Archiv der Kategorie: Turnierbericht

3. Phönix Floorball Open: Ein Sieger und viele Gewinner

Die 3. Phönix Floorball Open waren erneut ein voller Erfolg. Nach 10 hochstehenden und spannenden Spielen (mit 3 Penaltyschießen) stand der PSV  90 Dessau Black Wolves als fast makelloser Turniersieger fest, gefolgt von MFBC Schkeuditz auf dem zweiten Rang. Der dritte Rang ging hauchdünn an Phönix Leipzig (9:9 Tore), die den UV Zwigge 07 (8:9 Tore) dank der besseren Tordifferenz hinter sich lassen konnten. Auf dem fünften Rang landeten die Damen des MFBC Grimma.

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Phönix startet beim eigenen Turnier furios, am Ende fehlte die zweite Luft

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Platz 3 war zum Greifen nah. Im letzten Spiel des Tages lag Phönix Leipzig gegen Tabellennachbarn UV Zwigge 07 lange mit 1:0 vorn. Gerrit Fuchs verwandelte zuvor für die Feuervögel mit einem schönen Tor. Doch Phönix Leipzig verpasste es, nachzulegen. Schließlich kam der UV Zwigge nach einem Einschlag zum etwas überraschenden Ausgleich und legte dann auch noch nach. 2:1 für die Südsachsen. Dadurch überholte der UV am Ende noch die Phönixe. Glückwunsch dazu! Dennoch kann Phönix zufrieden sein. Gleich zum Auftakt gelang im Penaltyschießen ein Sieg gegen den späteren Turniersieger (4:2). Zwar haperte es mal wieder mit der Chancenverwertung. Doch Phönix Leipzig spielte auch gegen höherklässsige Floorballteams gut mit. Trainer Tobias Schulze konnte knapp vier Wochen vor dem Saisonstart viele Erkenntnisse sammeln. Auch viele Spieler konnten sich gegen Ende der Sommerpause wieder herantasten an den Großfeldbetrieb. Unter anderem stand René Wildgrube nach langer Zwangspause mal wieder auf dem Floorballfeld.

 

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MFBC Schkeuditz gewinnt Phönix-Turnier in Leipzig

Glückwunsch an den MFBC Schkeuditz. Das Team holte sich den Siegerpokal der 2. Phönix Floorball Open. Die Truppe schwächelte nur am Anfang gegen Gastgeber Phönix Leipzig. Geradeso zitterte man sich in ein Penalty-Schießen, wo aber die Feuervögel die besseren Nerven hatten. Allerdings erhielten die Schkeuditzer einen Punkt für das Erreichen des Penalty-Schießens. Dieser eine Punkt machte am Ende den Unterschied zum Zweitplatzierten und Vorjahressieger Hannover 96 Floorball. Nach der Auftaktpleite ließen die Schkeuditzer nichts mehr anbrennen… Die Abschlusstabelle nach zehn Partien im Modus jeder gegen jeden:

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  1. MFBC Schkeuditz 10 Punkte
  2. Hannover 96 Floorball 9 Punkte
  3. UV Zwigge 07 6 Punkte
  4. Phönix Leipzig 5 Punkte
  5. MFBC Grimma 0 Punkte

Ergebnisübersicht:
Phönix – MFBC Schkeuditz 4:2 (n.P.)
UV Zwigge – MFBC Grimma 3:1
Hannover 96 – MFBC Schkeuditz 1:4
Phönix Leipzig – MFBC Grimma 2:0
UV Zwigge – Hannover 96 1:3
MFBC Grimma – mfbc Schkeuditz 1:7
Phönix – Hannover 96 0:4
MFBC Schkeuditz – UV Zwigge 4:2

Mfbc Grimma – Hannover 96 0:3
Phönix – UV Zwigge 07 1:2

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Sommercup in Hannover: Platz 11 und Blitztor des Turniers

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Samstag morgens halb sechs in Leipzig: Sechs wackere FloorballerInnen von Phönix beginnen vom
Hauptbahnhhof ihre Reise nach Niedersachsen, um am zweitägigen Sommercup von Hannover 96
teilzunehmen: Tommy, Jakob, Jenny, Johanna, Gerrit und Stefan P. Mit Jan reiste aus Hamburg ein
ehemaliger Phönix an, um uns bei dem Kleinfeldspektakel zu unterstützen.
Gespielt wurde im Norden der Stadt, in der Bothfelder Halle, die trotz 14 angereister
Mannschaften ausreichend Platz für Teilnehmer und Zuschauer bot.
Aufgeteilt in zwei Gruppen begannen die Phönixe das Turnier gegen die Göttinger
Damenmannschaft.
Und sorgten für wahres Kuriosum: der Bully wurde zwar gewonnen, aber leider mit etwas zuviel Schwung,
der Ball flog ohne weitere Berührung platziert ins eigene Toreck und somit stand es nach einer Sekunde bereits 0:1 gegen uns. Leichte Ungläubigkeit stand den Leipzigern ins Gesicht
geschrieben, einen Lacher konnten sich aber beide Seiten nicht verkneifen.
Im Verlauf des Spiels konnte der Rückstand wieder egalisiert und letztendlich gewonnen werden.
Am Samstag hatten wir vier weitere Spiele zu bestreiten. Während gegen eine der drei
angetretenen Hannoveraner Mannschaften noch drei Punkte geholt wurden, musste man sich
gegen stark aufspielende Mannschaften aus Jena und Bordesholm (dem späteren Turniersieger)
geschlagen geben.
Im letzten Spiel des Tages gab es eine knappe Niederlage gegen die Bielefelder, die auch mit
mehreren Damen im Team aufwarteten, eher eine Ausnahme im Turnier.
Am Abend organisierten die Hannoveraner einen Besuch mit mehreren Programmpunkten auf
dem Maschseefest. Vom strammen Marschtempo unseres „Tourguides“ abgesehen, war es eine
tolle Gelegenheit die anderen Mannschaften und Hannoveraner Trinkgewohnheiten
kennenzulernen.
Der zweite Turniertag begann mit dem letzten Gruppenspiel der Vorrunde gegen den TSV Lesum,
sprintstarke Spieler, denen wir nicht viel entgegensetzen konnten.
Phönix landete damit auf dem sechsten Platz der Tabelle der Gruppe B und spielte fortan noch
bestenfalls um den 9. Platz.
Erster Gegner war eine weitere Hannoveraner Mannschaft, die Leibniz Rackets. Mit mehr Tempo
und vor allem vielen Abschlüssen konnten wir dieses Duell eindeutig mit 5:0 für uns entscheiden.
Im folgenden Spiel hatte das Bratwurstbratgerät mehr Tempo und Abschlüsse und gewann verdient
mit 4:0.
Im letzten Spiel für uns, die Beine waren schon schwer, kam es nochmal zum Kräftemessen mit der
Teutonia aus Bielefeld. Ziel war natürlich die knappe Niederlage des Vortags wieder
wettzumachen. Nach 3-Tore-Führung wurde es zwar am Ende nochmals knapp, die Revanche
gelang aber nichtsdestotrotz.
Alles in allem ergab das den 11. Platz für die Phönixe.
Vielen Dank an dieser Stelle an die Floorballer von Hannover 96, die ein tolles Turnier organisiert haben! Wir sehen uns dann in zwei Wochen in Leipzig wieder.

Viele Erkenntnisse in der Hitze von Leipzig – so lief’s für Phönix beim Turnier

Unsere Phönixe haben bei ihrem eigenen Turnier sowohl auf, als auch neben dem Platz, maximalen Einsatz gezeigt, um für alle Teams ein angenehmes Turnier zu bieten. Sportlich ging es zunächstmit dem neu in den MFBC eingegliederte Team, Schakale Schkeuditz, gegen einen Gegner, der uns auf Augenhöhe begegnete und vor allem durch technisch sehr versierte Spieler vorsticht. Durch konzentrierte Abwehrleistung von Phönix Leipzig und mangelnder Chancenverwertung auf beiden Seiten endete das aber Spiel torlos. Bei der Partie feierten die Verteidiger Stefan Piefel, Felix Neubert und Tom Hartmann ihre Premieren Phönix-Dress.

Im zweiten Spiel ging es gegen den PSV 90 Dessau, den man aus vergangenen Saisons kennt. In der Vorsaison gingen die beiden Kleinfeld-Partien jeweils mit einem Sieg und einer Niederlage für unsere Phönixe aus. Am vergangenen Wochenende konnten wir durch direkte Abschlüsse nach guten Einzelaktionen in der ersten Halbzeit in Führung gehen. Danach erhöhte Dessau den Druck und drückte uns tief in unsere eigene Hälfte. Durch unnötige Ballverluste und Fehler in der Zuordnung kassierten wir innerhalb kürzester Zeit vier Gegentore und verloren das Spiel 2:4.

In der Mittagshitze ging es dann gegen die Floorballer von Hannover 96, die uns in der Spieleranzahl trotz ihrer langen Anreise weit überlegen waren. Abgesehen davon haben die Niedersachsen einen Schiedsrichter mit N-Lizenz für unser Turnier nach Leipzig mitgebracht, wofür wir ihnen sehr dankbar sind. Trotz unserer zahlenmäßigen Unterlegenheit konnten wir lange Zeit mithalten und auch eigene Torchancen kreieren. Erst als wir durch eine Zeitstrafe in Unterzahl gerieten, musste unser Aushilfsgoalie Tom Hartmann hinter sich greifen.  Zu diesem Zeitpunkt war unser gesetzter Goalie Nils Wranik bereits verletzt ausgeschieden. Nach zwei Zeitstrafen war die 0:2-Niederlage fix.

Im vierten Spiel ging es gegen den FTC Berlin – ebenfalls ein bis dahin für uns völlig unbekannter und daher auch interessanter Gegner. Während des Spiels haben unsere Phönixe gut verteidigt und bis auf eine Ausnahme keine einzige Torchance zugelassen. Dabei war leider war unsere Chancenverwertung unter aller Sau, weshalb man trotz vieler Chancen nur ein Tor erzielen konnte. Der Torabschluss erfolgte meist im falschen Augenblick, ohne den Blick für den besser positionierten Mitspieler. Mitten im Spiel nahm Berlin plötzlich eine Auszeit. Dies war zwar im Turnier eigentlich nicht vorgesehen, wurde aber von den Schiris gewährt. Die Phönixe guckten verdutzt. Ein genialer Schachzug der Berliner. Direkt nach dem Wiederanpfiff erzielte Berlin den Ausgleichstreffer nach einem Freischlag. Der Pass in die Mitte kam an, ein Berliner versenkte den Lochball im kurzen Eck und das Spiel endete 1:1.

In der letzten Partie des Tages ging es gegen die einzige Damenmannschaft des Turniers, den MFBC Grimma. Das Duell war für Phönix Leipzig interessant, da beide Mannschaften in der Verbandsliga aufeinandertreffen werden. Für beide Teams waren die 1. Phönix Floorball Open der erste Test für die neue Saison, für beide sollte auch der erste Sieg des Tages her. Aufgrund von weiteren Verletzungen und anderweitigen Verpflichtungen in den Phönix-Reihen ging Stefan Theurich, der ebenfalls seine Premiere im Phönix-Dress hatte, ins Tor. Es war sein erster Einsatz im Leipziger Kasten. Damit war das Motto für alle anderen: „Alle Schüsse blocken“. Das erste Tor der Partie ging dennoch an die Damen, die bei einem Konter frei zum Schuss kam. Schnell jedoch konnte Phönix Leipzig zum 1:1 ausgleichen. Nach dem Motto „Ladys First“ hoppelte etwas später ein verkannter Schuss ins Leipziger Tor. 2:1 für den MFBC. Den sich anschließenden Bully vom Mittelpunkt konnte Felix Hilla für sich entscheiden und dribbelte sich vor das Tor der Damen. Dort vollendete er eine perfekte Einzelaktion zum prompten 2:2 Ausgleich. Die letzte Aktion des Spiel gehörte wieder Phönix. Das Sturmtrio Felix Hilla, Tobias Schulze und Tommy Kürschner spielte schnelle flache und präzise Pässe und erzielte den 3:2 Siegtreffer.

Abschließend kann man sagen, das so ein Turnier eine tolle Chance zur Saisonvorbereitung ist. Diese Turnier hat uns gut Lücken in unserem Training und Spiel  und damit viele Erkenntnisse aufgezeigt, die wir bis zum Saisonbeginn beheben wollen.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle noch einmal an diejenigen, die das Turnier ermöglicht haben: die Stadt Leipzig, alle Floorballer, das Orga-Team, die Helferinnen im Spielsekretariat. Top! Mit den Erkenntissen vom vergangenen Wochenende planen wir eine sicherlich etwas modifizierte Wiederholung im Jahr 2017.

Gelungener Test in Halle

Teamrunde vor der Partie

Am Freitag war Phönix Leipzig zu einem Testspiel-Turnier in Halle (Saale) eingeladen. Außer dem Gastgeber, der gerade aufgestiegenen Bundesliga-Mannschaft aus Halle, waren die Floorball Tigers Magdeburg (2. Bundesliga) sowie die U17-Ladesauswahl aus Sachsen-Anhalt dabei. Da kurzfristig einige Spieler von uns absagen mussten, haben wir unseren Kader vor Ort mit Thomas Osterland, Tobi und Tom von Halle aufgefüllt. Daher vorab ein großes Dankeschön an die drei Jungs, die alles für’s Feuervogel-Team gegeben haben.

Los ging’s gegen die Mannschaft aus Magdeburg. Phönix legt in dem zwei mal 15 Minuten dauernden Spiel schnell den Respekt vor dem vermeintlichen Favoriten ab und spielte hinten sehr sicher und engagiert und vorne durchaus zielstrebig und mit Zug zum Tor. Trotz eines ausgeglichenen Spiels ging Phönix in Führung und konnte diese über den Spielverlauf durch eine effektive Chancenverwertung weiter ausbauen. Tore von Osti, Tom, Jan und Paul bescherten dem Team aus Leipzig schließlich einen überraschenden, aber nicht unverdienten 6:1-Erfolg gegen die Mannschaft von der Elbe.

Ohne Pause standen im Anschluss direkt die Stars von Morgen aus Sachsen-Anhalt bereit. Die im ersten Spiel gegen den Bundesligisten aus Halle nur knapp mit 1:2 unterlegene Landesauswahl baute das Spiel mit sehr viel Ballbesitz auf, konnte daraus jedoch nicht wirklich Kapital ziehen. Anders die L inzwischen gut eingespielte Mannschaft auseipzig. Hinten erneut sicher und abwartend stehend, nutzen sie ihre körperlichen Vorteile aus und konterten gefährlich. Die daraus resultierenden Möglichkeiten nutzen Osti, Tom und Tommy, um Phönix mit 4:0 in Führung zu schießen. Nachdem Mirko wegen zu robustem Einsteigen auf die Strafbank gesetzt wurde, nutzten die Talente aus Sachsen-Anhalt ihre numerische Überzahl aus und erzielten kurz vor dem Ende den Ehrentreffer. Leider verletzte sich Jan in diesem Spiel am Knie, so dass er in der letzten Begegnung des Turniers gegen Halle nur noch coachend das Team unterstützen konnte.

Halle presste in dieser finalen Partie sehr stark und ließ den Leipzigern keine Chance, den Ball zu kontrollieren und das Spiel aufzubauen. Thomas Osterland hatte übrigens zuvor wieder das Saalebiber-Trikot übergestreift. Mit einer sehr aggressiven Manndeckung konnte Halle den Ball häufig bereits nah vor dem Tor von Phönix gewinnen und kam zu unzähligen Chancen. Vor allem in der ersten Hälfte fielen so vier Tore für das Bundesligateam, Phönix Leipzig konnte sich jedoch in der Folge stabilisieren und hatte es seinem Keeper Nils zu verdanken, dass es am Ende nur 5:0 für Halle stand.

Fazit des Turniers ist, dass sich Phönix Leipzig in den ersten beiden Spielen sehr gut verkauft hat. Mit sehr disziplinierter Defensivarbeit und kontrolliertem Spielaufbau kam das Team zu vielen Chancen und behielt dazu in den entscheidenden Momenten die Ruhe. Präsentiert sich das Team auch im ersten Saisonspiel gegen Rennsteig in entsprechender Form, kann es ein sehr guter Start ins Floorball-Jahr werden.

Die Übersicht:
Phönix – Floorball Tiger Magdeburg 6:1
Phönix – U17-Landesauswahl von SAH 4:1
Phönix – USV Saalebiber Halle 0:5

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Saisonvorbereitung läuft weiter: Turnierbericht vom Rennsteig Cup

Vergangenes Wochenende fand für Phönix nach dem eigenen Jubiläumsturnier mit dem Rennsteig Cup das zweite Vorbereitungsturnier für die kommende Saison statt. Die ohnehin schon kleine Phönixtruppe wurde noch zusätzlich dadurch geschwächt, dass Felix Hilla die Woche zuvor eine Gehirnerschütterung erlitt und Christina Löschner mit einer Ohrenentzündung zu kämpfen hatte. Immerhin konnten mit Erik Schuschwary von Usti und Ex-Phönix Karsten Krämer zwei Aushilfsspieler gefunden werden, so dass wir immerhin mit 9 Feldspielern antreten konnten.

Der erste Gegner am Samstag waren die Floorball Turtles aus Berlin, welche ein ordentliches Spiel boten. Wir hingegen kamen nur selten aus unserer eigenen Hälfte hinaus und mussten uns hauptsächlich auf das Verteidigen konzentrieren. Dabei hatten wir auch noch Glück, dass unser Gegner es mit dem Schießen zu genau nahm und einige Male das Aluminium traf. Dennoch blieb das Spiel lange Zeit offen und wir konnten sogar das zwischenzeitliche 1:1 markieren. Anschließend pressten die Berliner jedoch so stark, dass sie zwangsläufig das 2:1 erzielten.

Im zweiten Spiel hatten wir es mit der zweiten Mannschaft der Floorfighters aus Chemnitz zu tun. Auch hier waren wir unterlegen und konnten uns nicht so recht an die recht harte Spielweise der Chemnitzer gewöhnen. Am Ende stand es 0:5 aus unserer Sicht.

Das letzte Spiel des ersten Tages begann um 20:00 und sollte eigentlich gegen die zweite Mannschaft der Saalebiber aus Halle absolviert werden. Diese entpuppte sich jedoch zur Hälfte aus Spielern der ersten Mannschaft. Besonders die Reihe der Bundeligaspieler bereitete uns arge Probleme. So war es auch nicht verwunderlich, dass wir am Ende auch im dritten Spiel als Verlierer vom Feld gingen. Immerhin standen für uns neben 7 Gegentoren auch 3 eigene Treffer zu Buche.

Der zweite Tag sah für uns aufgrund des vierten Platzes in der Gruppenphase lediglich ein Spiel gegen den viertplatzierten der anderen Gruppe vor. Gegen den Gastgeber der Rennsteig Avalanche waren wir dieses Mal die dominierende Mannschaft und konnten den freien Raum und unsere technische Überlegenheit ausnutzen. Wie schon die Woche zuvor stellte Johanna Kauschke ihre Torjägerqualitäten unter Beweis und auch Sarah Geißler konnte ihr erstes Phönix-Tor erzielen. Mit einem 6:2 gab es also doch noch ein versöhnliches Ende und damit den 7. Platz. Beim anschließenden Torwandschießen trafen für uns Artem Pokas und Erik Schuschwary an und konnten den Ball öfter versenken als alle anderen Mannschaften, womit sie sich ein Sektfrühstück sicherten.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Organisatoren von Rennsteig Avalanche für eine gelungene erste Auflage des Turniers. Nächstes Jahr wären wir bestimmt wieder dabei.

Für unsere Phönixe bleibt nicht allzu viel Zeit, sich von diesem Turnier zu erholen. Schon am Freitag findet bereits ein Mini-Turnier in Halle statt.

Aller Voraussicht nach geht es dann die Woche darauf (19.09.) bereits los in die Saison. Beim ersten Ligaspiel in Weißenfels steht uns dann erneut die Rennsteig Avalanche entgegen.

Phönix mit 6. Platz bei den MFO 2015

Schon eine Woche nach Münster zog es vier Phönixe zum nächsten Turnier. Verstärkt durch Ex-Phönix Hendrik Frühauf, den Saalebiber Jeff Klemm und durch den Nürnberger Torwart Jarmo Väärälä ging es dieses Mal nach Marburg, wo wir schon in den letzten Jahren beste Erfahrungen gesammelt hatten. Bedingt durch die seltene Tatsache, dass wir dieses Mal zwei Torhüter und nur fünf Feldspieler hatten durfte Arti dieses Wochenende seine Feldspielerqualitäten beweisen. Nach einer natürlich mal wieder viel zu kurzen Nacht ging es am Samstagmorgen um 10:20 gegen den UHC Berlin los. Ohne ihren Topspieler Rainer Stahl angetreten hatten diese jedoch trotz noch einzelner Unstimmigkeit im Phönix-Spiel nicht den Hauch einer Chance, so dass Phönix dieses Spiel locker mit 1:0 runterspielen konnte. Auch in den nächsten beiden Spielen konnten wir als Sieger vom Platz gehen. Dem 3:1 gegen die Marburger Elche I folgte ein 4:0 gegen die neugegründete (und vielleicht auch bald im Ligabetrieb spielende) Mannschaft der Rennsteig Avalanche. Nach einer knappen 3:4 Niederlage gegen Tollwut Ebersgöns und einem 3:3 gegen Karlsruhe endete für uns der erste Turniertag mit einem 2. Platz in der Vorrunde. Vor dem Beginn der Nachmittagsgruppe gab es noch die Minigames, bei denen auch zwei Phönixe dran teilhatten. Jan Ladiges konnte die unbezwingbare Tormatte beim Zielschießen leider nur zweimal überlisten und schied daher vorzeitig aus. Ganz anders Karsten Krämer, der beim Geschwindigkeitsschießen 120km/h erreichte und sich damit den Pokal für den schnellsten Schützen sicherte.

Den Nachmittag nutzten wir damit, unsere Freunde der „Räuberbande auf Stromertour“ (Zwigge) lautstark zu unterstützen. Trotz vollstem Einsatz unsererseits blieb dieses Unterfangen leider letzten Endes erfolglos. Immerhin waren wir nun bester Stimmung und wir konnten uns den Flunkyball widmen. Als Gegner boten sich die Stusel Fire-Rangers an, die dank eines legendären dritten Spieles „weggesweept“ wurden. Anschließend wollten wir den Abend noch wie die letzten Jahre im Sudhaus ausklingen lassen. Leider war dieses inzwischen umgezogen und der einzige Kickertisch besaß gar keine Stangen und war damit unbrauchbar. Stark enttäuscht traten wir schon bald unsere Rückreise zur Halle an. Zu dieser Uhrzeit waren unsere Sangeskünste aber unverständlicherweise nicht mehr so erwünscht wie zuvor in der Halle.

Einigermaßen ausgeschlafen ging es am nächsten Tag in die Playoffs, wo wir leider dem TSV Lesum mit 3:5 im Viertelfinale unterlagen. Somit hieß der Gegner erneut Berlin und auch erneut hieß der Sieger dieses Spiels Phönix Leipzig. Inzwischen hatten wir uns richtig gut eingespielt und auch beim Torerfolg unterschieden sich unsere zwei Reihen nicht stark voneinander – Endstand 4:1. Das letzte Spiel gegen die Bubaner blieb lange offen und lebte eher von der Spannung als von spielerischen Höhepunkten. Zu sehr lagen wohl beiden Mannschaften schon die vergangenen Spiele in den Knochen. Unglücklicherweise gelang unserem Gegner in der letzten Sekunde noch ein Bauerntrick zum 1:2 Endstand. Wie schon die Woche zuvor kehrten wir mit einem Platz im Mittelfeld und vielen schönen Erinnerungen nach Hause.

Einen Bericht aus Elche-Sicht und positiver Erwähnung von uns gibt’s unter: http://www.marburger-elche.de/index.php/news-details/marburg-floorball-open-wieder-ein-voller-erfolg.html
Außerdem werden nun nach und nach die Videos von den einzelnen Spielen auf dem Youtube channel der Elche hochgeladen: https://www.youtube.com/channel/UCrx-4dpsgz03UmJAir2J2VQ?spfreload=10

Phönix Leipzig wird Zweiter in Magdeburg

2. Platz in Magdeburg!
Besser konnte es kaum laufen für Phönix. Im rein Leipziger Final-Derby musste man sich lediglich dem starken SC DHfK Leipzig geschlagen geben – Glückwunsch an dieser Stelle an die Jonny Lehmann-Truppe.
Zuvor gewann Phönix das Halbfinale gegen die Red Devils Wernigerode mit 2:0. Damit wandert endlich der erste Pokal in Richtung Phönix-Schrein. Olé!

 

Wir hatten etwas Glück, dass wir in der Vorrundengruppe dank eines besseren Torverhältnisses als Gruppenzweiter ins Halbfinale eingezogen sind. Gegen Heidenau/Graupa setzte es zuvor ein Unentschieden (ein bitteres) und davor auch gegen den Gastgeber, die Floorballtigers Magdeburg.Beide Teams spielten aber auch untereinander unentschieden.

Vorrundengruppe:

1. SC DHfK 12 Punkte
2. Phönix 5 Punkte, 14:10 Tore
3. Magdeburg 5 Punkte, 5:5 Tore
4.  Heidenau/Graupa 5 Punkte, 10:12 Tore
5. Dessau, 0 Punkte

(Quelle: Berechnungen des SC DHfK, also ohne Gewähr. 😉 )

Halbfinale 1: SC DHfK Leipzig – Partisan Connewitz 8:0(?)
Halbfinale 2: Phönix Leipzig – Red Devils Wernigerode 2:0

Finale: Phönix Leipzig – SC DHfK Leipzig 1:3

Vielen Dank an die Magdeburger für die tolle Orga.
Gute Nacht.

Chemnitz Cup

Am vergangenen Wochenende fand zum achten Mal der Chemnitz-Cup statt. Einige (Ex-)Phönixe waren in unterschiedlichen Teams mit dabei. Hier eine Übersicht:

Micha Schnarillenmaps 7.Platz?
Ralph FoxForceFive 10.
Sam PPLT 22.
Stefan Titi Twisters 23.
Anja/Anne W. Die unschlagbar Versehrten 24.

Am kommenden Wochenende fährt ein Teil der Mannschaft dann nach Marburg zu den Marburg Floorball Open (MFO). Dort treffen sie auf Teams wie die Marburger Elche oder den USC Clausthal.

Links:
Chemnitz Cup
MFO