felix H. mit einem Solo übers Feld und präzisen Abschluss die Führung erzielte. Die Devils zogen das Tempo und die Schusszahl an, spielten schnell, trafen mehrfach, es ging mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause.
Bis dahin eine ausgeglichene Partie, beide Teams hatten gute Chancen. Schnelle Reflexe und Paraden der Goalies haben ihren Hintermannschaften oft geholfen.
Die zweite Hälfte begann mit einem Gegentor nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff. Mit einem weiteren Treffer wuchs der Rückstand bereits auf vier Tore, bevor die Phönix-Floorballer für einen vermeidbaren Wechselfehler eine 2-Minuten-Strafe erhielten. Die Devils spielten ihre Überzahl routiniert aus, folgerichtig viel das 4:9 in der 29. Spielminute.
In den letzten zehn Spielminuten kam Wernigerode aus dem Spielfluss, die Leipziger konnten sich wieder stärker präsentieren. Nach starker Vorarbeit von Tobi konnte Stefan P. einnetzen, Tommy, der sein viertes Tor im Spiel erzielte und nochmals Stefan P. ließen den Rückstand wieder auf 2 Tore schrumpfen. Zu dem Zeitpunkt waren nur noch zwei Minuten zu spielen, jedoch konnte Wernigerode den Vorsprung verwalten und den Sieg nach Hause nehmen.

Mit nur einem Sieg aus sechs Spielen bleibt Phönix weiterhin hinter den eigenen Erwartungen zurück (aktueller vorletzer Platz). Beim nächsten Spieltag, bereits im neuen Jahr, wird sich das hoffentlich ändern.
Phönix Leipzig mit:[1xT] Tommy Kürschner, Felix Hilla, Stefan Piefel, [1xT] Tom Hartmann, Tobias Schulze, Gerrit Fuchs, [C] Mirko Körner, Pascal Nojack

 
Schakale Schkeuditz – Phönix Leipzig 19:5
 
1. Hälfte:
07:40   1:0 Tomas Novotny (René Röder) Schakale Schkeuditz
07:53   2:0 Svenson Hoppe (Stanislav Kanta) Schakale Schkeuditz
09:04   3:0 Tomas Novotny (Frank Martin Leineweber) Schakale Schkeuditz
09:07   4:0 Tomas Novotny Schakale Schkeuditz
09:42   4:1 Tobias Schulze (Felix Hilla) Phönix Leipzig
09:50   5:1 Tomas Novotny (Frank Martin Leineweber) Schakale Schkeuditz
10:47   6:1 Svenson Hoppe (Lukas Eilenberger) Schakale Schkeuditz
13:15   7:1 René Röder (Frank Martin Leineweber) Schakale Schkeuditz
13:28   8:1 Svenson Hoppe (Stanislav Kanta) Schakale Schkeuditz
19:51   9:1 Tomas Novotny Schakale Schkeuditz
19:59   10:1 Lukas Eilenberger (Svenson Hoppe) Schakale Schkeuditz
2. Hälfte:
00:40   11:1 Svenson Hoppe (Tomas Novotny) Schakale Schkeuditz
00:52   2′ (Stoßen) René Röder Schakale Schkeuditz
02:41   12:1 Tomas Novotny (Svenson Hoppe) Schakale Schkeuditz
03:08   13:1 Svenson Hoppe (Tomas Novotny) Schakale Schkeuditz
03:48   14:1 Frank Martin Leineweber (Lukas Eilenberger) Schakale Schkeuditz
05:20   15:1 Lukas Eilenberger Schakale Schkeuditz
07:16   16:1 Tomas Novotny (Stanislav Kanta) Schakale Schkeuditz
08:24   16:2 Tom Hartmann Phönix Leipzig
11:37   17:2 Svenson Hoppe (Stanislav Kanta) Schakale Schkeuditz
12:55   18:2 Tomas Novotny (Svenson Hoppe) Schakale Schkeuditz
15:15   18:3 Pascal Nojack (Felix Hilla) Phönix Leipzig
18:54   18:4 Felix Hilla (Tom Hartmann) Phönix Leipzig
19:11   18:5 Stefan Piefel (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
19:55   19:5 Tomas Novotny (Stanislav Kanta) Schakale Schkeuditz

 

Phönix Leipzig – Red Devils Wernigerode 7:9

1. Hälfte:
1:40 Tor 0:1 Tino Weiß (Ramon Ibold) Red Devils Wernigerode
4:13 Tor 0:2 Martin Schaberich (Ramon Ibold) Red Devils Wernigerode
5:17 Tor 0:3 Rene Gesche Red Devils Wernigerode
6:29 Tor 1:3 Tommy Kürschner (Mirko Körner) Phönix Leipzig
10:41 Tor 2:3 Tommy Kürschner Phönix Leipzig
13:26 Tor 3:3 Tommy Kürschner (Felix Hilla) Phönix Leipzig
14:16 Tor 4:3 Felix Hilla Phönix Leipzig
15:03 Tor 4:4 Martin Schaberich (Ramon Ibold) Red Devils Wernigerode
15:17 Tor 4:5 Ramon Ibold (Rene Gesche) Red Devils Wernigerode
18:41 Tor 4:6 Tino Weiß (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode
2. Hälfte:
0:26 Tor 4:7 Ramon Ibold Red Devils Wernigerode
1:45 Tor 4:8 Alexander Pflug Red Devils Wernigerode
7:17 Strafe 2′ (Wechselfehler) Tommy Kürschner Phönix Leipzig
8:42 Tor 4:9 Ramon Ibold (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
11:23 Tor 5:9 Stefan Piefel (Tobias Schulze) Phönix Leipzig
15:46 Tor 6:9 Tommy Kürschner (Pascal Nojack) Phönix Leipzig
17:49 Tor 7:9 Stefan Piefel Phönix Leipzig

Punktlose Harzgerode-Reise – trotz prominentem Neuling bei Phönix

Am vergangenen Sonntag kam es für Phönix Leipzig zum zweiten Kleinfeldspieltag der Saison. Aufgrund des parallel in Salzwedel stattfindenen Spiels der Großfeldmannschaft und der grassierenen Grippewelle konnte allerdings nur ein stark dezimierter Kader von vier Feldspielern plus (Eigentlich-Feldspieler-aber-heute-doch-mal-im-Tor) Goalie nach Harzgerode reisen.

Im ersten Spiel des Tages traf man auf die Red Devils aus Wernigerode. Ein turbolenter Start der gegnerischen Mannschaft, in der vor allem Tino Weiß heraus stach, führte zu einem 0:7 Rückstand nach nur neun Minuten Spielzeit. In dieser Phase war Wernigerode die schnellere Mannschaft, die Phönixe nicht aufmerksam genug, um den letzten Passweg zu sichern.
Spielertrainer Max nahm die Auszeit, damit sich das Team besser sortieren konnte.
Anschließend kam mehr Ordnung in die Partie. Phönix kam mit drei Treffern des Neuzugangs und Ex-Bundesligaspielers Toni Schnelle (SC DHfK Leipzig, UHC Döbeln) auf 7:3 heran. Da waren erst 12 Minuten gespielt.

Dank bessere Koordination und Absprache konnte das Angriffsspiel der Gegner besser kontrolliert werden, eigene Offensivaktionen verliefen vielversprechender und nach weiteren Treffern von Stefan P. und Toni, stark vorbereitet von Max, ging es mit dem Stand von 10:6 in die Kabine.

Die zweite Hälfte verlief ähnlich, wie zu Ende der ersten Halbzeit. Zwar verteidigte Leipzig besser, war aber doch aufgrund der Minimalbesetzung an Auswechselspielern (nur einer) nicht immer schnell genug, um den Red Devils Einhalt zu gebieten. Zwar konnte sich Toni zwei weitere Tore in der Scorerliste eintragen, Wernigerode hingegen kontrollierte das Spiel geübt, nutzte seine Chancen und stellte folgerichtig den Endstand auf 17:8. Ein an sich eindeutiges Ergebnis, die Phönixe sind jedoch heiß auf das Rückspiel, welches mit stärkerer Besetzung sicherlich eine ausgeglichenere Partie verspricht.

Im zweiten Spiel trafen nunmehr beinschwere Leipziger auf den Hausherrn, die Südharzrüpel. Diese hatten zuvor überraschend die Schakale Schkeuditz in der Overtime geschlagen.

Mit der Idee, die Spielweise (minus möglicher Gegentore) fortzuführen, begann man gegen die in Maximalbesetzung angetretenen Südharzer.
Das Konzept ging auf, jedoch führten zwei Aufmerksamkeitsfehler zum 0:2 Rückstand, den wiederum Toni Schnelle in zwei Einzelaktionen egalisieren konnte. Anstatt den errreichten Ausgleich als Grundlage für das weitere Spiel zu nehmen, kamen die Rüpel erneut zu zwei schnellen Treffern, bevor die Phönixe zum zweiten Mal in der Saison in Unterzahl gerieten. Dank toller Abwehrleistung von Max und Stefan T., gepaart mit schnellen Reaktionen des Goalies David, wurde diese unbeschadet überstanden. Zum Ende der ersten Hälfte mussten die Leipziger noch ein Gegentor hinnehmen, mit 2:5 ging es in die Kabine.

Die Leipziger gingen guten Mutes in die zweite Hälfte der Partie. Der Gegner schien, wenn nicht schlagbar, jedoch zumindest ebenbürtig. In den kommenden neun Minuten fielen munter Tore auf beiden Seiten, Toni und Max, sowie Ersttorsschütze im Kleinfeld, Stefan T., waren daran beteiligt.
Die letzten zehn Minuten waren vorrangig vom Unterzahlspiel der Rüpel geprägt, denen aufgrund von wiederholten Stockschlags insgesamt drei Zwei-Minuten-Strafen auferlegt wurden.
Sämtliche Überzahlen konnten die Phönixe geschickt nutzen, um Tore zu erzielen.
Das Unentschieden der zweiten Spielhälfte reichte jedoch nicht aus, um den Rückstand wettzumachen, mit einer 8:11 Niederlage verließen die Leipziger das Parkett.

Null Punkte aus zwei Spielen sind sicherlich nicht der Anspruch der Leipziger. Aufgrund der schwierigen Ausgangslage, cleverer Gegner und des einen oder anderen individuellen Fehlers an diesem Tag aber leider gerechtfertigt.

 

Phönix Leipzig :[1xT] David Havlik, Toni Schnelle, [1xT] Stefan Theurich, [C] Maximilian Wagner, Stefan Piefel

1. Hälfte:
0:37 Tor 1:0 Martin Schaberich (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
2:29 Tor 2:0 Martin Schaberich (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
4:22 Tor 3:0 Steven Schmidt (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
5:52 Tor 4:0 Tino Weiß Red Devils Wernigerode
6:38 Tor 5:0 Tino Weiß (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode
8:32 Tor 6:0 Tino Weiß (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode
9:12 Tor 7:0 Steven Schmidt (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode
9:49 Tor 7:1 Toni Schnelle (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
9:59 Tor 7:2 Toni Schnelle (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
11:26 Tor 7:3 Toni Schnelle Phönix Leipzig
13:23 Tor 8:3 Tino Weiß Red Devils Wernigerode
15:10 Tor 8:4 Stefan Piefel (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
17:17 Tor 8:5 Stefan Piefel (David Havlik) Phönix Leipzig
17:32 Tor 9:5 Alexander Pflug (Eike Klapproth) Red Devils Wernigerode
18:05 Tor 9:6 Toni Schnelle Phönix Leipzig
18:53 Tor 10:6 Tino Weiß (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode
2. Hälfte:
1:20 Tor 10:7 Toni Schnelle (Stefan Piefel) Phönix Leipzig
1:25 Tor 11:7 Alexander Pflug Red Devils Wernigerode
4:11 Tor 12:7 Tristen Vaeckenstedt Red Devils Wernigerode
4:17 Tor 12:8 Toni Schnelle Phönix Leipzig
9:27 Tor 13:8 Eike Klapproth (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
12:21 Tor 14:8 Rene Gesche Red Devils Wernigerode
14:03 Tor 15:8 Tristen Vaeckenstedt (Eike Klapproth) Red Devils Wernigerode
19:06 Tor 16:8 Martin Schaberich (Tino Weiß) Red Devils Wernigerode
19:56 Tor 17:8 Tino Weiß (Martin Schaberich) Red Devils Wernigerode

 

Phönix Leipzig Südharzrüpel Großörner 8:11

1. Hälfte:
5:37   0:1 Mike Siegmund (Andreas Rauchfuß) Südharzrüpel Großörner
8:13   0:2 Fabian Baierl (Andreas Fallei) Südharzrüpel Großörner
8:26   1:2 Toni Schnelle Phönix Leipzig
9:00   2:2 Toni Schnelle Phönix Leipzig
10:04   2:3 Marco Gipser Südharzrüpel Großörner
10:30   2:4 Eigentor Südharzrüpel Großörner
14:08   2′ (Stockschlag) Toni Schnelle Phönix Leipzig
18:17   2:5 Mike Siegmund Südharzrüpel Großörner
2. Hälfte:
0:35   2:6 Roccy Becker Südharzrüpel Großörner
2:04   2:7 Marco Gipser Südharzrüpel Großörner
2:42   3:7 Toni Schnelle (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
5:12   3:8 Andreas Fallei (Fabian Baierl) Südharzrüpel Großörner
6:13   4:8 Stefan Theurich (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
6:24   4:9 Max Sucker (Andre Hinniger) Südharzrüpel Großörner
7:18   5:9 Toni Schnelle Phönix Leipzig
9:00   5:10 Mike Siegmund Südharzrüpel Großörner
9:52   2′ (Stockschlag) Tizian Dreizner Südharzrüpel Großörner
10:19   6:10 Maximilian Wagner (Toni Schnelle) Phönix Leipzig
10:43   6:11 Enrico Treizel Südharzrüpel Großörner
11:28   2′ (Stockschlag) Enrico Treizel Südharzrüpel Großörner
13:00   7:11 Toni Schnelle (Maximilian Wagner) Phönix Leipzig
17:13   2′ (Stockschlag) Roccy Becker Südharzrüpel Großörner
18:37   8:11 Maximilian Wagner (Toni Schnelle) Phönix Leipzig

Floorball-Wochenende Teil II: Kleinfeldauftakt in Schkeuditz

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Nach einem erfolgreichen zweiten Großfeld-Heimspieltag (am Vortag) waren die Floorballer vom FBC Phönix Leipzig am 8. Oktober 2017 zu ihrem ersten Kleinfeldspieltag der Saison in Schkeuditz eingeladen. Als Gegner waren die Floorball Tigers aus Magdeburg sowie der SV Chemie Genthin angereist. Seitens der Phönixe nahmen sieben Feldspieler plus Goalie Julian Hofer die Einladung mit Vorfreude an, obwohl die Mehrzahl der Spieler auch beim vorangegangenen Heimspiel aktiv war.

Um 12:30 Uhr gellte der Pfiff zum Anbully der ersten Partie gegen die Floorball Tigers und bereits in der ersten Minute gab es auch schon das 1:0 für die Leipziger zu sehen. Elias Dannenberg konnte eine Vorlage von Stefan Piefel mit einem Schlenzer im Tor des Magdeburger Goalies unterbringen. Doch in der vierten Minute gab es die Antwort von der Gegenseite: Ausgleich.

Im weiteren Verlauf der ersten Spielhälfte schüttelten die Phönixe aus Leipzig die schweren Beine vom Vortag ab und bauten ihr Spiel mit viel Laufeinsatz und Übersicht auf. Spielertrainer Maximilian Wagner sah sich die Partie zunächst von der Wechselbank aus an, koordinierte und konnte wertvolle Tipps geben, die dem Spiel der Leipziger Sicherheit gaben. Schließlich brachte Tommy Kürschner die Phönixe erneut in Führung und Louis Mantwill erhöhte nach einem schnellen Steilpass mit einem direkten Abschluss auf 3:1.

Entsprechend der Spielweise und des Zwischenstandes gab es in der Halbzeitpause wenig zu kritisieren, allerdings nahm nun für die zweite Hälfte Max den Platz von Tommy in Reihe 1 ein. In den ersten Minuten verlief das Match wie gewohnt. Die Leipziger formten gute Spielzüge und verteidigten sicher. Folgerichtig erzielte Stefan P. nach einem Querpass auf Rechtsaußen mit einem Direktschuss das 4:1.

Doch die Magdeburger ließen sich nicht unterkriegen. Sie kämpften weiter und schafften es schließlich eine Schwachstelle in der Defensive der Phönixe zu finden. Diese nutzten sie dann gleich dreimal aus und erreichten somit den erneuten Ausgleich. Das ließen die Leipziger jedoch nicht auf sich sitzen und trugen sich mit zwei weiteren Toren in das Spielprotokoll ein. Beim 6:4 assistierte Louis mit einem scharfen Diagonalpass und Stefan P. ließ den Torhüter nur noch hinter sich greifen.

Nun waren noch sechseinhalb Minuten zu spielen. Die Floorball Tigers nutzten diese Zeit um noch einmal richtig aufzudrehen. Mit zwei weiteren Treffern schafften sie zum dritten Mal in der Partie den Ausgleich. Damit war zwei Minuten vor Schluss wieder alles offen und die Spannung erreichte seinen Höhepunkt. Neunundzwanzig Sekunden vor dem regulären Spielende löste Max diese Pattsituation schließlich mit einem gekonnten Schuss ins linke obere Eck und ermöglichte den Phönixen somit ihren ersten Sieg in der Kleinfeldsaison 2017/18!

Euphorisch gestimmt gingen die acht Feuervögel nun in eine 20-minütige Spielpause, bevor sie dem nächsten Gegner gegenüber standen. Die Floorballer aus Genthin reisten zwar mit nur fünf Feldspielern an, jedoch verfügen sie über eine langjährige Erfahrung in der Kleinfeld-Regio.
Trotzdem gelang es den Phönixen, ihren Gegner gleich zu Beginn des Matches zu überraschen. Ein Pass, der hinter das Tor gespielt werden sollte driftete ab und fand seinen Weg ins eigene Tor. Damit hatten selbst die Leipziger nicht gerechnet und schon gar nicht der Torhüter. 0:1! Allerdings ließen sich die Leipziger davon nicht entmutigen, sondern drehten das eigens auferlegte Handicap innerhalb der nächsten drei Minuten in eine 2:1 Führung.

Unterdies kamen auch die Genthiner in Fahrt, kombinierten und suchten immer häufiger die Abschlüsse auf das Tor der Phönixe. Den Leipzigern hingegen fehlte es gelegentlich an der nötigen Konzentration und Abstimmung. Somit ließen sie ihre Gegner zum Schuss kommen. Dadurch gelang es dem SV Chemie Genthin innerhalb von fünf Minuten vier Tore zu erzielen. Erst kurz vor der Pause erzielten die Feuervögel den Anschlusstreffer zum 3:5. Dabei konnte Elias sein Fauxpas vom Anfang wieder gut machen und den Trainer milde stimmen. =) Nach einem gezielten Pass nutzte Max die freie Schussbahn, um den Ball straff im gegnerischen Tor unterzubringen.

Die Halbzeitpause nutzte die Mannschaft vom FBC um sich wieder zu sammeln. Danach kassierte Phönix zu Beginn der zweiten Hälfte einen schnellen Gegentreffer, konnte jedoch im Aufbau und der Verteidigung wieder kontrollierter und zielgerichteter agieren. Die Leipziger erarbeiteten sich in der Folge viele gute Chancen, scheiterten allerdings zu häufig am Genthiner Goalie. Zehn Minuten vor Abfiff schaffte es David Havlik den Ball zum zweiten Mal im Netz zu platzieren, nachdem die Schiedsrichter seinen ersten Treffer wenige Minuten zuvor anuliert hatten. Damit kann er nun seinen ersten Pflichtspiel-Treffer für Phönix feiern. Glückwunsch David!
Zum Ende des Spiels überwanden die Genthiner noch einmal Goalie Julian, welcher zuvor bereits einige ihrer Schüsse sicher pariert hatte, und erhöhten auf 4:7.

Damit nehmen die Leipziger Phönixe aus diesem Spieltag drei Punkte, neue Erfahrungen im Kleinfeld und viel Motivation für die kommenden Spiele mit nach Hause. Nach diesem Doppeleinsatz haben sie sich eine zweiwöchige Erholungspause verdient, bevor es dann am 21. Oktober in Harzgerode gegen den UHC Elster um die nächsten drei Punkte in der Großfeld-Verbandsliga geht.

Phönix mit: [T] Julian Hofer, Elias Dannenberg, Stefan Schröter, Louis Mantwill, Tommy Kürschner, [C] Maximilian Wagner, Stefan Piefel, David Havlik

Phönix Leipzig – SV Chemie Genthin

1. Hälfte:
1:33   0:1 sensationelles Eigentor (Elias D.) SV Chemie Genthin
2:02   1:1 Louis Mantwill Phönix Leipzig
4:27   2:1 Maximilian Wagner Phönix Leipzig
5:15   2:2 Johannes Tluste (Steve Gebranzig) SV Chemie Genthin
5:29   2:3 Christian Schulze (Moritz Genzer) SV Chemie Genthin
6:07   2:4 Martin Hoffmann SV Chemie Genthin
8:12   2:5 Christian Schulze (Martin Hoffmann) SV Chemie Genthin
17:27   3:5 Maximilian Wagner (Elias Dannenberg) Phönix Leipzig
2. Hälfte:
0:59   3:6 Martin Hoffmann (Moritz Genzer) SV Chemie Genthin
10:43   4:6 David Havlik Phönix Leipzig
10:56   4:7 Martin Hoffmann SV Chemie Genthin
19:58   2′ (Stockschlag) Stefan Piefel Phönix Leipzig

Floorball Tigers Magdeburg – Phönix Leipzig

1. Hälfte:
0:56 Tor 0:1 Elias Dannenberg (Stefan Piefel) Phönix Leipzig
3:14 Tor 1:1 Steven Ehebrecht (Jannick Nitsche) Floorball Tigers Magdeburg
6:55 Tor 1:2 Tommy Kürschner Phönix Leipzig
7:12 Tor 1:3 Louis Mantwill (Elias Dannenberg) Phönix Leipzig
2. Hälfte:
4:07 Tor 1:4 Stefan Piefel (Elias Dannenberg) Phönix Leipzig
6:57 Tor 2:4 Jonas Reichert (Jannick Nitsche) Floorball Tigers Magdeburg
7.02 Tor 3:4 Steven Ehebrecht (Benjamin Parske) Floorball Tigers Magdeburg
10:08 Tor 4:4 Tim Reichert (Jannick Nitsche) Floorball Tigers Magdeburg
10:25 Tor 4:5 Elias Dannenberg Phönix Leipzig
13:25 Tor 4:6 Stefan Piefel (Louis Mantwill) Phönix Leipzig
15:52 Tor 5:6 Janine Mügge (Benjamin Parske) Floorball Tigers Magdeburg
17:08 Tor 6:6 Janik Hoffmann (Jonas Reichert) Floorball Tigers Magdeburg
19:31 Tor 6:7 Maximilian Wagner (Stefan Schröter) Phönix Leipzig

–> Saisonübersicht

Schakale erlegen Feuervögel – KF-Playoffs schnell zu Ende

Die Kabinen in der Jessener Gymnasium-Turnhalle sind luftig angelegt. Da war die Ansprache der Schkeuditzer Schakale auch für den ein oder anderen Phönix zufällig gut hörbar: „Wenn wir mit 2:0 gegen Phönix gewinnen, ist das auch okay“, gab ihnen der Trainer mit. Die gelb-schwarzen Favoriten wollten also Kräfte sparen gegen die Leipziger. Schließlich wollten die Schakale am gleichen Tag noch das Halbfinale und das Finale bestreiten, am besten beides erfolgreich, was misslang.

Die Phönixe aber konnten frei aufspielen im Viertelfinale. Als Underdog gab es gegen die Schakale, realistisch betrachtet, nicht so viel zu holen. Immerhin verkauften sich die Roten aber in der ersten Hälfte ganz ordentlich. Da wurde es in der Pausenansprache bei den Schakalen noch einmal laut. Zumal es Sarah Geißler schaffte, den Sieger der Staffel 2 zwei Mal mit satten Schüssen zu ärgern. Aber letztlich überrannten die Schakale die Phönixe viel zu oft und viel zu leicht. Dadurch schraubten sie den Spielstand bis zur Schlusssirene auf 11:2 hoch. Zumal die Feuervögel nach vorne insgesamt zu wenig Gefahr ausstrahlten. Aber immerhin verkaufte man sich in Jessen ganz ordentlich.

Frühzeitig und viel schneller als auf dem Großfeld verabschiedeten sich die Phönixe damit aus den Kleinfeld-Playoffs. Die Saison 2015/2016 ist damit für Phönix Leipzig vorbei. Die Schakale verloren im Anschluss im Halbfinale gegen den UHC Elster mit 2:3. Das lag wohl auch daran, dass die Schkeuditzer an diesem Sonntag wohl ohne ihre beiden Topscorer anreisten. Auch die MFBC „Old Boys“ verloren im Halbfinale überraschend mit 8:10 gegen den PSV Dessau. Die Dessauer „Black Wolves“ sicherten sich im Finale schließlich die Kleinfeld-Krone.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

MFBC Leipzig – UV Zwigge 07 I 14:3
UHC Elster -USV TU Dresden 6:5 (n.V.)
FOX Erfurt – PSV 90 Dessau 6:11
Schakale Schkeuditz – Phönix Leipzig 11:2

MFBC Leipzig – PSV 90 Dessau 8:10
Schakale Schkeuditz – UHC Elster 2:3

PSV 90 Dessau – UHC Elster 10:7

Phönix Leipzig: [T] Christina Löschner, Stefan Schröter, Sarah Geißler, Maximilian Wagner, Tommy Kürschner, Patrick Reichelt, [C] Felix Hilla, Artem Pokas

Spielprotokoll:

1. Hälfte:
0:12 Tor 1:0 René Röder (Svenson Hoppe) Schakale Schkeuditz
8:28 Tor 1:1 Sarah Geißler (Artem Pokas) Phönix Leipzig
8:38 Tor 2:1 René Röder (Svenson Hoppe) Schakale Schkeuditz
13:53 Tor 3:1 Svenson Hoppe (Frank Martin Leineweber) Schakale Schkeuditz
19:34 Tor 4:1 Björn Hoppe (Michael Kunert) Schakale Schkeuditz
19:56 Tor 4:2 Eigentor Phönix Leipzig
2. Hälfte:
0:29 Tor 5:2 René Röder (Svenson Hoppe) Schakale Schkeuditz
3:04 Tor 6:2 Frank Martin Leineweber (René Röder) Schakale Schkeuditz
6:00 Tor 7:2 René Röder (Svenson Hoppe) Schakale Schkeuditz
7:18 Tor 8:2 René Röder (Frank Martin Leineweber) Schakale Schkeuditz
8:13 Tor 9:2 Michael Kunert Schakale Schkeuditz
9:06 Tor 10:2 Mike Zeising (Paul Syrbe) Schakale Schkeuditz
9:39 Tor 11:2 Svenson Hoppe (René Röder) Schakale Schkeuditz

Phönix Leipzig macht auch die Kleinfeld-Playoffs perfekt

Teil 1: Am Sonntag stand für unsere Phönixe der vierte und letzte Kleinfeldspieltag ins Haus. Die Gegner waren der Gastgeber UHC Elster und der SV Chemie Genthin. Um den Einzug in die Playoffs sicher zu stellen musste das erste Spiel des Tages gegen den Tabellenletzten SV Chemie Genthin gewonnen werden. Dabei stand wie immer zunächst die Torhüterfrage im Vordergrund. Frei nach dem Motto: „Jeder muss mal ran“ entschied sich Spielertrainer Tobias Schulze selbst die Maske aufzusetzen und den Kasten der Phönixe frei zu halten. Für die Feuervögel mit Schläger galt: „Schießt mehr Tore als ich rein lasse!“

Nach nur 15 Sekunden musste Tobias allerdings schon das erste Mal hinter sich greifen. Ein schlechter Start für das Team, den Felix Hilla nach einem gewonnen Bully und dem anschließenden hervorragenden Schlenzschuss nur drei Sekunden später ausgleichen konnte. In den nächsten zehn Minuten passte bei den Phönixen nicht viel zusammen und Genthin konnte schnell auf 4:1 erhöhen. Dann platze jedoch allmählich der Knoten und die Feuervögel fanden in ein gutes, dynamisches Spiel. So konnte Tommy Kürschner in der 17. Minute einen hervorragenden Steilpass von Felix Hilla im Netz unterbringen.

Nur 26 Sekunden später gelang es Elias Dannenberg mit einem Rückhandvolley den Genthiner Hüter zu bezwingen. Das Ende der ersten Halbzeit markierte unser Routinier Paul Moritz nach Vorlage von Elias Dannenberg mit einem präzisen Schuss in den Winkel, den selbst ein Bundesliga-Torhüter in Schwierigkeiten gebracht hätte.

Halbzeitstand: 4:4

In der zweiten Halbzeit konnte wieder Elias Dannenberg nach Vorarbeit von Stefan Kloss die Phönixe in Führung bringen. Der Hüter Tobias Schulze kam in der zweiten Halbzeit besser ins Floorball-Spiel und haschte das eine und andere Mal den Ball von der Kelle eines Genthiners, bevor dieser zum Abschluss kam. Trotzdem stand es nach 26 Minuten Minuten 5:6 gegen Phönix. Kurz drauf konnte Felix Hilla durch eine gute Einzelaktion ausgleichen und die Leipziger im Spiel halten. In der 14. Minute stellte er seine Qualitäten nach Vorlage von Tommy Kürschner erneut unter Beweis und brachte die Feuerroten in Führung. Das Spiel neigte sich dem Ende und die Kraft der sechs angereisten Genthiner auch. In den letzten drei Spielminuten, die effektiv gespielt wurden, konnten sich die Spieler: Elias, Paul, Tommy, Maximilian und Stefan nochmals in der Scorerliste verewigen und für ein am Ende unerwartet hohen Sieg der Phönixe aus Leipzig sorgen.

Endstand: 10:6

Damit war der Einzug in die Kleinfeld-Playoffs geschafft und Trainer Tobias versprach für Montag ein Belohnungstraining!
–> Sudden Death und ein verpasstes Ziel (Teil 2 des Spieltagsberichts)
–> Saisonübersicht

Den Floorball-Elstern zumindest einen Punkt wegstibitzt

Teil zwei des letzten Kleinfeld-Spieltags der Vorrunde: Nach einem Spiel Pause ging es gegen die Floorballer des UHC Elster ran. Die Motivation zu gewinnen war nach dem Genthin-Sieg auch in dieser Partie sehr hoch. Schließlich war klar, dass ein Sieg die Phönixe sogar auf Platz 3 der Kleinfeldstaffel 1 katapultieren würde und damit eine bessere Ausgangssituation für die gerade erst erspielten Playoffs. Natürlich galt es vor dem Spiel wiederum die Hüterfrage zu klären. Per „Stöcke ziehen“ wurde Maximilian Wagner, zweiter Spielertrainer bei Phönix Leipzig, auserkoren den Kasten zu verteidigen. Das Match begann und diesmal gelang es den Gästen aus Leipzig mit einem Tor von Paul Moritz nach knapp fünf Minuten die erste Führung zu übernehmen. Dabei drehte Paul kurz vor UHC-Torhüter Tim Hellbach ab und schlenzte den Ball nach einer Pirouette gekonnt an diesem vorbei. Im folgenden Verlauf der ersten Spielhälfte versuchten die Phönixe ihren Gegner durch schnelle, laufintensive Vorstöße zu überwinden, was ihnen jedoch häufig nicht gelang. Oft ging der Ball dabei verloren und die Gastgeber bekamen die Möglichkeit auf einen Konter. So schafften es die Elsteraner bis zur Halbzeit drei Tore zu erzielen und somit die Führung an sich zu reißen.

Für die Leipziger in rot gab es jedoch keinen Grund zu verzagen, denn die Erfahrung aus dem ersten Spiel zeigte, dass noch Nichts verloren war. Der Wille zu siegen bestand weiterhin und dies war in der zweiten Hälfte auch deutlich spürbar. In der 23. Spielminute platzierte Tommy Kürschner den Ball mit fester Überzeugung in den Torwinkel, nachdem er einen Spieler des UHC gekonnt ausgespielt hatte. Die Antwort der Gäste folgte prompt. Nicht mal eine Minute verging, bis auch Tobias Schulze hinter sich greifen musste. Nach dem Anpfiff zeigte die Punktetafel nun ein 4:2 gegen den FBC Phönix Leipzig an. Allerdings dauerte es gerade einmal 20 Sekunden und aus der Zwei wurde eine Drei, da es Felix Hilla glückte, Hüter Tim Hellbach zu überwinden. Die Feuervögel waren nun richtig in Fahrt. Sie liefen viel, spielten mit Übersicht, fingen Gegenangriffe gut ab und konterten mit hoher Geschwindigkeit. Das Resultat dessen kann sich zeigen lassen. In nicht mal eineinhalb Minuten erzielten sie drei weitere Toren, übernahmen die Führung und bauten diese in der 28. Minute auf ein 6:4 aus. Hierbei verwandelte Tobias Schulze zunächst eine Vorlage von Felix Hilla, danach legte Elias Dannenberg den Ball am gegnerischen Torhüter vorbei und Paul Moritz konnte sich verdient über einen Assist freuen. Anschließend war es wieder Felix, der diesmal im Alleingang das Tor suchte und auch fand. Genauso hätte das Spiel aus Sicht der Leipziger weitergehen können. Doch leider ließen sie sich diesen Spielfluss in den letzten 10 Minuten nehmen. Unkonzentriertheiten führten zu Kontermöglichkeiten für den UHC und die Phönixe verfielen ein Stück weit in Hektik. Leider verringerte sich damit auch allmählich ihr Punktevorsprung, sodass es nach einer kämpferischen Schlussphase und einem Eigentor der Elsteraner 7:7 stand. Dies bedeutete Verlängerung mit „Sudden Death“.

Nur 32 Sekunden dauerte es und der Ball wurde im Winkel versenkt. Unglücklicherweise war es Max Wagner, der hinter sich greifen musste, sodass Phönix Leipzig lediglich mit einem Punkt aus dieser Partie ging und somit den 3. Platz in der Kleinfeldstaffel knapp verpasste.

Trotz der Niederlage und einem heftigen „Gekloppe“ machten der Kampfgeist beider Mannschaften und der überaus knappe Punkteverlauf das Spiel aufregend und sehenswert. Dies empfanden die Schiedsrichter wohl ebenfalls so, da sie u.a. eine Vielzahl von Stockschlägen weiterlaufen ließen.

Nach diesem kräftezehrenden Floorball-Spieltag gab es für die gesamte Mannschaft eine leckere Verpflegung in Form von Schnitzeln in Brötchen und zur Nachspeise Kuchen. An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei Elias´ Eltern für dieses tolle Geschenk!

Phönix Leipzig mit: [T] Maximilian Wagner, Elias Dannenberg, Paul Moritz, [C] Tobias Schulze, Christina Löschner, Tommy Kürschner, Patrick Reichelt, Stefan Kloß, Felix Hilla, Artem Pokas

1. Hälfte:
4:45 0:1 Paul Moritz Phönix Leipzig
10:34 1:1 Julian Elstermann (Luisa Kaufmann) UHC Elster
14:10 2:1 Jens Zoberbier (Martin Zimmer) Elster
15:40 3:1 Maximilian Kraus (Christopher Gerold) Elster
2. Hälfte:
2:34 3:2 Tommy Kürschner Phönix
3:22 4:2 Christopher Gerold Elster
3:40 4:3 Felix Hilla Phönix
6:36 4:4 Tobias Schulze (Felix Hilla) Phönix
6:47 4:5 Elias Dannenberg (Paul Moritz) Phönix
7:14 4:6 Felix Hilla Phönix
12:07 5:6 Dario Neitzel (Jens Zoberbier) Elster
12:37 6:6 Julian Elstermann (Maximilian Kraus) Elster
15:39 7:6 Christopher Gerold Elster
17:13 7:7 Eigentor Phönix

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